Posts by LonelyPixel

    Ich mag mit dem bloßen Auge nicht in der Lage sein, eine Farbe exakt einzuordnen, das sehe ich ein. Aber wenn ich einen zweiten Bildschirm (einen nicht besonders tollen aber recht durchschnittlichen 19" TFT) gleich daneben stelle, sollte ich sehr wohl in der Lage sein, zumindest grobe Abweichungen zu erkennen. Und ich bin schon vor vielen Bildschirmen gesessen, aber so weh hat mir noch kein Rot getan. (Ich habe in der Arbeit bestimmt 3 Tage an einer Webanwendung gebastelt, und ich bin schon etwas erschrocken, als ich die Farben zum ersten Mal hier daheim gesehen habe... rot zu dunkel und blass, gelb zu grau, dunkelblau fast schwarz... und über blasse Farben kann ich mich hier eigentlich wirklich nicht beklagen.)


    Soweit ich mich gerade erinnere steht der bereits auf 6500 K. Zumindest wenn ich bei meinem 17" hier daheim von 6500 auf die einzige Alternative 9300 umstelle, sieht alles sehr blau aus. Das hätte ich wohl erkannt. Und der "sRGB"-Modus beim Dell zeigt Farben wie gesagt deutlich zu blass an, fast schon grau.


    Ich glaube wir kommen hier zu keiner Lösung mehr. Der Dell-Bildschirm taugt einfach nicht viel. Ob der Eizo (IMO der ansonsten beste Bildschirm überhaupt, den Daten und Tests nach) nun mehr taugt und sich besser an das Verhalten älterer Bildschirme anpassen lässt, bleibt weiterhin ungeklärt. Hat anscheinend noch niemand der hier anwesenden probiert. Ich müsste vielleicht einfach mal einen bestellen und versuchen, ihn "vernünftig" einzustellen. Wenn mir das nicht gelingt, taugt er genauso wenig wie der Dell und geht postwendend zurück.

    Okay, verstehe ich das richtig:


    Mit den Bildschirmeinstellungen im OSD kann man die Farben oft bereits ungefähr richtig einstellen. Dazu gehören die Einstellungen Helligkeit, Kontrast, Gamma (sowas hab ich bisher bei keinem Bildschirm gesehen), Rot, Grün und Blau. Bei manchen Bildschirmen (10bit-LUT?) sind diese Einstellungen nahezu verlustfrei.


    So ein Kolorimeter wird zusammen mit einer Software dafür verwendet, um dann auch die letzten Abweichungen von den exakten Farben zu ermitteln und daraus ein ICC-Farbprofil zu erstellen. Dieses Farbprofil interessiert Windows nen Dreck, nur Programme, die es wirklich wissen wollen (wie PS), können es in Windows abfragen und ihre Bildschirmausgabe entsprechend (verlustbehaftet, da nur in 3x8bit-Farbe?) korrigieren.


    Teil 2 ist mir egal, da ich ihn gar nicht nutzen kann. Weder gewöhnliche Anwendungen noch Webseiten sind davon betroffen.


    Teil 1 ist also mein Ziel. Die Helligkeit stelle ich so ein, wie es das Umgebungslicht erfordert. Kontrast stelle ich so ein, dass die Grauabstufungen einigermaßen "sinnvoll" erscheinen (also fast-schwarz und fast-weiß jeweils noch von schwarz bzw. weiß unterscheidbar sind). Sobald ich anfange, an R/G/B zu drehen, verändert sich der Weißpunkt ganz extrem. Aus Weiß wird dann ganz schnell Rosa oder Grün. Das voll gesättigte Rot bleibt aber weiterhin zu grell. Ich habe die Einstellungen aber auch nicht unter 85% gedreht (0-100 ist möglich). Muss ich da ganz extreme Einstellungen vornehmen, wie z.B. 30/50/40?


    Der Dell-Bildschirm hat außerdem einen Punkt Color Management on/off im OSD. Der hat mir aber auch nicht weitergeholfen. Entweder die Farben wurden zu blau, oder es hat sich nichts geändert, oder ich konnte dann R/G/B nicht mehr einstellen. Das "sRGB"-Preset führt dazu, dass die Farben alle viel zu blass sind und voll gesättigtes Rot eher ein Dunkelrot (HTML: 0x700000) wird. Das scheint mir also völlig kaputt zu sein.


    Bislang habe ich es mit den OSD-Einstellungen (und nur die sind für Otto-Normalanwender relevant) also nichtmal in die Nähe akzeptabler Farben geschafft.

    Der Bildschirm in der Arbeit ist ein Dell E248WFP. Da hab ich schon ein ICC-Farbprofil für Windows im Internet gefunden, ob das nun aktiv ist oder nicht macht aber absolut keinen sichtbaren Unterschied. Es ändert sich dadurch rein gar nichts. Der Autor dieses Farbprofils versteht das nicht. Und ich verstehe nicht, was da passieren sollte.


    Ein Kolorimeter, aha. Laut Wikipedia ist das ein Gerät zum Vergleichen von Farben. Also nicht zum Einstellen. Wo stelle ich dann bitte was ein? Am Bildschirm im OSD? In Windows in den Anzeigeeigenschaften? Mit einem gehackten Grafikkartentreiber? Mit einem Spezialgerät, das man ins DVI-Kabel schleift? Mit einer besonderen Filterbrille, die man aufsetzen muss? Ich hab's immer noch nicht kapiert. Bin ich einfach zu blöd? Farbenblind? - Vielleicht wird mir das irgendwann mal jemand verraten. Vielleicht ist das aber auch ein geheimer Zaubertrick...


    Bei meinem Photoshop CS3 ist kein Adobe Gamma dabei. Scheint ein bekanntes Problem zu sein, wenn man sich so umsieht.

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    Original von Winston Smith
    Ich will keine passende Software, ich will, dass das bitte mit jedem Programm geht, das irgendwas auf dem Bildschirm anzeigt: Windows, Explorer, Firefox, Irfan View, Paint Shop Pro, eigene GDI-Programme, Linux...


    Das wollen viele, geht aber nicht!!!!!


    Das ist natürlich saublöd. Dann muss mein alter 17" mit TN-Panel ja wirklich noch ewig halten... :( Und für den Bildschirm in der Arbeit gibt's also keine Lösung, da muss ich die falschen Farben wohl einfach ertragen. Wenn's drauf ankommt, geh ich dann halt zu nem Kollegen, der noch nen normalen TFT hat und schau's mir da an.


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    Das heißt, dass du deinen Bildschirm mit dem OSD so einstellen konntest, dass er die Farben in jeder Anwendung so ähnlich anzeigt wie "normale" Bildschirme? Wie hast du das geschafft? Ich hab das jetzt schon ein paar Mal gelesen, aber niemand hat je offenbart, welche Einstellungen er dafür geändert hat und wie das nun genau geht.


    Lasius schreibt doch, daß er den Monitor mit einem Colorimeter kalibriert
    hat.


    Wenn es bei dir nur darauf ankommt , daß die Farben "grob" nicht anders
    aussehen, stell den Monitor so ein, wie es dir zusagt.


    Sorry, sowas hab ich nicht. Und immer noch ist mir rätselhaft, mit welchen Einstellungen im TFT man nun den sRGB-Farbraum simulieren kann! Helligkeit? Kontrast? Rot-Anteil? Sonstwas? Wie geht denn das bitte?! Ich habe alles mögliche ausprobiert und es nicht geschafft. Könnte mir bitte irgendjemand verraten, an welchem Schalter ich drehen muss, um dieses grässliche Rot endlich mal abzudrehen, ohne dass aus Weiß dann Grün wird?


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    Alles andere ist relativ aufwendig und mit Bordmitteln bzw. Windows
    nicht zu machen. Eine Hilfe zur "groben" Einstellung dürfte Adobe Gamma
    sein.


    Das Programm habe ich nicht und ich konnte es auch nirgends finden. Stattdessen wurde QuickGamma erwähnt. Das habe ich mal hier auf meinem Bildschirm zuhause probiert, wo eigentlich alles passt. Hab nicht verstanden, wie das gehen soll. Die Hilfe des Programms enthält eine Anleitung, nach der ich vorgehen soll, um Bildschirmeinstellungen zu ändern. Aber die funktioniert nicht. Wenn ich Kontrast auf 100% hochdrehe, soll ich die Helligkeit so einstellen, dass dieser Graubalken bei Gamma 2,2 grade noch und bei 1,9 nicht mehr sichtbar ist. Das ist aber auch bei Helligkeit 0% nicht der Fall und weiter runter geht nicht. Hab das Programm wieder runtergeworfen.


    Ich bin langsam echt am Verzweifeln daran, was diese ganze Scheiße mit dem erweiterten Farbraum soll! Die Bildschirmhersteller sollen bitte Produkte machen, die man auch verwenden kann, und die nicht alles ganz anders anzeigen und somit eigentlich nicht zu gebrauchen sind.

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    Original von Lasius
    Jetzt habe ich zwei Benutzereinstellungen: (...)
    Auf der Betriebssystemebene (XP) sehen die Farben völlig übersättigt aus, deshalb gehe ich da am Monitor in einen anderen Benutzmodus, bei dem ich die Farben RGB und CMY grob nach Augenmaß eingestellt habe.


    Nach anfänglichen Schwierigkeiten, die Grundlagen des Farbmanagements zu verstehen, bin ich jetzt sehr zufrieden mit dieser Lösung.


    Das heißt, dass du deinen Bildschirm mit dem OSD so einstellen konntest, dass er die Farben in jeder Anwendung so ähnlich anzeigt wie "normale" Bildschirme? Wie hast du das geschafft? Ich hab das jetzt schon ein paar Mal gelesen, aber niemand hat je offenbart, welche Einstellungen er dafür geändert hat und wie das nun genau geht.


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    Original von Winston Smith
    Wenn Du einen Wide-Gamut Monitor nimmst und farbverbindlich arbeiten
    willst, kommst Du um eine Kalibrierung nicht herum.


    Naja, farbverbindlich eher nicht. Aber es sollte halt nicht grob anders aussehen. Und wenn das stinknormale Rot (R=255, G=0, B=0) in Grafiken und auf Webseiten nicht meine Augen rausbrutzeln würde, wär das auch toll. Wenn das alles ist, wozu ein größerer Farbumfang gut ist, brauch ich das wirklich nicht. Gibt aber leider nichts anderes mehr, wenn man nicht in 5 anderen Disziplinen gewaltige Abstriche machen will.


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    Du benötigst also ein entsprechendes Lesegerät und die passende Software.


    Ich will keine passende Software, ich will, dass das bitte mit jedem Programm geht, das irgendwas auf dem Bildschirm anzeigt: Windows, Explorer, Firefox, Irfan View, Paint Shop Pro, eigene GDI-Programme, Linux...


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    Die Sache ist so neu auch wieder nicht, kam aber bisher für den Konsumerbereich
    kaum in Betracht, da die sRGB-Profile für nicht Wide-Gamut Monitor ganz
    brauchbar waren.


    Tja, nun gibt es aber immer mehr dieser Bildschirme im Supermarkt. Und auf den wenigsten steht es auch noch in DAU-verständlicher Form drauf, dass dieser Bildschirm Farben ganz anders anzeigen wird...

    Ich habe momentan einen 17"-TFT mit TN-Panel und der 24" in der Arbeit muss auch ein TN-Panel haben (das lässt sich nicht rausfinden, aber der miese vertikale Blickwinkel lässt darauf schließen). Insbesondere bei größeren Diagonalen will ich eigentlich kein TN haben, weil ein und dieselbe Farbe sonst oben auf dem Bildschirm ganz anders aussieht als unten. 24" kommt nicht infrage, weil die Auflösung zu hoch ist. Ohne gleich alles an Windows umzustellen, wonach dann viele Anwendungen nicht mehr ordentlich funktionieren, ist mir die Schrift da zu klein. (Siehe Link in meiner Signatur.) Wenn, dann wäre ein 26-27" interessant. Die sind aber wieder richtige Riesen. Deshalb hätt ich gern nen 22". Widescreen ist gut zum Filme Schauen und zur Fotobearbeitung (Lightroom blendet links und rechts diese Leisten ein). Das nur zu meiner Kaufwunschentscheidung.


    So gesehen sind Wide-Gamut-Displays aber eigentlich "inkompatibel" zu herkömmlichen sRGB-Displays, dem Internet und vielen Anwendungsprogrammen, richtig? Es wird in Zukunft also solche und solche Anwender geben. Auf einigermaßen farbgetreue Wiedergabe kann man sich also noch viel weniger verlassen als bisher. Ist es wirklich so schlimm?

    Hallo,


    ich wurde vor einiger Zeit, als er rauskam, auf den Eizo 2231 aufmerksam, der anscheinend immer noch einzige 22"-TFT mit nicht-TN-Panel. Ich beabsichtige immer noch, ihn mir bei Gelegenheit zuzulegen.


    Nur was mich jetzt irritiert ist der "erweiterte Farbumfang". In der Arbeit habe ich jetzt einen Dell 24", auf dem das "reine RGB-Rot" (#FF0000) fast schon unerträglich brennt. Es strahlt so rot und hell, dass man es kaum noch aushält, v.a. bei größeren Flächen wie auf oracle.com. Da ich das mit keinem anderen Bildschirm nachvollziehen konnte und auch keine der OSD- und Grafikkarten-Einstellungen half, gehe ich davon aus, dass dieser Bildschirm einen erweiterten Farbumfang hat. Auch viele andere gesättigte Farben leuchten da viel mehr als überall sonst.


    Das stört mich. Ich will es nicht haben, dass die Farben bei mir signifikant anders aussehen als überall sonst. Wenn ich Bilder bearbeite oder Webseiten gestalte, muss das so aussehen, wie es alle anderen auch sehen.


    Kann man solchen Bildschirmen, insbesondere dem Eizo S2231WE, diesen erweiterten Farbraum auch wieder abgewöhnen? Kann man den so einstellen, dass er Farben wie in sRGB üblich anzeigt und nichts anderes? Ohne spezielle Software und möglichst auch ohne merkliche Reduzierung der Bildqualität? Mit Windows XP und einer Mittelklasse Grafikkarte am DVI-Anschluss? Wenn ja, wie geht das?

    Ja, dass ich die Dpi-Zahl einstellen kann, ist mir bewusst, aber hast du das mal ausprobiert? Das sieht hässlich aus, die Schriftarten passen nicht mehr in manche Fenster und Pixelmap-Icons und andere Bilder lassen sich im Gegensatz zu Vektorgrafiken (oder sehr hochaufgelösten Pixelmap-Bildern) nur sehr schlecht um wenige Prozent skalieren. Das ist keine Option für mich. Daher brauch ich einen Monitor mit ca. 85-90 dpi in der nativen Auflösung. Die 96 dpi meines 17" sind mir ein klein wenig zuviel.

    Der soll auch nicht zum Spielen sein, sondern für Office-Anwendungen.


    Der von Lenovo sieht wirklich nicht sehr schick aus, schwerer wiegt aber die Auflösung von 1920*1200 Pixeln. Das wären dann 103 dpi, was mir entschieden zuviel ist. Wenn ich 1920 Pixel haben will, nehm ich nen 26". Dachte aber eher an etwas zwischen 26" und meinem jetzigen 17", möglichst als Widescreen.


    So lange die kleinen Icons 16*16 Pixel und nicht 5*5 mm bei 300 dpi sind, sind die dpi des Bildschirms immer noch entscheidend für mich.


    Naja, momentan steht keine Entscheidung an, und vielleicht ändert sich das Bild ja noch. Vielleicht wird TN ja auch besser?


    Danke erstmal für die Antwort und den Link, die mein Suchergebnis vorerst bestätigen.

    Hi,


    gibt es eigentlich einen einzigen 22"-TFT-Bildschirm, der kein TN-Panel drin hat? Also *VA oder *IPS. Oder sind 22" die absolute Unterklasse heutzutage? Preislich sieht es fast danach aus, wenn 24" bei etwas höherer Auflösung gleich mehr als doppelt soviel kostet.

    Nach 5 Tagen ist das Schälchen jetzt leer. Zwischenzeitlich hat sich ein einziges Kleinfliegtier da reinverirrt. Allerdings hab ich in der Zeit bestimmt 3 oder 4 von denen auf meinem Tisch rumkrabbeln gesehen.


    Fazit: Essiglösung -> Unsinn.


    Empfehlung: Es gibt allerhand Klebefolien, zum Hinhängen (z.B. in gelb) oder transparent zum an die Scheibe Kleben, die sind nach wenigen Tagen bereits sehr gut mit Fliegen aller Art besiedelt und für Menschen nicht riechbar.

    Update: Die Essiglösung hat bislang auch keinen Effekt bei mir. Das Schälchen ist jetzt nach 2 Tagen noch weniger als halb voll, den Ablagerungen am Rand nach hat es niemand ausgetrunken. Ansonsten ist nichts darin zu sehen, was nicht von Anfang an dort war, insbesondere Kleinfliegtiere.

    Hab ich mir schon ein paar Mal überlegt, aber leider sind billige Nachrüstsets nicht abnehmbar oder undicht; dichte und einrollbare Systeme sind dagegen teuer und nicht nachrüstbar (sagt der Rollofachhändler in der Nähe). Und einsperren will ich mich dann auch wieder nicht. ;)

    Ich weiß ja nicht... Diese Tierchen sind sehr klein, die kommen doch durch jedes Gitter, durch das man noch halbwegs durchschauen kann. Und Fenster waren glaub ich zum durchschauen da, oder? Und in meinem Essigschälchen ist noch nichts drin. Das Viech ist seit heute mittag nicht mehr aufgetaucht, aber gefangen hab ich es auch nicht. Das klingt alles nach unabwendbarem Schicksal, das letztlich allein auf Konstruktionsfehler der TFTs zurück geht.


    Sammelklage, anyone? :]

    Es hat sich nen Dreck für das interessiert, was von außen auf dem Bildschirm zu sehen war. Es krabbelte nach wie vor unvorhersehbar durch die Gegend; mir wäre jetzt nicht speziell aufgefallen, dass die Bewegungen des Tiers in irgendeiner Weise beeinflussbar gewesen wären. Es krabbelte bei ruhigem und bewegtem Symbol ungebremst einfach so unter den Konturen durch, als wär da nichts.


    Ich frag mich sowieso, wie man mit einem Bildinhalt so ein Tier jagen könnte, denn das Tier ist ja, wie es aussieht, unter der LCD-Schicht rumgeklettert, also von der Lichtquelle aus noch vor der LCD-Schicht. Dort wird man von einem Bild noch nicht viel erkennen können. Wenn die Polarisationsfolie noch weiter außen ist, sinken die Chancen, innerhalb des Bildschirms ein Bild zu erkennen, noch weiter. Nette Idee, aber leider aus der falschen Perspektive entwickelt und so völlig am Ziel vorbei...


    Von den Herstellern würde ich mir sehr ein völlig geschlossenes Gehäuse wünschen, sodass da keine noch so kleinen (sichtbaren) (lebenden) Fremdkörper eindringen können. Mit OLEDs sollte das einfacher zu machen sein. (Jemand Sonys Prototypen auf einer der letzten Messen gesehen? Nur konstant 1 cm dick, fast kein Rahmen.) Noch ein Vorteil gegenüber TFTs - was Forscher und Industrie aber wohl wenig interessiert.


    Seit meinem letzten Beitrag steht jetzt eine kleine flache Schale (∅ ≈ 8 cm) vor dem Bildschirm, mit Hälfte Wasser, Hälfte Essig und etwas Spülmittel drin. Riecht schon ganz gut hier, obwohl meine Nase derzeit nicht optimal arbeitet. ;) Hab damit aber leider noch nichts gefangen.

    Also wem es so gut in meinem Bildschirm gefällt, der lässt sich wohl auch nicht so schnell verjagen. Dementsprechend ist es meinem Krabbeltier auch völlig egal, welches Programm ich da auf der Bildfläche veranstalte. Es krabbelt einfach so unter diesem lustigen Vieleck durch, als wär da nichts.


    Im ersten Versuch war es sich ziemlich sicher, dass es nach unten will. Als es scheinbar aus der Bildfläche raus war, hab ich den Bildschirm ausgemacht. Nach ner Minute hab ich nachgeschaut und da war es plötzlich wieder mitten im Bild!


    Also mein vorläufiges Testergebnis lautet:


    Bildschirm ausschalten und warten hilft nicht.
    Bildschirm ausschalten und mit ner Lampe reinleuchten hilft nicht.
    Bug.exe hilft nicht.

    Oh, zu spät, es ist schon wieder von selbst verschwunden. Bildschirm ausschalten und einfach abwarten scheint doch ganz gut zu helfen. Sollte es wieder zurückkommen, probier ich das mal aus.