Beiträge von TFTshop.net

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    Mittlerweile muss ich aber gestehen, dass ich das Aussehen vom 2709er nicht mehr so toll finde, da er einfach nur noch schlicht-schwarz ist - könnte fast mit nem Samsung verwechselt werden. Den silbernen Fuß hätte ich besser gefunden.


    Tja, die meisten Hersteller bauen das, wonach die Mehrheit verlangt. ;)
    Aber genau deswegen halte ich noch einige wunderschöne Aluminium 2707-er auf Lager. Die sind halt nach wie vor noch etwas besonderes.

    Ist doch wurscht.
    Für den CG222 braucht er ja nur den Messkopf, und nicht die Quato-Software. Dafür hält er sich aber die Möglichkeit frei, eventuell auch andere vorhandene Bildschirme außer dem CG222 zusätzlich zu kalibrieren, was "nur" mit dem Messkopf und ohne Software (also Lieferumfang CG222+DTP94) wohl nicht ginge. Stimmdet? :D

    Bei Eizo wird bei entsprechenden Angeboten immer das DTP94 empfohlen und beigelegt. Allerdings wirklich nur der Messkopf ohne Software für andere Bildschirme.


    Das DTP94 bekommt man auch als Quato Colorimeter inkl. Software für andere Bildschirme. Kostet nur unwesentlich mehr als das EyeOne Display LT, die Software kann aber im Vergleich deutlich mehr als die der LT Version.


    Zu den Spydern findest du im Netz (und auch hier im Forum) sicher genügend Beiträge, in denen sie sich gerade bei High-Gamut Displays nicht gerade mit Ruhm bekleckern...

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    ich bin hobbyfotograf mit großen ansprüchen


    Dann hast du sicherlich auch eine entsprechend hochwertige Kamera und Zubehör. Ergo solltest du auch in einen entsprechenden Monitor investieren, wenn du die Leistung der Kamera nicht nur erahnen willst.


    Würdest dir ja sicher auch kein 08/15 Objektiv für ne hochwertige Kamera kaufen, oder?

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    Hier nochmal alle Einstellungen:
    Monitoreinstellungen:
    Rot: 100
    Grün: 100
    Blau: 100


    Also Werkseinstellung und somit vollkommen unkalibriert.


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    Streifen: sind sie ein legitimer Austauschgrund?


    Bei einem 8-bit Gerät, dass noch nicht einmal auf Höchstleistung getrimmt wurde wohl kaum.
    Abgesehen davon sollte man das Banding auch korrekt testen. Also möglichst nicht über die gesamte Breite des Bildschirms. Schließlich hast du keine unbegrenzte Anzahl an Graustufen die dargestellt werden können, sondern lediglich 256 Stufen. Ein Pixel ist immer nur voll und nicht zum Teil ansteuerbar...


    Du hast bei diesem Gerät sicher noch Potenzial, solltest aber von einem 8-bit Gerät nie die Leistung eines 10- 12- 14-bit Profigeräts erwarten.


    ...und immer daran denken: Per Digitalanschluss arbeiten diese Geräte eben nicht so verwaschen (also geschönt) wie eine Röhre. Daher stellen sie kleinste Abweichungen auch knallhart dar und machen sie sichtbar. -Zumindest in Testprogrammen. Im Realbetrieb hast du ja bereits festgestellt, dass man davon selbst unkalibriert wenig bis gar nichts sieht.

    ...und wo ist das Problem?
    Ich denke kaum, dass die für jeden einzelnen Monitor eine extra Hotline einrichten. Einige Monitore werden aber aufgeführt. Dort würde ich ansetzen.
    Traust du den Leuten nicht zu, dass sie dich im Zweifel weiterverbinden können oder wie jetzt? :D

    Nur mal am Rande: Dir ist aber schon klar, dass dein HP noch innerhalb der Herstellergarantie (minimum 3 Jahre ab Kaufdatum) sein dürfte, oder? also schnell HP anrufen und Gerät tauschen lassen... ;)


    Bei den 19-ern tut sich nicht mehr viel.
    Du wirst für bis 200 € wohl kein vergleichbares Gerät bekommen.

    Kannst du auch sachlich bleiben?
    Mit nachvollziehbar begründeten, nach Möglichkeit selbst geprüften Argumenten bitte.


    Oder anders: Würdest du mich ebenfalls derart angreifen, wenn du nicht wüsstest, dass ich Fachhändler bin, dies also einfach nur eine persönliche Meinung eines beliebigen Käufers wäre?


    Hast du überhaupt schon registriert, dass von mir auch andere Geräte genannt wurden?

    Ich denke nicht dass sich da in absehbarer Zeit etwas auf dem Konsumentenmarkt tun wird. Denn irgendwann ist der Größenzuwachs auch (ergonomisch) ausgereizt.

    Über das Wort "Bildbearbeitung" lässt sich trefflich diskutieren.
    Ich glaube das die Meinungen und Vorstellungen zu keinem anderen Begriff so weit auseinanderreichen wie zu diesem. ;)


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    Im Test steht nur "kalibriert". Mit welchen Geräten? Und vor allem: auf welchen Wert?


    Sieht man auf den Seiten davor. Gretag D2. Ich denke er hat ihn auf 6500° und 2.2 Gamma 140cd kalibriert. -Zumindest den Abbildungen nach.


    Ich selbst hatte ihn damals auf 5800° bei 1,8 Gamma 120cd kalibriert. Die Graustufen sahen ebenfalls sehr gut aus. -Im Vergleich mit Geräten bis 1000 €.
    Persönlich hätte ich in dem Punkt tatsächlich auch weniger von einem 8-bit Gerät erwartet. Insofern verstehe ich deinen Standpunkt.


    Ich kann mich an diverse Eizo S2431 erinnern, die trotz ihrer 10-bit nicht gravierend besser waren. Im Hinblick auf die Ausleuchtung sogar leicht auffälliger, wenn auch nie "schlecht". Und natürlich verfügt der S2431 über kein High-Gamut.


    -Es hat also schon seinen Grund, warum ich in den zuvor genannten Preisen der empfohlenen Geräte solche Sprünge machte. Meine Empfehlungen kommen selten aus der Theorie. ;)

    Alles richtig was du schreibst Thomo.
    Sehe ich zumindestens im Pro-Sektor auch so.


    In den meisten Fällen ist das Budget der Leute aber eben nicht unendlich.
    Ergo können halt nicht alle gleich auf mindestens 10-, 12- oder 14 bit Pferdchen für den professionellen Print setzen.


    Wie gut oder schlecht du den Farbverlauf des Dell 2408 einstufen kannst, kannst du hier nachlesen und anhand des Bildes beurteilen:


    ...dürfte wohl nicht so weit weg sein von einem 10-bit Eizo, oder? :D


    Deswegen ist ein 8-bit High-Gamut auch keine Fehlkonstruktion.
    Ebensowenig wie ein SLR Kamera-Gehäuse unter 3500 € eine ist.
    Solche Top-Kameras aus dem Nikon oder Canon Programm leisten sich ebenfalls wohl die wenigsten. Dürfen die deswegen nicht in Adobe oder RAW Fotografieren?


    Letztich bleibt es wie es immer war:
    Irgend einen Tod stirbt man immer.

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    Es mag ja sein, dass Tiefflieger in vielen Foren unterwegs ist und da die Schwere der Dell Probleme zu beurteilen versucht.


    Wie versucht?
    Im Gegensatz zu dir KANN ich das beurteilen! Ich muss nichts versuchen...
    Der Versuch liegt allenfalls darin, verstehen zu wollen, was die Betroffenen an dem Gerät überhaupt auszusetzen haben.


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    Allerdings ändert das nichts an der Tatsache, dass hier in Deutschland bei prad Käufer unzufrieden mit dem Dell 2408 sind und das Gerät zurückgeben.


    Die Rücksendequote kannst DU natürlich genausogut beurteilen, wie zuvor die tatsächliche Qualität des Gerätes. Also gar nicht...
    Kann man mal wieder sehen, wie voreilig und voreingenommen du deine Schlüsse ziehst.


    Ich stehe mit zahlreichen Kollegen und auch mit dem Hersteller in ständigem Kontakt. KEINER hat bei diesem Produkt irgend eine Last mit angeblich so zahlreichen Rücksendungen. Ebensowenig wie ich.
    Darüber solltest du mal nachdenken, statt dir Gedanken über "Provisionen" anderer zu machen, die dich rein gar nichts angehen, und hier auch nicht zur Debatte stehen.
    Allerdings könnte man einmal darüber nachdenken, welche Intention dich dazu treibt, Warnrufe zu einem Gerät (mit solchen Argumenten) auszustoßen, dass du selbst nicht einmal kennst.


    "Einige haben festgestellt, IMHO, andere sagen dass"...
    Wenn du schon auf diesem Level über das Gerät herziehst, und versuchst anderen einen Rat zu erteilen, solltest du WISSEN wovon du sprichst...


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    Welchen anderen Schluss soll man denn aus seinem ständigen Kleinreden von Fehlern bei Dell Geräten ziehen?


    Vielleicht dass einige Wenige zu dem Gerät ein RIESEN Fass aufmachen, und die Tatsachen dadurch (siehe dein selbst gewonnener Eindruck) völlig verzerren. Dieses voreingenommene rumgemecker habe ich endgültig satt weil es nicht ansatzweise als repräsentativ zu bezeichnen ist.
    Das geht aus mittlerweile diversen Testberichten der Presse, sowie zahlreichen anderen professionellen Quellen hervor. Darauf werde ich weiterhin hinweisen. Ob es dir in den Kram passt oder nicht.


    Um mal ein anderes Beispiel als den Chip-Test zu nennen, sehen auch die Kollegen der Cnet das Gerät ganz weit vorne und bezeichnen es als "Excellent".


    Unser Gespräch können wir gerne per PN weiter vertiefen.
    Hier ist es an falscher Stelle und hilft Maze wohl kaum wirklich weiter.
    Also kommen wir auf das eigentliche Thema zurück.


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    Da ich den Monitor ja hauptsächlich zur Bildbearbeitung einsetzen werde, kommt es mir ja vor allem auf eine korrekte Farbdarstellung ,gleichmäßige ausleuchtung, und eine gute diferenzierung der Tonwerte.


    Eine korrekte Fardarstellung ist nach entsprechender Justage durch ein Colorimeter für keines der drei genannten Geräte ein Problem. Auch im Hinblick auf die Ausleuchtung sehe ich aus Konsumentensicht keine gravierenden Auffälligkeiten. Die Geräte erreichen zwar nicht die 100% Marke (das tut sowieso keins), aber man kann diese Modelle als wirklich gut betrachten. Willst du noch mehr Leistung in Hinsicht auf Homogenität und Tonwertdifferenzierung, findest du dich im Hieb bei Geräten wie dem NEC 2690WUXi oder Eizo SX2461 wieder.


    Ob du mit einem 8-bit Gerät, oder erst mit einem 10- 12- 14-bit Gerät wirklich zufrieden gestellt wirst, entscheidet nicht zuletzt dein Budget.
    Besser geht natürlich immer. Bis hinauf in Richtung der 5.500 Euro.


    Solltest du aber im vermuteten Preisbereich bis 700 Euro fischen wollen, hast du mit den drei genannten Geräten schon sehr präzise ins Schwarze getroffen. In diesem Preisbereich und für dein Vorhaben gibt es für diese Drei im Grunde keine weitere Alternative.


    Ist dein Budget bis auf etwas über 1000 € erweiterbar, kommen noch der NEC 2690WUXi, der Eizo SX2461 und der Eizo CG 222 hinzu.


    Die nächsten Preisschritte liegen dann bei knapp über 1500€ (CG241, eventuell Dell 3008WFP -besteht ebenfalls die UGRA Zertifizierung) und 2000 € (NEC 3090WQXi -momentan der absolut konkurrenzlose Oberhammer).