Posts by Globetrotter

    Ich wäre ebenfalls an einem Test des Eizo EV2216WFS interessiert. An vielen Arbeitsplätzen werden immer noch kleinere Monitore bevorzugt.


    PS: Übrigens in der Testvorschau sind 2 Monitore falsch verlinkt: Die URLs der BenQ-Monitore XL2420T und EW2740 verweisen auf den AOC i2460Pxqu ().

    Vielen Dank für die Ausführungen und die Testergebnisse! Die Hoffnungen auf eine Verbesserung
    der farbmetrischen Testresultate unter Verwendung einer anderen .edr-Datei zerschlagen sich also.
    Sind die Spektra von RGB-LED und GB-LED tatsächlich so ähnlich?


    Gruss, Globetrotter

    Verwendet die Dell-Kalibriersoftware eine ungeeignete Korrekturmatrix?


    In einem englischsprachigen Forum wurde gezeigt, dass die Dell-Kalibriersoftware wohl eine Korrekturmatrix (.edr-Datei, 'Emissive Display Reference File') verwendet, die nicht zu den neuen GB-LED –Panels passt (siehe Ausführung unten und Link1, Link2 ). Es wird sogar eine Möglichkeit aufgezeigt, wie man die Software dazu bringen kann, eine andere Korrekturmatrix zu verwenden.


    Dieser Lapsus der Softwareschmiede scheint mir absolut plausibel, da der Zielweisspunkt mit der Dell-Software nicht erreicht wird. Der erhaltene Weisspunkt ist immer um ca. 350K zu tief.


    Meine Frage: Welche Konsequenzen hat eine falsche Korrekturmatrix? Betrifft dies nur den Weisspunkt?


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    Ausführung: Ein Mitglied des engl. Forums konnte zeigen, dass wahrscheinlich die EDR-Datei "RG_Phosphor_Family_25Jul12.edr" von X-Rite die geeignete Korrekturmatrix für den U2413 enthält. Diese Datei ist in der aktuellen iProfiler-Version zu finden, (noch) nicht aber in der Dell-Software und enthält tatsächlich am Anfang folgenden Text: ""Addition of Dell Ultrasharp U2413 to the RG-Phosphor Family EDR".
    (iProfiler und die Dell-Kalibriersoftware sind beide von X-rite)


    Gruss, Globetrotter

    Hallo,
    Ich habe in eurem Test leider nichts zum AG Coating des Bildschirms gefunden, für mich ist das aber ein mitentscheidendes Kriterium beim Monitorkauf.
    Es wäre klasse, wenn ihr ein kurzes Statement dazu geben könntet, wie aggressiv der Bildschirm denn zum Beispiel im Vergleich zum Vorgängermodel EV2335W oder zum Dell U2412M entspiegelt ist.

    Ich schliesse mich dieser Anfrage an. Ich denke, dass ihr vielen Lesern entgegenkämet, wenn ihr genauere Angaben zum AG Coating in eure Tests aufnehmen würdet. Dieses Thema wird praktisch in jedem Forums-Thread zu einem Monitortest angeschnitten. Wäre toll, wenn ihr dies berücksichtigten könntet. Lässt sich der Coating-Effekt nicht z.B. mit einer Makroaufnahme eines Testbildes optisch darstellen?


    Vielen Dank ans PRAD-Team und schöne Ostern allen!

    Wird der U2413 mit zwei unterschiedlichen Entspiegelungen verkauft, oder was ist hierfür der Grund?

    Hat dein Exemplar ev. schon eine neue Revisionsnummer? ...kann mir kaum vorstellen, dass Dell bereits nachgebessert hat; vorallem da der Standfuss immer noch zur Beanstandung Anlass gibt.

    Jetzt habe ich im selben Fenster verschiedene ICC-Profile zur Auswahl. Wenn ich eines anklicke und auf "Als Standardprofil festlegen" klicke dann ändern sich die Farben auf meinem Bildschirm. Starte ich jetzt ein Spiel dann sehe ich auch dort die selben Farbveränderungen.

    Hast du in der Windows-Farbverwaltung die Option "Windows-Bildschirmkalibrierung verwenden" aktiviert? Diese Option findet sich unter "Erweitert" und aktiviert den LUT-Lader von Windows. Legst du ein anderes ICC-Profil als Standard fest, werden die Daten aus dem vcgt-Tag des gewählten Profils in die LUT deiner Grafikkarte geladen. Die Bildschirmfarben ändern sich hierbei natürlich.


    Du hast nun eine Art Nachbrenner des eigentlichen Farbmanagements ;-) ...das vcgt-Tag ist meines Wissens nicht Teil der ICC-Spezifikation. Was also in der Grafikkarte passiert, liegt ausserhalb des ICC-Farbmanagements. Ich stell mir das wie eine Erweiterung der Kalibration vor.


    Sorry, die Arbeit ruft.
    Gruss, Globetrotter

    Vielleicht ein wenig umständlicher, dafür gratis:


    Die Freeware "Argyll" enthält zwei Tools, mit deren Hilfe sich Farbraumabdeckungen berechnen lassen. Du benötigst zusätzlich zwei ICC-Profile, dasjenige deines Monitors und dasjenige des Referenzfarbraumes (z.B.
    AdobeRGB1998.icc).


    Die Software "Argyll" findest du unter . Es gibt sie für Windows, OSX, und Linux.
    Sie muss nicht installiert werden. Du brauchst nur die angebotene ZIP-Datei herunterzuladen un in ein Verzeichnis deiner Wahl zu entpacken. Im Unterverzeichnis "bin" befinden sich die beiden Programme "iccgamut" und "viewgam", die du benötigst.


    Das Profil für deinen Monitor musst du natürlich mit einem Colorimeter erstellen. Viele Monitorhersteller stellen Profile für ihre Bildschirme zum Download zur Verfügung. Ein solches Profil tuts für deinen Zweck wohl auch, da du es ja nur für die Berechnung der Gamutgrösse benötigst. Wichtig: Es muss ein ICC V2 Profil sein. Mit V4-Profilen kann Argyll nichts anfangen.


    sRGB und AdobeRGB-Profile findest du auf deinem Computer. Falls du einen Windows-PC verwendest, liegen die Profile im Verzeichnis \Windows\System32\Spool\Drivers\Color.


    Kopiere nun alle benötigten Dateien in ein Verzeichnis. Das sind
    - Dein Monitorprofil (z.B. MeinMonitor.icc)
    - Das Farbraum-Profil (z.B. AdobeRGB1998.icc)
    - iccgamut.exe (aus der Argyll-Freeware)
    - viewgam.exe (aus der Argyll-Freeware)


    öffne eine "Eingabeaufforderung" (Win) oder ein "Terminal" (Mac, Linux) und wechsle ins Verzeichnis mit den vier Dateien. (Unter Windows 7 reicht es z.B. wenn du die <SHIFT>-Taste (Grossbuchstaben) gedrückt hältst und mit der rechten Maustaste ins Fenster mit den 4 Dateien klickst. Wähle dann "Eingabeaufforderung hier öffnen" aus dem Kontextmenü.)


    Die folgende Befehlsfolge berechnet nun die Farbraumabdeckung deines Monitors:


    iccgamut -v MeinMonitor.icc (Ausgabedatei: MeinMonitor.gam = 3D-Beschreibung der Gamutoberfläche)
    iccgamut -v AdobeRGB1998.icc (Ausgabe: AdobeRGB1998.gam = 3D-Beschreibung der Gamutoberfläche)
    viewgam -i MeinMonitor.gam AdobeRGB1998.gam output.wrl


    Ausgabe des letzten Befehls:
    Intersection volume = xxxxxxx.x cubic units
    'MeinMonitor.gam' volume = yyyyyyy.y cubic units, intersect = YY.YY%
    'adobeRGB1998.gam' volume = zzzzzzz.z cubic units, intersect = ZZ.ZZ%


    Die Prozentangabe ZZ.ZZ% ist die AdobeRGB-Abdeckung deines Monitors.



    Übrigens: Der letzte Befehl erstellt auch die Grafikdatei output.wrl, Es handelt sich um eine räumliche Darstellung beider Gamuts ähnlich den PRAD-Grafiken, die mit jedem VRML-Browserplugin angezeigt werden kann (z.B. Cortona-Plugin).



    @PRAD: Korrigiert mich bitte, falls was nicht stimmt. Mir erscheint das Verfahren logisch und ich habe damit vernünftige Resultate erhalten. Zur Kontrolle habe ich damit die beiden Farbräume sRGB und AdobeRGB verglichen. Das erhaltene Resultat von 68.58% stimmt genau mit der AdobeRGB-Abdeckung des sRGB-Farbraums überein.

    Frage an die Glücklichen, die ein Exemplar mit planer Auflagefläche erwischt haben:


    Steht euer Monitor stabil, oder schwingt er nach einem Antippen nach?


    Ein guter Standfuss ist mehr sehr wichtig. Ich habe einen höhenverstellbaren Bürotisch und leichte Schwingungen sollten sich nicht (verstärkt) auf den Monitor übertragen.


    Thanks!
    Globetrotter

    Ja, die ersten beiden Mandarin-Zeichen oben heissen links "Pixel" und rechts "Oberfläche", unten neben
    "S-PLS" steht "Form". Könnte also sein, dass die rechte Seite die tatsächliche Paneloberfläche inkl. Coating zeigt, wogegen für die linke Aufnahme das Coating entfernt wurde um die Subpixelstruktur deutlich zu machen.

    Wäre toll, PRAD würde jeweils ein solches Bild machen.

    Wow! Das wäre grossartig!


    Die Makroaufnahme der EV2336W-Paneloberfläche ist mit "S-PLS" angeschrieben. Das macht mich stutzig; Eizo Europe hat mir mitgeteilt, dass ein IPS-Panel verbaut sei. Kann man von der Pixelstruktur auf den Paneltyp rückschliessen? Die PRAD-Crew kann da sicher was dazu sagen... (Thanks!)


    Wäre auch interessant zu wissen, welches Panel auf der rechten Bildhälfte als Vergleich herangezogen wurde.