Posts by revus

    Quote

    Originally posted by ach3ron
    an der bewegungsunschärfe wird sich auch so schnell nichts ändern. was anderes als hold-type ist bei lcds nicht möglich es sind halt flüssigkristalle. irgendjemand hat hier im forum mal vorgeschlagen ne art flackerndes backlight zu verwenden um den effekt eines crt, nämlich das jeder bildpunkt nur kurz aufleuchtet in sehr kurzen abständen aufleuchtet, zu reproduzieren. ich glaube allerdings kaum dass das irgendwann mal umgesetzt wird, da keine leuchtstoffröhre oder LED das lange mitmachen würde.


    Das ist nicht richtig, die Backlights in allen TFTs werden bereits jetzt 400 mal pro Sekunde an und ausgeschaltet, damit wird die Helligkeit reduziert, denn die Helligkeit des CCFL(Leuchtstoffröhre) kann anders nicht eingestellt werden außer über ein schnelles 400Hz-flimmern. Alles was sich ändern würde wäre dass sie statt 400 mal eben 60 oder 120 mal pro sekunde geschaltet werden.


    Und natürlich können auch LEDs frei nach belieben an und ausgeschaltet werden ohne dadurch Schaden zu nehmen.

    Quote

    Originally posted by wwelti
    Hallo zusammen,


    Eure Begeisterung in Ehren, der VX924 ist sicher ein sehr gutes Gerät.


    Trotzdem glaube ich nicht daß er dieselbe Bewegungsschärfe wie ein CRT schafft, da alle auf dem Markt befindlichen TFT's Hold-Type Displays sind.


    Dieser anscheinend nicht:



    Wenn das stimmt dann flimmert er genau so wie ein CRT. :D
    Kann das mal einer der VX924-Besitzer testen? Das geht mit dem Finger-Test:


    Monitor auf volle Helligkeit stellen, und ein fast weißes Bild einstellen (z.B. notepad maximiert). Dann mit dem einem Finger so schnell wie möglich vor der weißen Fläche fuchteln. Sieht man mehrere Einzelbilder von dem Finger dann flimmert er wie ein CRT, sieht man hingegen ein gleichmäßig verwischtes Bild dann ist er flimmerfrei (und schlierenbehaftet).


    Zum Vergleich vielleicht vor einem hellen Fernsehbild probieren (ist auch bei 100Hz-Fernsehern deutlich zu sehen), und vergleichen mit dem Fuchteln vor einem weißen Blatt Papier/einer weißen Wand (so muss das sein wenn's nicht flimmert).

    Quote

    Originally posted by MDK
    Armin


    Also da muss ich dir widersprechen, die Signale werden zwar digital übertragen, aber stotzdem immer noch via Strom. So wie du das darstellst brüchten die Kabel nicht mal eine normale Abschirmung.


    Nein, denn ohne Abschirmung wird das Signal so viel schlechter dass Bits kippen, und damit die Übertragung komplett fehlschlägt. Ab einer gewissen Signalqualität gibt es aber gar keine Unterschiede (nicht "wenige" sondern keine,0,garnix).


    Quote


    Außerdem sind an den Standart DVI Kabeln nicht um sonst an Anfang und Ende Mantelstromfilter angebracht. Das sind glaub Ferrit-Kerne, die anscheinend zwar Mantelfehlstöme verhindern sollen aber auch das Signal minimal verschlechtern sollen( ja das geht auch bei einem digitalen Signal). Deshalb gibt es auch teure Oehlbach Kabel die auf diese Filter verzichten können, dank einer super Abschirmung.


    Das spielt aber alles keine Rolle, denn die Übertragung ist 'ne Blackbox: vorne (bei der Grafikkarte) gehen die Bits herein, hinten (beim Monitor) kommen sie genau so wieder heraus, da ist es piepegal was dazwischen passiert ist, solange die Bits nicht kippen.


    Sagen wir mal 5 Volt entsprechen einem idealen gesetzten Bit(1) und 0 Volt entsprechen einem idealen gelöschtem Bit (0). Die Grenze ist dann die Mitte: 2,5 Volt, was drüber ist sollte wohl ne 1 sein, was drunter ist ne 0.


    Das Billigkabel überträgt die 1 vielleicht als 3,5 Volt und die 0 als 1,5 V. Aber das ist völlig egal, denn der Empfänger interpretiert alles über 2,5V als 1 und was darunter ist als 0. Daher ist keine Information verloren gegangen, und zwar nicht "wenig" sondern gar nichts! Das Oelbach-Kabel überträgt dann vielleicht die 1 als 4,9V und die 0 als 0,1V, was zwar schön ist, aber auch unnötig, denn irgendwas über 2,5V hätte für die 1 gereicht.

    Quote

    Originally posted by noxon
    Außerdem gefällt mir das Design des P19-2 besser. Der hat zwar auch integrierte Lautsprecher, aber die befinden sich unterhalb und nicht an den Seiten des Displays.


    ... was definitiv zu einem schlechteren Klang führt. Auch das hässliche Lätzchen beim Eizo führt zu etwas besseren akustischen Eigenschaften im Bassbereich. Ich glaube das würde man im direkten Vergleich sofort heraushören.

    Quote

    Scheibe oder nicht: das ist hier die Frage! Der Xerox wirkt nicht ganz so farbstark wie sein Gegner – auch das Weiß ist beim Viewsonic „weißer“. Es wirkt alles ein bisschen blasser beim Xerox – was nicht unbedingt negativ zu werten ist – gerade bei Photos – mit Hautfarben – erscheinen diese echter, als beim TFT ohne Scheibe, da doch ein wenig überzogen.


    Kann es sein, dass die nur auf unterschiedliche Farbtemperatur eingestellt sind? Ich kann bei meinem Display wählen: 6500K, 7500K, 9300K und bei höheren Temperaturen sieht das Weiß auch viel weißer aus, normal (bzw. genormt) sind aber 6500K, weil das das natürliche Weiß ist, welches auch bei normalem Tageslicht zu sehen ist.

    Oder die Nicht-Technische Lösung: Eine abgedunkelte Folie/Glasscheibe vors Display montieren. Solche "Kontrastfilter" wurden mal für CRTs verkauft, die haben dann nichts weiter gemacht als das Bild abzudunkeln.


    hier


    Oder einfach eine Sonnenbrille 8) aufsetzen.

    Hört sich an als laufen die TFTs über die durchgeschleiften Analog-Leitungen im DVI-Anschluss. Bei dem Testbild hab ich's noch nur bei analog angeschlossenen TFTs flimmern sehen (ohne zu scrollen). Und was anderes als 60Hz gibt's AFAIK auch nur über analog.

    Ich tippe auf Hintergrundbeleuchtung defekt.


    Kannst mal versuchen, den TFT mit einer sehr hellen Lampe anzustrahlen, und genau hinschaun, ob vielleicht ganz leicht ein Bild erkennbar ist.


    Wenn was zu erkennen ist (z.B. auch das "kein Signal" Bild leicht durchscheint), dann ist definitiv die Beleuchtung hinüber. Wenn nichts zu erkennen ist kann sowohl die Beleuchtung wie auch die Elektronik defekt sein.

    Quote

    Originally posted by Raz0r
    Meinst du mit "normal" das man die wegbekommt oder das die immer vorhanden sind?


    Das Video-Material ist eben so kodiert (d.h. der Farbmangel ist schon auf der DVD so gespeichert). Der Codec verwirft die Bildinformationen bei dunklen Stellen, weil er davon ausgeht dass sie zu dunkel sind um gut erkannt zu werden. Auch wenn viel Bewegung im Bild ist muss der Codec mehr Bildinformationen verwerfen.


    Übrigens, das Bild stammt aus diesem Thread:
    HP L1955 (Prad.de User)
    Da beklagt sich sich einer über die zu gute Qualität seines L1955 (VA-Panel mit echten 16.7 Mio Farben).


    Quote

    Komisch ist nur das diese beim Kontrastwert 80 im Vergleich zu 60 kaum mehr zu sehen sind...


    Das ist gar nicht komisch, sondern genau wie erwartet, denn ein hoher Kontrastwert macht die dunklen Töne noch dunkler, so dass Codierungsfehler in einem einheitlichen Schwarz verschwinden. Ich meinte mit "Kontrast" eher die Schärfe und den Dynamik-Umfang, nicht das, was man mit dem Kontrastregler einstellt.


    Folgendes reduziert den "Farbmangel"-Effekt auf kosten von Details an dunklen Stellen (diesen Preis hat man beim CRT schon bezahlt):
    - Kontrastregler erhöhen
    - Helligkeitsregler vermindern
    - Gammakorrektur vermindern (bzw. in die Richtung, in die das Bild dunkler wird)

    Raz0r schrieb:
    Bei Filmen und DVDs sieht man bei genauem hingucken die 16,2 mio Farben eines TN-Panel, die aber auf den ersten Blick nicht stören, jedoch in bestimmten Situationen können diese, meist schlechten Graustufenauflösungen, schon nervig wirken. Gerade in Bewegungen von dunklen Objekten merkt man schnell Farbverfälschungen und Abstufungen. Da ich aber DVDs und Videos eher auf meinem Fernseher gucke als am PC finde ich das nicht so gravierend.



    Ist es sowas wie hier (linkes Drittel des Bildes):


    Wenn ja, dann sind das normale Kompressionsartefakte die nur wegen dem höheren Kontrast des TFTs (im vergleich zur Röhre) sichtbar werden.

    Quote

    Originally posted by derblubber
    Die letzten beiden sind zu erkennen, wenn auch sehr ähnlich. Dennoch sieht man den Unterschied. Standarteinstellungen sind das allerdings nicht, ich hab den Kontrast etwas erhöht.


    Danke, so passt das. Sollte aber auch mit Standardeinstellungen (außer vielleicht höchster Hintergrundbeleuchtung("Brightness")) so sein.

    Könntest du dir mal das angehängte Bild anschaun, und sagen ob du alle 20 Helligkeitsabstufungen erkennen kannst, insbesondere die dunkelsten beiden? Mit Standardeinstellungen, wenn's geht, und aus einem halben Meter Entfernung mit Blick auf die Mitte des Monitors.


    Ich frag, weil manche Monitorhersteller zu starken Kontrast einstellen, und dann sind die dunklen Töne nicht mehr unterscheidbar.

    Quote

    Originally posted by voho
    Auch empfinde ich bei einem TFT-Monitor bei 75 Hz immer noch ein Flackern, die CRT betreibe ich mit in der Regel 90Hz.


    Mach doch mal den "Fingertest": Bei Dunkelheit ein helles Bild auf den Monitor, und einen Finger so schnell wie möglich vor dem Bild bewegen. Siehst du mehrere Finger (wie bei einem CRT immer), dann flackert das Bild. Siehst du einen durchgehenden Schweif bei der Bewegung, dann flackert definitiv gar nichts (bildest du dir dann vielleicht nur ein, wegen der Helligkeit).


    BTW ich hab einen noch helleren TFT als der L90d+ (450cd/m2), und hab den immer auf höchster Helligkeitsstufe. Die ersten 2 Tage nach dem Wechsel vom CRT fand ich's auch viel zu hell, hab mich aber daran gewöhnt. Jetzt find ich's praktisch, dass ich auch bei stärkstem Gegenlicht noch problemlos alles erkennen kann.



    Nachtrag:

    Quote

    Vielmehr habe ich den eindruck, daß die Buchstaben beim TFT nicht immer genau an der gleichen Stelle sind, leicht tanzen.


    Dies kann natürlich auch durch eine zu große Helligkeit der TFT kommen.


    Nein, das ist ein Zittern (kein Flimmern) und kommt vom Analog-Anschluss. Einfach mal die Auto-Taste drücken, dann ist es vielleicht schon weg.