ViewSonic VX910 (MVA) (Prad.de User)

  • Mein VX910 (MVA) ist nun seit einem Tag in Betrieb und getestet. Der folgende Bericht steht unter dem Aspekt, dass ich ihn parallel zu einem VP181s betreibe, insbesondere werde ich viel zwischen den beiden TFTs vergleichen.


    Datenblatt zum VX910 (MVA). Der vollständigkeit halber hier noch das Datenblatt zum VP181s.


    Inhalt des Pakets
    TFT, Kabel (Strom, DVI-D, D-Sub), Anleitung, Treiber-CD.


    Verarbeitung
    Das Gehäuse macht einen stabilen Eindruck, die Kabel werden auf der Rückseite verdeckt nach unten geführt, so dass der TFT auch von noch ansehlich ist. Der Standfuß erlaubt ein Neigen nach vorne/hinten, andere Bewegungen sind jedoch nicht möglich.


    Erster Eindruck
    Auweia, übler Blaustich, alle anderen Farben blass, dafür wird selbst #303030 schon als mittelhelles grau dargestellt.


    Farbeinstellung
    Die Installation der Treiber schlug fehl, das Farbprofil musste manuell eingebunden werden. Letztendlich habe ich es geschafft die Farben so einzustellen, dass sie ähnlich schön und kraftvoll leuchten wie auf meinem VP181s, indem ich die Farbtemperatur auf 5400k einstellte und im Grafikkartentreiber das Gamma auf 0,70 runterregelte.


    Panel-Oberfläche
    Das Panel ist sehr schön entspiegelt, noch besser als das des VP181s.


    Blickwinkel
    Der Blickwinkel ist des VX910 schwache Stelle. Man muss nur vom Stuhl aufstehen und schon verfälscht sich das Bild deutlich. Jemand, der neben meinem Schreibtisch steht, sieht anstatt leuchtender Farben alles milchig, während mein VP181s bei gleichem Winkel noch fast unverfälschte Farben bietet.


    Schlieren
    Wie zu erwarten schneidet ein MVA-Panel hier nicht allzugut ab. DVDs schauen klappt problemlos und nach einem kurzen Test mit NeverwinterNights behaupte ich, dass ich zumindest damit noch spielen könnte, aber jemand der da empfindlicher ist oder Shooter spielen will, sollte zu einem anderen Panel greifen.


    Fazit
    Der VX910 ist kein Allrounder, er hat deutliche Schwächen, aber wenn man in der Regel alleine davorsitzt, ihn zum Arbeiten nutzt und keine schnellen Spiele spielt, erfüllt er seine Aufgabe gut und zu einem günstigen Preis.