Gamer Monitor mit Schönem Bild

  • hallo,


    bin jetzt schon seit paar wochen auf der suche nach einem neuen monitor, eine woche lang war ich mir sicher das ich mich für den U2412M entscheiden würde, jedoch habe ich gelesen das er 16:9 nicht unterstützt und die spiele gezerrt werden würden und das negative effekte doch auftauchen sollen.


    ich erzähle euch mal was mir bei einem monitor wichtig ist:


    24 Zoll maximum 26 Zoll


    im prinzip ist es mir egal ob er jetzt 16:10 hat oder 16:19, aber ich möchte auf keinen fall das spiele verzerrt werden.




    da ich wirklich sehr viel spiele und zwar von schnellen egoshootern ( quake, UT, CS etc. ) bis mmos und strategiespielen, brauche ich einen monitor der keine schlieren und andere sichtbare fehler aufweist.


    da ich auch viel mit grafiken arbeite und es liebe ein schönes bild zu sehen wie es in den ganzen kaufhäusern ist hehe jedoch leider nicht bei mir da ich einen TN Panel monitor syncmaster 940BF habe, er ist sehr schnell aber das bild ist nicht gut.


    matte oberfläche soll er auch haben.


    preis bis 400€.




    Hoffe die Beschreibung ist gut damit ich auch eine gute Antwort von euch bekommen kann hehe.
    Brauch echt eine Kaufberatung sonst kauf ich mir ja nie nen neuen :D


    Vielen Dank im Vorraus !! :)

  • Zum U2412M:


    Du kannst die Interpolation/Skalierung von der Grafikkarte übernehmen lassen.
    Im Test heißt es ja:
    "Bei genauem Hinsehen ist festzustellen, dass die Buchstaben nach der Interpolation durch den U2412M in der Schärfe und in der Strichstärke ungleichmäßig wirken; bei der Grafikkarten-Interpolation hingegen geraten die Buchstaben gleichmäßig. ... Im Office-Betrieb wird man den Monitor ohnehin in der nativen Auflösung betreiben. Falls doch einmal eine andere Auflösung nötig sein sollte, kann man das Scaling immer noch von der Grafikkarte erledigen lassen; die meisten GPU-Scaler liefern hier passable
    Ergebnisse und umgehen dabei auch noch das Problem der Seitenverhältnis-Unterstützung. Somit stellt die verbesserungswürdige Interpolationsleistung insgesamt keinen gravierenden Mangel dar und wird in der Praxis selten negative Konsequenzen für den Anwender haben. "


    Die Sache ist "Verzerrung" hast du immer wenn du von 16:10 auf 16:9 und umgekehrt skalierst. Vermeiden lässt dies via einblenden von Balken/Schwarz oder Overscan (abschneiden von Bild). Die meinten Games scheinen eines der beiden zu implementieren bzw. zu benutzen. Ich für meine Teil bevorzuge Balken bei Text, Videos/Filmen und bei Games lass ich von Monitor 1920x1080 skalieren weil ich dort (subjektiv) der Meinung bin das das nicht so auffählt im schnellen Spielgesehen.


    Was die Artefakte angeht, würde ich sagen nach dem was ich dazu alles im Netz gelesen habe , das das ziemlich Subjektiv ist.


    Der U2412M wurde übrigens in der aktuellen PC Games Hardware (10/2011) getestet und hat dort besser in Gesamtnote abgeschnitten als der ZR24w oder der BenQ XL2410T.
    Was Inputlag und Reaktionszeit hat der (laut denen) U2412M die gleichen Werte wie der BenQ XL2410T.


    Nach überwigenden Positiven Kritiken/Meinung die ich gelesen hab, werden ich wohl dem U2412M eine Chance geben , auch weil ich nicht an die 120 zusätzlichen Pixel gewöhnt hab.

  • Ich habe den HP und nutze ihn auch zum Spielen. Man kann eigentlich in jedem Spiel 1920x1200 als Auflösung auswählen, so dass nichts interpoliert werden muss und auch nichts verzerrt dargestellt wird. Probleme kann es nur beim Anschluss einer PS3 geben, wenn du das vorhast, ist der Monitor die falsche Wahl, ansonsten hast du keine Nachteile.


    Bei Videos über den PC werden automatisch kleine schwarze Balken eingeblendet, dafür muss man keine Einstellungen vornehmen, verzerrt wird da also auch nichts.

  • Der ZR24w beherrscht bis auf die 1:1-Interpolation alles. 16:10/1920x1200 wird's in 5 Jahren auch noch geben, also wird nichts verzerrt.


    Zur PCGH-Gesamtnote. Ich vermute, dass sehr viel Wert auf die LED-Hintergrundbeleuchtung gelegt worden ist und sie deswegen sogar höher als beim ZR24w ausfällt, da die anderen Qualitäten eher für den HP sprechen. Reine Vermutung, ich habe den Test nicht gelesen.

  • Nochmal zur Interpolation, da es hier scheinbar noch Unklarheiten gibt:
    Wenn man im Grafikkartentreiber die GPU-Skalierung aktiviert, ist es komplett egal welche Auflösung man einstellt - die Grafikkarte steuert den Monitor in seiner nativen Auflösung an und kümmert sich um die komplette Bildanpassung. Je nach Konfiguration kann dann die Grafikkarte das Bild pixelgenau anzeigen oder skalieren und dabei, falls nötig, schwarze Balken einblenden. Das funktioniert auch in Spielen.


    So lange man den Monitor ausschließlich am PC mit einer halbwegs vernünftigen GPU betreibt (und sich im Konfigprogramm des GPU-Treibers zurechtfindet), sind die Interpolationsfähigkeiten des Monitors also auf gut Deutsch schnurzpiepegal.


    Nur Geräte aus dem Profibereich implementieren vielleicht noch etwas bessere Interpolationsalgorithmen, aber das ist eine andere Schuhgröße.