Posts by derGhostrider

    Wie ich sehe, erhältst Du hier soviele Antworten auf Deine Fragen wie ich...


    Zu Deinem 3D-Dilemma:
    AFAIK gibt es keinen Standard, der 3D für UHD (4k) Inhalte beschreiben würde. Also zumindest für die UHD-BluRay gibt es keinen definierten 3D-Standard!


    Das einzig gute bei 4k-Geräten könnte sein, dass Polfiltergeräte tatsächlich die volle Auflösung liefern.
    Theoretisch wäre das zumindest möglich, da auf einer 3D FullHD BluRay nunmal auch zwei Vollbilder gespeichert sein sollten.


    Ich hoffe, dass die 4k Geräte mit 3D-Unterstützung FullHD-Filme in 3D dann nicht nur mit "halbierter FullHD"-Auflösung darstellen. Bestätigen kann ich das aber nicht und Quellen dazu kenne ich leider auch nicht.



    BTW: Du schreibst immer "Poolfilter", es sind aber "Polfilter". Das hat etwas mit der Polarisation von Licht zu tun.


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    Ich suche jetzt auch langsam nach einem 4k Fernseher. Bevorzugt 75" oder darüber. 3D möchte ich auch haben - obwohl ich selbst Brillenträger bin und "Brille über Brille" wirklich sehr bescheiden ist.
    Das Bild muss top sein, sonst will ich das Gerät nicht haben.


    Im Mediamarkt habe ich ein super Angebot für einen 79" LG gesehen, aber mit LG kann ich mich nicht anfreunden. Das Bild hatte mich erstmal sehr beeindruckt.
    Wenn man jedoch darüber nachdenkt, wie hell es in so einem Laden ist, dann relativiert sich die Begeisterung ganz schnell wieder. Dazu "nur" Edge-LED bei der Größe - das muss ja eigentlich in die Hose gehen...


    Tja, Panasonic stellt leider keine 75" Geräte her und von Samsung kann ich zur Zeit, was die Bildqualität betrifft, ausschließlich zur 9er Serie raten. DEN Unterschied konnte man sogar bei Mediamarkt problemlos sehen: Bei den 8ern war die Bildqualität nicht vollständig auf 4k-Niveau, bei den 9ern schon.


    Wobei ich Panasonic eindeutig bevorzugen würde. Samsung ist doch etwas... naja... ungeschickt bei der Umsetzung von diversen Features. Ein Bekannter hat einen 8er von Samsung. Der Dual-Tuner kann nur 1x HD und 1x SD ausgeben. Also 1x Gucken und 1x Aufnehmen bedeutet dann auch, dass eins nicht in HD ist.
    Streamen von HD-Inhalten: Pustekuchen! Blauer Bildschirm mit Hinweis, dass aus Kopierschutzgründen nix gestreamt wird.
    Panasonic TV im gleichen Alter: HD gucken und HD aufnehmen: Kein Problem. 2x HD gucken (Side by Side): Kein Problem. Verschlüsselte HD-Programme nach dem entschlüsseln streamen: Überhaupt kein Problem.
    Auch das Abspielen von Filmen von einer USB-Platte ist m.E. am Panasonic komfortabler, da einfach so gut wie alle erdenklichen Codecs abgespielt werden.
    Auch Streaming im Heimnetz: Geht.
    Daher verstehe ich auch diese zusätzlichen Settopboxen oder Arduinos nicht, die sich viele anschaffen für "Streaming" oder ihre digitalisierte Filmsammlung. Der Panasonic, den ich kenne, spielt einfach alles ab. Wozu sollte ich da noch irgendetwas streamen oder eine zusätzliche Box anschließen, die dann auch nur das kann, was der Fernseher kann... ;)


    Wie Du siehst: Viele positive Erfahrungen mit Panasonic. Außerdem ist das Bild auf dem "alten" der Reference Line (knapp 3 Jahre inzwischen) auch wirklich gut. Hilft mir nur alles überhaupt nicht, wenn Panasonic nur 65-Zoll anbietet oder "mit etwas Verstand unbezahlbare 84-Zoll".
    Schade.

    Aloha freundliche Forenbesucher!


    Mein Anliegen: Ich suche einen 65" - wobei das inzwischen eher zu 75" (oder größer) tendiert - UHD Fernseher für mein Wohnzimmer.
    3D wäre schön, wobei ich passives 3D bevorzugen würde. Bin schon Brillenträger...
    Die Bildqualität muss schon ordentlich gut sein. Schlechtes Bild ist für mich inakzeptabel - und das macht die Sache teuer.
    (Auflistung in Stichworten nochmal unten.)


    Eigentlich hatte ich mir vorgenommen Panasonic zu kaufen, wegen positiver Erfahrungen mit der Reference-Line in der Vergangenheit, leider hören die bei 65" auf... Also der 85" XW944 ist dann doch zu teuer :-(
    Zudem bin ich letztens beim Produktwechsel irgendwie durcheinander gekommen und jetzt gibt es da drei Modelle, die wenn überhaupt in Frage kämen: TX-65... DXW904, CRW854, CXW804
    Der CRW ist curved - ansonsten kann mir Panasonic nicht so recht klarmachen, wo die Unterschiede der Modelle liegen. :wacko:
    Kann da jemand mal nachhelfen? ?(


    Außerdem: Nachdem ich nun 75" gesehen habe, sind 75" schon recht sexy. ;)



    Nun stand ich letztens per Zufall nach Jahren das erste Mal wieder in einem Mediamarkt, und habe mir dann auch mal die TV-Abteilung angeschaut:


    Sausung:
    Bei gleichem Bildinhalt hat nur die 9er Reihe ein richtig gutes Bild abgeliefert - sofern man es bei den mies eingestellten Geräten überhaupt beurteilen kann. Selbst 8er-Modelle hatten feine Treppchen an Rundungen, bei denen die 9er alles glatt und trotzdem scharf angezeigt haben (hat mich verwundert, war aber so). Bin kein großer Samsung-Fan.


    LG:
    LG kann ich eigentlich nicht leiden, da ich, bis zu diesem Tag, kein einziges Produkt von LG gesehen habe, was mich überzeugt hätte. LG kenne ich im PC-Bereich ausschließlich als Produzent von Wegwerfartikeln. Billig und selbst das Geld kaum Wert, da die Teile schnell kaputt gehen. Bekannte, die LG-Fernseher haben, haben mich nicht von ihren Geräten überzeugen können, da das Bild nicht gerade toll ist/war. Allerdings hat von denen keiner ein Top-Modell. Immer nur "irgendwas". Kategorie: "War im Real im Angebot."


    Nun stand dort aber auch ein LG 79UF8609... Statt 6999 Euro (auch in Preisvergleichen so zu finden) für 5399 Euro.
    Das ist eigentlich knapp über meinem Budget, aber das Bild war recht beeindruckend. Für ein IPS war die Ausleuchtung schön gleichmäßig. Schwarz war Satt, um helle Objekte keine Coronaeffekte. Und die Größe erschlägt einen fast.
    Nun jedoch die Frage aller Fragen: Taugt LG? Die Demo, die da lief, war nicht gerade vielsagend. Besser als die Ruckel-Orgie auf den Samsung-Geräten, aber das ist hoffentlich auf miserable Zuspielung zurückzuführen.


    In der Demo auf dem Gerät hat es mich gestört, dass dieses webOS scheinbar träge war und ruckelte. Wobei ich nicht weiß, ob die Demo ein ruckelndes Video war oder ob es ein Demo-Modus des TV-Gerätes war, was die tatsächliche Geschwindigkeit darstellen sollte.


    Ebensowenig habe ich überhaupt irgendwelche Erfahrungen mit webOS.


    Von Panasonic bin ich vor allem folgendes gewöhnt: HDD (USB3.0) anschließen und dann schmerzfrei einen Film in quasi beliebigem Format abspielen. Keine zusätzlichen Streaming-Kisten oder sonstiger Blödsinn nötig. Einfach nur den gekauften Film Rippen, ab zur Sammlung auf die HDD und fertig. Ab da muss man keinen Film mehr suchen, sondern hat ihn nach dem Einschalten gleich parat. :) Soetwas möchte ich auch in Zukunft als "normal" ansehen.


    Fragen zu dem LG 79UF8609:
    - Kann mir jemand den LG ausreden?
    - Taugt webOS nichts? Wie sieht es mit Amazone-Prime-Unterstützung aus? (Erfahrungen geuscht! Nicht Datenblatt...)
    - Gibt es negative Testberichte, die ich nicht finden konnte?
    Bei Amazon haben Leute nur die kleineren Geschwister des Gerätes getestet. Daher weiß ich bisher eigentlich nur, dass das Teil per Firmware-Update HDR bekommen hat.



    Ansonsten: Gibt es "kaufbare" Alternativen?



    Die Eierlegendewollmilchsau wird es wohl nie geben.


    Steckbrief: Gesucht wird
    - ca 75", 4k, 3D
    - Gutes Bild (ordentliches Schwarz, ordentliche Helligkeitsverteilung, kein TN-Panel, "natürliche" Farben und Kontraste, kein mega-Matsch bei Bewegtbildern...)
    - brauchbarer Mediaplayer
    - HDR sollte unterstützt werden, denn das wird sicherlich kommen und kaufe so ein Gerät nicht jedes Jahr neu
    - 60 Hz für 4k über HDMI ist Pflicht.


    Wünschenswert, aber nicht zwingend:
    - Recording / Timeshift auf USB-HDD oder Netzlaufwerke
    - Möglichkeit auf das Netzwerk zuzugreifen (mount einer Freigabe statt USB-HDD - dafür wäre GbE-Netzwerk m.E. zwingend nötig)
    - dual tripple-tuner kann nicht schaden


    Preis:
    - naja... Ursprünglich dachte ich mir mal: 3,5 k€ sollten reichen... Ich gebe auch 4,5 k€ aus. Und wenn das Teil einem die Schuhe auszieht, also z.B. noch etwas größer ist oder die Bildqualität einfach unschlagbar, dann können auch die 5k€ geknackt werden.


    Zeit:
    - Eilt nicht.
    Ich stehe gerade vor der Frage: "Jetzt kaufen oder erst etwas anderes anschaffen, was auch 5k€ kostet". Es spielt nur die Reihenfolge eine Rolle, dazwischen liegen dann erst wieder ein paar Monate.



    Na, dann hoffe ich mal, dass mir jemand seine Gedanken dazu postet. :thumbup: Danke schonmal!


    Gruß...

    Hallo PRAD Community!


    SMTT 2.0 (x64) ist veröffentlicht worden. :thumbup:


    Die neue Version ist zwar noch immer nicht so präzise wie eine gut durchgeführte Messung mittels Oszilloskop, wie sie für euch von den PRAD Redakteuren durchgeführt wird, kostet dafür aber auch nicht "mehrere tausend Euro".


    SMTT 2.0 bietet eine höhere Präzision bei der Bestimmung des Input Lags (auch bekannt als Display Lag) als vorherige Versionen von SMTT und erleichtert die Ablesbarkeit der Werte durch eine stark verbesserte Darstellung.
    SMTT 2.0 bietet zudem verbesserte und frei konfigurierbare Gradienten (Clipping/Banding), ein verbessertes 10-bit-pro-Farbkanal Testbild und nun auch ein Scaling-Testbild (optimiert für HD Auflösungen von 720p über 1080p bis hin zu Cinemascope: 2560 x 1080 im Seitenverhältnis 21:9).


    SMTT 2.0 (x64) benötigt ein 64 Bit Betriebssystem (Windows Vista / Windows 7 / Server 2008 / Server 2008 r2), eine (mindestens) DirectX 10.0 kompatible Grafikkarte, DirectX (Jun2010) sowie das aktuelle Service Pack für die genannten Systeme (SP 2 für Vista / Server 2008 und SP 1 für Windows 7 / Server 2008 r2).


    SMTT 2.0 verwendet DirectX 11, welches vollständig rückwärtskompatibel zu DirectX 10.1 und 10.0 ist. DirectX 9 kann nicht mehr unterstützt werden, da die benutzten Shader für die Darstellung nur von DirectX 10 und neuer unterstützt werden. Somit ist auch eine Version für das veraltete Windows XP ausgeschlossen.


    Eine 32 bit Version von SMTT 2.0 wird in den kommenden Wochen, also gegen ende Dezember 2011, veröffentlicht.


    Wie auch bisher sind ein hochauflösender CRT als Referenz und eine Kamera mit einstellbarer Verschlusszeit erforderlich, damit der Input Lag (Display Lag) des zu testenden TFT-Monitors bestimmt werden kann.


    Alle weiteren Informationen zu SMTT 2.0 findet ihr auf der SMTT Webseite:

    Wollen wir mal die Kirche im Dorf lassen... nur weil Eizo irgendeine Marketingaussage veröffentlicht, um das eigene Handeln zu rechtfertigen, muß das noch lange nicht 100% der Wahrheit entsprechen. Es ist eben nicht so, daß ein Monitor dadurch besonders gut wird oder die Bauteile besonders hochwertig, indem ein bestimmter Hersteller sein Logo auf's Gehäuse prägt.


    Zur Garantie:
    War es jemals anders? Auch wenn man ein Austauschgerät erhält, indem die Firmware aktualisiert wurde (0 Betriebsstunden als Anzeige) muß das Gerät noch lange nicht neu sein. Es interessiert aber auch herzlich wenig, wenn es denn "neuwertig" ist.
    Solange man Gewährleistung hat (Gewährleistung ist etwas ganz anderes als Garantie!), so sollte man diese auch in Anspruch nehmen, da man somit ein Anrecht auf ein mangelfreies, also neues, Gerät hat. Bei Garantien ist mir eine Formulierung wie: "Sie erhalten ein frabrikneues, ungebrauchtes Gerät als Austausch" noch NIE untergekommen. Weder heute, noch sonst irgendwann in den letzten 10 Jahren.
    Natürlich kann man gerade Glück haben, wenn z.B. nicht mehr genügend reparierte Geräte zur Verfügung stehen. Aber Garantiert wird einem nur ein vergleichbares Gerät.


    Wenn ich da nochmal einhaken darf: War dein Exemplar des S2433 lauter als der Foris? Dort schreibst du ja, dass ab einem gewissen Abstand der Monitor nicht mehr hörbar ist. Wenn beide das gleiche Panel benutzen, wäre das ja aber rein auf die Serienstreuung zurückzuführen, oder wird der Inverter/das Netzteil beim Foris möglicherweise zusätzlich "gedämmt"?


    Das Panel ist nur ein Bestandteil von vielen in einem Monitor. Der restliche Aufbau der beiden Geräte ist wohl komplett unterschiedlich. Auch die verbauten Netzteile werden nicht gleich sein. Du mußt bedenken, daß der Foris einen recht guten KVM-Switch beinhaltet und diesen ebenfalls versorgen muß.


    Der Foris, den ich hier als Testgerät hatte, war im Betrieb leiser. Wie ich es auch geschrieben habe, konnte man den Foris bei gewöhnlichem Betrachtungsabstand nicht mehr akustisch wahrnehmen. Der S2433W war lauter. Das kann aber natürlich auch auf eine Serienstreuung zurückzuführen sein. Sprich: Auch wenn die Monitore grundlegend unterschiedlich sind, so kann ich selbstverständlich ein besonders lautes Gerät erwischt haben. Ebenso könnte auch der Foris ein besonders leises Gerät gewesen sein...
    Keiner der Monitore war "störend" laut, so daß man daran nicht hätte arbeiten können. Mein NEC 2690 ist z.B. lauter als beide (zusammen) und es stört mich auch nur je nach Tagesform.
    Mehr als den Zustand der getesteten Geräte können wir bei PRAD aber auch nicht beschreiben. Wir bekommen nunmal nicht 100 Testgeräte, die dann alle "probegehört" werden, so daß wir eine aussage über die Serienstreuung treffen könnten.


    Quote

    Und noch eine Frage zur Garantie " 5 Jahre Vor-Ort-Austauschservice, Panel 3 Jahre", d.h. wenn nach 4 Jahren die CCFLs kaputtgehen gibt es keinen Garantieanspruch?


    Nunja, die Hintergrundbeleuchtung ist nicht das Panel, sondern sitzt hinter diesem. In einem solchen Fall kommt es dann wohl immer ein wenig auf die Kulanz an. Zur Sicherheit könntest Du natürlich am besten direkt EIZO fragen.
    Eigentlich, ohne Gewähr, sollte damit nur soetwas gemeint sein, wie die Anzahl der toten Pixel oder ähnliches. Also wirklich NUR das Panel.

    Wie immer eine ausgesprochen gute Antwort unseres Farb-Spezialisten. :)


    Abschließend also die zusammenfassende Antwort auf die Frage, ob man den Monitor damit richtig kalibrieren könnte:
    Jein. Natürlich ist eine Kalibration mit einem eyeOne Display 2 besser als keine, "perfekt" wird es aber eben leider damit nicht mehr -> Siehe auch die Grafiken der deltaE-Auswertung nach erfolgter Kalibration. Die hohen deltaE-Werte für Blau sind ein Hinweis auf diese Problematik. Diese deltaE-Werte sind jedoch bei weitem besser, als es im unkalibrierten Zustand der Fall wäre.


    Kurzum: Wer im ungemanageten sRGB Farbraum ohne Kalibration arbeiten möchte, der ist wohl mit einem Monitor besser beraten, der diesen Farbraum nativ abdeckt.
    Als Alternative rate ich dann mal zum NEC 2490WUXi². Der ist für sRGB passend und würde wohl das stimmigere Gerät abgeben - kostet allerdings auch mehr.


    ---


    Edit:
    Um auch noch auf das Posting einzugehen, was geschrieben wurde, während ich schrieb: Klar, der Königsweg wäre mit i1 Pro Spektralphotometer, aber die Kosten sind dann auch sehr hoch. Da wäre vielleicht ein anderer Monitor mit Kolorimeter, wenn man Preis + Leistung betrachtet, insgesamt die günstigere Wahl. Also ein hardwarekalibrierbares Modell, welches mit Kolorimeter soviel kosten würde wie der Eizo + i1 Pro.


    Oder eben auch ein Gerät für sRGB + Kolorimeter. Das Ergebnis könnte dann noch günstiger sein - vor allem preislich.
    Für den Hobby-Bereich ist das dann auch mehr als nur hinreichend. Man muß sich auch mal vor Augen halten, wie teuer die letzten Prozent der Farbpräzision werden und ob sich das wirklich lohnt. Es sind ja nicht alle Menschen professionelle Grafikdesigner. ;)

    Erstmal vielen Dank für den Test!


    Ich finde es etwas schade, dass Ihr bei diesem Test keine Screenshots von Spielen in verschiedenen Auflösungen gezeigt habt.
    Die Interpolation scheint ja laut Test nicht gerade die Paradedisziplin des Eizos zu sein. :|


    Korrekt. Die Schwächen in der Interpolation fallen in Spielen aber weniger gravierend aus, als es bei einer Textdarstellung der Fall wäre. Man verliert einfach ein paar Details. Was bei 1-pixel-breiter schwarzer Schrift auf weißem oder grauem Untergrund massiv stört, ist bei dem bunten Pixeldurcheinander eines Computerspiels oftmals nur schwer auszumachen. Es kann sogar wie ein leichter AntiAliasing-Effekt wirken, was nicht unbedingt negativ zu bewerten ist. Die Unschärfe bei CRTs wirkt ebenso und hat die gleichen Effekte: Während Spiele und Filme etwas gefälliger wirken, ist Text schwerer zu lesen. Umgekehrt sind Spiele und Filme auf TFTs etwas grobkörniger, dafür ist Text messerscharf (sofern ClearType deaktiviert ist) und besonders leicht zu lesen.


    Wobei man bedenken sollte, daß selbst Grafikkarten vom Schlage einer 8800GTS512 heute noch leistungsstark genug sind, um ein Spiel in 1920x1200 darstellen zu können.
    Einen ernsthaften Bedarf ein Spiel nicht in der nativen Auflösung darstellen zu müssen sehe ich daher nicht. Eine aktuellere Grafikkarte hat da schon gar keine Probleme mehr und wird eigentlich sogar erst bei 30"-Monitoren und derer enormen Auflösung richtig gefordert.



    "Warum nur ein Gut?" Zunächst sollte man bedenken, daß "gut" auch gut bedeutet. Ich verschenke keine Bewertung für einen Monitor, auch wenn man natürlich immer die Bewertung an der Geräteklasse bemessen sollte. So sehe ich es in dieser Klasse als ganz selbstverständlich an, daß übliche Auflösungen wie 1920x1080 korrekt dargestellt werden können. Diese und andere wurden jedoch nicht korrekt dargestellt, teilweise sogar mit groben Darstellungsfehlern, sowohl über DVI als auch per DisplayPort. Das ist ein recht grober Schnitzer, den man nicht unter den Tisch fallen lassen kann.
    Die Interpolation ist ebenfalls nicht umwerfend und steuert ihren Teil dazu bei, daß das Gerät eben nicht die Spitzenposition der Bewertungsskala erreichen kann, die ein "sehr gut" erfordert. Obendrein ist das Gerät auch noch nicht geräuschlos... Es gab einfach zu viele "Kleinigkeiten", die neben der wirklich guten Bildqualität das Gesamtbild trübten.
    Bei der Bild- und Videobearbeitung solltest Du bedenken, daß dieser Monitor recht gut den AdobeRGB-Farbraum abdeckt. Sofern Du ohne Kalibration arbeitest, also auch ohne halbwegs passendes Farbprofil, werden Bilder aus dem üblichen sRGB-Farbraum bei Dir falsch, also mit zu intensiven Farben, dargestellt. Manipulierst Du Bilder so, daß sie bei Dir "genau richtig" sind, werden sie bei Leuten mit Farbmanagement bzw. bei Leuten, die nur sRGB-Monitore haben, etwas flau aussehen.


    Bezüglich der Schlierentests würde ich mir keine zu großen Sorgen machen. Synthetische Testbilder sind eine Sache. Solange Du nicht Pong als Shooter bezeichnest, sollte das alles nicht großartig ins Gewicht fallen. Ansonsten hätte der Monitor auch kein gut mehr von mir erhalten, wenn selbst gewöhnliche bewegte Bildinhalte dadurch auffällig gestört würden.


    Ist der Monitor für Dich geeignet? ... Ja, durchaus. Aber es ist wichtig, daß Du ihn dann korrekt verwendest. Dazu gehört dann am besten auch eine Kalibration und die Hinterlegung des Farbprofils für die Software zur Bildbearbeitung und den Videoschnitt. Dann wird fast alles ideal abgedeckt, bis auf wirklich minimale Einbußen durch die Reaktionszeit (Inputlag, Coronaeffekt, Reaktionszeit des Panels) beim Spielen, die jedoch durch die Stärken des Gerätes, also z.B. Auflösung der dunkelsten Farbabstufungen, ausgeglichen werden sollten. Dein CRT ist nunmal auch alles andere als perfekt. Das solltest Du nicht vergessen, wenn Du einen solchen Monitor als Vergleich heranziehst.
    Schärfe, Farbraumabdeckung, Farbauflösung (Differenzierung zwischen ähnlichen Farben und Präzision im Sinne von deltaE), Geometrie... nur ein paar Punkte, bei denen Dein CRT mit Sicherheit nicht an den Eizo-Monitor herankommt.


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    Da ich keine "TV-Box" besitze, kann ich Dir dazu keine genauen Angaben machen. Wenn ich das Teil nun richtig ergoogelt habe, ist es aber keine USB-TV-Karte, die die Grafikkarte des PCs aus Ausgabemedium verwendet, sondern ein komplett vom PC getrennt funktionierendes Gerät, welches selbst die Bildübertragung übernimmt.
    Für eine solche Verwendung würde ich ganz klar den Foris empfehlen!
    Der S2433WH ist ein guter COMPUTER-Monitor. Er ist einfach nicht besonders gut darin externe Bildsignale in merkwürdigen Auflösungen umzusetzen.
    Je nach Auflösung und Bildwiederholfrequenz könntest Du im ungünstigsten Falle vor einem schwarzen Bild sitzen - wie es auch im Test bei einigen digitalen Signalen der Fall war.


    Mit Sicherheit kann ich es Dir aber nicht Beantworten. Es könnte genau so gut funktionieren.
    Beim Foris würde ich Dir jedoch sagen, daß es höchstwahrscheinlich problemlos funktioniert und Du obendrein noch alle erdenklichen Skalierungsmöglichkeiten bekommst. Also sogar Anpassungsmöglichkeiten, wenn das TV-Bild "falsch" ausgestrahlt wird. Also ein 16:9 Bild im 4:3 Format mit schwarzschultern. Dank der vielseitigen Zoom-Funktionen des Foris wäre selbst das ignorierbar.
    Soetwas hat der reine Computer-Monitore S2433WH natürlich gar nicht. Er ist halt nicht dafür gedacht Videoquellen optimal zu behandeln.


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    Hallo,


    erstemal danke für den super Test. Ich hätte da mal ein paar Anfängerfragen zu den Multimediaproblemen. Ist es möglich eine PAL-DVD mit VLC Media Player in Windows/Linux korrekt abzuspieln/darzustellen :rolleyes: ? Im Weiteren benutze ich eine interne TV-Karte (logischerweise auch PAL). Eigentlich sollte es doch in beiden Fällen nicht zu Problemen kommen, wenn die Auflösung bei 1920x1200@60Hz bleibt oder :) ?


    Sofern Du den Monitor am PC angeschlossen hast und dort die korrekte Auflösung (1920x1200) eingestellt hast, kannst Du jedes beliebige Video über eine Playersoftware Deiner Wahl abspielen. Die Software skaliert dann das Bild. An den Monitor wird weiterhin ein Bild mit 1920x1200 Bildpunkten übertragen.
    Wenn Du einen Film in üblichen 50Hz abspielst, wird es aber zum sogenannten Judder-Effekt kommen, da 50 Bilder des Films auf 60 dargestellten Bildern des Monitors zu sehen sind, was zu leichten Rucklern führt - wie bei allen normalen Monitoren auch - auch bei CRTs.
    Mich stört soetwas nun nicht weiter, aber das muß jeder für sich selbst entscheiden.


    An und für sich gibt es keinen technischen Hinderungsgrund, der die Videowiedergabe am PC beeinträchtigen sollte.
    Auch 1080p und so natürlich kein Problem. Der Player füllt dann die zusätzlichen 120 Pixel in der Höhe einfach mit schwarchen Balken und die Grafikkarte übermittelt weiterhin ein Signal mit 1920x1200 Bildpunkten an den Monitor.


    ---


    Ihr schreibt, dass das Panel die gleichen technischen Daten wie das vom Foris hätte.
    Im Geizhals Preisvergleich steht aber:


    Das ist falsch. Hier wurde ein Fehler aus dem deutschen Datenblatt übernommen.
    Hier ist es richtig nachzulesen:
    Die Abdeckung beträgt laut Eizo 96%.


    Es wäre auch etwas merkwürdig, wenn bei zwei unterschiedlichen Farbräumen (NTSC und AdobeRGB) die Abdeckung identisch wäre. Möglich vielleicht, aber doch sehr merkwürdig.
    ... Hmmm... habe ich im Testbericht eigentlich auch die 92% aus dem deutschen Datenblatt erwähnt? ;)


    ---


    Ich vermisse aber den Vergleich der Werkseinstellungen mit dem sRGB-Standard (also ohne Kalibrierung), also die Tabelle die sonst auch immer dabei ist.


    Habt Ihr die nicht getestet oder ist es im Artikel einfach vergessen worden?


    Mich interessiert das, weil ich in sRGB ohne Kalibrierung und Profile arbeiten will.


    Nun, wie bei allen Wide-Gamut-Monitoren ist die Darstellung der Farben dann einfach nur katastrophal falsch.


    Da es Probleme bei der Vermessung des Gerätes gab, was letztendlich auch dazu führte, daß bei PRAD in Zukunft mit hochwertigen Spektralphotometern gemessen wird, ist dieser Test etwas untergegangen.


    Ich habe einen solchen Test, der mit aktiviertem Sensor durchgeführt wurde, allerdings mit einem EyeOne Display II, während alle anderen im Test zu findenden Ergebnisse nun mit einem DTP94 durchgeführt wurden. Zudem ist die chromatische Adaption durch iColor automatisch auf "von Kries" gesetzt worden, anstelle nach Bradford, was wohl leichte Auswirkungen auf die Umrechnung hat - ein Spezialgebiet, auf dem ich mich nicht 100%ig auskenne. Dafür haben wir unseren Farb-Fachmann. ;)


    Es ist nicht vergessen worden, sondern Absicht, da die Ergebnisse nicht 1:1 übereinstimmen. Das eyeOne Display 2 ist nämlich bei diesem Monitor weniger gut geeignet, da es den Farbraum im blauen Bereich nicht mehr komplett abdeckt.


    Dennoch das Ergebnis mit aktiviertem Helligkeitssensor bei Werkseinstellungen im hellen Zimmer:


    Weißpunkt: 6465K
    Weiß: 175 cd/m²
    Schwarz: 0,14 cd/m²
    Gamma: 2.27



    0% Schwarz: 0.8 dE
    17% Grau: 3.5 dE
    25% Grau: 2.9 dE
    50% Grau: 1.4 dE
    75% Grau: 1.1 dE
    100% Weiß: -
    Rot: 5.6 dE
    Grün: 7,5 dE
    Blau: 11.4 dE
    Cyan: 7.3 dE
    Magenta: 7.3 dE
    Gelb: 3.6 dE



    Mit Grün, Magenta, Cyan und vor allem Blau jenseits von gut und böse, kann ich von farbkritischen Arbeiten nur abraten. Blau ist sogar außerhalb des Bereichs, was von den einfachen Kolorimetern noch 100%ig erfasst werden kann. Die Abweichung dürfte also sogar noch über die hier zu sehenden 11 deltaE hinausgehen.

    Hallo BoRo,


    die farbigen Ränder kommen durch ClearType.


    Ich schalte das immer ab, dann gibt es auch keine farbigen Ränder. Auf den ersten Blick wirken Buchstaben etwas runder und die Schrift etwas fetter, wenn ClearType aktiviert ist. Solange man den Text nicht tatsächlich liest, sieht es also besser aus.
    Wenn ich jedoch solchen Text lesen soll, dann habe ich Probleme mit den unscharfen Kontrasten, die teilweise durch die farbigen Säume und leichten Anti-Aliasing-Effekte entstehen.


    Versuche mal Cleartype abzuschalten. Das Schriftbild scheint dann im ersten Moment etwas "dünn", dafür jedoch auch extrem präzise - eben Pixelgenau.



    Das ist nun vielleicht nicht der schnellste Weg, aber der fällt mir nun spontan ein...


    -> Rechtsclick auf eine freie Stelle des Desktops
    -> "Anpassen" (das ist der letzte Punkt im Menü)


    Im Fenster "Anpassung" steht ganz unten links unter "Siehe auch" das Wort "Anzeige".
    -> "Anzeige" anklicken


    Im Fenster "Anzeige" steht oben links "ClearType-Text anpassen".
    -> "ClearType-Text anpassen" anklicken.


    Hinweis:
    Viele Beispieltexte sind gern kursiv geschrieben, damit ClearType besser aussieht, als es tatsächlich ist. Tatsächlich, schau Dir nur dieses Forum an, gibt es jedoch herzlich wenig Text, der kursiv dargestellt wird. Die Vorteile sind daher wesentlich geringer, als die Beispiele vermitteln.


    Ich persönlich finde die leider automatisch auftretenden Schatten hinter Buchstaben wie l, T, i, etc nur störend.


    Schau Dir einfach die Beispiele und unterschiedlichen ClearType-Einstellungen an, probiere ein paar Varianten durch und nimm dann die, die Dir am besten gefällt.


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    Falls ClearType deaktiviert sein sollte, dann könntest Du höchstens noch versuchen den Schärferegler mal etwas zu stestellen. Ein, zwei Tastendrücke rauf oder runter, wobei TFTs normalerweise optimal geliefert werden.

    In der Bedienungsanleitung der Software sollte genau beschrieben sein, wie Du eine Kalibration vornehmen mußt.


    Im allgemeinen wird dazu manuell der Weißpunkt soweit angepasst, wie es möglich ist, damit die Anpassungen an den Wunsch-Weißpunkt innerhalb des Farbprofils so gering wie möglich ausfallen.


    Es werden nur dann Bilder korrekt angezeigt, wenn die verwendete Software auch die hinterlegten Farbprofile nutzt.


    Nur weil eine Kalibrationssoftware verwendet wurde, ist die Bilddarstellung noch lange nicht farblich korrekt.
    In Deinem Fall bedeutet das also, daß weder AdobeRGB noch sRGB automatisch "richtig" dargestellt werden. Das ist erst dann der Fall, wenn Du die Bilder z.B. mit Photoshop betrachtest, die Bilder ein korrektes Farbprofil hinterlegt haben und das Profil Deiner Kalibration angewendet wird.

    Popeljoe :
    Wir sind durchaus in der Lage zwischen "Transportschaden" und "unvollkommener Herstellung" zu unterscheiden, erst recht, wenn uns ein unversehrter Karton erreicht.
    Zudem kannst Du mir ruhig glauben, daß ich über die nicht entgrateten Kanten gern hinweg gesehen hätte, wenn das Bild qualitativ in irgendeiner Form überzeugend gewesen wäre.


    Zu dem Test auf Chip möchte ich nur eines sagen: Das Gerät hat dort angeblich eine bessere Bildqualität als ein wirklich guter EIZO mit VA-Panel. Allein aus technischer Sicht ist das unmöglich, selbst wenn man einen "ausgesprochen schlechten" dieser speziellen Eizos und einen "ausgesprochen guten" der BB2206Ws erwischt. Das liegt einfach schon an der verwendeten Paneltechnologie.
    Dies soll auch nicht heißen, daß jeder EIZO automatisch gut wäre. Bestimmt nicht! Aber das Gerät in der gleichen Kategorie, was eben zu finden ist, passt einfach nicht von den Relationen.


    Beachte zudem bitte auch, wie ausführlich andere Tests sind. Wir lassen nach Möglichkeit nichts unter den Tisch fallen. Einige Monitorhersteller sind darüber auch nicht sonderlich erfreut, aber es ist unsere Pflicht nicht das zu schreiben, was "laut Datenblatt" oder gar "laut Herstelleraussage" gehen sollte, sondern das, was wir objektiv gemessen haben und mit detailierten Fotos belegen können. Subjektive Bildeindrücke sind dabei ebenfalls enthalten, werden in diesem Fall jedoch durchgängig von den objektiven Daten gestützt.


    Selbst wenn wir ein Gerät erwischt haben sollten, welches ehr ein Ausreißer in der Serienschwankung gewesen sein sollte, so steht es jedem Hersteller frei ein erneutes Gerät zu uns zu schicken, sofern er die mit dem Nachtest anfallenden Kosten trägt.
    Wenn ein Hersteller sich also ungerecht behandelt fühlen würde und an einer solchen Korrektur interessiert wäre, würden wir uns sicherlich nicht sträuben diese Korrektur auch durchzuführen.


    Davon abgesehen würden wir selbstverständlich Geräte, die offensichtliche Defekte aufweisen, bereits während des Tests gegen mangelfreie austauschen. Wobei viele unserer Testgeräte nicht handverlesene Exemplare vom Hersteller sind, sondern aus dem freien Handel stammen. Auch das kann durchaus einen Unterschied machen.


    Es ist schön, daß Du mit Deinem Monitor zufrieden bist. An den Testergebnissen und Messwerten kann dies jedoch nichts ändern.

    Es wird auch einen Test zum S2433W geben. Bis dahin dauert es allerdings noch einige Wochen... Also bitte nun nicht jede Woche Fragen: "Sind wir schon da? Sind wir schon da? Sind wir schon da?" ;) Er wird aber kommen. Bis dahin einfach die hilfsbereiten User mit Fragen löchern. ;)

    @Omni:
    Schließ den Monitor über seinen HDMI-Port an und stelle nicht auf den "PC" Modus um, sondern bleibt auf "50 Hz" oder "60 Hz". Dann solltest Du auch - und ausschließlich - 1080p mit allen erdenklichen Auflösungen in Deinem Windows finden.


    Du kannst, wenn du den Monitor zweimal anschließst, den einen Ausgang Deiner Graka (am DVI-Stecker des Monis) auf 1920x1200@60Hz stellen und gleichzeitig den anderen Ausgang der Graka (am HDMI-Stecker des Monitors) auf 1920x1080@50Hz.
    Soetwas geht - bestimmt auch bei der GTX260. Meine Quadro FX 4800er sind unter der Haube fast baugleich zur GTX260.
    Anders hätte mein Vorschlag auch keinen Sinn ergeben. ;)


    Weißt Du nun, wie ich das meine?

    otto :


    sRGB-Modus: Nö, gibt es wohl nicht. Ebensowenig einen "AdobeRGB-Modus". Gezielte Farbraumemulationen sind noch immer Mangelware bei allen Geräten, auch wenn sich einige schon daran versuchen. Da der Monitor automatisch ab Werk ganz gut zum AdobeRGB passt, empfehle ich höchstens den Weißpunkt auf ca 6500K einzustellen (die Voreinstellung ist ja recht gut) und dann Feineinstellungen, basierend auf dem Bildeindruck zu dieser Voreinstellung, vorzunehmen.


    Ein sRGB-Modus ist auch mir nicht aufgefallen, was aber auch nicht weiter schlimm ist. Mir sind schon so viele Geräte begegnet, bei dem ein sRGB-Modus zu fürchterlichen Einstellungen führt, daß ich so benannten Modi keine Träne nachweine.
    Erst dann, wenn ungefähr 6500K bei einem "sRGB-ähnlichen Farbraum" erreicht werden, ist soetwas wirklich interessant, ansonsten ist es Augenwischerei.



    ---


    @50Hz:
    Für ein Video aus'm Netz würdest Du auf 50Hz umstellen? Meinst Du nicht auch, daß das ein bisschen übertrieben ist? Wenn Du einen Film gucken willst, dann lohnt sich das Umschalten ja durchaus. Aber für einen kurzen You-Tube Clip ist es doch irgendwie nicht nötig...


    Wie wäre es mit folgender Alternative: Schließe den Monitor doppelt an konfiguriere die Ausgänge der Grafikkarte getrennt. Dann kannst Du Videos auf den anderen Bildschirmbereich verschieben und dort gucken - sogar PiP könntest Du, wenn Du DVI + HDMI wählst, benutzen und/oder mit der Fernbedienung bequem zwischen den Eingängen umschalten. Das geht sogar besser / schneller als jedes mal in den Einstellungen von Windows die Frequenz umzuschalten.


    Wäre das nicht eine Möglichkeit für Dich alle Stärken des Gerätes auszunutzen?



    Durch meine angeborene Neugier wüsste ich schon gerne, wo es denn gezielt Bildmaterial mit 25 Bildern/s gibt, das dann auch noch in irgendeiner Form darauf angewiesen ist, sprich: Qualitativ hochwertig genug, daß man einen Unterschied erkennt.

    Hallo omnipresence,


    bei diesen Monitor ist es ratsamer als Profil "AdobeRGB" auszuwählen, da dieses besser zum Monitorfarbraum passt als sRGB. Diese Einstellung ist natürlich noch nicht mit einer Kalibration zu vergleichen, aber eine ganz gute Näherung. Zumindest besser als sRGB.


    Wenn Du dann feststellen solltest, daß die erreichte Farbgenauigkeit für Deine Zwecke nicht hinreichend sein sollte, dann kannst Du noch immer ein Kolorimeter inkl. Software nachkaufen.
    Dann mußt Du auch gar nicht mal sooo viel beachten. Kalibrationsziel einstellen, einen Knopp drücken, warten, fertig. ;)


    Nur wenn Du es übertreibst.... Dann geht es los mit dem Anpassen des Weißpunktes an das "Umgebungslicht" - oder besser: umgekehrt! Also: Normlichtlampen kaufen, das Zimmer in RAL-Grau streichen und nie wieder mit einem bunten T-Shirt oder Pulli am Monitor sitzen. ;)

    Der FX2431 ist nicht pivotierbar.


    Solange man keine Hochhäuser, Strommasten, Leuchttürme, etc... designt, sollte das aber wenig ausmachen.


    Das sRGB Profil ist für den FX2431 nicht das beste, da es nicht so gut passt.


    Das Profil allein bestimmt noch lange nicht, was der Monitor darstellt. Eigentlich, also wenn man es genau haben möchte, sollte man ein Farbprofil wählen, welches für den Monitor erstellt wurde. Farbmanagementfähige Software kann dann in diesem Profil auslesen, was der Monitor überhaupt darstellen kann und rechnet dementsprechend die anzusteuernden Farbwerte aus - passend zu dem Bildinhalt, der dargestellt werden soll.

    Zum EV2411 kann ich nichts sagen, da ich den Test nicht geschrieben habe.


    Du mußt einige Bewertungen auch "im Kontext des Monitors" verstehen. Je nachdem, wie lang der von Dir zitierte Test zurückliegt, wurde auch noch das alte Verfahren für den Input Lag Test verwendet, was auch nicht so genau ist, etc.


    Wir versuchen ständig die Tests einheitlicher zu gestalten. Leider klappt das nicht immer und es ist ein langwieriger Prozess.