Posts by Sony

    Einen wunderschönen guten Abend in die Runde! :)


    Ich kalibriere seit Jahren meine Monitore wahlweise mit einem Spyder 5, als auch i1 Display Pro. Dazu nutze ich in der Regel DisplayCal, insbesondere auch wegen des hervorragenden ProfileLoaders.


    Was bei Monitoren für meine Zwecke sehr gut gelingt, was besonders Farbtemperatur und Gammakurve angeht, will bei meinen TV-Geräten noch nicht so gut funktionieren. Und genau da würde ich mich gern einmal mit Euch austauschen -


    denn: Während bei Monitoren inhomogene Displays (in erster Linie die Ausleuchtung) selbst noch von den Augen gut kompensiert werden können, finde ich das bei TV-Geräten, aufgrund der Displayfläche, schon weitaus schwieriger. So nehme ich als Beispiel mal mein aktuelles TV-Gerät, ein Panasonic-58EXN788. Das Panel hat nicht nur über die gesamte Fläche große Helligkeitsunterschiede, sondern auch Unterschiede in der Farbtemperatur. Setze ich das Colorimeter in der Bildmitte an und pendel für einen Kalbrierungsvorgang die Hintergrundbeleuchtung auf 120cd/m² ein und habe bestenfalls eine Farbtemperatur (Werkseinstellung) annähernd 6500k, so erhalte ich 10cm links, rechts, ober-, oder unterhalb dieses Messpunktes bereits gravierende Unterschiede von bspw. 105cd/m² und 6800k.


    Während die Helligkeitsunterschiede (in der Gammakurve am Ende) nicht so ins Gewichtfallen, so merke ich einen deutlichen Unterschied in der Farbtemperatur, wenn ich je eine Kalibrierung an diesen (als Beispiel) drei genannten Messpunkten durchführe. Das wirkt sich dann in einem Farbstichigen Endergebnis aus (zu warm/zu kalt, je nach Messpunkt), was vom Auge auch deutlich wahrzunehmen ist.


    Es hat mich einigen Schweiß und Nerven, sowie viele unterschiedliche Messpunkte gekostet, bis ich das Gerät für mich zufriedenstellend in Richtung eines Gammas von 2.2 (ich schaue in einem hellen erleuchteten Raum) und D65 schubsen konnte. Glücklicherweise spendiert Panasonic seinen Geräten dafür aber auch meist einen 10-Punkt (oder mehr) Weiß- sowie Gamma-Abgleich an. Da haben Geräte bspw. in Sonys Mittelklasse noch das Nachsehen.


    Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Wenn ja, wie sieht Euer Kalibrierungsprozess aus, wenn ihr wisst, dass ihr an verschiedenen Messpunkten zu sichtbar deutlich unterschiedlichen Kalibrierungen kommt. Wie kompensiert ihr das?


    Habt vielen Dank für Euren Input und Meinungsaustausch! :)

    Hallo in die Runde,


    die LG OLED CX9-Serie ermöglicht in der Tat Hardware-Kalibrierung. Die 55-Zoll Variante hatte ich für einen Testzeitraum bei mir zu Hause und konnte sie via Calman Home for LG und einem i1 Display Pro (Revision B.02 von 2018) kalibrieren.


    Es benötigt, neben der Software, ein Client-System (Laptop/Festrechner), welches über LAN oder WLAN im selben Subnetz, wie das LG-Gerät ist. Die beiden nehmen dann Kontakt zu einander auf, die Software kalibriert das Gerät dabei mit einem Mausklick vollautomatisch und bietet einen Vorher-/Nachhervergleich an.


    Die Kalibrierung eines TV-Gerätes hängt in erster Linie ja auch von der Unterstützung der Messsonde durch die Software ab. Calman Home for LG (für Deinen Fall) unterstützt folgende:

    Supported Measurement Devices

    • Datacolor SpyderX
    • Portrait Displays C6 HDR2000
    • SpectraCal C6
    • SpectraCal C6 HDR2000
    • X-Rite i1Display (OEM)
    • X-Rite i1Display Pro (Retail)
    • X-Rite i1Display Pro Plus
    • X-Rite i1Pro
    • X-Rite i1Pro 2
    • X-Rite i1Pro 3
    • Datacolor Spyder 5 (Retail)
    • X-Rite ColorMunki Spectro (Design and Photo)

    Hallo zusammen :)


    Ich bin zur zeit sehr ratlos. Wollte mir dieses Jahr zu Weihnachten selbst eine Freude machen und einen 16:10 Breitbild-TFT zulegen. Deshalb habe ich auch viel gelesen - im Internet, in Zeitschriften & Co. Hier auf Prad.de habe ich Testberichte über den Samsung SyncMaster 226BW und den HP w2207 gelesen. Diese beiden Kandidaten standen bisher zur engeren Auswahl. Also habe ich prompt beide bei einem Händler vor Ort gekauft, mit der Gewissheit, bei nichtgefallen auch beide zurückgeben zu können.


    Soweit so gut.


    Leider bereiten mir beide Geräte tierische Kopfschmerzen (sprichwörtlich) und brennende Augen. Egal, wie ich die Monitore einstelle (Farben, Helligkeit & Kontrast), ich komme einfach zu keinem, für mich, gutem Ergebnis.


    HP w2207:


    hat gravierende Helligkeits-/Ausleuchtungsunterschiede : unten bis zur Mitte, homogen normal - Mitte bis oben jedoch zunehmend dunkler. Sprich - in der unteren Hälfte des Monitors erscheint z.B der heller Grauton eines Anwendungsfensters normal, nach oben hin wird es sehr dunkles grau (besonders zu sehen, wenn man mal aufs klassische Windows Design zurückschaltet). Ebenso, habe ich versucht den Monitor durch Höhenverstellung, Neigung & co anzupassen, was das Problem aber nicht beseitigte. Generell, scheinen meine Augen diesen Unterschied überhaupt nicht zu mögen und auch die Farben erscheinen mir eher "grell" als homogen.


    Samsung SyncMaster 226bw:


    Ausleuchtung war bei diesem Modell okay, aber auch hier "erschießen" die Farben, dieses "Grelle", meine Augen förmlich - Ich finde auch absolut keine homogene Einstellung. Natürlich habe ich auch hier den Kontrast, die Helligkeit und Farbintensität herunter / heraufgeregelt.


    Fazit:


    Bei beiden Geräten waren die Werkseinstellungen überhaupt nicht zu gebrauchen. Beim HP waren die Schnellzugriffsmodi (Text, Film ,Spiele etc) noch um einiges schlimmer als beim Samsung. Die Farben auf beiden wirkten im Gegensatz zu meinem alten Monitor, ein Sony SDM-x73b (17'', 4:3, Kontrast 500:1) blass, verwaschen. Den Sony Monitor habe ich nie besonders "kalibrieren" müssen, bis auf einen kleinen Blaustich (den ich im Farbmenu des Monitores ausgeglichen habe) mußte ich lediglich nur ein wenig Kontrast und Helligkeit verändern.


    Neben eigenen Einstellversuchen habe ich auch die von Prad und anderen Usern / Foren vorgeschlagenen Einstellungen ausprobiert. Leider ohne Erfolg. Mir ist natürlich bewußt, dass man nicht einfach so idealerweise jede Einstellung von Monitor A auf B übertragen kann, selbst bei gleichen Modellen.


    Meine Fragen nun:


    - Habe ich 2 Geräte mit schlechten Panels erwischt ? (es scheinen ja von vielen Herstellern unterschiedlich verbaut zu werden)
    - würde ein Monitor mit niedrigerem Kontrastverhältnis meine Augen eher schonen, oder ist dies auch bzw. sogar nur von der Helligkeit (z.b. 300 cd/m²) abhängig ? Mein Sony Monitor hat nur eine Helligkeit von 250 cd/m²
    - Benutzt ihr alle (auch an die PRAD Experten ;) ) die Treibermenus (z.b. Farbverwaltung der ForceWare), um den Monitor anzupassen, oder sollte dies auch ausschließlich und nur über das Monitor OSD (also Hardwareseitig) möglich sein ?


    Fragen über Fragen. Ich bedanke mich jetzt schon einmal für alle Antworten :)


    MFG
    Sony


    P.S: Ich besitze eine Leadtek 8800GTS 320MB. Da ich ja die Farbdarstellung der beiden Monitore im Gegensatz zu meinem alten Sony sehr verwaschen fand - könnte daran auch ein Minderwertiges Signal der Grafikkarte verantwortlich sein, oder sind die heutzutage alle in etwa gleich gut ?