Posts by matadoerle

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    Es gibt aber eine ganz interessante Beobachtung wo ich nicht
    weiterkommen, iMac 5k auf 100 cd/qm eingemessen mit dem i1Display Pro,
    Eizo CX 271 auf 100 cd/qm eingemessen, Kontrollmessungen mit einem
    externen Belichtungsmesser gemacht, beide sind exakt gleich hell.
    .. Ist mir nicht erklärlich wo wie es zu dem Effekt kommt zumal messtechnisch Beide gleich sind.

    Meines Erachtens spielt hier das tatsächlich abgestrahlte Spektrum eine viel größere Rolle als gemeinhin vermutet; es kommt natürlich auch darauf an, wie die spektrale Empfindlichkeit des Messgeräts mit dem Monitor korreliert.


    Das ist ja auch der Grund, warum Messgeräte zur Kalibrierung den genauen Typ des Monitors "wissen müssen"; bzw. warum ohne diese Berücksichtigung ein und dasselbe Messgerät am gleichen Rechner/Software-Paket unterschiedliche Monitore visuell anders kalibriert.

    Vielen Dank für die zielgerichtete und umfassende Messung - sollten die Bildschirmhersteller/Universitäten nicht Interesse daran haben, dir mit weiterführenden Untersuchungen unter die Arme zu greifen? SChließlich sind Augenprobleme irgendwann ein Leistungsfaktor auf Arbeit und ein Kostenfaktor für die Krankenkasse - kein kleiner dazu, das möchte ich betonen.

    .. interessierte mich jetzt gerade nochmal eine Kleinigkeit, und dann wird der Kritikpunkt von afoeb und dosenfisch am Videoformat so richtig greifbar: es ist eine absolut unzumutbare Sucherei nach den richtigen Frames, um die Info zu bekommen UND dann noch viel unzumutbarer, wenn man diese Info/Daten anderen Ergebnissen gegenüberstellen will. Und außerdem: das zweite Mal macht ein Video anschauen keinen Spaß (geht mir bei Texten seltsamerweise nicht so, wenn sie gut geschrieben und gegliedert sind)!


    Meine Bitte und Empfehlung: Review als Text und in Textform, gewohnt gute Übersichten und Grafiken sind dabei ein Muss (!); dabei lasse ich mich aber im Bereich der schwer zu beschreibenden Eigenschaften wie Form, Farbe, Oberfläche und ähnlichem gerne mit kleinen Videoschnipseln verwöhnen.


    Noch ein Hinweis zum Video: das Flimmern des weißen Hintergrunds hat mich beim ersten Anschauen weniger gestört, heute hat es mich wirklich abgestoßen.

    Ich habe nichts dagegen einzuwenden, wenn auf PRAD auch modernee Zeiten einziehen - solange die Qualität und Unabhängigkeit gewahrt bleibt. Messergebnisse im Bericht, für's Nachschlagen und studieren, solange die für mich einsehbar bleiben kann so ein fein aufgemachtes Video für die breite Masse (die mit den meisten Werten nichts anfangen kann) ja durchaus zusätzlich Sinn machen.


    Was mir persönlich wichtig erscheint, ist der fachliche Hintergrund - also weg vom Marketing-Zahlen-Fetisch zu praxisrelevanten Darstellung und Kommentar. Das habt ihr in der Vergangenheit durchaus bemerkenswert zustande gebracht und ich wünsche mir, das bleibt erhalten.

    Hallo Daniel,
    grundsätzlich kenne ich dein Problem, seit ich etwas älter geworden bin. Dachte erst, es läge an meiner Brille - lasse mir eine neue Fernbrille machen und komme nach ganz kurzer Zeit wieder an den Punkt.


    Bezüglich Arbeitsplatzbeleuchtung hört sich das bei dir für mich sehr vernünftig und praktikabel an, da sehe ich nach deiner Beschreibung keinen Bedarf etwas zu ändern.


    Ich merke, dass es bei mir extrem wichtig ist, regelmäßige und wirklich entspannende Pausen draußen (in anderer Umgebung und mit Fernsicht) zu machen, dann geht es recht gut. Wenn ich merke, dass ich mich anstrengen muss, dann weiß ich dass mein Kontingent an Bildschirmarbeit ausgeschöpft ist. Wie Du habe ich aber auch das Problem, dass die Arbeit darauf keine Rücksicht nimmt.


    Ich überlege mir eine dedizierte Bildschirm- bzw. Arbeitsplatzbrille anfertigen zu lassen, damit sich die Anstrengung (Fokussierung auf einer unstruktierten Fläche in weniger als 1 Meter Abstand) verringert. Habe damit aber noch keine Erfahrungen gemacht, nur den Zuspruch einiger Kollegen, die das gleiche Problem kennen.
    Grüße Thorsten

    Bei den EIZO ColorEdge (CX- oder CS-Monitoren) ist der Color Navigator (Kalibrierung und Profilierung) enthalten, bei den anderen Monitoren bin ich da nicht sicher. Ich habe meinen EX3 Farbsensor für rund 80 Euro gekauft, das ist ein Datacolor Spyder 5 - aber ohne Software. Wie oben bereits beschrieben funktioniert der aber auch mit Argyll CMS (Free Software).

    Ich möchte mich jetzt in diesem Thread mal als stiller Mitleser bei allen für die Anregungen und Empfehlungen bedanken; häufig brauchen wir ja auch mal Erfahrungen Dritter und müssen lernen die ernst zu nehmen, auch wenn wir selber das nicht "augenscheinlich" nachvollziehen können. Gefällt mir sehr, wie hier auf diese sehr spezifische Fragestellung hilfreich eingegangen wird. :)

    Wenn Du wissen möchtest, ob dein Monitor wirklich die Farben anzeigt, die später auf dem Ausdruck erscheinen, ist der Sensor unverzichtbar. Geht es um die reine Ansicht, kann man die von Dir in die engere Wahl genommenen Monitore auch ohne Kalibrierung als sehr nahe am Optimum bezeichnen.


    Für deine Anwendungen würde ich persönlich übrigens den EV2736W als rundum passend einstufen; der EX3 (falls der beiliegt?) ist ein Spyder 5 und arbeitet auch mit anderer Software zu sammen; leider die Software von EIZO aber nicht (sicher?). Auf einem Notebook könntest Du dann aber beispielsweise auf das kostenfreie Paket Argyll-CMS zurückgreifen.

    Hallo submor,
    der Unterschied zwischen dem CX270 und CX271 ist eine zusätzliche Polarisationsfolie, die den Schwarzwert verbessert. Wenn Du bevorzugt in abgedunkelter Umgebung Bildbearbeitung machst, würde ich das als ein Muss bezeichnen. In normaler Zimmerheliigkeit ist das eher weniger wichtig. Ein externer Sensor, z.B. der EX3 von EIZO dürfte unter 100 CHF zu bekommen sein und ist für deinen Bedarf mit diesem Monitor ideal, weil out-of-the-Box mit der Software Color Navigator einzusetzen.


    Das Thema Farbmanagement darf man mit einem solchen Monitor aber nicht außer acht lassen, da der Farbraum AdobeRGB fast vollständig abgedeckt wird. Das bedeutet, dass die Farben VIEL zu knallig werden, wenn dein Rechner/Software sich nicht "bewußt" sind, dass ein solcher Monitor deine Bilder anzeigt. Ohne Kalibrierung/Profilierung kannst Du den Monitor dann nur im sRGB-Modus nutzen - da ist er zwar noch sehr gut, aber m.E. den Aufpreis gegenüber anderen, reinen sRGB-Monitoren, eigentlich nicht wert.
    Grüße Thorsten

    Wichtig sind also kurze Reaktionszeiten und ein möglichst vollständiger Farbumfang (nahe 100% sRGB) mit guter Stabilität und ausgeglichener Darstellung.


    Die üblichen Verdächtigen wären EIZO Foris (aber nicht ganz billig) oder die Büromonitore von Dell, Eizo und Nec, die für's Zocken noch annehmbar sind. Wenn Du kein Hardcore-Shooter mit Reaktionszeiten unter 10 ms brauchst, dann können meiner Meinung nach z.B. die EV24xx Modelle von Eizo durchaus sehr gut für Bildbearbeitung und auch für's Spielen hergenommen werden. Das gilt genauso für die Modelle von Dell und Nec.


    Zu andere Herstellern/Modellen können andere bestimmt mehr sagen, da bin ich mangels Erfahrung außen vor; wir setzen in einigen Büros Benq ein - sehr preisgünstig für Office (und Spiele), aber imho nichts für Bildbearbeitung; meinem Sohn habe ich einen 24"-Iiyama gekauft, durchaus ein tolles Preis-/Leistungsverhältnis aber nichts für höhere Ansprüche. Da kenne ich aber auch jeweils nur einzelne Exemplare.

    Hi franjo,
    herzlichen Dank für die Bilder. Da Kameras einen erheblich kleineren Dynamikumfang als unsere Augen haben, können sie bei "wenig Licht" mit langer Belichtungszeit eine deutlichere Darstellung der Helligkeitsunterschiede machen (die Bilder in den Testberichten bezüglich Lichthöfe verduetlichen das hier auf PARD übrigens sehr gut). Das machen die zwar auch bei einem "normalen" Bild, aber wir Menschen sind dabei im normalen Helligkeitsbereich "wenig empfindlich" - wenn man die Bilder von franjo analysiert (Pixelhelligkeit), dann sind da erhebliche Abweichungen dargestellt.


    Ich halte das Vorgehen von Benq für richtig und hoffe, dass franjo einen guten Austauschmonitor bekommt.
    Grüße Thorsten

    Nachdem ich nun mit dem Support von BenQ Kontakt hatte und sie die
    Bilder gesehen haben, wurde sofort der Austausch durch einen fabrikneuen
    Monitor veranlasst. Dieser wird jetzt in den nächsten Tagen kommen.

    Hi franjo,
    sehr gut - hast Du vielleicht zuir Anschauung auch für uns die Bilder und lädst die mal hier ins Forum?


    Solche Sachen sind so schwer via Beschreibung nachzuvollziehen. Das Verhaltenm von Benq finde ich voll in Ordnung.


    Viel Glück,
    Grüße Thorsten


    matadoerle: Mein Arbeitsplatz ist in einer nach Norden liegenden Ecke mit nur kleinem Fenster, mit einer vernünftigen Deckenlampe/Wandlampe (Wäre das nächste was ich suche: Birnen mit farbechter natürlicher Lichtemission) wäre das der machbare Grad der Farbverbindlichkeit des Arbeitsplatzes. Also nach meinem Wissensstand gar nicht mal soo schlecht.

    Grundsätzlich gar nicht mal so schlecht! :) Ich habe mir mal eine sehr schmale Schreibtischlampe gegönnt, die meinen Schreibtisch beleuchtet OHNE den Monitor anzustrahlen; die soll auch eine Farbtemperatur so um die 5000 °K haben. Was ich aber bezweifle, wäre dass das ein natürliches Spektrum ist :S . Allerdings empfinde ich das nicht mehr als so wichtig, da die angrenzenden Decken und Wände sehr wenig erhellt werden, also mein Arbeitsplatz fast frei von Fremdlicht ist.


    So richtig gute "farbverbindliche" Leuchtmittel für Lampen sind sehr teuer, die meisten LEDs bieten ein eher "zerrissenes" Spektrum. Bezahlbar und gut ist meines Erachtens nach eine Halogenlampe und indirektes Licht, solange Du keine zu knalligen Farben an Decken und Wänden hast ..


    .. zum Rechner/Monitor kann ich nicht so viel beitragen wie AFoeb, seine Überlegungen aber grundsätzlich nachvollziehen und bestätigen. Wenn Du eine Arbeitsweise nutzt, die die Grenzen deines Monitors nicht auslotet, wirst Du mit dem iMac durchaus eine sehr große visuelle Übereinstimmung mit deinen Druckergebnissen hinbekommen - und einer Erweiterung steht später ja nichts im Wege. Jedenfalls viel Erfolg wünsche ich Dir.

    Hi Saphod,
    "Print" ist für entsprechendeArbeitsplätze ausgelegt - so aber nicht unbedingt für den "normalen" Benutzer. Passt aber, wenn man praktisch ohne Fremdlicht arbeitet. Das richtige Kalibrierungsziel hängt eigentlich nur von den Lichtverhältnissen am Arbeitsplatz ab. Ich könnte sowohl mit "Photography" (optimiert für AdobeRGB, 5000 °K) als auch mit "Webdesign" (optimiert für sRGB, 6500 °K) gut leben, habe selber aber auf eine bevorzugte Helligkeit von 110 cd/m² bei einer Farbtemperatur von 5500 °K kalibriert.


    Was lernen wir daraus: die optimale Helligkeit hängt von deiner Arbeitsumgebung ab, deshalb ist es kein Problem z.B. auf 90, auf 100 oder 120 bis vielleicht sogar 180 cd/m² zu gehen - je nachdem wie hell und direkt die Beleuchtung an deinem Arbeitsplatz ausfällt.
    Bei der Farbtemperatur würde ich mich an dem üblichen Einsatzgebiet und den eigenen Vorlieben orientieren - denn durch die richtige Profilierung (macht der ColorNavigator unter Windows automatisch gleich im Anschluß) wird eine entsprechend farbmanagementfähige Anwendung auf dem Monitor das Anzeigen, was Du Ausdrucken willst. Ist deine Anwendung nicht farbmanagementfähig, berücksichtigt also deine Profilierung nicht, dann empfehle ich 6500 °K (Webdesign) auf Windows Rechnern.


    Wichtig ist weniger, auf welches Ziel Du kalibrierst, als die richtige Einstellung im Profil für die Beurteilung auszuwählen. Wenn ich einen neuen Monitor hernehme, kalibriere ich den durchaus auf die drei vorgegebenen Ziele und probiere die aus, dann weiß ich meistens wohin ich mit meinem persönlichen Standard gehen will.


    Also scheinen in deinem Fall die 120 cd/m² zu passen und deiner Gewohnheit zu entsprechen - einfach ein entsprechendes Profil erstellen, einstellen und freuen! :)

    Hi elfstone,
    inhaltlich ist alles wichtige gesagt und ich hätte so ähnlich empfohlen, wie die Kollegen das getan haben. Das ist nämlich erstens fundiert und zweitens viel "aktueller" als die anderthalb Jahre auf der Empfehlung den Anschein machen: wir haben im Monitorbereich keine Entwicklung, die alle zwei Jahre prinzipielle und fundamentale Verbesserungen mit sich bringen und etwas längere Produktzyklen können sich tatsächlich vor allem die Hersteller leisten, die seit Jahren oder länger durch eine fundamentale Qualität Produkte auf den Markt bringen, die einige Jahre verwendet werden können - ohne alt auszusehen.


    Dabei ist des Rätsels Lösung übrigens ganz einfach (warum anscheinend "wenig" Innovation): die Menschen und Augen vor dem Bildschirm sind fundamental und ganz praktisch gleich geblieben. Viele "Features" bringen in dem ein oder anderen Sonderfall tatsächlich Verbesserungen, öfters aber auch in anderen Berechen Verschlechterungen. Unsere Bedürfnisse, wenn wir ein stabiles Bild und unangestrengte Bildschirmarbeit haben wollen, können seit einigen Jahren umfassend befriedigt werden.


    Und bei den Modellen, die sich einige Jahre bewährt haben, gibt es auch die SChnittstellen und die Technik, die ausgereift ist. Neuere Modelle bringen häufig neue Features, aber was das für den vor dem Bildschirm Sitzenden wirklich bedeutet, weiß man oft erst nach Jahren .. ich möchte an dieser Stelle mal meinen Dank ausdrücken, dass Prad und das ganze Team ihrer grundsätzlichen Linie treu geblieben sind und sich immer die Zeit und Energie genommen haben, die getesteten Modelle fundamental für ihren Haupteinsatzzweck zu bewerten und ihre Eignung für genau jenen Zweck auch praxisgerecht herauszuarbeiten. Dabei komme ich persönlich manchmal zu anderen "Noten" wie das Team und die Redakteure, aber bislang habe ich in jedem Test noch etwas bedenkenswertes und lesenswertes gefunden. Also, dafür herzlichen Dank! :)


    Grüße Thorsten

    .. Eine gute Farbtreue ist mir also wichtig, ich mag weder zu undynamische Fotos noch zu unnatürliche Kontraste.
    Des Weiteren möchte ich in alle möglichen grafischen Sachen einsteigen, bin gern kreativ unterwegs und bekomme Möglichkeiten im Kommunikationsdesign u.ä.
    .. ist mir der Monitor zu klein und 1080p deutlich zu wenig (!).
    .. ist das Monitor Budget eigentlich dann auf 1600€ begrenzt.

    Ich würde bei deinen Anforderungen zwei "Umgebungsbedingungen" ins Kalkül ziehen - welchen Sitzabstand (zum Monitor) wirst Du einnehmen und welche Beleuchtung am Arbeitsplatz schwebt dir vor.


    Farbverbindliches Arbeiten setzt farbverbindlich eingerichtete Arbeitsplätze voraus, was in den seltensten Fällen zu Hause realisierbar ist. Ein große Frabtreue erzielt man aber tatsächlich schon, wenn man gutes Equipment vernünftig einsetzt. Da ich deine Vorlieben (sowohl was die Fotografie als auch die Monitorauswahl angeht) sehr gut nachvollziehen kann, würde ich einen 27"-Monitor (mit Top-Farbwiedergabe) mit bevorzugtem Rechner zum Apple iMac in einen Vergleich setzen .. und mich dann für das dir eher zusagende Paket entscheiden.


    Grundsätzlich ist der EIZO CS-270 schonmal gut für deine Zwecke, der CX-271 sicherlich sehr gut und dasselbe gilt für den NEC (Vorschlag von Mediafrost) - in jedem dieser Fälle benötigst Du auf absehbare Zeit auch ein Colorimeter. Entscheidest Du dich für die integrierte Lösung und möchtest nicht unbedingt "farbverbindlich" für dritte arbeiten - reicht dir also eine gute Übereinstimmung für den Hausgebrauch - dann kann man durchaus den iMac auch mal ohne Colorimeter in Betrieb nehmen. Denn eine Kalibrierung und Profilierung deines Monitors ist dann, wenn Du es benötigst, ja auch recht schnell als Lösung angeschafft und erledigt.


    Der CX-271 hat übrigens eine eingebauten Sensor, der für sRGB (die entsprechenden Modi kannst Du auswählen) in deinem Umfeld nach meiner Meinung absolut ausreichend, sprich sehr gut ist (der macht nämlich eine Hardwarekalibrierung des Monitors) und den Monitordrift (das Abweichen der Farben über lange Zeiträume) ausgleicht.

    Hallo Nadasky,
    die Werte zum "dynamischen Kontrast" sind REINES Marketing - es gibt weder eine Messvorschrift geschweige denn eine Messübereinkunft, sondern wie bei "Musikleistung in Watt" ein mehr oder weniger sinnfreies Aufrechnen theoretischer Bestwerte. In Anbetracht der Tatsache, dass in den wenigsten Umgebungen (Heimarbeitsplatz oder Wohnzimmerwand oder ..) ein Kontrastverhältnis von über 1000 überhaupt darstellbar wäre (regelmäßig liegt das eher bei 400, 500 oder 600:1) kann man diesen "Unterschied" getrost in die Tonne treten bzw. als Leerangabe (syntaktische richtige Nichtinformation) verbuchen.


    Zum unterschiedlichen Preis kann ich dir bei deinen zwei Kandidaten nichts anderes sagen, als dass Qualität und Lebensdauer prinzipiell unabhängig von der technischen Beschreibung bleiben - ich würde, wenn die Kasse es hergibt, zu dem Modell tendieren, welches mir besser gefällt und einen wertigeren Eindruck macht.
    Grüße Thorsten

    Wie die Vorredner Dir schon richtig erklärt haben, hast Du alles richtig gemacht und der Monitor zeigt auch was zu erwarten ist.


    Leider ist die Unterstützung für Farbmanagement und gerade erweiterte Farbräume allgemein noch eine große Schwachstelle außerhalb der professionellen Welt. Gerade wenn es um Bildbearbeitung geht, ist eine Unterstützung essentiell - und dann hast Du auch einen Vorteil von dem großen Farbraum.


    Ein paar Punkte zum Einsteigen habe ich im Forum Lumière mal zusammengetragen.

    Hallo OrinoccoDelta,
    vielen Dank für die Rückmeldung. Jetzt würde mich nochmals interessieren, was dich den NEC bevorzugen lässt (darf ruhig persönlich und individuell gefärbt sein).


    Du schreibst, dass mediafrost dir nochmal beratend geholfen hat:
    was sind deine Eindrücke gewesen, die ihn zu diesem Ergebnis geführt haben?


    Monitore (und deren Ansicht) ist in hohem Maße von persönlicher Gewohnheit und dem konkreten Umfeld abhängig, dann reagieren unterschiedliche "Sehtypen" offensichtlich auch unterschiedlich auf diverse Eigenschaften. Du hast ja keinesfalls an Preis und Qualität gespart, sondern von Anfang an Wert auf eine gute Darstellung gelegt ..


    Ich freue mich jedenfalls, wenn Du jetzt zufrieden bist und es für dich passt - schließlich ist der Monitor dein wichtigstes Arbeitsgerät. Und hält hoffentlich deutlich länger als fünf Jahre.
    Gruß matadoerle