27-Zoll WQHD für Bildbearbeitung, Druck & Video

  • Ja, den Eindruck mit der „Dauerwerbesendung“ hast nicht nur Du. ;)

    Aber gut, sie sind ja wohl auch wirklich gut. Au diesem Grund ist es fast wohltuend auch mal Kritik daran zu lesen.


    Ich meine, dass mein CS2420 diesen GLOW auch hat. Wusste aber nicht, dass das was spezifisches für ein IPS Pannel ist.

    Die Frage ist halt, wann stört es einen persönlich und können das andere besser. Und haben die dann nich wieder andere Nachteile, die u.U. Mehr ins Gewicht fallen. Es bleibt spannend.


    Dass NEC die Software nicht beilegt ist aber in der Tat schade.

  • Ich meine, dass mein CS2420 diesen GLOW auch hat. Wusste aber nicht, dass das was spezifisches für ein IPS Pannel ist.

    Die Frage ist halt, wann stört es einen persönlich und können das andere besser. Und haben die dann

    Ich muss ja der Fairness halber sagen, dass der Glow überhaupt nur bei dunklen Grautönen unter ca. 15% ins Gewicht fällt. Ansonsten, wenn z. B. in den Ecken etwas Gras ist, das ein paar fast schwarze Flecken drin hat, fällt der Glow nur auf, wenn man absichtlich den Kontrast dieser dunklen Flecken in den Ecken beurteilt. Bei Videos mit letter- bzw. pillarboxing fällt der Glow aber auch leicht auf. Lange nicht so schlimm wie ein wirklich billiger Monitor mit schlimmen light leaks aber es wirkt halt so, als ob sich dauernd etwas hinter einem befindet (weiße Wand o. ä.) das sich in den Ecken spiegelt bzw. reflektiert (da sich die Helligkeit ja auch ändert, wenn man sich ein wenig bewegt).


    Ich habe gerade den CS2731 per Display Port angeschlossen (vorher nur HDMI... warum legt Eizo ein HDMI-Kabel bei aber kein DP-Kabel?!). 10 Bit funktionieren Tadellos und sorgen für perfekte Verläufe in Photoshop. Habe auch nichts anderes erwartet, aber schön, dass es (mit einem DP-Kabel) so einfach ist. Geht natürlich bei anderen Monitoren genau so einfach, spricht also nicht explizit für den Eizo. Vom FRC-Dithering merke ich nichts, kein grieseln oder sonstiges.

  • Danke fürs Feedback. Für mich sehr interessant. Kann ich was von lernen.

    Ich habe meinen EIZO derzeit auch per HDMI angeschlossen. Irgendwo habe ich mal gelesen, das sei besser als Display Port. Habe ihm das richtig verstanden, dass Du eher für Display Port plädieren würdest? Und wenn ja, spielt die Qualität des Kabels eine Rolle oder tut es jedes?

  • Eh, beide haben ihre Vor- und Nachteile. Aber für Computermonitore sehe ich in den meisten Fällen keinen Vorteil für HDMI. In diesem Fall ist die 30 bit/pixel Übertragung ja durchaus ein deutlicher Vorteil für DP. Ob HDMI die Übertragung dieser Farbtiefe theoretisch auch könnte ist ja egal, wenn der Monitor es eh nur über DP unterstützt. Für DP-Kabel gilt das gleiche wie für andere digitale Übertragungen. Bei HDMI sind aber soweit ich weiß wesentlich längere Kabel erlaubt (bei Computermonitoren reichen ja aber meistens 2-3m)

  • Bis jetzt habe ich wirklich große Probleme mich zu entscheiden. Beide Monitore haben für mich gravierende Nachteile. Den IPS Glow des Eizos hatte ich schon erwähnt, der NEC hat dafür ein echt nervig zu bedienendes OSD, dazu kann er keine verschiedenen Ziele direkt auf dem Monitor speichern, es kommt mir vor als seien die Farben beim Umstellen der Helligkeit nicht wirklich so stabil wie beim Eizo... dafür hat er nur minimalen Glow in den Ecken, der allerdings auch lila/purpur gefärbt ist und nicht grau wie der Glow des Eizos unten (bzw. warm oben). Insgesamt wirken alle sehr tiefen Töne (nur ein paar Farbwerte über schwarz und das Schwarz selbst) etwas lila/purpur. Da muss man aber schon ein sehr feines Auge haben um das zu sehen. Andererseits haben Fotos, die mit hoher Empfindlichkeit aufgenommen wurden, aber manchmal eben auch einen Lilastich im Schwarz. Ich finde, sowas wäre schon wichtig differenzieren zu können... was nutzt einem eine Referenz, wenn man sich nicht drauf verlassen kann?


    Ich werde jedenfalls noch etwas brauchen, um mich zu entscheiden, was ich tun soll, und ob es mir überhaupt das Geld wert ist.

  • Wieso willst du die Helligkeit umstellen?

    Weil der Monitor nicht für ein gleichmäßig beleuchtetes Büro sondern für zu Hause ist, wo ich auch mal etwas heimeligeres Licht haben möchte. Ich passe meine Monitore gerne grob dem Umgebungslicht an, eigentlich bräuchte ich dafür drei Helligkeitsziele (Tag, dunkel bzw. stark bewölkt, abends/nachts). Ich hatte vor, die Helligkeit dann bei nicht wirklich farbkritischen Sachen einfach manuell anzupassen, ausgehend von einem der Kalibrierungsziele. Ist das eine blöde Idee?

    Beim Eizo merke ich jedenfalls im Gegensatz zum NEC keine farblichen Veränderungen, wenn ich stark an der Helligkeit drehe. Dass sich da vermutlich trotzdem was ändert, was ich nicht sofort wahrnehme, ist klar.


    Wenn du alles aus dem PA271Q rausholen willst kommst du um eine HWK nicht vorbei!

    Da stimme ich auch immer noch zu (Siehe Post #17) – wie sieht's denn bei euch auf mediafrost.de mit dem Widerrufsrecht für SpectraView II (also Software) aus?

    MultiProfiler schaue ich mir mal an, danke.

  • Sorry für den Doppelpost. Mir ist die letzten Tage aufgefallen, dass der NEC je nach Einstellung einen wesentlich höheren Input-Lag hat, als der Eizo. So viel, dass es tatsächlich auffällt und stört. Ich weiß aber nicht, ob das nicht vielleicht an der Grafikkarte liegt. Auch ist es nur manchmal der Fall, und ich habe noch nicht rausgefunden, was das Problem auslöst. Wenn ich dann ein paar Minuten lang wild Einstellungen vor und zurück ändere (wie Desktop duplizieren/erweitern/nur ein Monitor, Farbtiefe 8/10 Bit) geht es auf einmal irgendwann (beide Monitore haben geringe Latenz). Das ist auch der Fall, wenn der Eizo gar nicht angeschlossen ist. Ich muss mehrmals zwischen 8/10 Bit umschalten, bis dann endlich die Latenz auf einmal viel geringer ist. Sehr irritierend. Ich hoffe mal, ich finde heraus, woran das liegt und wie ich es verhindern kann, weil das sonst ein K.O.-Kriterium für mich wäre.

  • Ich kann mir gut vorstellen, dass der SW321C noch mehr Glow zeigt, als die 27-Zöller, einfach wegen der Größe und (bei gleichem Abstand zum Monitor) der damit noch steileren Winkel, in denen man auf die Ecken guckt.

    Ich habe was Monitore betrifft viel recherchiert und mich schon vorher "hobby-bedingt" mit Farbmanagement auseinandergesetzt. Was mir fehlt ist Erfahrung, eben zu wissen, wie ich verschiedene Probleme oder Features zu bewerten habe, und einfach total banale Grundsatzfragen wie das mit der Helligkeit: Ich kann mir kaum vorstellen, dass ich der einzige bin, der seine Monitorhelligkeit dem Umgebungslicht anpassen möchte.

  • Je größer der Monitor ist desto schwieriger wird es dies zu unterdrücken und das spiegelt sich am Preis wieder.

    Ich kann mir kaum vorstellen, dass ich der einzige bin, der seine Monitorhelligkeit dem Umgebungslicht anpassen möchte.

    Ich drehe an meiner Helligkeit in keiner Weise auch nur einmal am Regler im OSD. All das wird mit der Spectraview II bei meinem PA311D kalibriert. Hab dies auch seit November 2019 - seit dem er auf meinem Tisch steht - nicht verändert.


    Drehe ich am Kontrast/Helligkeit was zwar möglich ist - hab ich gerade getestet - dann verändere ich aber ja das Ziel und macht die HWK dann zunichte. Wurde der Monitor HKWt dann wird auch nicht an der Helligkeit/Kontrast rumgeschraubt!


    Ergo hab ich mir ne Eizo RadiLight auf den Fuß hinter meinem Monitor geklemmt - gut, liegt eben nur drauf und nicht wirklich stabil aber so stelle ich sicher das ich auch in dunkler Umgebung ziemlich gut damit arbeiten kann. Mehr braucht es meiner Meinung nicht - wenn allerdings Sonne auf den Monitor fallen sollte dann muss auch eine Lichtschutzblende her - ist aber bei mir nicht der Fall^^

  • Hm, trotz Hintergrundlicht könnte ich nicht dauerhaft die selbe Helligkeit beibehalten, 120 cd/m² sind bei bedecktem Himmel für mich okay, bei hellem Tageslicht schon zu dunkel und nachts einfach so hell, dass es mir nach ein paar Minuten auf den Augen "drückt".


    Trotz Hardwarekalibrierung (AdobeRGB, 120 cd/m²) ist der NEC im Grau mehr magenta, im Weiß mehr grün, insgesamt heller und stärker gesättigt als der Eizo. Nur minimal, aber ich bin eben davon ausgegangen (da beide Monitore laut Herstellersoftware bei einem max. DeltaE von weit unter 2 gelandet sind), dass ich nach der Kalibrierung keinen farblichen Unterschied mehr sehen würde. Ich bin also weiterhin einfach irritiert. Ich nehme mal an, das hat mit den verschiedenen Korrektur-Profilen für den (das?) i1Display zu tun, die Eizo und NEC nutzen.

  • Hm, trotz Hintergrundlicht könnte ich nicht dauerhaft die selbe Helligkeit beibehalten, 120 cd/m² sind bei bedecktem Himmel für mich okay, bei hellem Tageslicht schon zu dunkel und nachts einfach so hell, dass es mir nach ein paar Minuten auf den Augen "drückt".


    Trotz Hardwarekalibrierung (AdobeRGB, 120 cd/m²) ist der NEC im Grau mehr magenta, im Weiß mehr grün, insgesamt heller und stärker gesättigt als der Eizo. Nur minimal, aber ich bin eben davon ausgegangen (da beide Monitore laut Herstellersoftware bei einem max. DeltaE von weit unter 2 gelandet sind), dass ich nach der Kalibrierung keinen farblichen Unterschied mehr sehen würde. Ich bin also weiterhin einfach irritiert. Ich nehme mal an, das hat mit den verschiedenen Korrektur-Profilen für den (das?) i1Display zu tun, die Eizo und NEC nutzen.

    Das ist doch der Punkt. Darum hatte ich gehofft, dass NEC, wenn es so ein Feature schon bringt, das auch so implementiert, dass es funktioniert. Das wäre für mich ein Kaufanreiz gewesen, denn natürlich ist eine unterschiedliche Helligkeit, solange man nicht in einem permanent abgedunkelten Raum sitzt, nützlich und auch nicht unwichtig.


    Sehr schade :(


    Aber wenn NEC Monitore trotz Kalibrierung schon keine richtigen Farben anzeigen können, kann man sich alles weitere natürlich sparen. Aber wie Du sagst, man muss erst mal wissen, woran es liegt.

  • Wie gesagt, schraubst du am Kontrast/Helligkeit und veränderst die cd/m² dann ist die HWK eigentlich für die Katz denn die sorgt dafür das eben die 120cd/m² eingehalten werden^^


    Theoretisch kannst du, so wie ich das habe mit 80cd/m² kalibrieren - so arbeite ich auch Tagsüber wobei mein Raum eh immer etwas abgedunkelt ist.


    Auch wirst du immer einen marginalen Unterschied sehen; auch dann wenn du zwei identische Monitore nebeneinander stellts. 100% gleich geht fast nicht und mit zwei unterschiedlichen Herstellern unmöglich.


    Abgesehen davon ist das aber schon jammern auf höchstem Niveau. Man darf nicht vergessen, das der CS2731 sowie der PA271Q eben kein CG279X sind, der die Speerspitze, vom momentan maximal möglichen, im Bereich WQHD, darstellt.

  • Also die Unterschiede sehe ich, ohne dass ich nach der Hardware-Kalibrierung noch irgendwas umstelle. Habe auch beide zwei mal kalibriert, ohne sichtbare Unterschiede.

    Welcher der Monitore jetzt näher an der Wahrheit ist, kann ich natürlich nicht sagen. Die Unterschiede sind auch so gering, dass es mir nie auffallen würde, hätte ich die beiden Monitore nicht nebeneinander stehen.



    In der Hoffnung, dass dieser Thread von anderen gefunden wird, die sich die gleichen Fragen stellen, wie ich... hier untersuche ich das Verhalten der beiden Monitore beim Umstellen der Helligkeit:

    Das wäre für mich ein Kaufanreiz gewesen, denn natürlich ist eine unterschiedliche Helligkeit, solange man nicht in einem permanent abgedunkelten Raum sitzt, nützlich und auch nicht unwichtig.

    Beim Eizo kann ich in Color Navigator auch die drei voreingestellten Ziele (AdobeRGB, sRGB, nativer Farbraum) im Standard-Modus "kalibrieren", da misst er aber nur die Primärfarben + Weiß und berechnet dann den Rest (diese "Kalibrierung" gilt dann für alle Standardprofile, und muss nicht für jedes Profil neu gemacht werden. Wäre ja auch unsinnig, weil er die verschiedenen Farbräume nur rechnerisch aus den gemessenen Primärfarben erstellt und dabei auf die gute Graubalance und Gamma-Kurve ab Werk vertraut). Ich sehe keinen Unterschied Zwischen einem solchen Standard-Profil und einer Kalibrierung auf AdobeRGB im Advanced-Modus (wo er tatsächlich den Farbraum + Weißpunkt entsprechend einmisst). Alles bei gleicher Helligkeit versteht sich.

    Der kleine aber feine Unterschied: Bei den Zielen im Standard-Modus kann ich (im Gegensatz zum Advanced-Modus) im OSD nachträglich noch Gamma, Helligkeit, Weißpunkt etc. ändern. Die internen LUTs werden dann wohl vom Monitor direkt "on the fly" neu berechnet, basierend auf den vorher gemessenen Primärfarben.

    Der NEC hingegen lässt mich die Helligkeit bei jedem Profil ändern: Sowohl bei allen voreingestellten Profilen als auch bei dem einem "Programmable" Profil (dem Profil, das man tatsächlich für Hardwarekalibrierung nutzen kann).


    Beim Eizo kann ich absolut keinen Unterschied sehen zwischen einem AdobeRGB-Standard-Profil, das ich im OSD auf Helligkeit X eingestellt habe, und einem Profil, das extra auf Helligkeit X kalibriert wurde. Getestet bei 40 und 200 nits.


    Beim NEC kann ich hier und da eine minimale Grün/Magenta-Verschiebung feststellen, wenn ich zwischen dem Standard- und dem extra kalibrierten Profil umschalte. Auch hier habe ich einmal auf 40 und einmal auf 200 nits kalibriert. Den "größten" (aber immer noch minimalen) Unterschied konnte ich sehen, als ich das "Programmable" Profil mit 40 nits kalibriert habe, dieses dann nach der Kalibrierung manuell auf 200 hoch gedreht habe, und das dann mit dem voreingestellten Standard-Profil – eingestellt auf 200 nits – verglichen habe.


    Long story short: Beide Monitore scheinen recht zuverlässig umzurechnen. Für nicht farbkritische Anwendungen sehe ich hier kein Problem. Wenn ich dann etwas wirklich kritisches mache, kann ich ja jederzeit auf ein "ordentlich" kalibriertes Ziel mit voreingestellter Helligkeit wechseln.