Posts by WKjun

    Fazit:
    Das ColorMunki Display ermöglicht KEINE manuelle Anpassung der RGB Kanäle vor der Profilerstellung, auch mit ausgeschaltenem ADC nicht. Es kann nur die RGB Kanäle automatisch via ADC/DDC einstellen, wenn der Monitor das unterstützt (z.B. Eizo FS2333 ja, FG2421 nein).
    Daher habe ich mir nun das i1 Display Pro genommen. Dort geht's. Statt 5 Min. dauert der Messvorgang 2 Min, was natürlich auch Spaß macht. Die Software ist okay und nervt höchstens beim Beenden wg. Registierung für kostenfreien Support. Sonst keine Aktivierung oder sonstige Aufwendungen, um es auf x Maschinen betreiben zu können. Das ColorMunki geht zurück an den Händler.

    Der Geschwindigkeitsvorteil war verlockend, aber wenn es nicht langsamer ist als mein i1 Display 2, dann reicht es für meine Zwecke. ;)
    Und die Software wurde von jemandem in amazon.de ziemlich verrissen, was beim Munki nirgends zu lesen war:
    "- Dabei wird ungefragt immer auch Kopierschutz-Software eines Drittanbietes mitinstalliert (mehrere Treiber, wenigstens ein Dienst, der incl. Webserver ...). Muß das sein? Ohne die Sonde ist das Programm (iProfiler) doch ohnehin für nichts gut.
    - Wenn man iProfiler deinstalliert, wird die Kopierschutz-Software *nicht* deinstalliert, sondern läuft fröhlich weiter. Sie scheint auch nicht bei den anderen Programmen auf. Die Deinstallation ist nur über ein eigenes Kommandozeilen-Tool möglich, das man sich beim Hersteller (des Kopierschutzes!) besorgen muß."


    In Anbetracht dessen, dass das i1 Display Pro deutlich schneller ist als das Display hätte ich mich schon alleine für die Schnelligkeit gegen das CMDisplay entschieden.

    Hier ist beschrieben, dass die Einstellungen via "ADC" über DDC automatisch vorgenommen werden und bei Inkompatibilität oder bei händischer Deaktivierung, die Einstellungen am Display händisch vorgenommen werden müssen/können/sollen.


    Das sollte bei anderen Herstellern gleich verlaufen, zumindest wenn ADC unterstützt wird. Ob das bei den günstigsten Angeboten (Colormunki Smile, Spider Express) auch der Fall ist, erschließt sich mir nicht.
    Wegen dem Lizenzmodell der Software, habe ich mich jetzt für das Colormunki Display entschieden, was wesentlich einfacher auf mehreren PC zu betreiben sein dürfte. Die enthaltene Software kommt zwar auch nicht all zu gut in den Rezessionen weg, aber gefühlt etwas besser als jene vom Display Pro.

    "With this little tool, you can detect and fix stuck pixels on flat LCD screens. It won’t bring completely dead (i.e. black) pixels back to life, but it should work if they’re just stuck on a particular color."


    Der erste Satz der Tool-Beschreibung sagt eigentlich schon alles aus. Es können nur ganze Pixel (RGB) und keine ausgefallenen (bei dir ist ein Subpixel ausgefallen) unter Umständen und auch nicht jedes Mal "repariert" werden, wenn dieses Pixel auf einer bestimmten Farbe feststeckt.


    Ich fürchte, innerhalb der Pixelfehlerklasse ist für sämtliche Hersteller alles in Butter, wenn sowas auftritt. Es kann also bei jedem Hersteller, sei der Monitor noch so teuer, passieren. Trotzdem würde ich Eizo wieder kaufen. Alleine schon weil sie noch immer treu in Japan gefertigt werden und nicht nach China auslagern.

    Stimmt, es ist unzureichend von mir ausformuliert worden. Gemeint ist: Werkseinstellung oder nach manueller Anpassung der Werte am Monitor ohne ICC Profil mit Hilfe eines Colorimeters.
    Danke für die Info, aber nach kurzer Recherche ist die Fa. Quato nur mehr am Papier existent, sprich es findet seit 2013 keine Weiterentwicklung mehr statt. Klang zunächst gut, aber in eine weitere Sackgasse möchte ich nicht unbedingt.

    Doch! Zumindest diese Modelle unter Windows:

    Neuere FORIS, wie der FG2421 gehen allerdings nicht mehr, weil die Hardware LUT gesperrt worden sei, warum auch immer... dafür empfiehlt sich ein alternatives Colorimeter.


    Eine Hardwarekalibrierung ist beim FS2333 nicht möglich. Um unabhängig zu bleiben und das Colorimeter auch mal bei einem anderen Monitor einsetzen zu können, ist auf jeden Fall das X-Rite i1 Display Pro die bessere Wahl.

    Je länger ich mich damit beschäftige, um so mehr Fragen quälen mich. Ich denke über eine Kalibrierung nach. Nur wie soll ich Vorgehen? Den FS 2333 kann man ja auch Hardwarekalibrieren. Aber benötige ich dazu zwingend das Eizo Easypix2? Oder geht es auch mit dem X-Rite i1Display Pro? Das würde mir wegen des haltbaren Sensors zusagen. Wer kann mir bitte helfen?


    Grüße
    Steffen

    Hi!


    Ich habe eine Frage zum Power Indicator an der Front. Bei meinen FS2333 ist es so:


    • BLAU, wenn er eingeschaltet und aktiv ist
    • ORANGE, wenn er eingeschaltet aber inaktiv ist (Energiesparmodus, kein Signal, etc.)
    • ROT, wenn er im Standby Modus ist, also per Knopf oder Fernbedienung ausgeschaltet wird, jedoch Strom hat und der Hauptschalter auf der Rückseite eingeschaltet ist

    Mein neuer FG2421 jedoch zeigt kein rotes Lämpchen mehr im o. beschriebenen Zustand. Ist das ein Defekt, oder kann jemand bestätigen, dass es den Leuchtzustand nicht mehr gibt? In den PDF Beschreibungen beider Modelle steht übrigens nichts von dem roten Leuchtzustand; bedarf wohl keiner Beschreibung.


    Für Interessierte: Hardwarekalibration des FG2421


    Auf der Suche nach einem aktuellen Colorimeter für LED Monitore, habe ich bei Eizo nachgefragt, ob das "hauseigene" EX2 Colorimeter mit EasyPIX kompatibel ist, da nur Vorgängermodelle der FORIS Serie in der Kompatibilitätsliste stehen. Die Antwort: Nein. Der Grund: Die Hardware LUT ist nicht mehr freigeschaltet, sodass die SW keine Einstellungen direkt in die Monitorprofile einprogrammieren kann und weil die SW keine ICC Profile anlegt, sei das völlig nutzlos.
    Mir geht es aber im Grunde nur um die richtigen Einstellungen am Monitor und ich will gar kein ICC Profil, wo ich darauf achten muss, dass es immer geladen ist. Meine Eizos sind zudem so gut werkseingestellt, dass ich beim Vorher-/Nachherbild praktisch keinen Unterschied festellen kann, was ein ICC Profil (für meine Zwecke) überflüssig macht. Dazu habe ich ein Thema unter Hilfe im Prad Forum begonnen und hoffe auf Hilfe. ;)
    aktuelle Colorimeter / Einstellungen am Monitor vornehmen

    Von Programmen, welche defekte (Sub-)Pixel reparieren können, habe ich noch nie gehört. Hast du da ein Beispiel, wer das behauptet bzw. anbietet? Technisch kann ich mir nur vorstellen, dass in der Monitor Firmware ein Pixel ausgeschaltet werden könnte, was dann halt immer schwarz ist und somit nicht mehr in einer falschen Farbe leuchtet.
    Ist der EIZO Monitor schon außer Garantie? Die sind kulant was Pixelfehler anbelangt.

    Grüß euch!
    Ich suche schon seit Tagen nach einem aktuellen Colorimeter, mit welchem sich nicht einfach nur ein ICC Profil erstellen lässt, sondern welches mir auch vor dem automatisierten Kalibrationsvorgang in Echtzeit bereits die Werte am Monitor so einstellen lässt, sodass man möglichst nahe an x Kelvin und x cd Hellichkeit rankommt, um mir im Endeffekt das ICC Profil sparen zu können. Also eine Softwarekalibration mit Sensor.
    Hintergrund: ich besitze recht gut werkseingestellte Eizo Monitore, die einfach nur die richtigen Einstellungen am Bildschirm benötigen, um auf jedem die gleiche Farbtemperatur, Gamma und Helligkeit zu haben. Es geht mir nicht um perfekte Farbtöne, einfach nur bestmögliche Ergebnisse, ohne ICC Profile im Windows nutzen zu müssen. Mein bisheriges Colorimeter, das X-Rite Eye One Display 2 hat diese Funktion. Im Optimalfall sieht man kaum mehr einen Unterschied beim Vorher-/Nachherbild.
    Allerdings ist es in die Jahre gekommen und es ist nicht für LED Hintergrundbeleuchtung ausgelegt, was durchwachsene Ergebnisse auf aktuellen TFTs bewirkt.
    Angesehen habe ich mir z.B. das Spider5 Express/Pro, Colormunki Smile/Pro, Eizo EX2 & EasyPIX (die SW ist angeblich nur für Hardwarekalibration, also direkte LUT Einstellung in der Monitor-Firmware, möglich, was nicht alle meine Eizos beherrschen).
    Das Resumé: alle günstigen Varianten haben meistens nur mehr vollautomatisierte Kalibration (z.T. nur auf 6500K) und selbst bei den teureren Varianten sah ich bei keinem Testbericht, ob man die Werte am Monitor zuvor einstellen kann/soll, oder dann auch nur vollautomatisch die gewählten Werte in das ICC Profil einfließen.
    Danke im Voraus für eure Hilfe & Erfahrungen!
    LG

    Hallo!


    Super, dass hier dieses Thema bereits besprochen wird, so muss ich keinen eigenen Thread starten! :)


    Meine noch nicht ganz beantworteten Fragen:


    1.) Kann man davon ausgehen, dass die in den Prad Tests verwendeten Farb- und Helligkeitseinstellungen nicht nur die optimale Vorbereitung für die Kalibrierung sind, sondern auch ohne Colorimeter und vollendeter Kalibrierung ein wenig was für die Farbtreue bringen? Oder würde ich mir durch reine Übernahme der Werte ohne fertiger Kalibrierung eigentlich die Farbqualität im schlimmsten Fall zunichte machen?


    2.) Jetzt verstehe ich, dass nach dem Monitorprofil die Kalibrierung via Grafikkarten-LUT weitergeht. Nun wüsste ich gerne, ob man diese Kurve quasi durch Vergleich der online gestellten LUT Grafik im Grafikkartentreiber nachstellen kann, sodass sie möglichst ähnlich sind ( falls das stimmt wären auch die für's LUT verwendeteten Einstellungen gut zu wissen :rolleyes: ), oder braucht man dazu die spezielle Software des Colorimeters, die mehr als R/G/B, Gamma, etc. einstellt?


    Mir ist klar, dass eine optimale Kalibrierung nur via Colorimeter+Software geht, aber auf diese Weise wäre es doch ein Schritt in die richtige Richtung, oder stelle ich mir das jetzt zu einfach vor? :S


    Danke schön!


    LG

    Hi!


    Danke erstmal für den tollen Testbericht! Echt super wie kompetent und detailliert ihr testet und es wird jedes Jahr besser! ;-)


    Meine Fragen:
    1. Ich kaufte mir den T220 (nicht HD) und mir fiel auf, dass dieser 1. ein wählbares Interpolationsverhalten hat und 2. die Overdrivefunktion im OSD von 0-2 einstellbar ist. Das hatte der T220HD lt. Test nicht. Irrtum, Missverständis oder korrekt so?
    2. Die zweite Frage kann ich mir eigentlich selber beantworten, aber der Neugier halber: Der T220HD hatte in der Werkseinstellung "Warm" sehr gute Farbtreuewerte. Das war für mich das Argument für den T220... ob das überhaupt so übertragbar ist?


    Danke jedenfalls!


    LG

    Aso verstehe! =) Vergleichbar sind die Wertungen aber nicht, weil die Benutzer nicht das von euch verwendete, standardisierte Verfahren samt technischer Messelektronik (Farbraum, Latenz, etc.) anwenden.


    Optimal wäre also eine Kaufberatung getrennt in Prad-Redaktion und Prad-User Empfehlungen, oder je Monitor eine Zusammenfassung der Benutzererfahrungen UND der von Prad analysierten tatsächlichen Fähigkeiten.


    Also nicht dass ihr glaubt ich wünsche mir eure Reviews weg, aber ihr könntet euch die subjektive Reviewarbeit sparen (Hausnummer 10 Tester aus dem Forum spiegeln die subjektive Meinung der breiten Masse besser wider als 1 ?( Redakteur) und euch auf's technische Detail konzentrieren.


    Grund meines Schreibens ist der Monitor Asus PW201 (20") in der Kategorie preisbewusster Anwender. Sogesehen ist der mit seiner Wertung 4-4-5-5 quasi der perfekte Monitor: in allen Kategorien gut und billig auch noch. Ich glaube, dass er in einem echten Prad-Test keine so gute Wertung bekommen hätte. Wenn man von diesem Modell ausgeht, kann man die restlichen aus der Empfehlung vernachlässigen, oder?

    Hallo!


    Ich habe da eine Frage zur Prad-Kaufberatung. Die besten Monitore werden hier in Kategorien und Größen unterteilt. Jeweils mit Links zu Details und Tests. Die bunten Bewertungsbalken sind jeweils das Ergebnis der Prad-eigenen Tests.


    Bei einigen Monitoren ist kein Prad-Test online, aber eine Kaufberatung mit Bewertung. Wie ist das zu verstehen? Ich denke mir halt, wenn Prad die getestet hat, dann kann doch auch ein Test online gehen. Umgekehrt, wenn es keinen "ausführlichen" Test gibt, wie kann sich diese Bewertung dann mit jenen der "vollwertigen", online gestellten Tests messen?


    LG

    Hi,


    habe zwei View Sonic (VX724 und VX922), beide spitzen Spiele-TFTs, aber das Interpolationsverhalten ist nicht wählbar. Da ich Crossfire nutze und daher keine Nvidia Karten habe, die ja den Monitor mit schwarzen Balken austricksen, nervt in alten Spielen, bei nicht-nativer Auflösung der gestreckte Modus enorm.


    Gibt es aus heutiger Sicht günstige Spiele-TFTs (<300 Euro), möglichst nicht wide, 1024x768 bis 1600x1200 Auflösung und Geschwindigkeit ala View Sonic VX?


    Blickwinkel, Ausstattung, etc. sind mir egal.


    Bitte um Tipps!


    PS: der Prad Featurevergleich half mir deshalb nicht, weil keine aktuellen Preise dort stehen und die Angabe über das Interpolationsverhalten oft falsch sind und keine gray to gray Zeiten angegeben sind.

    Ich habe mir kürzlich einen ViewSonic VX922 um 300€ gekauft und bin voll zufrieden. Nun brauche ich einen zweiten, der günstiger sein soll, von mir aus ein 17-Zöller.


    Durch geizhals.at bin ich auf den VX724 gestoßen. Er kostet 250€ und hat 3ms ClearMotiv. Scheinbar ist er schon EOL, da er auf der Homepage nicht mehr gelistet wird.


    Hier im Forum habe ich teils positive, teils negative Statements über den VX724 gelesen.


    Was sagt ihr nun?
    Noch schnell einen VX724 um 250€ ergattern, oder doch 50€ auf den VX922 drauflegen?
    Sind die VAs von ViewSonic mit ClearMotiv zum Spielen vergleichbar gut? Denn er soll ja nach Möglichkeit nicht mochmal 300 kosten.


    Danke für eure Kommentare!