Beiträge von Karottnix

    Ich versuche gerade mich zwischen dem EV3237 und dem EV2785 zu entscheiden. Ich möchte den Monitor vor allem fürs Arbeiten benutzen (u.a. Fotos gucken und beurteilen, Textsatz, mehrere Fenster nebeneinander), aber auch ab und zu zum Spielen (in FullHD). Der 32er scheint ja etwas schneller zu sein als der 27er, dafür hat der 27er die deutlich bessere Flächenhomogenität. Ich möchte den Monitor auch benutzen, um Zelda auf der Nintendo Switch zu spielen, also durchaus auch etwas mit Action. Wenn inzwischen noch mehr Leute Erfahrungen mit dem EV3237 gemacht haben, ich freue mich über jeden Kommentar.


    PS: Ich habe gesehen, daß es auch noch einen EV3285 gibt. Schade, daß der nicht getestet wurde. Vielleicht wäre das genau das, was ich suche (ein EV2785 in 32").

    Was willst Du mir denn damit nun sagen? Gerade weil Interpolation die Qualität reduziert und weil sie bei HD und FullHD nicht nötig ist, will ich sie bei diesen Auflösungen abschalten können. Warum ich diese Auflösungen mit einem 4K-Monitor nutzen will, ist meine Sache, es gibt gute Gründe, sicher auch gute und mir nicht bekannte Gründe für andere Leute.


    Ich denke, daß das Panel eines Monitors immer mit »nativer« Auflösung betrieben wird, egal mit welcher Auflösung man den Monitor betreibt. Die Firmware des Monitors rechnet das Bild vom Rechner auf die Auflösung des Panels um, wenn die kleiner ist als die Auflösung des Panels. Dieses Umrechnen nennt sich Interpolation, was meiner Meinung nach nicht ganz richtig ist, weil da (meistens) nicht zwischen zwei Werten neue Werte eingefügt sondern aus den alten neue Werte berechnet und die alten verworfen werden. Das nennt man eigentlich Resampling. Weil aber FullHD mit 1920×1080 je Richtung genau die Hälfte von 4K bzw. 3840×2160 ist, hat man die Möglichkeit tatsächlich zwischen jeweils zwei Werten einen weiteren reinzurechnen, das wäre Interpolation und wird wohl von den meisten Monitoren gemacht, oder eben einfach jeden Wert je Richtung zweimal zu verwenden. Das wäre dann Pixelwiederholung. Bilinear, wie ich es weiter oben genannt habe, ist falsch, das bezieht sich auf lineare Interpolation in zwei Richtungen. Bei HD mit 1280×720 könnte man zwischen zwei Werten zwei neue reinrechnen (jeweils vertikal und horizontal, also bilinear/bikubisch/bi-sonstwie) oder jeden Wert einfach dreimal verwenden, um auf 4K zu kommen. Wenn man neue Werte reinrechnet, dann wirkt das wie Weichzeichnung, wenn man die bestehenden Werte zwei- bzw. dreimal verwendet (einfach wiederholt), dann wird das Bild einfach nur gröber, aber dafür ändert sich am Inhalt nichts. Die Qualität bleibt unverändert, es wird einfach nur größer. Es wird einfach auf 200% bzw. 300% gezoomt. Da muß aber wie gesagt nichts gerechnet werden. Das einzubauen kann also nicht so ein Aufwand sein, daß es sich für einen Hersteller nicht rentiert. Für mich sieht das nach einer Mentalität nach dem Motto »Paßt schon so, mehr braucht niemand.« aus. Vielleicht gibt es wirklich einen guten Grund, der dagegen spricht, aber ich habe den Kram studiert, und ich kann mir keinen Grund vorstellen. Da würde ein Entwicklungsingenieur vielleicht eine Stunde länger an der Programmierung der Firmware und der GUI sitzen (vermute ich).


    Wenn wir gerade von GUI sprechen: Wenn man hier unter einem Beitrag auf Bearbeiten klickt, dann erscheint eine Liste mit zwei Einträgen, Bearbeiten und Löschen. Das ist eine schlechte GUI, da könnte man gleich beide Einträge nebeneinandersetzen und sich die Liste sparen. Wenn da fünf Einträge in der Liste wären, wäre das vielleicht etwas anderes, aber bei zweien lohnt sich das wirklich nicht, man muß nur unnötig oft klicken. Sowas sollte jemand, der GUIs entwickelt, lernen, finde ich. Nur so als Beispiel.

    99,9%? Das ist eine reine Behauptung deinerseits (und das hat nur mit dir etwas zu tun). Ich bin mir sicher, daß es viel mehr Leute gibt, die HD oder FullHD gerne ohne Interpolation hätten. Ich bin ja offensichtlich schonmal nicht der einzige hier.


    Dem Panel sollte es vollkommen egal sein, was für ein Bild es darstellen soll. Die Interpolation ist eine Frage der Signalverarbeitung. Übrigens geht es hier darum, nicht zu interpolieren, wenn es nicht nötig ist. Das Argument Perlen vor die Säue, weil die native Auflösung eine andere ist, ist vollkommen an den Haaren herbeigezogen. Es kann doch ohne weiteres Anwendungen geben, bei denen man den Monitor mit einer niedrigeren Auflösung betreiben muß, auch wenn man ihn sonst die meiste Zeit bei nativer Auflösung betreibt. Und wenn der Monitor vom Hersteller für etwas nicht gedacht ist, was technisch ganz einfach möglich wäre, dann hat der Hersteller eben nicht weit genug gedacht, siehe oben.


    Wenn das so ein Problem ist, dann erklär doch mal (technisch fundiert), warum. Was ist so aufwendig daran, ein FullHD-Bild schlicht bilinear zu verdoppeln (und ein HD-Bild bilinear zu verdreifachen) anstatt es zu interpolieren?


    PS: Der Samsung U24E590D scheint das zu können.

    Etwas mehr Phantasie, bitte. ;-)


    Ich wünsche mir für Textsatz eine höhere Pixeldichte. Mein alter Rechner kann aber kein 4K. Vielleicht läßt sich ein 4K-Monitor so anschließen, als wären es zwei Monitore. Am liebsten wäre mir ja ein 24er mit 4K an der langen Kante und 16:10, aber 27" geht auch noch. Bei 24" wäre die Pixeldichte noch höher. Kommt mir jetzt bitte nicht damit, daß man das bei normalem Betrachtungsabstand nicht sieht, das stimmt nicht. Mein 24er mit Quasi-Full-HD hat bei Textdarstellung in PDFs noch so große Rundungsfehler, daß man weit reinzoomen muß, um den Zeichenabstand sicher beurteilen zu können (es geht nicht um Word).


    Der von mir genannte Asus PB27UQ kostet 600€, mein 24er kostet ca. 300€. Wo ist da der Preisvorteil, wenn ich mir einen zweiten 24er kaufe? Außerdem braucht der 27er deutlich weniger Platz als zwei 24er. Und ich hätte wie gesagt gerne die höhere Pixeldichte. Den 24er würde ich vermutlich in Zukunft wieder anschließen (im Hochformat, für Quelltext), wenn ich mal einen neueren Rechner habe.


    Im übrigen erschließt sich mir nicht, warum man meine Idee mit fünf Sätzen infrage stellt, anstatt einfach auf meine Frage zu antworten.


    Vielleicht hat ja jemand diesen Asus und könnte das mal kurz ausprobieren, vorzugsweise mit Linux und DVI auf der PC-Seite. 1920×2160 sollte über DVI mit Dual-Link noch gehen. Aber wahrscheinlich sollte ich besser mit meinem Rechner in einen Laden gehen und fragen, ob man das kurz testen kann (und dann den Monitor dort auch kaufen, wenn es funktioniert).

    Wer (außer dir) sagt denn, daß das nichts für den Massenmarkt ist? Und selbst wenn dem so ist: Das ist doch kein teures Feature! Die Auflösungen, um die es geht, kann man mit den Monitoren sowieso fahren, es geht nur darum, wie interpoliert wird. Bei diesen beiden Auflösungen könnte man einfach auf die Interpolation verzichten. Das zu implementieren ist wirklich kein Aufwand. Das ist wieder so eine BWLer-Sichtweise …

    Hersteller kümmern sich also nur um das geforderte

    Naja, anscheinend wohl eher nicht. Ich hab mich auch gerade gewundert, warum der ASUS PB27UQ bei 1280×720 interpoliert, siehe Test. Anscheinend macht der Monitor das auch bei FullHD, der Text des Testartikels ist an der Stelle nicht ganz eindeutig. Ich finde das total dämlich. Ich bräuchte langsam einen neuen Monitor und hätte gerne einen mit einer hohen Pixeldichte (wofür 27" fast schon wieder zu groß ist). Im Moment kann ich aber 4K nicht betreiben, dafür brauche ich auch noch einen neuen PC. Der läßt aber noch eine Weile auf sich warten (aus verschiedenen Gründen). In der Zwischenzeit könnte ich den 4K-Monitor auf FullHD laufen lassen. Und da hätte ich gerne eine nichtinterpolierte Darstellung. Kann ja nicht so schwer sein. Diese kleinere 4K-Auflösung ist ja nicht zufällig ein ganzzahliges Vielfaches (kgV, genau genommen) von HD und FullHD.


    Aus meiner Sicht ist das nichts anderes als Sturheit/Borniertheit/Blödheit/wasauchimmer seitens der Hersteller.

    Hallo,


    bin auf der Suche nach einem neuen Monitor und liebäugle ein wenig mit 4K, genauer mit dem Asus PB27UQ. Hab gesehen, dass man manche 4K-Monitore, und den Asus auch, an mehrere Quellen anschließen und die dann gleichzeitig anzeigen lassen kann (PIP oder PBP). Da kam mir folgende Idee: Einen 4K-Monitor an einen PC anschließen, aber mit zwei Kabeln, also zwei Monitoranschlüsse als zwei verschiedene Quellen nebeneinander anzeigen lassen. Theoretisch sollte das ja gehen. Kann man da die Auflösung im Betriebssystem so einstellen, das nichts skaliert wird? Hat das schonmal jemand probiert? Vielleicht sogar mit Linux? Der Monitor würde dann ja so benutzt, als hätte man zwei Monitore mit jeweils 1920 mal 2160 Pixel. Das ist schon eine etwas ungewöhnliche Auflösung. Wenn man diese nicht einstellen kann, dann vielleicht für "beide" Monitore jeweils 1920 mal 1200. Dann wäre wiederum die Frage, ob der Monitor das dann jeweils in 1:1 darstellt oder gestreckt.


    Das läuft im Grunde auf zwei Fragen hinaus: Kann man einen 4K-Monitor (zumindest den Asus) im 2-x-1920-auf-2160-Betrieb nutzen bzw. so am Rechner "anmelden"? Kann man Auflösungen wie FullHD oder 1920 mal 1200 in 1:1 nebeneinander anzeigen lassen?


    Die Idee klingt jetzt vermutlich etwas eigenartig, aber ich würde das echt gerne wissen. Wenn das funktioniert, dann dürfte es nicht sichtbar sein, dass das Betriebssystem zwei Monitore ansteuert, oder?