Hallo zusammen,
nachdem wir hier schon öfter darüber diskutiert haben, Smart-TVs einfach offline zu lassen und ausschließlich über externe Zuspieler (wie Apple TV, Shield oder HTPC) zu nutzen, beschäftigt mich ein technisches Detail beim Thema Signalverarbeitung.
Viele moderne OLEDs und Mini-LEDs wenden selbst bei Deaktivierung aller "Bildverbesserer" (Zwischenbildberechnung, Rauschunterdrückung etc.) im Standard-Modus noch eine spürbare Signalverarbeitung an. Das führt oft zu leichtem Input-Lag oder kleinen Farbverfälschungen, wenn das Signal vom externen Zuspieler kommt.
Schaltet man jedoch stur auf den "Game Mode" oder "PC Mode", um das Signal so nativ und latenzfrei wie möglich an das Panel durchzureichen, hat das oft andere Nachteile: Bei manchen Herstellern wird dann das Dimmverhalten der Hintergrundbeleuchtung (bei Mini-LED) aggressiver / ungenauer, oder das Tone-Mapping bei HDR-Inhalten verändert sich negativ.
Mich würde brennend interessieren, wie ihr das bei euren Setups handhabt:
- Nutzt ihr für externe Zuspieler wie Apple TV stur den Film- / Filmmaker-Modus und lebt mit dem minimalen Lag, oder schaltet ihr den HDMI-Eingang komplett auf PC-Modus / Game Mode um?
- Habt ihr bei euren Geräten Unterschiede in der Bildqualität bemerkt, sobald das gesamte Bildprocessing der internen Smart-TV-Software umgangen wird?
Freue mich auf eure Erfahrungen und technische Einblicke!