Posts by Thorsten Albrecht

    Ich habe Probleme, den Helligkeitssensor des NEC EA273WM einzustellen und dessen Funktion auch zu überprüfen. Laut Handbuch wird bei verschiedenen Raumhelligkeiten die Helligkeit für hell/dunkel kurz hintereinander jeweils über den selben Menüeintrag vorgenommen. Wenn ich so vorgehe, ändert sich bei verschiedenen Helligkeiten jedoch gar nichts, d.h. er bleibt dann auch immer auf dem z.B. extrem hellen oder extrem dunklen Wert, den ich jeweils eingegeben haben.
    An sich müßte sich doch der Monitor auch abdunkeln, wenn man die Sensoren mit der Hand verdeckt? (zum testen)
    Mir ist auch nicht klar, woher der Monitor "weiß", dass ich gerade einen Wert für dunkel eingebe. Es könnte ja genauso gut die Korrektur des Wertes für Hell sein. Ist von NEC ziemlich schlecht gelöst, dass diese beiden Grenzwerte für hell/dunkel nicht zwei verschiedene Menüeinträge besitzen.
    Entweder mache ich etwas komplett falsch, oder die Regelung ist einfach defekt.
    Danke für Tipps,
    Thorsten


    Der nächste hat bereits gestern Abend Platz genommen...ein NECMultiSync EA273WM.


    Und nach einem ausgiebigem Test-Abend/Nacht kann ich nur sagen:
    Da merkt man, warum man auch mal 400€ für ein TN Gerät ausgeben kann.


    Habe mir auch gerade den NEC gekauft und kann Dir nur zustimmen. Das Gerät macht einen sehr guten Eindruck. Mir gefallen vor allem die automatische Helligkeitsregelung und der Abwesenheitssensor. Gute Gehäuseverarbeitung.
    Und TN statt IPS (wie mein alter Monitor): egal. Wenn die Farben anfangen, sich zu verändern, heißt das, dass ich auf meinem Stuhl zu krumm sitze und zu sehr von unten gucke. Sozusagen eine indirekte Ermahnung für eine bessere Sitzhaltung...
    Thorsten

    Also bei mir war das Surren des Dells schon sehr laut und in jeder Helligkeitsstufe. Das macht der Fujitsu ja gar nicht. Außerdem war die Helligkeit bei weißem Hintergrund schon im bereich von rosa. Bei mir lässt sich der Fujitsu auch schwenken.


    Dann habe ich wohl in meiner Revision ein verbessertes Gerät bekommen. Kein Rosa, Summen verschwindet ab 85.
    Der Fujitsu läßt sich, zumindest so weit ich das anhand der Aufhängung beurteilen kann, nicht um 90° in Pivot-Richtung drehen. Da würde ich, glaube ich, etwas abbrechen... :-) Du meinst mit "Schwenken" vmtl., dass der Bildschirmfuss sich drehen läßt, oder? Aber pure Gewalt habe ich nicht angewendet, ich will ihn ja noch umtauschen.
    Thorsten

    Zusammengefasst kann man also schreiben (sagen), dass die Helligkeit beim FS stärker dimmbar (reduzierbar) ist gegenüber dem Dell?


    Habe gerade nochmal den Dell-Helligkeitsregler zurückgeschraubt, der wird auch ziemlich schummrig, ähnlich wie der Fujitsu. Allerdings brummt er dann erheblich lauter.
    So, gleich bringe ich den Fujitsu zurück...
    Thorsten

    Hallo!
    Beim Dell ist ja mit 0% Helligkeit bei 127cd/m² schluss (lt. Pradtest). Wie sieht es da beim FS aus?


    Ich kann es zwar nicht messen, aber ich regele die "Helligkeit" aufgrund des erwähnten Summens des Dimmers völlig anders als Prad:
    - Helligkeit ist sehr hoch eingestellt (über 85), damit das Summen aufhört
    - die Bildhelligkeit regele ich über den Kontrastregler.
    Wenn ich den Kontrast vom Dell auf 0 zurückfahre, ist das Bild schwarz. Bei mir ist also nicht bei 127 cd/m² Schluss, sondern bei 0 cd/m².
    Gleiches kann man auch beim Fujitsu machen, wobei die Bedienung des OSD _weitaus_ umständlicher ist beim Dell. Den Dell kann ich blind bedienen, den Fujitsu nicht. (Er ist halt für automatische Helligkeitseinstellung gedacht.).
    Falls man doch den Helligkeitsregler bedienen möchte: Mein Eindruck ist, dass die Helligkeit beim Fujitsu mit dem Helligkeitsregler weitaus mehr zurückgeschraubt werden kann als beim Dell. Es wird schon ziemlich schummrig bei ca. 0.
    BTW Ich meine mich auch zu erinnern, dass die c't öfters bzgl. richtiger Monitoreinstellungen geschrieben hatte, dass man Monitorhelligkeiten nie über den Helligkeitsregler steuern soll, sondern über den Kontrastregler.
    Thorsten

    Hallo,
    ich habe den Dell in hell, wobei das eher ein graues Silber ist. Optisch sieht der Fujitsu schicker aus, aber ich bleibe jetzt aufgrund der genannten Punkte beim Dell.
    Wegen der angeblichen Serienstreuung: Könnte ja sein, dass es in der Anfangszeit dieses Modells etwas schlimmer war. Aber man darf auch für 250,- keine Qualität verlangen, die man erst normalerweise mit 800,- bekommt. Wenn Du Dir unsicher bist: bestelle wie ich beide und gib eins zurück. Ist weniger Arbeit, als sich hier hunderte von Seiten über die Vor- und Nachteile dieser Geräte durchzulesen.
    Thorsten

    Der katastrophalste TFT war der Dell 2209. Das ging ja mal gar nicht.


    Ich habe hier gerade die beiden TFTs Fujitsu P-22 und Dell 2209WA vor Ort. Könntest Du mir einen Tip geben, was an dem Dell so "katastrophal" ist? Mir fällt überhaupt nichts Katastrophales auf; die beiden TFTs finde ich ziemlich ähnlich. Auch hat der Dell keinen "Regenbogeneffekt" auf weißen Flächen, wie der OP meinte. Die Frage ist durchaus ernst gemeint, da ich vorhabe, einen von beiden zurückzugeben.
    Abgesehen davon, dass mir zwischen den Monitoren keine besonderen Bildunterschiede auffallen, gibt es jedoch einiges, was für den Dell 2209WA spricht:

    • das Bild erscheint beim Einschalten nach ca. 2s. Beim Fujitsu können es auch mal 7s werden. Eine so schnelle Reaktion finde ich durchaus sehr angenehm.
    • das Einstellungsmenü vom Dell ist vom Ergonomischen und Grafischen her das beste Menü, was ich jemals gesehen habe. Helligkeit und Kontrast lassen sich blind bedienen, was beim Fujitsu fast unmöglich ist. Ok, der Fujitsu hat eine automatische Helligkeitsregulierung, aber erstens habe ich meine persönlichen Präferenzen, wie hell ich es haben möchte, und zweitens summt mir der Fujitsu bei Helligkeiten unter 85 zu laut.
    • Dell läßt sich schwenken
    • Dell ist ca. 60,- billiger ... :-)


    Die Tendenz zur Rückgabe geht daher bislang in Richtung Fujitsu.
    Thorsten

    Mein P-22 surrt überhaupt null (!) und wie man an dem Beispiel mit den angeschalteten Lautsprechern sieht, sitzt das Problem oft v o r dem Bildchirm.


    Mein frisch ausgepackter P-22 brummt ebenfalls. Und auch der gleichfalls frisch ausgepackte Dell 2209WA.... Allerdings hängt das (nur in sehr leisen Räumen) durchaus nervige Brummen von der Helligkeitseinstellung der Monitor ab: Bei 100 sind beide leise, und wenn man herunterregelt, wird es "lauter". Da mich das durchaus stört, habe ich nun die Helligkeit so weit heruntergeregelt, bis das Brummen anfängt (beim Dell auf 86), und dann den Kontrast extrem heruntergefahren, so dass das Bild nicht zu hell zum Arbeiten ist. Eine Änderung an der Kontrasteinstellung hat keine Auswirkung auf das Brummen.
    Ich hatte mich vor vielen Jahren mal wegen ähnlichen Störgeräuschen (eines Sirrens) an den Samsung-Support gewandt. Hier die technische Erklärung dieser Geräusche, die vmtl. auch in diesem Fall zutreffen wird:

    Quote

    Das Geräusch stammt vom Backlight-Inverter und hängt von der eingestellten Helligkeit ab, aber auch von der Vertikalfrequenz. Mangel oder nicht? Darüber kann man streiten und Hersteller regaieren sehr unterschiedlich auf Reklamationen. Einige tauschen problemlos aus, andere verweigern eine Reparatur, weil die Töne im Bereich der Spezifikation liegen.
    Wie gut man diese Geräusche hört, hängt neben der Einstellung von Vertikalfrequenz und Helligkeit auch davon ab, wie der Monitor akustisch abgeschirmt ist, also wie groß die Lüftungsöffnungen im Gehäuse sind.
    Der technische Hintergrund ist folgender:
    Der Übeltäter ist der Backlight-Inverter. Dieser ist die Stromversorgung für die Lampen. Er erzeugt die hochfrequente Wechselspannung, die für den Betrieb der Lampen notwendig ist. Die Frequenz der Wechselspannung liegt dabei weit oberhalb des Hörbereiches. Aber er wird auch dafür genutzt, um die Helligkeit der Lampen zu verändern und dies geschieht folgendermaßen: Die Helligkeit wird durch eine sogenannte Pulsbreitenmodulation verändert, d.h. die Lampen werden schnell ein- und ausgeschaltet, wobei das Verhältnis von Einschaltzeit zu Ausschaltzeit variiert. Je länger die Einzeit im Verhältnis zur Auszeit ist, um so heller wird es. Die Frequenz mit der moduliert wird, liegt allerdings im Hörbereich, nämlich bei etwa 100 - 400 Hz. Und genau da liegtdas Problem.
    Dieses periodische "Ein- und Ausschalten" der Lampen verursacht eine entsprechende Stromschwankung, insbesondere in den Transformatoren des Backlightinverters. Dadurch kommt es zu mechanischen Schwingungen im Tranformator die wiederum zu hören sind. Dieser Effekt enpricht dem von 50 Hz Netztransformatoren, die ja auch brummen. Diese werden üblicherweise vergossen, um das mechanische Schwingen der Wicklung zu reduzieren.
    Leider ist es so, dass alle Backlight-Inverter nach diesem Prinzip arbeiten. Wie stark man die mechnischen Schwingungen hört, ist abhängig vom Design des Inverters und natürlich davon wie geschlossendas Gehäuse ist.

    Thorsten