Posts by Streamtronics

    Ich habe auf der Arbeit kurz mal einen UHD-27-Zöller benutzt (unter Windows auf 125% skaliert). War ganz angenehm. Ehrlich gesagt habe ich dann einen Denkfehler gemacht, als ich mich für einen QHD-Monitor entschieden habe: Ich dachte aus irgendeinem Grund, dass ich dadurch auch schon ein schön scharfes Bild bekomme (im vergleich zu doch recht pixeligem Full HD auf 27 Zoll), wenn auch nicht so ultra fein wie auf dem UHD-Monitor. Das ist ja aber nur mit OS-Skalierung der Fall, und die möchte ich nicht benutzen, weil ich natürlich auf den Platz, den ich jetzt gegenüber einem Full-HD-Monitor habe, nicht verzichten möchte. Bei 100% Skalierung sind Texte usw. aber eben nicht schärfer, sondern einfach nur kleiner. Wenn man also wie ich von Full HD kommt, und gleichzeitig ein glatteres Bild/bessere Darstellung von Text und Vektorgrafiken UND mehr Platz möchte, kommt man wohl an UHD nicht vorbei. Ist für mich persönlich halt leider nicht erschwinglich, vor allem, weil ich scheinbar einen sehr teuren Geschmack habe, was IPS-Glow betrifft (der vermutlich bei größeren Monitoren in den Ecken nochmal stärker auftritt) und wohl deshalb z. B. einen CG wählen müsste.

    Also die Unterschiede sehe ich, ohne dass ich nach der Hardware-Kalibrierung noch irgendwas umstelle. Habe auch beide zwei mal kalibriert, ohne sichtbare Unterschiede.

    Welcher der Monitore jetzt näher an der Wahrheit ist, kann ich natürlich nicht sagen. Die Unterschiede sind auch so gering, dass es mir nie auffallen würde, hätte ich die beiden Monitore nicht nebeneinander stehen.



    In der Hoffnung, dass dieser Thread von anderen gefunden wird, die sich die gleichen Fragen stellen, wie ich... hier untersuche ich das Verhalten der beiden Monitore beim Umstellen der Helligkeit:

    Das wäre für mich ein Kaufanreiz gewesen, denn natürlich ist eine unterschiedliche Helligkeit, solange man nicht in einem permanent abgedunkelten Raum sitzt, nützlich und auch nicht unwichtig.

    Beim Eizo kann ich in Color Navigator auch die drei voreingestellten Ziele (AdobeRGB, sRGB, nativer Farbraum) im Standard-Modus "kalibrieren", da misst er aber nur die Primärfarben + Weiß und berechnet dann den Rest (diese "Kalibrierung" gilt dann für alle Standardprofile, und muss nicht für jedes Profil neu gemacht werden. Wäre ja auch unsinnig, weil er die verschiedenen Farbräume nur rechnerisch aus den gemessenen Primärfarben erstellt und dabei auf die gute Graubalance und Gamma-Kurve ab Werk vertraut). Ich sehe keinen Unterschied Zwischen einem solchen Standard-Profil und einer Kalibrierung auf AdobeRGB im Advanced-Modus (wo er tatsächlich den Farbraum + Weißpunkt entsprechend einmisst). Alles bei gleicher Helligkeit versteht sich.

    Der kleine aber feine Unterschied: Bei den Zielen im Standard-Modus kann ich (im Gegensatz zum Advanced-Modus) im OSD nachträglich noch Gamma, Helligkeit, Weißpunkt etc. ändern. Die internen LUTs werden dann wohl vom Monitor direkt "on the fly" neu berechnet, basierend auf den vorher gemessenen Primärfarben.

    Der NEC hingegen lässt mich die Helligkeit bei jedem Profil ändern: Sowohl bei allen voreingestellten Profilen als auch bei dem einem "Programmable" Profil (dem Profil, das man tatsächlich für Hardwarekalibrierung nutzen kann).


    Beim Eizo kann ich absolut keinen Unterschied sehen zwischen einem AdobeRGB-Standard-Profil, das ich im OSD auf Helligkeit X eingestellt habe, und einem Profil, das extra auf Helligkeit X kalibriert wurde. Getestet bei 40 und 200 nits.


    Beim NEC kann ich hier und da eine minimale Grün/Magenta-Verschiebung feststellen, wenn ich zwischen dem Standard- und dem extra kalibrierten Profil umschalte. Auch hier habe ich einmal auf 40 und einmal auf 200 nits kalibriert. Den "größten" (aber immer noch minimalen) Unterschied konnte ich sehen, als ich das "Programmable" Profil mit 40 nits kalibriert habe, dieses dann nach der Kalibrierung manuell auf 200 hoch gedreht habe, und das dann mit dem voreingestellten Standard-Profil – eingestellt auf 200 nits – verglichen habe.


    Long story short: Beide Monitore scheinen recht zuverlässig umzurechnen. Für nicht farbkritische Anwendungen sehe ich hier kein Problem. Wenn ich dann etwas wirklich kritisches mache, kann ich ja jederzeit auf ein "ordentlich" kalibriertes Ziel mit voreingestellter Helligkeit wechseln.

    Hm, trotz Hintergrundlicht könnte ich nicht dauerhaft die selbe Helligkeit beibehalten, 120 cd/m² sind bei bedecktem Himmel für mich okay, bei hellem Tageslicht schon zu dunkel und nachts einfach so hell, dass es mir nach ein paar Minuten auf den Augen "drückt".


    Trotz Hardwarekalibrierung (AdobeRGB, 120 cd/m²) ist der NEC im Grau mehr magenta, im Weiß mehr grün, insgesamt heller und stärker gesättigt als der Eizo. Nur minimal, aber ich bin eben davon ausgegangen (da beide Monitore laut Herstellersoftware bei einem max. DeltaE von weit unter 2 gelandet sind), dass ich nach der Kalibrierung keinen farblichen Unterschied mehr sehen würde. Ich bin also weiterhin einfach irritiert. Ich nehme mal an, das hat mit den verschiedenen Korrektur-Profilen für den (das?) i1Display zu tun, die Eizo und NEC nutzen.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass der SW321C noch mehr Glow zeigt, als die 27-Zöller, einfach wegen der Größe und (bei gleichem Abstand zum Monitor) der damit noch steileren Winkel, in denen man auf die Ecken guckt.

    Ich habe was Monitore betrifft viel recherchiert und mich schon vorher "hobby-bedingt" mit Farbmanagement auseinandergesetzt. Was mir fehlt ist Erfahrung, eben zu wissen, wie ich verschiedene Probleme oder Features zu bewerten habe, und einfach total banale Grundsatzfragen wie das mit der Helligkeit: Ich kann mir kaum vorstellen, dass ich der einzige bin, der seine Monitorhelligkeit dem Umgebungslicht anpassen möchte.

    Sorry für den Doppelpost. Mir ist die letzten Tage aufgefallen, dass der NEC je nach Einstellung einen wesentlich höheren Input-Lag hat, als der Eizo. So viel, dass es tatsächlich auffällt und stört. Ich weiß aber nicht, ob das nicht vielleicht an der Grafikkarte liegt. Auch ist es nur manchmal der Fall, und ich habe noch nicht rausgefunden, was das Problem auslöst. Wenn ich dann ein paar Minuten lang wild Einstellungen vor und zurück ändere (wie Desktop duplizieren/erweitern/nur ein Monitor, Farbtiefe 8/10 Bit) geht es auf einmal irgendwann (beide Monitore haben geringe Latenz). Das ist auch der Fall, wenn der Eizo gar nicht angeschlossen ist. Ich muss mehrmals zwischen 8/10 Bit umschalten, bis dann endlich die Latenz auf einmal viel geringer ist. Sehr irritierend. Ich hoffe mal, ich finde heraus, woran das liegt und wie ich es verhindern kann, weil das sonst ein K.O.-Kriterium für mich wäre.

    Wieso willst du die Helligkeit umstellen?

    Weil der Monitor nicht für ein gleichmäßig beleuchtetes Büro sondern für zu Hause ist, wo ich auch mal etwas heimeligeres Licht haben möchte. Ich passe meine Monitore gerne grob dem Umgebungslicht an, eigentlich bräuchte ich dafür drei Helligkeitsziele (Tag, dunkel bzw. stark bewölkt, abends/nachts). Ich hatte vor, die Helligkeit dann bei nicht wirklich farbkritischen Sachen einfach manuell anzupassen, ausgehend von einem der Kalibrierungsziele. Ist das eine blöde Idee?

    Beim Eizo merke ich jedenfalls im Gegensatz zum NEC keine farblichen Veränderungen, wenn ich stark an der Helligkeit drehe. Dass sich da vermutlich trotzdem was ändert, was ich nicht sofort wahrnehme, ist klar.


    Wenn du alles aus dem PA271Q rausholen willst kommst du um eine HWK nicht vorbei!

    Da stimme ich auch immer noch zu (Siehe Post #17) – wie sieht's denn bei euch auf mediafrost.de mit dem Widerrufsrecht für SpectraView II (also Software) aus?

    MultiProfiler schaue ich mir mal an, danke.

    Bis jetzt habe ich wirklich große Probleme mich zu entscheiden. Beide Monitore haben für mich gravierende Nachteile. Den IPS Glow des Eizos hatte ich schon erwähnt, der NEC hat dafür ein echt nervig zu bedienendes OSD, dazu kann er keine verschiedenen Ziele direkt auf dem Monitor speichern, es kommt mir vor als seien die Farben beim Umstellen der Helligkeit nicht wirklich so stabil wie beim Eizo... dafür hat er nur minimalen Glow in den Ecken, der allerdings auch lila/purpur gefärbt ist und nicht grau wie der Glow des Eizos unten (bzw. warm oben). Insgesamt wirken alle sehr tiefen Töne (nur ein paar Farbwerte über schwarz und das Schwarz selbst) etwas lila/purpur. Da muss man aber schon ein sehr feines Auge haben um das zu sehen. Andererseits haben Fotos, die mit hoher Empfindlichkeit aufgenommen wurden, aber manchmal eben auch einen Lilastich im Schwarz. Ich finde, sowas wäre schon wichtig differenzieren zu können... was nutzt einem eine Referenz, wenn man sich nicht drauf verlassen kann?


    Ich werde jedenfalls noch etwas brauchen, um mich zu entscheiden, was ich tun soll, und ob es mir überhaupt das Geld wert ist.

    Eh, beide haben ihre Vor- und Nachteile. Aber für Computermonitore sehe ich in den meisten Fällen keinen Vorteil für HDMI. In diesem Fall ist die 30 bit/pixel Übertragung ja durchaus ein deutlicher Vorteil für DP. Ob HDMI die Übertragung dieser Farbtiefe theoretisch auch könnte ist ja egal, wenn der Monitor es eh nur über DP unterstützt. Für DP-Kabel gilt das gleiche wie für andere digitale Übertragungen. Bei HDMI sind aber soweit ich weiß wesentlich längere Kabel erlaubt (bei Computermonitoren reichen ja aber meistens 2-3m)

    Ich meine, dass mein CS2420 diesen GLOW auch hat. Wusste aber nicht, dass das was spezifisches für ein IPS Pannel ist.

    Die Frage ist halt, wann stört es einen persönlich und können das andere besser. Und haben die dann

    Ich muss ja der Fairness halber sagen, dass der Glow überhaupt nur bei dunklen Grautönen unter ca. 15% ins Gewicht fällt. Ansonsten, wenn z. B. in den Ecken etwas Gras ist, das ein paar fast schwarze Flecken drin hat, fällt der Glow nur auf, wenn man absichtlich den Kontrast dieser dunklen Flecken in den Ecken beurteilt. Bei Videos mit letter- bzw. pillarboxing fällt der Glow aber auch leicht auf. Lange nicht so schlimm wie ein wirklich billiger Monitor mit schlimmen light leaks aber es wirkt halt so, als ob sich dauernd etwas hinter einem befindet (weiße Wand o. ä.) das sich in den Ecken spiegelt bzw. reflektiert (da sich die Helligkeit ja auch ändert, wenn man sich ein wenig bewegt).


    Ich habe gerade den CS2731 per Display Port angeschlossen (vorher nur HDMI... warum legt Eizo ein HDMI-Kabel bei aber kein DP-Kabel?!). 10 Bit funktionieren Tadellos und sorgen für perfekte Verläufe in Photoshop. Habe auch nichts anderes erwartet, aber schön, dass es (mit einem DP-Kabel) so einfach ist. Geht natürlich bei anderen Monitoren genau so einfach, spricht also nicht explizit für den Eizo. Vom FRC-Dithering merke ich nichts, kein grieseln oder sonstiges.

    Von dem, was ich jetzt gelesen habe, hat der SW270C bestimmt auch deutlichen glow. Ich weiß gerade auch nicht ob das der SW2700PT oder der SW270C war, aber ich habe etwas gelesen von einem grün/magenta farb-verlauf horizontal über das gesamte Panel. Naja, also wenn Eizo's OSD und Color Navigator das beste ist, was die Industrie zu bieten hat, regt mich BenQ vermutlich beim Benutzen nur auf (zumindest wenn man prad glauben schenken darf... teilweise kommt es mir aber durchaus wie eine Dauerwerbesendung für Eizo vor lol). Der PA271Q sollte vor dem Wochenende hier sein, wenn bei Lesern dieses Threads also Fragen aufkommen, am besten jetzt stellen, bevor ich den Eizo zurückschicken muss.

    Habe jetzt einen NEC PA271Q bestellt. Der einzige Nachteil, den ich gegenüber dem CS2731 sehe (nur bezogen auf die Bildqualität) ist die Farbreinheit in den Grautönen. Ich werde die beiden Monitore also auf jeden Fall was das betrifft vergleichen. Leider habe ich SpectraView II nicht, daher kann ich den Monitor nicht kalibrieren um zu sehen, ob die besagte Farbreinheit dadurch besser wird. Im prad-Test war das ja scheinbar nicht wirklich der Fall (wie kann das überhaupt passieren bei einem hardwarekalibrierbaren Monitor? Warum kann der das Dunkelgrau nicht einfach etwas wärmer darstellen, um dem Farbdrift entgegen zu wirken?).


    Da ich den Eizo bald zurückschicken muss, würde ich gerne jetzt schon wissen, auf was ich beim Vergleich der beiden Monitore noch achten sollte. Habt ihr Tipps? Den direkt anwählbaren Profilen im Monitor selbst würde ich vermutlich ein wenig nachtrauern, aber SpectraView II hat ja auch ganz gute Bewertungen bekommen. Übersehe ich sonst noch einen gravierenden Vorteil des Eizos?


    Vielen Dank!

    Ich hatte selbst den Eizo-Support angeschrieben und nach den nennenswerten Unterschieden zwischen dem EV2750 und EV2760 gefragt, und ob diese gar das gleiche Panel verwenden. Das war die Antwort:

    Quote

    vielen Dank für Ihre Anfrage. Die physischen Unterschiede finden Sie in dieser Übersicht. Entspiegelung, Auflösung und Flimmerfreiheit sowie die Qualität der Darstellung ist bei beiden Monitoren EIZO-typisch. Der für mich entscheidende Unterschied ist der Picture-by-Picture-Modus sowie die Multi-Monitor-Fahigkeit des EV2760 in Verbindung mit Screen Instyle.

    Über die verwendeten Panels kann ich Ihnen leider keine Auskunft geben.

    Hallo nochmal.


    TLDR siehe unten.


    Ich habe mir jetzt einen CS2731 schicken lassen (dieser geht aber vermutlich wegen eines Subpixelfehlers der nicht durch die Garantie abgedeckt ist zurück an den Händler). Ich bin ehrlich gesagt nicht sonderlich beeindruckt, im Graubild sehe ich oben und unten einen Helligkeitsabfall, fast wie eine Vignette, aber eben nur vertikal. An der Farbhomogenität habe ich absolut nichts auszusetzen. Die Bedienung gefällt mir, auch wenn ich den Hype um OSD und Color Navigator nicht wirklich nachvollziehen kann. Es funktioniert jedenfalls alles wie es soll.

    Der Haken für mich ist aber der IPS-Glow in den Ecken. Wenn ich weit weg vom Monitor sitze (wie bisher mit überdurchschnittlich großem Abstand zu einem 27 Zoll Full-HD Monitor) sind die Ecken schon schwarz, aber bei 1440 Auflösung möchte ich den Monitor gerne etwas näher ran holen. Hier stören mich die recht hellen Ecken schon. Als Versuch habe ich dann einen Verlauf (Schwarz zu Nachtblau) in Photoshop angelegt und - wüsste ich es nicht besser - könnte ich nicht sagen, welche aufgehellten Farben jetzt teil des Bildes sind und was IPS glow ist. Klar kann man seinen Kopf vor dem Monitor bewegen wie eine Eule, aber das ist wohl auch nicht Sinn der Sache. Ich finde es ehrlich gesagt überraschend, dass ich bei einem so teuren Monitor trotzdem noch vor dem Monitor Akrobatik machen muss, um das gesamte Bild beurteilen zu können (und wie bereits erwähnt arbeite ich öfters mit recht dunklem Content, da ist der Verlaufs-Test von Schwarz zu Nachtblau nicht wirklich unrealistisch). Ziel der ganzen Sache war eigentlich, einen Monitor zu kaufen, bei dem ich tatsächlich Bilder so sehe wie sie sind, und nicht noch überlegen muss.


    TLDR: IPS-Glow in den Ecken stört bei normalem Abstand zum CS2731 bereits.


    Welche Monitore könnt ihr empfehlen, die hier etwas stabiler sind? Der BenQ SW270C hat im Schwarzbild-Foto im prad-Test keine so auffällig hellen Ecken. Sollte ich den als nächstes ausprobieren? Ein Eizo CG liegt leider deutlich über meiner Schmerzgrenze. Wie sieht es an der NEC-Front aus?


    Vielen Dank für eure Hilfe.

    Das klingt jetzt vermutlich total doof, aber die letzten Tage bin ich immer weiter ins zweifeln gekommen, ob sich ein Monitor mit großem Farbumfang überhaupt für mich lohnt. Ein brauchbarer sRGB-Monitor + Software-Kalibrierung würde ja vermutlich nur die Hälfte kosten (~600€). Ich bin also so gesehen wieder komplett am Anfang, da ich die Entscheidung, einfach einen Monitor mit großem Farbraum zu kaufen, nicht (mehr) ausreichend begründen konnte. Der CS2731 würde vermutlich 99,5% der Zeit im sRGB-Modus verbringen.


    Ich drucke eher selten, und wenn, dann in ISO coated v2, also kein fine art auf 6-Farben Inkjet oder ähnlichem. Klar, ich könnte die paar Cyan-Töne, die vom sRGB-Farbraum nicht abgedeckt werden dann nicht ordentlich sehen vor dem Druck, aber wie oft kommen diese Farben schon vor? Von den Fotos (RAW), die ich mir bisher mit Farbumfangswarnung angesehen habe, waren nur die wenigsten und dann auch nur minimal betroffen. Also mein Vorgehen war:
    Raw > ISO coated v2 (relativ farbmetrisch) > soft-proof in sRGB mit Farbumfangswarnung

    Es interessiert mich in dem Moment eher weniger, welche Farben im RAW selbst außerhalb von sRGB liegen, sondern eher, inwiefern mich ein sRGB-Monitor einschränkt, wenn ich mal was in coated v2 drucken lassen will. Daher erst die Konvertierung in ISO coated v2. Korrigiert mich bitte, wenn ich einen Denkfehler gemacht habe.


    Wenn das Geld etwas knapp ist dann lieber noch etwas warten und sich dann was vernünftiges aus den Tisch stellen wo man keine Kompromisse eingehen muss!

    Das würde ich auch ohne zu zögern machen, wenn ich Profi wäre oder zumindest fine art print als Hobby hätte. 600€ für ein Feature auszugeben, was man nur wirklich selten brauchen könnte fühlt sich aber eben ein bisschen an wie rausgeschmissenes Geld.

    Danke für deine Meinung. Der Eizo würde meinem Geldbeutel schon deutlich weh tun, vor allem, wenn ich im nachhinein merke, dass ich doch auch gerne noch eine Lichtschutzblende (150€) hätte. Die ist beim BenQ ja sogar dabei...


    Mal eine ganz blöde Frage: Gibt es eventuell einen Monitor, der günstiger als diese beiden ist und einen kleineren Farbraum als AdobeRGB hat, aber trotzdem noch z. B. ISO coated v2 gut abdeckt? Mit sRGB-Monitoren werden ja vor allem cyan-töne des CMYK-Farbraums beschnitten, aber vielleicht gibt es ja einen Monitor, der hier zufällig das wichtigste abdeckt?

    Danke Andi! Wie stark unterschieden sich SW270C und CS2731 in Sachen Darstellungsqualität? Vor allem in Sachen Kontrast und Schwarzwert... ich arbeite recht häufig an Projekten, die viel Detail in dunkleren Tönen erfordern, daher mache ich mir etwas Sorgen. Ein tiefes Schwarz wäre natürlich wünschenswert, aber ein "true black" panel hat der Eizo ja auch nicht.

    oder bei Eizo eher der 2420

    Der 2420 ist allerdings nicht nur physisch kleiner, sondern hat vor allem eine kleinere Auflösung.


    Entweder NEC PA271Q oder EIZO CS2731.

    Danke Mediafrost, was hältst du vom BenQ SW270C? Klar spielt der eine Liga unter dem Eizo, aber meinst du der niedrige Kontrast ist etwas, das einem Sorgen bereiten sollte? Im Prad-Review wurde ja zu dem Monitor geschrieben, dass nach der Hardware-Kalibrierung der Kontrast in den Keller gegangen ist, weil der Schwarzpunkt so stark angehoben wurde. Vielleicht wurde Palette Master Element ja inzwischen geupdated und die Funktion "Blackpoint: Absolute Zero" funktioniert jetzt wie geplant?


    Den NEC werde ich mal näher unter die Lupe nehmen, mit SpectraView kostet der aber sogar mehr als der Eizo...


    Sowohl mit dem Eizo als auch mit dem NEC wäre ich vermutlich sehr zufrieden. Aber die Frage, die sich mir eben jetzt stellt ist, wie groß die Abstriche wirklich sind, die ich machen muss, wenn ich mich z. B. für den SW270C entscheide. Ich habe dafür leider nicht genug Erfahrung und mir fehlt auch jeglicher Vergleich. Am SW270C gefällt mir vor allem auch der "Puk", also diese kabelgebundene Fernsteuerung. Und wenn ich den Unterschied zwischen dem BenQ und dem Eizo (oder NEC) eh nicht sehen kann...


    Auf weitere Beiträge freue ich mich!


    Viele Grüße

    Simon

    Hallo,


    ich suche schon seit ein paar Tagen etwas intensiver nach einem passenden Monitor für mich. Ich suche nach einem

    • 27 Zoll
    • WQHD Monitor,
    • möglichst mit Farbraum der ein gutes Stück größer als sRGB ist (ich möchte zum Teil auch für Druck softproofen können),
    • der möglichst akkurate Farben zeigt,
    • wenn möglich unter 1000€ (meine ursprüngliche Preisvorstellung war eher um die 600€, aber das scheint mir wohl nicht ganz realistisch),
    • wenn möglich auch Wiederholraten von 48 und 50 fps unterstützt (nicht ultra wichtig)


    Ich bin bereit, mir auch ein Colorimeter zu besorgen, da in diesem Preissegment ja sicherlich keines verbaut sein wird. Blendschutzhaube ist nice-to-have, aber kein Kaufkriterium.


    Erstmal ein paar (unsortierte) Gedanken, die ich mir bisher gemacht habe:

    Bisher ist der BenQ SW270C ziemlich weit vorn, wobei mir der Kontrast am meisten Sorgen macht. Der günstigere BenQ SW2700PT sieht für mich nach einem recht schlechten Schwarzbild aus. Ich erwarte, relativ viel mit dunklen Tönen zu arbeiten, und light leaks möchte ich auf einem realistischen Minimum halten. Der Eizo CS2731 ist mir eigentlich zu teuer, sieht aber vom Kontrast her besser aus. Mache ich mir hier eventuell zu viel Sorgen um Kontrast (BenQ 1:600 vs. Eizo 1:900) und um Ausleuchtung?

    Der ViewSonic VP2785-2K ist ja relativ neu, ich habe leider noch kein aussagekräftiges Review dazu gefunden. Was haltet ihr von diesem Monitor?

    NEC (eventuell auch ältere Modelle?) habe ich mir bisher fast noch gar nicht angesehen, man sieht sie ja auch eher selten im Vergleich zu den Eizo und BenQ. Wie sieht es da aus mit der Hardware-Kalibrierbarkeit? Ich habe auf NECs Website SpectraView II zum download gesehen, weiß aber nicht, ob das nicht eine Testversion ist bzw. man einen Lizenzschlüssel benötigt?


    Vielen Dank für eure Hilfen und Einschätzungen!


    Viele Grüße

    Simon