NEC PA241W oder Eizo SX2462WH-BK

  • Hallo,



    soweit ich das Forum überfliegen konnte, hat noch niemand etwas zum direkten Vergleich der beiden Monitore NEC PA241W und Eizo SX2462WH-BK geschrieben. Diese werden ja aktuell als Kauftipp vorgeschlagen. Ich bin Hobbyfotograf und möchte mir einen Bildschirm zur ambitionierten Bildbearbeitung zulegen. Da die beiden Monitore preislich nicht weit auseinanderliegen sind sie beide interessant. Zum NEC gibts ja einige Erfahrungsberichte, zum Eizo aber weniger. Hat jemand einen direkten Vergleich?

  • Der NEC PA hat im Gegensatz zum Eizo SX eine echte Farbraumemulation auf sRGB, eine 14-bit LUT (Eizo 12-bit), und man kann den NEC durch Zubehör auch vollautomatisch hardwarekalibrieren.


    Den Kaufpreis des SX betrachtend, kommt sogar der große Bruder des NEC, der PA271 in Schlagweite.
    Spätestens dann gehen für Eizo die Lichter ganz aus. :thumbup:

  • Danke für die Antwort.


    Nun bin ich wahrlich kein Computerfreak und tüfftle aktuell noch mit meinem 2006er HP-Notebook herrum. Darin arbeitet eine NVIDIA GeForce Go 7400 Grafikkarte tapfer gegen die Mühlen der Zeit an. Mittelfristig soll ein Macbook Pro das ganze ersetzen. Monitor und Rechner zeitgleich ist aber aktuell finanziell nicht stemmbar. Da es der Rechner an sich aber noch tut, würde ich gerne erst einen neuen Monitor anschaffen.


    Frage: kann ich so einen Boliden wie den grossen NEC denn überhaupt an meinem altersschwachen Laptöppchen betreiben?



    Gruss,



    Georg

  • Mit deinem aktuellen Läppi würde ich behaupten nein. Denn ich vermute du hast nur einen analog Ausgang am Laptop.
    Insofern wäre der große 27-er momentan keine Option für dich, da er Analogsignale gar nicht mehr annimmt.
    Mit dem MacBook wäre das kein Thema. Der kann auch bis zu 30 Zoll Monitore digital ansteuern.


    Dein erster Gedanke scheint also der Richtige gewesen zu sein, denn der PA241 nimmt auch noch Analogsignale an.

  • Der NEC PA hat im Gegensatz zum Eizo SX eine echte Farbraumemulation auf sRGB, eine 14-bit LUT (Eizo 12-bit), und man kann den NEC durch Zubehör auch vollautomatisch hardwarekalibrieren.


    Den Kaufpreis des SX betrachtend, kommt sogar der große Bruder des NEC, der PA271 in Schlagweite.
    Spätestens dann gehen für Eizo die Lichter ganz aus. :thumbup:

    Hallo,


    dürfte ich mich auch zu diesem Thema melden, da ich mich auch gerade mit dem PA241W beschäftige?
    Wird die sogenannte Softwarekalibration von dem Bildschirm-OSD durchgeführt, oder ist der PC bzw. Grafikkarte mit beteiligt? Mit welchem Zubehör lässt sich der Bildschirm vollautomatisch hardwarekalibrieren? Ist im Fall Hardwarekallibration eine extra Software nötig, die Betriebssystem-abhängig (Linux SUSE 11.3) ist? :S
    Ich wäre dankbar, wenn mir jemand helfen könnte besser durchzublicken. :)

  • Grundsätzlich müssen bei einer Kalibration sowohl die Grafikkarte (Signalquelle) als auch der Bildschirm (Reproduktion) berücksichtigt werden. Grafikkarte und Bildschirm greifen anschließend wie ein Zahnrad ineinander und erzeugen dadurch das Ziel: Eine mehr oder minder korrekte, farbneutrale Darstellung.


    Zur Einstellung wird immer eine Software benötigt, die definierte Graustufen / Farben erzeugt, die das Messauge dann am Bildschirm abgreift und dir die Differenz in der Software anzeigt.


    Bei der Königsklasse der hardwarekalibrierbaren Bildschirme hat die (herstellerspezifische) Software dabei Zugriff in den Bildschirm und kann seine LUT direkt passend verändern/programmieren. Die Grafikkarte bleibt hierbei unangetastet, sodass hierbei Tonwertverluste an der Quelle vermieden werden. Das anschließend erzeugte Profil beschreibt lediglich die Charakteristik des Bildschirms, ohne die Signalquelle "zu verbiegen".


    Bei der Softwarekalibration hat die (allgemein funktionierende) Software keinen Zugriff auf die LUT des Monitors. Sie zeigt dir lediglich die Abweichungen vom Soll an. Du musst manuell über die Regler des Bildschirms so nahe wie möglich ans Ziel kommen.
    Hierbei spielen natürlich die Regelmöglichkeiten des Bildschirms, sowie seine grobe/feine Elektronik eine entscheidende Rolle. Je besser und umfangreicher die Elektronik des Bildschirms, desto näher kommst du einem Ergebnis, dass nahe einer "Hardwarekalibration" liegt. Je schlechter die Elektronik, desto mehr muss über die Grafikkarte, also an der Quelle (über das anschließend erzeugte Profil) nachgeregelt werden. -Dies hat allerdings teils deutliche Tonwertverluste (kein fließender Übergang, sondern -zumindest bei einfachen Bildschirmen- deutliche Treppchenbildung) zur Folge.


    Im schlechtesten Fall hast du also einen Bildschirm der lediglich einen Helligkeitsregler hat. -Ergo muss bei der Kalibration eines solchen Bildschirms im Grunde alles andere durch das Monitorprofil zu Lasten der Signalquelle (Grafikkarte) verbogen werden, damit wir oben am Schirm das sehen, was ursprünglich angedacht war.


    Windows und Mac Betriebssysteme werden im Grunde von allen Herstellern unterstützt. Zu Linux müsste man mal recherchieren.

  • Erst mal danke für die ausführliche Beschreibung! :rolleyes:


    Da mein PC dual bootet (Win/Linux), ich aber eigentlich, wenn möglich, auf Linux umsteigen möchte,
    wäre es für mich äußerst wichtig zu wissen, ab wann ( welchen Einstell-, Abstimmvorgängen eines Bildschirms, mit erweiterten Farbraum für semiprofessionelle Grafikanwendung) das Betriebssystem eine Rolle spielt, und ob es mittlerweile auch für die Bereiche, bei denen das Betriebssystem eine Rolle spielt, Unterstützung für Linux (SUSE 11.3) angeboten wird.


    Wenn ich richtig verstanden habe, stellt sich das Problem "welches Betriebssystem" erst, wenn es um Hardwarekabrillierung geht? Bei Softwarekabrillierung findet der Vorgang nur im Bildschirm statt, ohne Einfluss des Betriebsystems bzw. zusatzlicher Software?


    Welches Zubehör benötigt man für die automatische Hardwarekabrillierung bei einem NEC PA241W?
    Und welche Grafikkarte sollte man mindestens haben um einen Bildschirm mit erweiterten Farbraum zufriedenstellend zu betreiben?

  • Quote

    Wenn ich richtig verstanden habe, stellt sich das Problem "welches Betriebssystem" erst, wenn es um Hardwarekabrillierung geht? Bei Softwarekabrillierung findet der Vorgang nur im Bildschirm statt


    Genau umgekehrt.


    Quote

    wäre es für mich äußerst wichtig zu wissen, ab wann ( welchen Einstell-, Abstimmvorgängen eines Bildschirms, mit erweiterten Farbraum für semiprofessionelle Grafikanwendung) das Betriebssystem eine Rolle spielt


    Theoretisch sobald der Treiber der Grafikkarte ins Spiel kommt. Denn alleine er kann bereits an ein und derselben Grafikkarte für eine unterschiedliche Ausgangsbasis sorgen.


    Quote

    Welches Zubehör benötigt man für die automatische Hardwarekabrillierung bei einem NEC PA241W?


    Och, das findest du schon ganz allein. Wo du suchen musst hast du sicher schon erraten. ;)


    Quote

    Und welche Grafikkarte sollte man mindestens haben um einen Bildschirm mit erweiterten Farbraum zufriedenstellend zu betreiben?


    Für den erweiterten Farbraum keine besondere. Für Zuspielung mit 10-bit Farbtiefe empfehle ich Quadro Grafikkarten.
    Soweit mir bekannt, werden MacBooks aber nicht mit Quadros ausgestattet / angeboten.

  • Hallo,


    noch mal zu dem NEC PA241W:
    die automatische Hardwarekallibrierung soll warscheinlich mit dem Zubehör NEC MDSV SpectraView Calibrator durchgeführt werden; lieg ich damit richtig - denn PA241W gehört eigentlich nicht zur SpectraView Klasse von NEC? Die Software die dem Bildschirm beiliegt, läuft aber nur auf WIN Betriebssystem? Habe ich nun eigentlich zwei verschiedene Softwareanwendungen, einmal für die Hardwarekallibrierung und einmal für die Softwarekallibrierung, wobei die Softwarekallibrierung auch ohne Zubehör durchführbar ist, da die CD dem Bildschirm schon beiliegt und durch Einstellungen am Bildschirm-OSD vorgenommen wird?
    Bringt eine 10-bit Grafikkarte für den normalen Betrieb vom PC aus eine Bildverbesserung mit sich oder betrifft das nur die Zuspielung vom DisplayPort aus?
    Ich habe EIZO extra wegen meinem Anliegen, den Bildschirm mit Linux zu betreiben angeschrieben und die Antwort erhalten, dass Geräte die Software zum Kallibrieren verwenden, Probleme beim Betrieb mit Linux bereiten, da nur für WIN/MAC erhältlich.
    Also kann ich für den Fall, dass ich einen PA241W oder SX2462WH-BK unter Linux verwende, den Bildschirm nicht mal ohne NEC MDSV SpectraView Calibratorjustieren?
    NEC sagt: "Monitore sind generell mit jedem Betriebssystem nutzbar. Sollte Ihr System also mit der nativen Auflösung der Geräte (PA241W 1920 * 1200 und PA271W 2540 * 1440) arbeiten können und z.B. über DisplayPort 10 bit Farbtiefe ausgeben, können die Bildschirme mit voller Leistung genutzt werden." - was ich nach der Erklärung über Softwarekallibrierung nicht mehr glauben kann.
    Was stimmt nun?

  • Du liegst mit deinem bisherigen Verständnis zur Sachlage leider noch daneben.
    Ein Messgerät allein bringt dir noch nichts. :D


    Grundsätzlich kannst du jeden Bildschirm auch unter Linux verwenden, sofern der Rechner die Hauptvoraussetzung erfüllt: Die geforderte Auflösung des Bildschirms.
    Ob die Zuspielung wie bisher mit 8-bit Farbtiefe oder 10-bit erfolgen kann, ist einzig und allein von der Möglichkeit der Grafikkarte abhängig. "Hell" werden die Bildschirme so oder so. An den Reglern der Monitore kannst du auch unter Linux herumdrehen. Das ist Betriebssystem unabhängig, hat aber nichts mit Kalibration sondern mit "über den Daumen gepeilt" zu tun. Anders ausgedrückt: Du stellst ihn dir "hübsch", aber nicht korrekt ein.


    Zur Kalibration brauchst du immer zwei Dinge:
    Eine Software (für Linux kenne ich keine, beschäftige mich damit aber auch nicht) die definierte Farben an den Monitor sendet, und ein Messgerät, dass oben am Schirm misst, ob diese definierten Farben auch korrekt angezeigt werden. Differenzen werden über die Software angezeigt und manuell oder eben automatisch korrigiert.


    Softwarekalibration:
    Das Messgerät misst, und die Software zeigt dir an, an welchen Reglern des Bildschirms in welche Richtung gedreht werden müsste, um das vordefinierte Ergebnis zu erreichen. Hierbei ist natürlich Voraussetzung, dass der Bildschirm möglichst präzise Regelmöglichkeiten bietet. Je feiner die Elektronik also arbeitet, desto näher kommst du dem Zielgebiet. Anschließend geht die Software in die Profilierungsphase, Regelt die verbliebene Differenz zum Soll über die Grafikkarte und erzeugt ein Profil in dem die Charakteristik des Monitors und die nötigen Korrekturen auf Seite der Grafikkarte gespeichert werden.
    Je mehr hierbei über die Grafikkarte verbogen werden muss, desto mehr Tonwerte verlierst du. -Ein leistungsfähiger Bildschirm mit ordentlichem Panel, +feiner und umfangreicher Elektronik ist also für entsprechende Ergebnisse Grundvoraussetzung.

    Grundsätzlich geht dies mit jedem Bildschirm. -Mit mehr oder weniger guten Ergebnissen.
    Genau hier trennt sich daher die Spreu vom Weizen, und erzeugt die großen Preissprünge zwischen der 500- und 1000 Euro Liga die allerdings häufig nur als "Hersteller-Name Aufschlag" missverstanden werden. Die Unterschiede zwischen solchen Geräten sind aber teils gravierend, auch wenn man das über die Gerätebeschreibung oder Datenblatt als Laie kaum wahrnimmt.


    Geräte hierfür: Quato Silver Haze Pro, X-Rite i1 Display 2, oder das Colormunki.
    In jedem genannten Paket liegen Software (für jeden beliebigen Monitor, aber nicht für jedes Betriebssystem!) und Messgerät.


    Hardwarekalibration:
    Im Prinzip ist der Ablauf wie zuvor beschrieben, allerdings mit dem Unterschied, dass die herstellerspezifische Software diesmal DIREKT in den Monitor eingreifen kann und ihn vollautomatisch passend umprogrammiert. Du musst also selbst nicht mehr an den Reglern des Bildschirms schrauben, sondern die Software holt für dich das Maximum aus dem (für diese Software "bekannten" Modell) heraus. Das geht natürlich nicht mit jedem 08/15 Bildschirm, sondern wird nur zu den leistungsfähigsten Bildschirmen angeboten.


    Die Software/Monitor Kombination funktioniert hierbei so präzise, dass die Abweichungen (der Grafikkarte) komplett im Monitor programmiert und korrigiert werden können, sodass bei der nachfolgenden Profilierung die Grafikkarte unangetastet bleibt. Im erzeugten Profil wird lediglich die Charakteristik des Bildschirms (zur Bekanntgabe und Auswertung durch farbverbindlich arbeitende Programme) beschrieben, es finden aber keine Korrekturen auf Grafikkartenseite statt. -Tonwertverluste also gleich Null.


    Hierzu brauchst du also möglichst präzise Messgeräte (wie z.B. den zum NEC empfohlenen MDSV Sensor), und eine spezielle, vom Hersteller des Monitors freigegebene Software die überhaupt erst den Eingriff ins Gerät (zur Programmierung dessen) erlaubt.
    Die Messgeräte sind also universell (aber nie ohne Software) einsetzbar, die Software für hardwarekalibrierbare Monitore reagiert aber ausschließlich auf unterstützte Monitore und ist nicht für jeden beliebigen Monitor einsetzbar.


    Eine korrekte, farbverbindliche Darstellung ist also immer nur über die Kombination aus Grafikkarte +Monitor +entsprechendem Korrekturausgleich über entsprechende Software erreichbar.


    Bei Geräten der Eizo CG und NEC Spectraview Serien liegt die nötige Software zur Programmierung bereits bei. Dir bleibt lediglich die Entscheidung: Welches Messgerät kombiniere ich mit ihr.


    Bei einem NEC PA Modell bzw. dem Eizo SX2462 brauchst du also Software und Messgerät, um kalibrieren zu können. -Siehe Punkt Softwarekalibrierung und die genannten Universal-Geräte.
    Eine hardwarekalibrierung ist zu diesen Geräten nicht vorgesehen.


    Grundsätzlich also alles kein Problem. -Außer mit Linux.


  • Bei einem NEC PA Modell bzw. dem Eizo SX2462 brauchst du also Software und Messgerät, um kalibrieren zu können. -Siehe Punkt Softwarekalibrierung und die genannten Universal-Geräte.
    Eine hardwarekalibrierung ist zu diesen Geräten nicht vorgesehen.

    Was aber zuminest beim NEC nicht heisst, dass es nicht geht...im Gegenteil es geht besonder gut: mit entsprechender Software und Messgerät (beides übrigens bei dem zitierten erhältlich ;)

  • (beides übrigens bei dem zitierten erhältlich ;)


    Oder man importiert halt selbst und zahlt weniger:



    Wer sich für die Problematik NEC PA241W (Standardausführung) vs. NEC PA241W Spectraview in europäischer und amerikanischer Ausführung interessiert sollte mal folgende Threads aufmerksam lesen:





    Fazit: Die Monitor-Hardware ist im Prinzip die selbe, hier wie da, kaufe ich also den Standardmonitor und importiere das SVII-PRO-KIT habe ich quasi einen Spectraview mit sogar besserer Software als die Spectraviews in Europa (diese habe die sog. "Profiler Software" beiliegen, welche im Gegensatz zur amerikanischen "Spectraview II"-Software hardware-gebundelt ist), habe also quasi einen amerikanischen Spectraview - allerdings nicht "selektiert" und ohne offiziellen Support für die Software (läuft hier mit Vista 64 astrein). Günstiger kommt man jedenfalls definitiv nicht an ein Leistungspaket dieser Art, bei Eizo würde ich für eine gleichwertige Leistung mindestens 300 Euro mehr zahlen!

  • Hallo, und danke für die guten Ratschläge! :rolleyes:


    Wie ich aus einem anderen Beitrag lesen konnte, bin ich nicht der einzige Benutzer mit dem Vorhaben neben Win auch Linux als Betriebssystem zu verwenden.
    Ich wollte nun noch mal der Frage des Hardwarekallibrierens nachgehen.
    Wenn ich den Bildschirm NEC PA241W mit dem, meinetwegen SVII und MDSV Sensor, Harwarekallibriere, dann ist doch die Farbjustierung im Bildschirm; wenn ich den PC dann neu mit Linux boote, ist das Ergebnis der gerade vorgenommenen Kallibrierung noch wirksam, oder vielleicht sogar gespeichert, dass ich sie dann unter Linux verwenden könnte? :)
    Noch eine andere Frage die mich beschäftigt ist: Wie lang wird es wohl noch dauern, bis die LED-Hintergrundbeleuchtung (Full, nicht nur Edge) in den Semi-Professionellen Bereich der Bildschirme vorgedrungen ist, und auch super Ergebnisse liefert? Mir scheint , dass im Semi-Professionellen Bereich gerade dieser Wechsel stattfindet. :S

  • ohne jetzt 100%ig sicher zu sein: ja die Einstellungen bleiben erhalten - sind ja im Monitor gespeichert. Es wird im Monitor ein Profil angelegt, welches du über die Hardwaretasten auswählen kannst.
    Inwieweit dann die Anpassungen unter Linux noch stimmig sind weiß ich nicht. Sofern das OS aber nicht irgendwie in das FM eingreift solle das meines Wissens passen. Aber hier gibts sicherlich Leute, die dir dazu Genaueres sagen können.

  • Hallo liebe Leut,
    ich bin mit meinen Fragen noch nicht am Ende, habe aber inzwischen einen interessanten Link zu einer Anleitung gefunden, wie man einen Bildschirm Softwarekallibrieren kann.


    Ich hätte da noch eine Frage zur Grafikkarte.
    Die Quadro 600 verspricht eine 30-Bit Farbtreue (10 Bit pro Farbe). Was hat das zu bedeuten? Können andere Grafikkarten wie z.B. eine NVIDIA GTX 460 keine 30-Bit Farbtreue (10 Bit pro Farbe) ausgeben?
    Ich dachte das bezieht sich nur auf die Bildschirmausgabe externer Geräte über dem DisplayPort oder hat das auch mit der internen Verarbeitung von Bildern z.B. auf der Festplatte zu tun?

  • Quote

    Die Quadro 600 verspricht eine 30-Bit Farbtreue (10 Bit pro Farbe). Was hat das zu bedeuten?


    Normale Grafikkarten können 8-bit Farbtiefe (3x8=24-bit), also 16,7 Mio. Farben darstellen.
    Daran hat sich im Grunde nichts geändert, seitdem man im PC Sektor von grün- und bernsteinfarbenen Monochrom-Monitoren auf "bunte" gewechselt hat.


    Eine Grafikkarte mit 10-bit Farbtiefe (3x10=30-bit) kommt auf über 1Mrd. Farben am Ausgang. Mit entsprechenden Monitoren (müssen 10-bit Eingang besitzen) kann man das nutzen/sehen.


    10-bit Ausgänge bieten derzeit ausschließlich die professionellen nVidia Quadro, und ATi Fire GL Karten.
    Natürlich haben solche Karten noch andere Vorteile...


  • Hallo,
    ich habe heute den PA241W bekommen. Eine gute Stunde stand der auf meinem Schreibtisch, dann wurde der direkt wieder eingepackt.
    In dieser Zeit konnte ich bereits 3 volle Pixelfehler finden und das ist für mich bei einem Monitor dieser Preisklasse einfach inakzeptabel - Pixelfehlerklasse hin oder her!
    Die Farben waren wirklich klasse, der GLOW-Effekt nicht wirklich störend - jedoch gewöhnungsbedürftig... Die Ausleuchtung war gut!
    Ich werde jedoch das Gefühl nicht los, dass es bei dieser Modellreihe vermehrt zu Pixelfehlern kommen kann. Den Grund sehe ich in der Handverlesung für die SpectraView Modellreihe, die den gleich Panel hat. Weiß nicht, ob ich mich nach dieser Erfahrung nochmal mit NEC anfreunden kann. Habe derzeit Eizo S1910 (S-PVA) ohne Pixelfehler, der auch bereits anständige Qualität bietet. Ich denke, dass ich bei S-PVA und Eizo bleiben werde...
    Viele Grüße
    Hampek

  • Ich werde jedoch das Gefühl nicht los, dass es bei dieser Modellreihe vermehrt zu Pixelfehlern kommen kann.


    Sorry, aber das halte ich für Blödsinn. Ich denke du hattest einfach ein bisschen Pech, das kann man mit Eizo aber auch haben - außerdem, auch damit kann man leben...

  • Quote

    Sorry, aber das halte ich für Blödsinn. Ich denke du hattest einfach ein bisschen Pech, das kann man mit Eizo aber auch haben - außerdem, auch damit kann man leben...


    Ich habe ledeglich geschrieben, dass es meiner Meinung nach dazu kommen KANN! Das Argument habe ich auch genannt. Oder denkst Du, dass NEC die Panels mit Pixelfehlern in ein SpectraView Gerät packt und ein Pixelfehlerfreies in den MultiSync?
    Welches Gegenargument hast Du denn bitte gebracht? Zu schreiben, dass es Blödsinn sei ist zu einfach. Ich würde eher Deinen Beitrag als Blödsinn bezeichnen und finde den mindestens als sehr unpassend!
    Ich könnte sogar behaupten, dass Du einfach mit Deinem Panel sehr viel Glück hattest - und was jetzt? Wie Du selber bestimmt gemerkt hast, führt das zum Nichts.
    Aber für die, die es interessiert:
    ich habe Kontakt mit NEC aufgenommen und deren die Situation geschildert. Daraufhin wurde ich gebeten Fotos zu schießen und per Mail zu senden. Da ich ein 14-tägiges Rückgaberecht habe, kann ich paar Tage abwarten. Vllt. ist kulanter Weise was zu machen - was mich auch sehr freuen würde, da ich immer mehr Gefallen an dem Gerät finde...


    Viele Grüße
    Hampek