Die drei realistischen Kandidaten
- Monitor-OSD-Einstellungen. Der häufigste bestätigte Fix sind nicht Kabel, sondern Monitoroptionen: "USB-C Auto Switch" bzw. automatische Eingangserkennung (der Monitor pollt die Eingänge und blankt dabei), sowie "Deep Sleep"/"Energiesparmodus" bei DisplayPort. Beides abschalten.
- Lane-Konfiguration. Weil der Monitor gleichzeitig USB-Hub ist, läuft die Verbindung sehr wahrscheinlich im 2-Lane-DP-Modus (2 Lanes Video + USB 3.x) statt 4-Lane. Viele Monitore haben dafür eine Option wie "USB-C Bandbreite: High Resolution / High Data Speed" oder "DisplayPort 1.4 / 1.2". Beide Stellungen einmal durchtesten – im 4-Lane-Modus fällt der USB-Hub auf USB 2.0 zurück, aber als Test ist das aussagekräftig.
- Power-Delivery-Aushandlung. 90 W sind für einen M3 Pro knapp bemessen (besonders 16"). Wenn unter Lastspitzen die PD-Aushandlung neu läuft, kann das die Verbindung stören. Test: Mac am zweiten Port mit dem originalen Apple-Netzteil laden und die Ladefunktion des Monitors deaktivieren bzw. den Mac vollgeladen lassen. Bleibt es dann stabil, hast du deinen Täter.
Testreihe, in dieser Reihenfolge
- Hub komplett leer räumen (alle USB-Geräte ab) und 2–3 Stunden laufen lassen – ein einzelnes USB-Gerät mit Stromspitzen kann die Aushandlung triggern.
- Anderen Thunderbolt-Port am Mac verwenden (linke/rechte Seite hängen teils an unterschiedlichen Bussen).
- HDR bzw. 10 Bit deaktivieren, falls aktiv – testweise reines SDR/8 Bit.
- Console.app öffnen, nach
DCP,dcpextoderAppleDisplayfiltern und schauen, ob zum Zeitpunkt der Blackouts Einträge auftauchen. Ein Neustart des Display-Coprozessors erzeugt genauso einen 2–3-Sekunden-Blackout. Das ist die einzige Methode, die dir echte Evidenz statt Vermutung liefert. - Wenn möglich: derselbe Monitor mit demselben Kabel an einem anderen Rechner. Tritt es dort auch auf, ist es der Monitor; tritt es nicht auf, ist es Mac/macOS.
Zur Einordnung: In einem Forenbeitrag berichtet ein Nutzer, dass de Apple-Support das Verhalten als Bug bestätigt hat, dieselbe Kombination unter Windows und Linux aber sauber läuft.