Die Qualität des Dithering hängt von der verbauten Technik und den verwendeten Logarithmen etc. ab, nach denen ein Farbton gedithert wird. Außerdem kommt es auf das Auge des Betrachters an: "Betrachtet man Farben nur im Hinblick auf ihren Farbton und nicht auf Helligkeit und Sättigung, so liegt die Wellenlänge zwischen zwei gerade noch als unterschiedlich zu erkennende Farben zwischen 2 nm und 10 nm, je nachdem aus welchem Wellenlängenbereich die Farben stammen. Zur Codierung einer Farbe sind so 3 x 8 = 24 Bit ausreichend [ 3 Byte = 256 x 256 x 256 = 16 777 216 Farben; Anm. Red. ]. "
Soweit die Theorie. In der Praxis beim Spielen oder Officebetrieb macht sich der Unterschied je nach Qualität des 18bit Panels im Vergleich nur marginal bemerkbar. Ich selber arbeite an einem 18bit TFT mit einem subjektiv recht guten Dithering. Farbverläufe sind in wenigen Fällen deutlich sichtbar, für meine Hauptanwendungsgebiete jedoch irrelevant.
Würde das Dithering perfekt funktionieren, dann wäre der Unterschied zwischen 18bit ( 16,2 Mio- ) und 24bit ( 16,7Mio Farben ) für das Auge kaum sichtbar.
Dass Dithering zur Geschwindigkeit des Panels beiträgt kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Der Pixel muss ja ggf. ( also wenn die Farbe nicht vorhanden ist ) in einem Intervall zwei Farbtöne darstellen anstelle eines konstanten Farbtons. Wieso sollte dieses Verfahren schneller sein bzw. zu der geringeren Responsetime beitragen? Ich kann es mir jdf. nicht erklären 
Eine Website oder Farbe, die bei mir flimmert habe ich übrigens noch nicht gesehen. Einige User haben das afaik aber auch auf ihrem CRT gehabt. OB das etwas mit dem Dithering oder inem schlechten Dithering zu tun hat, ich weiß es nicht. Das kann, muss aber nicht der Fall sein.
Achso, in der Praxis wird das 32bit Farbspektrum meist gar nicht dargestellt. Die Grafikkarte berechnet 32bit Farben und gibt aber nur noch 8bit pro Farbe ( also 24bit ) an den PC weiter. "Denn auch wenn normalerweise nur 8 Bit pro Farbe an den PC weitergegeben werden, lassen sich Voreinstellungen (etwa Kontrast und Helligkeit) so differenzierter festlegen [ siehe dazu auch das Zitat oben bzgl. Sättigung und Helligkeit , Anm. Red.]." Wie oben zitiert ist das für die Wahrnehmung auch überflüssig, da das Auge solche feinen Nuancen nicht mehr unterschieden kann. Ich glaube im Forum gab es auch mal eine Diskussion über die tasächliche Farbdarstellung von PC's. Bin da nicht ganz auf dem Laufenden, daher entschuldigt, wenn sich Fehlinfos eingeschlichen haben sollten.
Gruß Rinaldo