Posts by WeirdNoise

    Grundlegendes zur 6-Achsen-Farbkontrolle:



    (Und das gilt natürlich nicht nur für NEC-Modelle).
    Zusammengefasst ist die 6-Achsen-Farbkontrolle hauptsächlich eine Komfortfunktion - generell kann über RGB-Regler jeder Weißpunkt erzielt werden. Eine 6-Achsen-Farbkontrolle ist da aber intuitiver: Ist das Bild beispielsweise subjektiv gelbstichig, so kann man einfach den Gelb-Regler zurückfahren; bei RGB-Reglern müsste man hier Rot und Grün gleichermaßen zurücknehmen.

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    Danke für Dein Nachhaken bei Dell bezüglich des Schwarzbildes. Ist das was Andi schreibt schon deren Antwort darauf?

    Im Prinzip ja. Dell hat nochmal ausdrücklich versichert, was uns bei PRAD im Prinzip klar war, aber nochmal zur Bestätigung: Dass unser Testgerät unselektiert aus der Serienproduktion entnommen wurde und keine generell Baureihen-Probleme bekannt sind. Ich wurde ferner gebeten, jeden, der ein Problem mit der Ausleuchtung hat, an den Dell-Support zu verweisen, der sich dann um eine Lösung kümmert.
    Zum Rest deines Postings ist eigentlich weiter oben alles gesagt.

    Kaum spricht man davon - soeben erreichte mich eine Antwort von Dell.


    Bezüglich HDMI-Problematik:

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    Es handelt sich um eine Einschränkung des Monitors, dass die native Auflösung über HDMI nicht unterstützt wird. Ihre Annahme war also richtig – wie Sie anhand der EDID Dateien erkannt haben. Hier ein Link zur Gebrauchsanleitung des Monitors, die maximalen Auflösungen finden Sie unter dem Absatz „Setting the Maximum Resolution“: the Optimal Resolution

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    Allerdings verstehe ich dein Argument nicht, dass es tausend andere
    Kunden gibt, für die niemand sprechen könne? Was willst du damit sagen?
    Natürlich kann man nur auf die Meinung von Leuten bauen, die ihre
    Meinung auch äußern...?

    Ich möchte damit sagen, dass jemand, dessen Monitor einwandfrei funktioniert wie im Test beschrieben, keinen Grund hat, hier ins Forum zu schreiben. Wir haben in der Vergangenheit immer wieder bemerkt, dass sich in den Foren ein verzerrtes Bild der Wirklichkeit darstellt, da eben bevorzugt die posten, die mit ihrem Gerät nicht zufrieden sind.


    Alles was wir wissen ist, dass es auch Exemplare gibt, die sich offenbar in der Schwarzdarstellung deutlich schlechter verhalten, als unser Testexemplar. Ob das nun 10% der produzierten Exemplare sind oder 90%, können wir leider anhand der hiesigen Posts nicht beurteilen.


    Bezüglich einem Nachtest: Das war im Prinzip von mir nur so dahingesagt, es liegt nicht an mir darüber zu entscheiden, das ist die Sache von Andi.
    Ob sowas außerdem überhaupt sinnvoll ist, hängt denke ich auch davon ab, ob und wie sich Dell zu diesem Problem äußert.

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    Werden im Test die von mir beschriebenen Linien-Effekte erwähnt? Kann
    das euch zur Verfügung stehende Testobjekt darauf geprüft werden?

    Ich habe im Test keinerlei Linieneffekte oder andere "komische" Sachen wahrgenommen, bin aber wie bereits erwähnt gegen solche Effekte relativ unempfindlich.
    Soweit ich weiß steht uns das Testgerät nicht mehr zur Verfügung.

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    Bezüglich was hast du Dell um eine Stellungnahme gebeten?

    Ich hatte sowieso Kontakt zu Dell wegen der HDMI-Problematik - da habe ich nun nochmal nachgehakt und im gleichen Zug auf die Diskussion hier im Forum hingewiesen und um eine Aussage bezüglich der Schwarzdarstellung gebeten.

    Pelev
    Auf jeden Fall sehe ich das als wichtig an was du schreibst. In deinem Beitrag sprichst du einige richtige Punkte an. Aber so einfach ist das leider nicht.


    PRAD besitzt einfach nicht die Ressourcen, um eine Analyse von Serienstreuungen durchzuführen - überlege mal was das finanziell bedeuten würde!


    Wir können außerdem nicht anhand von dem, was jemand im Forum schreibt, unseren Testbericht ändern. Wir können aus unserer Sicht die journalistische Objektivität nur sicherstellen, wenn wir schreiben, was wir mit eigenen Augen gesehen oder aus vertrauenswürdiger Quelle entnommen haben. Ohne hier jemandem zu nahe treten oder etwas unterstellen zu wollen - eine "fremde", uns unbekannte Person in einem öffentlichen Diskussionsforum fällt aber nunmal nicht unter die Definition von "vertrauenswürdig" ;). Zumindest nicht wenn es darum geht, ein Produkt öffentlich zu kritisieren.
    Auch wenn sich die Berichte häufen und 3 oder 4 Leute mit dem gleichen Problem auftauchen - was ist mit den anderen zig Tausend, die diesen Monitor gekauft haben und sich hier nicht melden? Für die kann hier niemand sprechen.


    Solange sich also nicht ein edler Spender findet, der uns sein Exemplar des U2713HM auf eigene Gefahr für 1-2 Wochen überlässt, können wir im Testbericht nur von dem Zustand berichten, den unser Testgerät hatte. Und das hat sich nunmal absolut vorbildlich in der Schwarzdarstellung verhalten.


    Klar, man kann Dells Öffentlichkeitsabteilung um Stellungnahme bitten (habe ich getan), aber ob das dort jemanden interessiert wird sich erst noch herausstellen.

    Ich war im Urlaub, daher erst jetzt eine neue Antwort von mir.


    An alle, die sich an der Ausleuchtung des Monitors stören, kann ich nur die Worte meiner Vorredner wiederholen: Wir testen die Monitore so, wie sie uns erreichen. Es steht außerhalb meiner Kenntnis, ob Dell die Testgeräte vorselektiert, oder ob wir in dem Fall einfach "Glück" hatten. Wer ein Exemplar bekommt, das deutlich schlechter ist als unser Testgerät und sich daran stört, der sollte sich an Dell wenden und um Reparatur bitten. Dann merkt man da auch, dass Bedarf an gut ausgeleuchteten Geräten besteht.


    Bezüglich der HDMI-Problematik: Eine Public-Relations-Abteilung bei Dell versprach mir, bei der Technikabteilung eine klare Aussage dazu in Erfahrung zu bringen. Bislang lässt diese Aussage aber auf sich warten. Ich werde da nochmal nachhaken.
    Anhand der Informationen, die mir momentan vorliegen, sieht es aber so aus, als dass man über HDMI keine einfache Möglichkeit hat, den U2713HM nativ anzusteuern.

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    Habt ihr getestet wie gut das funktioniert?
    Mich nervt es an meinem jetzigen Dell 2709, dass ich tagsüber 30%
    Helligkeit nutze, welche mir abends/nachts die Augen wegbrennen.


    Ist die Funktion dafür geeignet, oder sollte ich lieber mit dem Samsung S27A850D liebäugeln?

    Naja, dadurch, dass es keinen Umgebungslichtsensor gibt, kann diese Regelung nur für eine bestimmte Umgebungshelligkeit funktionieren; die Benutzer-Helligkeit wird ja komplett übergangen. Die Helligkeit ist dann wirklich ausschließlich vom Bildschirminhalt abhängig. Generell ist der Modus an einen eher hellen Raum angepasst.
    Für Abends/Nachts bei dunklem Raum ist die Helligkeit in diesem Modus definitiv zu viel. Dafür ist die Funktion aber ja auch nicht gemacht...


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    interessant finde ich, dass tftcentral nach dem öffnen ein LM270WQ1
    display gefunden hat. habt ihr die angabe, dass ein LM270WQ3 verbaut
    ist auch durch 'knacken' des bildschirms rausgefunden oder stammt das
    aus dem datenblatt?

    Danke für diesen Hinweis. Da bin ich beim Recherchieren wohl einer Fehlinformation aufgesessen. Es ist natürlich vollkommen richtig, dass ein LM270WQ1 verbaut ist. Zu der Verwechslung mag sicher beigetragen haben, dass das LM270WQ3 derzeit das einzige LG-Panel ist, dass vom Panelhersteller als "AH-IPS" bezeichnet wird; das LM270WQ1 hingegen wird schlicht als "H-IPS" bezeichnet. Beim Dell hingegen heißt es wieder "AH-IPS-Panel"...


    Das wird natürlich schnellstmöglich im Test ausgebessert. Ich entschuldige mich für die weitere Verbreitung dieser Fehlinformation.

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    Im Test schreibt Ihr, das Panel wäre nicht aggressiv entspiegelt.
    Kann ich davon ausgehen, dass das AG-Coating weniger aggressiv ist als
    beim U2711?

    Ich kann dir da leider keinen direkten Vergleich geben, da ich den U2711 nie "live" erlebt habe. Außerdem muss ich dazusagen, dass ich persönlich für Phänomene wie IPS-Glitzern generell absolut unempfindlich bin.
    Das Coating ist aber z.B. in jedem Fall weniger aggressiv als das einiger Samsung-Monitore, die ich hier direkt danebenstellen konnte. Ich jedenfalls konnte keinerlei störende Effekte, die das Coating betreffen würden, wahrnehmen.


    Gruß,
    Jonathan Arweck

    Das ist korrekt, der von uns getestete U2312HM war bei 0% Helligkeit ungewöhnlich hell. In dunklen Räumen oder Abends ist das sicherlich deutlich zu viel. Ich weiß allerdings nicht, ob der Hersteller da vielleicht inzwischen nachgebessert hat; generell ist das ja eine eher triviale Angelegenheit, zumal es ja beim großen Bruder U2412M besser funktioniert hat.


    Wie es beim U2212M aussieht weiß ich nicht, ich glaube aber da haben wir vor kurzem einen Test veröffentlicht?


    Es ist prinzipiell schon möglich, die Helligkeit per Software zu reduzieren, wenngleich nicht besonders empfehlenswert. Der Schwarzpunkt bleibt davon nämlich natürlich unangetastet, somit wird der Kontrast in die Knie gehen.

    Unterschiedliche Farbtemperaturen ab Werk sind keine Seltenheit (und btw. nicht nur auf unterschiedliche Modellreihen beschränkt, sondern treten auch unter Modellen innerhalb der gleichen Baureihe auf). So hatte unser Testgerät des U2412M wenn ich mich recht erinnere eine recht hohe Farbtemperatur ab Werk, mir kamen aber auch Messungen zu Ohren, die dem Gerät deutlich geringere Temperaturen bescheinigten.


    Das ist für den Anwender erstmal irritierend. Wenn es aber auf maximale Farbtreue nicht so sehr ankommt (in diesem Fall ist Messequipment oder ein anständig werkskalibrierter Monitor sowieso ein Muss), ist die Abhilfe eigentlich recht einfach: Per Augenmaß bei üblicher Umgebungsbeleuchtung so lange an den RGB-Reglern drehen, bis das Bild neutral weiß erscheint. Die gerne zitierten 6500K sind absolut kein Muss und in vielen Fällen sogar praxisfern!


    Insofern würde ich das keinesfalls als Austauschgrund bewerten!

    Zitat aus dem Testbericht:


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    Die minimal erreichbare Helligkeit von etwas mehr als 110 cd/m² ist jedoch deutlich zu viel zum Arbeiten in abgedunkelten Räumen. Auch beim nächtlichen Arbeiten bei normaler Zimmerbeleuchtung ist dieser Wert noch zu hoch und kann zu einer Überanstrengung der Augen bis hin zu Kopfschmerzen führen. Wer auch abends oder nachts am PC ohne Umgebungsbeleuchtung sitzt, wird die zu spüren bekommen. Um diesen Umstand zu beheben ist stets auf eine ausreichende Umgebungshelligkeit zu achten.

    Das ist also (leider) ganz normal.


    Auch die Aufhellung unter Winkeln ist ganz normal, siehe .


    Wenn du ein wirklich tiefes Schwarz willst, führt an VA kaum ein Weg vorbei.

    "IPS-Glitzern" ist soweit ich informiert bin auch nur ein schwammiger Überbegriff für Effekte, die durch starkes AG-Coating verursacht werden. Aber wie gesagt, ganz up-to-date bin ich da nicht.


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    Ebenso frage ich mich noch immer, wieso sich solche Monitore überhaupt verkaufen.

    Weils um das Geld nix besseres gibt.


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    Oder anders gefragt, wieso stört dieser Effekt so wenige Leute?

    Weil der a) vermutlich nicht bei jedem Gerät auftritt und b) vermutlich nicht von jedem wahrgenommen wird.

    Ich denke, das beste wäre zunächst mal herauszufinden, ob diese gelben Bereiche


    -Inhomogenitäten des Monitors sind
    -oder Effekten zuzuschreiben sind, die ich jetzt mal pauschal als "IPS-Glitzern" zusammenfasse, für die du halt gerade sehr empfindlich bist


    In ersterem Fall könntest du probieren, das Gerät umzutauschen, vielleicht erwischst du dann ein besseres Modell.


    In zweiterem Fall müsstest du dich nach einem anderen Modell umsehen, z.B. mit VA-Panel.


    Die einfachste Methode, das herauszufinden, wäre sicher, andere Personen zu fragen, ob sie was davon sehen können.


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    Und warum müßen gerade IPS-Monitore so stark entspiegelt werden? Verfügbare glossy Modelle kann man ja tatsächlich an einer Hand abzählen.

    Das hat auch seinen guten Grund. Zum Rasieren hab ich lieber nen echten Spiegel ;).
    Mir kommt jedenfalls kein Glossy-Bildschirm ins Haus ;).

    Wenn im Test solche Effekte aufgetreten wären, dann könntest du davon ausgehen, dass das auch im Testbericht wiederzufinden wäre.


    Mit anderen Worten: Unser Testgerät hat sich in dieser Hinsicht absolut einwandfrei verhalten, subjektiv musste man schon sehr genau hinsehen, um Inhomogenitäten zu erkennen. Auch die Messungen bescheinigen dem Monitor eine Homogenität, die natürlich nicht mit teureren Grafiker-Displays mithalten kann, aber durchaus im akzeptablen Bereich liegt.


    Einen "fleckig verlaufenden Gelbstich" habe ich bei unserem Gerät in keinem Fall sehen können.
    Mit dem AG-Coating spielst du auf etwas an, was allgemein als "IPS-Glitzern" bezeichnet wird. Ob das solche Effekte hervorrufen kann, weiß ich nicht, da ich zu dem Personenkreis gehöre, der das nicht wahrnimmt. Ich kann mir daher unter dem Begriff des "IPS-Glitzern" nicht wirklich etwas vorstellen und somit auch nicht beurteilen, ob deine Probleme daher kommen könnten.
    Nehmen das denn andere Personen auch so wahr? Ist der Effekt mit einer Kamera festzuhalten? Wenn ja, stell doch mal Bilder rein.


    Aber generell war zumindest unser Testgerät ab Werk bereits recht neutral und erzielte auch ohne Kalibrierung bereits sehr brauchbare Ergebnisse.


    Da die Frage schon mehrmals auftauchte, warum wir das Gerät mit "Gut" bewertet haben: Wir bewerten die Monitore so, wie wir sie testen, und zwar nach objektiven Maßstäben. Ist im Test alles paletti, dann gibts eine gute Bewertung. Punkt. Dafür brauchen wir uns nicht extra rechtfertigen, die Gründe die zu dieser oder jener Bewertung führen, sind allesamt im Testbericht zu finden.

    Ich würde mal vorsichtig vermuten ohne es selbst je probiert zu haben: Das Quellmaterial hatte 24fps und wird also auf einem 60hz-Bildschirm immer in irgendeiner Form "juddern".
    30fps können judderfrei wiedergegeben werden. Also kann man ohne weiteres auf den Inverse Telecine verzichten. Judder entsteht aber schon bei beim 3:2-Pulldown.
    Die Rückwandlung auf 24 fps und anschließendes "Aufblasen" auf 60 hz sollten theoretisch sehr ähnliche bis gleiche Ergebnisse liefern.


    Aber wenn du das am PC machst, kannst du das ja sowieso wunderbar ausprobieren.

    Sobald eine Skalierung ins Spiel kommt, ist die potentiell verlustbehaftet. Diese Verluste lassen sich durch entsprechende Algorithmen minimieren, sodass ein 1080p-Video bei guter Skalierung auf einem 720p-Schirm nativen 720p-Material gleichkommt.
    Umgekehrt gilt das natürlich nicht, ein skaliertes 720p-Bild wird nie so scharf sein wie ein echtes 1080p-Bild.


    Der Scaler des U2312HM ist für Text nicht optimal, bei Bildern/Videos ist das aber von weit geringerer Bedeutung und dürfte nur im Direktvergleich überhaupt auffallen. Wenn es ohne weiteres möglich ist, das Quellgerät skalieren zu lassen, würde ich das so einstellen, ansonsten wird es aber sicher auch kein Beinbruch sein, wenn der Monitor selbst skaliert.


    Judderfreie Wiedergabe von 24p-Material wirst du bei 60 hz leider nicht erreichen, es sei denn durch Zwischenbildberechnung. Ich bin mir nicht sicher, ob die höherpreisigen Bluray-Player sowas können, ich kenne nur die PC-Lösung mit WinDVD oder PowerDVD. In den meisten Fällen wirst du dich also mit Judder abfinden müssen.