Mir geht es darum, möglichst viel von der Dynamik, die heutige Digitalkameras einfangen können auch darzustellen. Dias niedrigempfindlicher Filme haben Kontrastumfänge bis zu mehreren 1000:1, auf dem Leuchttisch (unter der Lupe) sehe ich auch in dunkelsten oder hellsten Bildteilen noch Zeichnung.
Moderne DSLRs arbeiten mit 12 oder inzwischen sogar 14 bit pro Farbe, das ist vergleichbar damit. Aber das verdammte JPG oder die Grafikkarten und Monitore geben alle leider nur 8 Bit pro Farbe ab.
Interne 10-Bit Verarbeitung ist ein guter Ansatz um die Möglichkeiten eines 8-Bit Systems voll auszureizen, aber die Systemgrenze von 8 Bit pro Farbe sprengen kann man damit nicht. Von 8 auf 14 bit pro Farbe macht 6 Bit Unterschied, ein Faktor von 64. Das ist die Lücke, die derzeit zwischen Aufnahme und Wiedergabe klafft.
Sieht so aus als müsste ich wohl noch ein Weilchen auf eine grundlegende Verbesserung warten, wenn selbst Dolby / BrightSide auf "Complete compatibility with existing computer video cards" setzt, wie man auf lesen kann. Schade.
Aber danke für Ihre Antwort zum Samsung LE-52F96BD. Immerhin ein Fortschritt wenn man den Overscan abschalten kann.