NEC LCD2690WUXi (Prad.de)

  • hab mir gerade alle 11 seiten ab 2007 durchgelesen,.. und überlege mir den lcd2690wuxi2 zu holen!


    ist er genauso gut wie der alte lcd2690wuxi? gibt es momentan sinnvolle alternativen?


    hab hier gelesen: Sony S81 vs Samsung 181T



    dass der monitor den ugra test nicht schafft,.. aber wieso sollte das neuere modell das nicht schaffen? mit einer hardwarekonfig. hätte ich keinerlei probleme richtig? setzte nur auf bilddarstellung (grafikarbeiten).


    vielen dank!

  • Mahlzeit!


    Zwei Fliegen mit einer Klappe:
    Ja, ich besitze den 2690WUXi noch immer.


    In dem von Dir zitierten Beitrag zur Kalibration des 2890WUXi² steht als vorletzter Beitrag das Gegenteil: Der Monitor hat den Test bestanden.


    Um es nochmal klar zu sagen: Wenn man den Monitor auf etwas anderes kalibriert als das, was überprüft wird, dann ist es kein Wunder, daß große Abweichungen auftreten.
    Das war ein klassischer Benutzerfehler.

  • Quote

    Um es nochmal klar zu sagen: Wenn man den Monitor auf etwas anderes kalibriert als das, was überprüft wird, dann ist es kein Wunder, daß große Abweichungen auftreten.


    Als Grundlage wird das aktive Monitorprofil genutzt, auch beim UGRA Test. Insofern testet man da schon immer "richtig".


    Gruß


    Denis

  • Er ist ja schon deutlich ausführlicher als die normalen Profiltests. Auch sind die ganzen Meßwerte hinten noch angehangen. Insofern finde ich den schon Klasse, aber man muß das ein wenig von den Vorgaben (die die UGRA ja tatsächlich auch trifft) trennen.


    Gruß


    Denis

  • Wenn der Test aber nur gegen das Profil testet und nicht gegen die UGRA-Vorgaben, dann ist das Ergebnis wesentlich weniger Aussagekräftig, als es eigentlich sein sollte.


    Denk nur an die normalen Kalibrationen. Wenn man dort einen Profiltest durchführt und gegen das hinterlegte Profil testet, sind die Aussagen ja auch... nunja... "schwach". Ohne genau zu wissen, wie der UDACT nun im Detail abläuft, kann ich nicht einfach davon ausgehen, daß schon alles irgendwie hinkommen wird.


    Irgendwie verstricke ich mich da gerade beim Durchspielen der Möglichkeiten zu sehr. Wenn der Test doch nach einer Kalibration auf Gamma ~2,2, 6500K, beliebige Helligkeit durchgeführt wird und von mir aus auch ein "bestanden" raushaut, dann hat das doch nichts mehr damit zu tun, ob die UGRA-Vorgaben (anderer Weißpunkt, anderes Gamma, andere Helligkeit) ebenfalls umgesetzt werden können. Und vorstellen, daß bei der Umrechnung innerhalb der 8bit LUTs von Gamma 2,2 auf 1,8 immernoch genügend Graustufen übrigbleiben würden, kann ich mir auch nicht. Immerhin ist der ECI-Farbraum auch ein Teil des Tests - wenn auch nicht explizit für die Graustufen.


    Ich nehme auf jeden Fall großen Abstand davon soetwas zu empfehlen.

  • Moment mal. Ich finde es zwar prinzipiell ungünstig, in zwei Threads ein Thema parallel zu diskutieren. Trotzdem will ich das hier so nicht stehen lassen.


    Der UGRA-Test kann auf allen Monitoren, Wide-Gamut oder nicht, bestanden werden. Unterschiedlichste Absolutfarbwerte führen nicht dazu, die Zertifizierung zu versagen. Daraus folgt, dass der UGRA-Test keine absoluten Farben misst. Vielmehr geht aus den Parametern Schwarzwert, Weißwert und Gamma eindeutig hervor, wie die Farben rechnerisch richtig auszusehen haben, und der Test misst den tatsächlichen Output im Vergleich zum berechneten Wert. Die Kalibrierung dient dazu, sich den rechnerischen Werten möglichst genau anzunähern. Wie gut das gelingt, das misst der UGRA-Test. Nun ist dieser genormt auf 5800 K und Gamma 1.8 bei 120 cd/m² - was für die meisten Anwender mit Tageslicht am Arbeitsplatz unbrauchbar ist. Im dunklen Keller bei D50-Normlicht zu sitzen ist eben nicht jedermanns Sache.


    Ich sehe den UGRA-Test daher eher als Werkzeug zur Bewertung von Monitor- und Kalibrationsgüte, weniger als absolutes Instrument, das nur die Anpassung eines Geräts an eine Norm misst und sonst nichts.

  • Quote


    Denk nur an die normalen Kalibrationen. Wenn man dort einen Profiltest durchführt und gegen das hinterlegte Profil testet, sind die Aussagen ja auch... nunja... "schwach".


    Gar so schwach sind sie nicht. Wenn die Monitorcharakteristik korrekt erfaßt wurde und das Gerät "neutral" ist (beides wird mit dem Profiltest abgeprüft) und der Arbeitsfarbraum komplett abdgedeckt wird, kann das CMM des betreffenden Programms optimal und sehr genau arbeiten. Das ist eigentlich auch "schon" das Einzige, was man wirklich wissen will.


    Quote

    und der Test misst den tatsächlichen Output im Vergleich zum berechneten Wert.


    Richtig, siehe auch mein Posting im Parallelthread.


    Gruß


    Denis

  • ja der Monitor lässt sich mit dem Spyder 3 kalibrieren.



    Kann mir jemand bitte mal die folgende Beschreibung aus dem Handbuch erklären?


    AUTOM. HELLIGKEIT Es gibt drei Einstellungen für „Autom. Helligkeit“. AUS: Keine Funktion. 1: Setzt die HELLIGKEIT automatisch auf die optimale Einstellung durch Ermittlung des Helligkeitsgrads der Umgebung. 2: Setzt die HELLIGKEIT automatisch auf die optimale Einstellung, basierend auf dem weißen Anzeigebereich. Der Sensor für die Umgebungshelligkeit (AmbiBright-Sensor) hat keine Funktion.


    Was macht Funktion 2 genau? Welcher weiße Anzeigebereich?




    AUTO LUMINANCE Stabilisiert die Helligkeit und Farbe des Bilds. OFF (AUS): Keine Funktion 1: Luminiszenz stabilisieren 2: Farbe stabilisieren 3: Luminiszenz und Farbe stabilisieren Wenn „AUTO-LUMINISZENZ“ auf 1 oder auf 3 ist, ist der Maximalwert der Helligkeitsstufe beschränkt. Wenn AUTO-LUMINISZENZ auf AUS oder auf 2 ist, wird die Helligkeitsstufe in Prozent (%) angepasst/gemessen. Wenn AUTO LUMINISZENZ auf 1 oder auf 3 ist, wird die Helligkeitsstufe in cd/m2 angepasst/gemessen. Dies ist die „Geschätzte Helligkeitsstufe“.



    Das checkt doch auch keiner. Was ist denn jetzt die beste Einstellung im Sinne eines bestkalibrierten Monitors?


    Vielen Dank schon mal.
    Peter

  • Quote

    Was macht Funktion 2 genau? Welcher weiße Anzeigebereich?


    Auf dem Bildschirm. Ist einfach eine Auto-Helligkeitsfunktion. Führt zu entsprechenden Fluktuationen - würde ich in jedem Fall nicht benutzen, genauso wie dem Umgebungslichtsensor.


    Quote

    AUTO LUMINANCE Stabilisiert die Helligkeit und Farbe des Bilds. OFF (AUS): Keine Funktion 1: Luminiszenz stabilisieren 2: Farbe stabilisieren 3: Luminiszenz und Farbe stabilisieren


    Soll u.a. dazu führen, dass weniger Drift in der Helligkeit entsteht. Kannst du nach meiner Erfahrung ruhig auslassen.


    Gruß


    Denis