Videoseven L17M (Chip.de)

  • In diesem Test treten die beiden Geräte mit 16 ms BenQ FP767 und Videoseven L17M gegeneinander an.


    Beide Panels stammen vom gleichen Hersteller, der BenQ-Tochter AUoptronics.


    Der Videoseven-Monitor benötigte 29 Millisekunden für einen Wechsel von Schwarz auf 80 Prozent Weiß und vom maximalen Weißpegel zurück auf 20 Prozent. Damit bleibt der Videoseven weit hinter den geweckten Erwartungen zurück. Vermutlich verwendet BenQ in der Ansteuerungs-Elektronik einfach bessere Bauteile, wofür auch der Preisunterschied von gut 80 Euro spricht.


    Unabhängig von der Geschwindigkeit bieten beide Displays eine gute Darstellung: Bei den Bildwerten bewegt sich das Duo im Bereich dessen, was TN+Film-Panels (TN=Twisted Nematic) in dieser Preisklasse heute üblicherweise bieten. Die maximalen Kontraste sind mit 400:1 respektive 490:1 ausreichend hoch. Waagrecht fällt der blickwinkelabhängige Kontrast nicht unter 10:1. Lediglich fast senkrecht von oben oder unten wird man bei beiden eine Bildverdunkelung wahrnehmen. Verarbeitung und Ausstattung beider TFTs geben keinen Anlass zu Kritik.


    Fazit: Beide Geräte bekommen eine Empfehlung. Wer auf die letzte Millisekunde schielt, muss zum BenQ-TFT greifen – oder warten: Insidern zufolge wird es schon bald 10-Millisekunden-Displays geben.


    Den ganzen Test kann man bei Chip.de finden.