Displaykalibrierung, neue Sonde

  • X-Rite bietet vom CorlorMunki zwei ganz unterschiedliche Sonden an:
    ColorMunki Disign, ein Spektralfotometer zum attraktiven Preis.
    Color Munki Display, ein Colorimeter, wahrscheinlich wie das i1Display pro.


    Hat Prad oder jemand Erfahrung mit dem ColorMunki Design.

  • Ich habe den ColorMunki Photo - physisch ein "Design" mit wohl etwas anderer Software. Das ist halt eine eierlegende Wollmilchsau, die Bildschirme, Beamer, TV's und Drucker sowie Kameras kalibrieren kann bzw. können möchte. Und nebenbei auch noch Farbmessungen auf diversen Materialien vornimmt, eingeschränkt wohl auch Lichtmessungen unterstützt.


    Die Ergebnisse dabei sind visuell übrigens absolut in Ordnung. Der
    ColorMunki wird vor JEDER Messung kalibriert, indem er seine eigene
    Reaktion gegen eine wohl staubdicht eingebaute Referenzfläche abgleicht. Eine nicht zu unterschätzende Problematik beim ColorMunki ist Fremdlicht, zur Temperaturstabilität kann ich nichts sagen.


    Für die Bildschirmkalibrierung halte ich ein Colorimeter für besser und praktikabler, obwohl ich den ColorMunki da auch schon erfolgreich auf einigen Displays einsetzen konnte und der sogar an meinem Eizo CG-Series eine echte Hardware-Kalibration unterstützt (also der Color Navigator von Eizo unterstützt den ColorMunki, das tut auch ArgyllCMS unter Linux/Windows/u.a.).


    Ich habe mir deshalb noch zusätzlich einen Eizo EX3 (Data Color Spyder 5) zugelegt.

  • Prad misst oft die Farbeigenschaften mit einem Spektralfotometer, nur den Schwarzwert mit einem Colorimeter.
    Vom Prinzip her ist ein Spektralfotometer schon besser, nur war das bisher unbezahlbar - 1000 Euro.
    Das Colormunki Design gibt es für 400 Euro, da kann man schon mal nachdenken.

  • Wenn es nur um die Monitorkalibration geht, nimm ein gutes Colorimeter, d.h. i1 Display Pro oder eben Color Munki Display. Beide messen naturgemäß in den Tiefen wesentlich präziser. Die geringere absolute Genauigkeit ist demgegenüber weniger relevant.