Samsung 192t (slcentral.com)

  • Danke dafür. Der Test ist sehr ausführlich, die Bilder sehr detailliert. Die Anfangs-Story hat mir nur ein müdes Lächeln entlockt, aber egal.


    Die Schlieren-Bilder sind aber echten keine Schlieren in Form von Nachzieheffekten oder Bewegunsgunschärfe. Die kann man nur bei Bewegung sehen.
    Das Bild für die Graustifenauflösung ist natürlich auch etwas heikel, da man das Foto auch mit einen (TFT-)Monitor anschaut, der das Bild beeinflußt..;)

  • Hallo,


    Zu den "Schlierenbildern":


    Tja, man weiß halt nix über die Belichtungszeit. Wenn's ne Digicam mit kleinem Objektiv war, hat sie wahrscheinlich deutlich länger als 1/60 sek. belichtet (bei Kunstlicht halt...), dann kann der Monitor so schnell sein wie er will, man wird immer solche Überlagerungen sehen.


    In sofern halte ich die Bilder für überhaupt nicht aussagekräftig.


    Wiedermal Leute die keine Schlieren sehen :D ... die haben halt noch nix von PixPerAn gehört schätze ich mal *grins* (Ok ok Eigenlob stinkt... ich halt schon die Klappe :rolleyes: )


    Edit: Weiterhin schließe ich mich der Beurteilung von Weideblitz an :D


    Viele Grüße
    Wilfried

  • Das Bild hatte Ähnlichkeit mit dem L1910P-Bild hier irgendwo.
    Trotzdem nochmal in Theorie nachgefragt, Wilfried, um es ganz genau zu verstehen :D: selbst wenn die Kamera eine kleinere Belichtungszeit als 1/60 Sek. hätte, würde man die Überlagerung aufgrund S&H sehen, oder?
    Wie würde sich den Trägheit der TFTs beim Schalten auf einem Foto optisch outen (bin kein Fotograph ;))
    Bei genau einer Belichtungszeit von 1/60Sek. dürfte von der Gesamtschaltzeit 0-100% wahrscheinlich nur ein (hier nicht bestimmbarer) Bruchteil zur Belichtung führen, da die Schaltzeit schon innerhalb 10-90% oder umgekehrt deutlich länger als die Belichtungszeit ist.


    Was sagt Dr. prad? :D

  • Hi Weideblitz,


    Ok, wovon wir hier ausgehen ist eine _nicht bewegte_ Kamera, mit der der Bildschirm abfotografiert wird.


    Der S&H-Effekt wird nur sichtbar, wenn sich das Auge mit einer Bewegung mitbewegt. Eine Kamera kann ihn nur abbilden, wenn sie bewegt wird.


    Selbst bei ultrakurzer Belichtungszeit (z.B. 1/1000 sek) könnte man bei einem TFT, der richtig heftig schliert, ungefähr die Bilder sehen, die in diesem Test gezeigt werden. Denn wir haben ja verschiedene Pixel, die jeweils gerade in einem verschiedenen Stadium der Umschaltung befindlich sind!


    Das Problem ist nur: Wenn einfach nur die Kamera zu lange belichtet hat (z.B. 1/20 sek), sieht's fast genau so aus. Man kann das kaum voneinander unterscheiden.


    Also, was war's jetzt? Lange Belichtungszeit oder Schlieren? :D


    Meiner Meinung nach sollte man das Knipsen von Schlieren einfach bleiben lassen. Denn selbst bei kurzer Belichtungszeit ist das resultierende Bild nicht besonders aussagekräftig. Eine Überlagerung von mindestens zwei Bildern wird man auch bei sehr schnellen TFT's häufig sehen, und wie stark die ist, hängt dann hauptsächlich vom (eher zufälligen) Zeitpunkt der Aufnahme relativ zum letzten Frame-Wechsel ab.


    Äh, ist wohl etwas verwirrend geschrieben... Ich bin halt auch schon müde :D


    Kurz gesagt: S&H Schlieren sieht man nur wenn man das Auge mitbewegt, können also nicht so einfach geknipst werden. Die "Trägheitsschlieren" sehen genau so aus wie das was in dem Testbericht geknipst worden ist, aber Überlagerungen durch lange Belichtungszeit sind davon kaum zu unterscheiden.


    Viele Grüße
    Wilfried

  • Ja, es scheint wohl nicht sehr ergiebig zu sein, solche Fotographierversuche zu unternehmen. Auf dem Beispielbild in dem Test hatt ich optisch halt weniger den Eindruck, daß es sich um Trägheitschlierenhandelt, sondern um S&H (ohne Schlieren :D). Das S&H-'Schlieren' nur beim Verfolgen von Bewegungen durch das Auge sichtbar werden, haben wir ja schon ergiebigst diskutiert.;)