Posts by FlashBFE

    Quote

    Original von TurricanM3


    Da hst du wohl leider recht. Aber ist die Verzögerung nicht relativ gering?


    Hat niemand Werte vom Eizo S2410 oder Samsung 244T?(


    Vom 244T hab ich vor ner ganzen Weile die Werte im entsprechenden Thread gepostet. Sie waren auf jeden fall höher als vom Benq hier.



    Quote

    Laut
    sind 1-2 Frames Verzögerung bei TFTs wohl standard...


    Ja leider, aber der Viewsonic VX922 (genauso wie mein Acer AL732) zeigt, dass es auch ohne Lag geht.

    Quote

    Turrican, Auf Seite 29 wurden wiederholt die deutlichsten Bilder zur Verzögerung gepostet, ursprünglich gabs die früher, weiß nicht mehr genau welche Seite..


    Die Messung ist nur leider nicht sonderlich gut ausgeführt. Die Belichtungszeit der Kamera war zu lang, deshalb sind die Zahlen so verschmiert. Außerdem hat er bei der Stoppuhr nicht die Anzeige der Millisekunden eingestellt. Naja aber immerhin lässt sich das Ergebnis abschätzen. Der Monitor ist für Spieler auch ein Durchfall.

    Quote

    Original von gocu
    Vielleicht sollte das Thema Mauslag von genung Forenmitgliedern in den Unterschiedlichen Foren immer wieder angesprochen werden, damit die Hersteller/Tester darauf eingehen. Es kann nicht sein, dass immer grössere TFTs auf den Markt kommen die mit niedrigen Reaktionszeiten, hohen Kontrasten und tollem Design beworben werden. Andererseits aber auf andere Probleme nicht eingegangen wird, da sie nicht zu den Marketing Eckpunkten gehören.


    Der Test mit dem VGA Anschluß brachte nicht wirklich etwas, ich hatte zeitweise den Eindruck, dass der Monitor ein besseres Schlierenverhalten aufzeigt, war mir allerdings nach so viel testen mit den beiden Monitoren nicht mehr sicher. Muß ich heute mit frischen Augen noch einmal beobachten
    Ich werde den Monitor wahrscheinlich zurückgeben.


    Wenn es nichtmal Hardware-Redaktionen wie auch Prad hier auf die Reihe kriegen, das in ihre Tests einzubauen, wird das auch nichts. Die Entscheidungsträger in den Firmen lesen sich ja keine Foren durch, um Reaktionen zu erfahren. Die gucken sich eher die großen Hardware-Zeitschriften und Internetportale an, denn da werden vielmehr potenzielle Kunden erreicht. Und solange dort nichts über das Thema steht, wird es auch kein Thema. Einzige Ausnahme ist immernoch Behardware, die das nun in ihre Tests eingebaut haben (ich finde, die machen allgemein die besten Monitortests). Der 22'' Acer hat z.B. nur einen Lag von durchschnittlich 8ms, also sehr gut in dem Bereich.

    Na du gräbst ja hier olle Kamellen aus. Aber interessante Kamellen.


    Auf die ewige "Wozu braucht man das?" Frage:


    Ich hätte gerne so einen Monitor. Wenn er erschwinglich wäre... und wenn er eine ordentliche Bildfrequenz hat.
    Du könntest dir die Fotos aktueller Digicams in Originalauflösung angucken, gestochen scharf. Du bräuchtest kein Anti-Aliasing mehr (dafür aber eine Super-Grafikkarte aus 2010 oder so, wenn du mit der Auflösung spielen willst).
    Auch die ewigen Skalierprobleme bei niedrigeren Auflösungen wären kein Problem.
    Und ach ja: Ich würde den Monitor eh nicht mit Windows XP betreiben wollen, also bitte nicht schonwieder mit den ollen Win-DPI-Problemen anfangen ;).

    Nochmal ganz für dich allein, Gorn:


    Die Bewegungsunschärfe, die du meinst (und bei der Schlieren kein Teil sind), entsteht prinzipbedingt dadurch, dass, wie schon geschrieben, diese Displays Sample&Hold Anzeigen sind. Die Bewegungsunschärfe (der S&H-Effekt) kommt nun dadruch, dass sich Objekte durch die niedrige Bildwechselrate (ich nenn es jetzt mal mit Absicht so) nur ruckartig fortbewegen, woraus das Gehirn eine flüssige Bewegung interpoliert, die aber unscharf ist (weil es sie ja nicht gibt).


    Diese Unschärfe wird also durch niedrige Bildwechselraten begünstigt, deshalb habe ich auch vorgeschlagen, statt den 60Hz ein 75Hz Modell zu nehmen, was den Effekt mildert. Ich redete dabei nicht vom Analog- Anschluss!


    Quote

    Das PVA-Panels in der ESL verboten sind wäre mir neu und imho auch totaler Schwachsinn, du kannst den Leuten ja nicht vorschreiben welche Pherepherie sie verwenden müssen, geschweige denn dies kontrollieren !
    Und die ESL-Admins würde ich sowieso nicht als Referenz nehmen, die meisten von denen haben teilweise erschreckend wenig Ahnung von irgendwas anderem außer Headshots.


    Das unterschreibe ich sofort!

    Hallo,
    zum Vergleich mal: Ich hab einen ca. 3 Jahre alten TN mit 16ms S->W->S. Einer der Ersten überhaupt mit angegebenen 16ms. Und ich hab schon einen Haufen Sachen dadrauf gespielt, am meisten America's Army. Die einzigen Situationen, wo ich da noch Schlieren sehe, ist bei Rotbraun-Tönen. Bei heutigen Geräten sind durch Overdrive aber die Grauübergänge sogar noch schneller als die S->W Übergänge.


    Vorher hatte ich übrigens ein 25ms IPS Monitor von Nec bestellt, von dem es damals im Forum hier hieß, der wäre spieletauglich. Ja klar. Ricochet gestartet (der extrem schnelle Mod für Half-Life, falls sich noch jemand erinnert) und nichts als Suppe gesehen. Danach hab ich den Monitor verpackt und zurückgeschickt und ein Haufen Geld dagelassen, weil ich mir wohl fürs Testen zuviel Zeit ließ. Aber der 16ms TN danach war/ist bis heute super spielbar.


    Wenn also die 16ms S->W->S deines Eizos vergleichbar mit meinen TN 16ms sind, dann wirst du damit keine Sorgen haben. Meiner Meinung nach wäre es sogar effektiver, sich einen TFT mit 75Hz zum Zocken zu holen, also bei 60Hz nun auf ein paar Millisekunden rumzureiten.

    Ja, eine höhere Panelfrequenz mildert alleine schon den S&H Effekt.
    Auf die Reaktionszeit der Kristalle selbst hat das zwar keinen Einfluss, aber wenn diese öfter angesteuert werden, kriegen sie auch früher das Signal, sich in eine neue Richtung zu drehen, was effektiv auch einer geringeren Reaktionszeit entspricht. Höhere Freqzenz ist also immer besser, solange es der TFT auch fehlerfrei anzeigen kann.


    Wenn du unbedingt Wert auf die 75Hz legst, dann guck dich nochmal bei Viewsonic um, die bieten das bei mehreren TFTs an (digital angeschlossen). Für mich persönlich wäre der Analoganschluss für die 75Hz ein zu hohes Opfer.

    Doch, es ist so einfach.


    Denn genau das willst du ja wissen: Wann ein Frame am Bildschirm nun angezeigt wird. Was liegt näher, als das Bild einfach abzufotografieren?


    Sicherlich ist eine Einzelmessung abhängig von der Position des Elektronenstrahls beim CRT oder ob ein Bild sich auf dem LCD gerade verändert, aber das lässt sich mit genügend Einzelmessungen erfassen und mit einem Mittelwert, Median und Standardabweichung ausdrücken.


    Die zeitliche Auflösung wird von der Belichtungszeit der Kamera vorgegeben, die wechselnden Messergebnisse lassen sich wie gesagt gut mitteln (die ergeben eine Normalverteilung). Das sind also keine Probleme, wie du es darstellst.


    Einen genaueren Test könnte ich dir auch sagen:
    Photodiode, Transimpedanzverstärker und Oszi/ A/D-Karte bei flackerndem Bild. Dann brauchst du nurnoch die Maximumstellen der Wellenformen (LCD/CRT) voneinander subtrahieren. Die Messresultate werden aber die gleichen wie bei der Fotogafiemethode sein, weil bei beiden Messungen die zeitliche Auflösung hoch genug ist.


    Ich bin aber auch gespannt, was ihr euch da ausgedacht habt.

    Quote

    Original von BigtowerDas gilt grundsätzlich immer, und nicht nur für Mauslag. Wahrnehmung ist subjektiv, das sollte man bei jedem Test berücksichtigen. Und das hat nichts mit wohlgesponsorten Seiten zu tun. Kritikwürdige Dinge, die dem Tester negativ aufgefallen sind, werden in den Tests auf Prad auch definitiv erwähnt. Und in den allermeisten anderen Quellen ebenfalls.


    Und genau das ist das Problem hier bei den Tests auf Prad: Sie sind nur subjektive Erfahrungsberichte von selbsternannten "Experten". Jeder Test ist zum nächsten unvergleichbar, da nirgendwo Zahlenwerte genannt werden. Selbst bei den Farbraum"messungen" werden nur ziemlich aussagelose Grafiken gebracht mit groben qualitativen Aussagen dazu. Sehr viele Monitore kriegen fünf Sterne, die schlechteren manchmal auch vier. Die Bewertung kann man sich schenken. Was fehlt sind objektive vergleichbare Messungen.
    Vielleicht sollte man sich z.B. mal bei Behardware und Tomshardware umgucken. Erstere liefern bei jedem Monitor Vergleiche zu anderen Monitoren in Zahlen und Grafiken. Letztere messen mit einem Oszi die Overdrive Übersteuerung der Pixel (der Grund für das Videorauschen). Die lassen sich also wenigstens was einfallen.
    Solange also Prad bei den subjektiven Erfahrungsberichten bleibt, kann man nichts über Anzeigeverzögerungen und ähnliches subjektiv schwer fassbares sagen.


    Ich würde das mit der Ergonomie nicht so pauschalisieren. Ich mag es z.B. nicht so, wenn ich jedem einzelnen Pixel nen Namen geben kann. Dass größere Pixel die Augen schonen, halte ich persönlich für Unfug, aber das kann ja jeder halten, wie er will. Für mich wäre der nächste logische Sprung nach einem 17"er ein 20"er.

    Hi,
    sowas hätte ich natürlich auch gerne. Mit Dual Link DVI sollte das auch kein Problem darstellen. Ich frage mich, warum es das nicht schon in einigen "Gamermonitoren" gab. Ob es das noch für Analog geben muss, ist ne Streitfrage. Vor allem bei Auflösungen im Bereich der 2MPixel und darüber wird es mit der Frequenz dann vermutlich auch bei guten VGA-Kabeln eng und man hat mit Schärfeproblemen zu kämpfen. Ansonsten wäre das eine super Sache und würde eine weitere Barriere zwischen CRT und LCD beseitigen.


    Ich befürchte jedoch was anderes. Denn in der Quelle wird ja von der Berechnung von Zwischenbildern geschrieben. Nagut, das ist ja sowieso ein LCD-TV und die Fernsehbilder kommen eh nur mit 60Hz (in den USA), deswegen ist es schon eine Verbesserung. Aber falls die Technik so auch auf PC-Monitore übertragen würde, wäre das wieder nur eine unelegante Lösung wie BFI und kein Ersatz für eine echte 120Hz Ansteuerung.

    Quote

    Original von janeinja
    Ist die Qualität der Videowiedergabe nicht auch vom verwendeten Panel & der Elektronik abhängig? Auf anderen Testseiten (behardware, cnet, tomshardware) wird das Videorauschen des Tfts bei der Dvdwiedergabe auch immer im Test erwähnt. Da scheint es doch Unterschiede zu geben.
    z.B. wird es stufigen Farbverläufen zu "Artefakten" bei der Wiedergabe kommen ....


    grüße


    Stimmt, das wird in einigen Tests immer erwähnt und bei Tomshardware haben schon einige Monitore ein "Ungeeignet für Videowiedergabe wegen Videorauschens" gekriegt. Aber woher das kommt und wie das entsteht, hab ich bis jetzt noch nirgendwo lesen können. Bei TH wird ja auch immer der Overshoot (das Überschwingen) des Overdrive mitgemessen. Vielleicht kommt das Rauschen durch solche Überschwinger bei leichten Farbänderungen (reine Vermutung meinerseits).

    Du hast ja recht, dass das Problem Verzögerung an sich nicht neu ist. Ich versuche nur hier (und auch in den anderen Threads) zu verhindern, dass die neue Verzögerung (in den Monitoren) mit den alten bekannten Verzögerungen der Maus und der Grafikkarte verwechselt werden. Es spricht doch schon Bände, dass sich das hier unter dem Begriff "Mouse-Lag" und "Input-Lag" verbreitet. Aber gerade jetzt, wo auch noch die neue Verzögerung dazugekommen ist, summiert sich alles zusammen so auf, dass es die ersten Leute eben schon merken. Und das wird auch in dem oben verlinkten Artikel gut verdeutlicht. Jede Verzögerung für sich alleine genommen wäre noch keine Problem.

    krong: Nein, anders rum wird es richtig. Die 965 sind die neuen Boards für Core 2 und bei den 975 muss man aufpassen, dass man ne aktuelle Revision mit ausdrücklicher Core 2 unterstützung kriegt. Also von daher kein Problem.


    Nukular: Das kann man so nicht stehen lassen. Geh mal auf widescreengamingforum.com und dort auf die Master Game List und sieh dir an, wie "wenig" Spiele das unterstützen. Bei Einigen ist vielleicht eine ini modifikation notwendig, aber dann ist die vorgehensweise gut erklärt.

    Hi,
    ich glaube, es lohnt sich, nochmal den Thread hier aufzuwärmen.
    Ich habe gerade einen super Artikel zum Thema gefunden:



    Darin werden die Anzeigeverzögerungen von 8 TFTs getestet.
    Als Ergebnis gibt es von minimal 0 ms beim Viewsonic VX922 bis maximal 49 ms beim Belinea 2080 S1 alles. Und die ganzen Samsung PVA Geräte waren noch garnicht dabei. Zusätzlich wurden dann noch die anderen möglichen Verzögerungsursachen beleuchtet wie Maus und Grafikkarte und was das dann alles in der Summe ergibt.


    So einen Artikel hätte ich mir eigentlich mal von Prad gewünscht, aber Pustekuchen, auch beim letzten Test vom HP 2465 war das Thema kein Thema.

    Hallo,
    ich glaube du hast das Problem etwas verdreht. Die Anzeigeverzögerung tritt bei vielen, wenn nicht sogar allen, Overdrive- Monitoren auf. Das ist also weder ein Fehler, noch ist das Problem Samsung- bezogen. Du hast den Support Mensch allerdings dazu gebracht, zu glauben, es wäre ein Fabrikationsfehler in der Elektronik, weshalb er auch mit Umtausch antwortete. Das ist aber wie gesagt kein Fehler, sondern mittlerweile fast Normalität bei vielen Herstellern. Du hättest die Anfrage so stellen müssen, dass es eine allgemeine Beobachtung bei vielen Overdrive- Monitoren ist und ob Samsung gedenkt, in nächster Zeit irgendwas dagegen zu tun. Dann hätte der Support Mensch das vielleicht auch in eine andere Ebene geleitet.

    Du verstehst nicht, was die Leute hier dir sagen wollen:
    Ja du sollst VSync anmachen, DAMIT deine FPS auf genau 60 runtergehen und mit dem Monitor synchronisiert sind. Denn ansonsten kann der Monitor sowieso nicht alle Bilder anzeigen, die die Grafikkarte berechnet. Und wenn dann zwischendurch mal ein Frame ausgelassen wird, kommt es zu diesen Erscheinungen, die du bemerkst. Es hat also Nachteile, wenn deine Grafikkarte zu schnell ist.


    Also: VSync anmachen! Und wenn es deine Grafikkarte nicht zu jedem Zeitpunkt des Spiels schaffen sollte, 60fps zu berechnen, lohnt es sich noch, Tripple Buffering zu aktivieren, ansonsten aber nicht.


    Wenn dir aber unverständlicherweise 60 (angezeigte!) fps zuwenig sein sollten, lohnt es sich, nochmal über einen TFT mit 75Hz (bei Viewsonic gibts welche) nachzudenken.