Posts by Speedy Gonzales

    Beides gute Monitore.


    Bisher hat noch niemand hier im Forum vermeldet, daß das Problem des Dell bzgl. Custom-Mode behoben wäre.


    Für den Dell spricht einiges: 5 Jahre Garantie, günster als der HP, bessere Factory Presets, Pixelfehler Garantie.


    Wenn mein TFT nach 4 Jahren kaputt gegangen wäre, dann würde ich das allerdings durchaus negativ für den Hersteller werten. Aus eigener Erfahrung kenne ich so etwas leider nur von Dell (einer kaputt nach 5 Jahren). Meine beiden Eizos laufen heute noch (einer ist knapp fünf Jahre alt, der andere muß schon 8 Jahre sein).

    Zum verkauf steht mein Eizo S2243W 22" mit 1920x1200 Pixeln Auflösung gekauft im Mai 2010. Der Eizo hat ein super Panel das kalibriert kaum von meinem CG223W zu unterscheiden ist. Es ist kein Panelfarbverlauf vorhanden (links rot rechts grün oder ähnliches), der einzige Unterschied zum CG ist der etwas schlechtere Schwarzwert bzw man sieht die Hintergrundbeleuchtung bei schwarzem Bildinhalt (siehe auch die Eizo Tests hier auf prad.de). Vergleichsfotos schicke ich gerne per email. Das Panel ist ohne Pixelfehler.




    Der Eizo kommt mit 4 3/4 Jahren Restgarantie in OVP. Meine Preisvorstellung liegt bei 349 Euro inkl. Versand (DHL).

    Du hast eine PM.

    Natürlich hat er keinen erweiterten Farbraum.
    Das gab's zu den Zeiten des S2100 noch gar nicht.


    speedy :
    Wenn du heutzutage ein ähnlich langlebiges/ leistungsfähiges Gerät in neuem Format kaufen möchtest, kann ich dir nur den NEC PA241 / PA271 ans Herz legen. Wenn du "Low Cost" kaufen möchtest und beim alten sRGB bleiben willst, machst du auch mit einem Eizo EV2333 nichts falsch.

    Ich habe heute mal ein Silver Haze Pro bei euch bestellt. Werde meine beiden TFTs zunächst mal ordentlich kalibrieren und alles weitere auf mich zukommen lassen.

    Ich habe heute mal Kontakt mit Eizo aufgenommen.


    Fazit des Gesprächs ist:


    Es gibt aus technischer Sicht keinen wirklichen Technologiesprung, ich sollte keine dramatischen Qualitätsverbesserungen erwarten. Wenn ich auf einen S2243 umsteige, dann gewinne ich die höhere Pixeldichte und Wide-Gamut, evt. auch ein wenig Kontrast. Nur wenn mir das wichtig ist, lohnt der Neukauf. Ich werde mal in mich gehen und mir das überlegen.

    Natürlich hat er keinen erweiterten Farbraum.
    Das gab's zu den Zeiten des S2100 noch gar nicht.


    speedy :
    Wenn du heutzutage ein ähnlich langlebiges/ leistungsfähiges Gerät in neuem Format kaufen möchtest, kann ich dir nur den NEC PA241 / PA271 ans Herz legen. Wenn du "Low Cost" kaufen möchtest und beim alten sRGB bleiben willst, machst du auch mit einem Eizo EV2333 nichts falsch.

    Ich habe das mit dem wide-Gamut verwechselt. Der S2100 wie auch mein S2110w haben eine 10bit LUT sprich es stehen 1 Milliarde Farben zur Auswahl, es werden aber nie mehr als 16.7 Mio. angezeigt. Von daher kein wide-Gamut.


    Ich habe mich die letzten Tage relativ intensiv mit den üblichen Verdächtigen beschäftigt sprich: Dell U2311, HP ZR24p, Dell U2410, NEC etc. - ich stimme Dir zu, der Eizo S2110 hat mich "versaut" und die Meßlatte wohl sehr hoch gelegt.


    Der NEC PA241 ist sicher ein tolles Gerät, aber soviel möchte ich derzeit nicht ausgeben - der Leidensdruck, bzw. die Lust auf etwas Neues ist noch nicht hoch genug. Und absolute Farbverbindlichkeit ist keine Anforderung.


    Der EV2333 gefällt mir sehr gut (hervorragende Kontraste), aber ist vom Reaktionsverhalten wohl ein Rückschritt - alle Tests weisen auf Schlieren beim Gaming hin.


    Zu guter Letzt bin ich auf den Eizo S2243WH gestoßen. Der scheint im Moment meinen Anforderungen an einen Allrounder am nächsten zu kommen. Ich mag auch die erhöhten DPI, ich kenne das von meinem Laptop (1920*1080) und das Reaktionsverhalten scheint deutlich besser zu sein als beim EV2333. Das Inputlag stört mich weniger, da ich kein Hardcore FPS betreibe. Lediglich die Helligkeitsverteilung des Display scheint ein Manko zu sein. Würde den S2243 gerne mal in Augenschein nehmen.


    Grüße
    Speedy

    Danke für Deine Einschätzung.


    Ich hatte vor dem Eizo einen TFT mit IPS Panel und kann mich noch an das Glitzern und die Diskussionen darum erinnern. Es hat mich gelegentlich gestört.


    Wie Du schon feststellst, ist der Eizo diesbezüglich im Vorteil. Alternative wäre wieder ein Eizo, z.B. der 2433 oder der Foris. Aber dann liege ich wieder bei 700-850 Euro.


    Vermißt Du den erweiterten Farbraum ?


    Hast Du eines der vorgefertigten ICC Profile angewendet (z.B. von TFT Central) ?


    Eventuell habe ich am nächsten Wochenende die Chance einen HP ZR24w in Aktion zu sehen, aber das ist noch nicht sicher.


    Grüße

    Was du unter "mit mehr als nur Tests" verstehst, wäre interessant.




    Jemand der bereits von diesem oder einem ähnlichen TFT auf ein aktuelles Modell umgestiegen ist.


    Jemand der regelmässig mit neuen TFTs zu tun hat (z.B. Tester oder Verkäufer).




    Es geht geht mir zunächst um die Frage, ob in den knapp 5 Jahren eine Qualitätsverbesserung "nach unten", sprich in den angepeilten Preisbereich stattgefunden hat, da ich ungerne wieder 1000 Euro für einen TFT ausgeben möchte. Aufgrund von mittlerweile hoher Verbreitung und Massenfertigung wäre es denkbar, das Kostenvorteile und Technologieverbesserungen in niedrigere Preissegmente durchgereicht wurden. Dies ist praktisch nie aus Tests zu ersehen, da meist mit Alternativen aus der gleichen oder maximal der Vorgängergeneration verglichen wird.


    Ich versuche auch herauszufinden, ob ich ggf. auf den erweiterten Farbraum verzichten kann, da ich die Bildbearbeitung nur als Hobby betreibe.

    Hallo,


    ich nutze seit knapp 5 Jahren einen Eizo S2110W. Ich war bisher eigentlich sehr zufrieden. Der TFT ist nicht kalibriert, allerdings nutze ich die im Test als optimal beschriebenen Einstellungen für RGB und Helligkeit ("custom"-mode).


    Ich erwäge einen Neukauf aus 2 Gründen:


    1.) Hätte ich gerne mehr Fläche, sprich 24Zoll, 16:10
    2.) Könnte ich meinen derzeitigen TFT an meinen Sohn weitergeben, dessen TFT langsam den Geist aufgibt.


    Der Eizo war damals ein tolles Gerät, und hat mittlerweile 10.000 Stunden auf dem Tacho.


    Mein Nutzungsprofil ist: 40% Office (Word, PP, Excel, Web, Mail), 30% Bearbeitung/Sichtung eigener Fotos, 30% Gaming (kein hardcore FPS). Die Fotos werden auf einen Rat hin mit sRGB aufgenommen, wobei meine Kamera auch auf Adobe Farbraum eingestellt werden kann.


    Ich möchte keine 1000 Euro mehr ausgeben (soviel hat der Eizo damals knapp gekostet), maximal 450-500 Euro sind veranschlagt. Ich lese zwar regelmäßig die Tests, habe aber keine Vorstellung davon, ob sich die Bildqualität etc. in den letzten Jahren verbessert hat. Wenn der Eizo "noch gut" ist, würde ich ihn weiter benutzen.


    Ich bin mir einfach unsicher, ob ich mit den heute gängigen Geräten in diesem Preissegment (Dell U2410, HP ZR24 etc.) keinen Rückschritt mache.


    Weiß jemand Rat, der die Entwicklung vielleicht mit mehr als nur Tests verfolgt hat ?


    Gruß
    Speedy

    Habe den Monitor seit gestern auch. Er ersetzt meinen Dell 2001FP als Allrounder, d.h. ich spiele, surfe, schreibe, kalkuliere und bearbeite Fotos. Meine Ansprüche sind hoch, aber nicht überzogen.


    Ich kann im wesentlichen den Test auf Prad bestätigen. Die Farb- und Darstellungsqualität ist hervorragend. Ich kann bei Spielen keine Schlieren feststellen ausser dem bekannten technologiebedingten Verhalten von TFTs. Die Sensortasten sind gewöhungsbedürftig und nur zu bedienen, wenn man genug Licht hat. Ich benutze allerdings die mitgelieferte Software für die Einstellungen. Der TFT ist kein Designerstück, was besonders auffällt ist die grössere Tiefe gegenüber anderen TFT, bedingt durch die verwendete Technologie für die Hintergrundbeleuchtung.


    Pixelfehler habe ich bisher keine entdeckt, aber das ist eh reine Glücksache. Die Ausleuchtung ist nahezu perfekt, aber nicht ganz. Trotzdem eine deutliche Steigerung gegenüber dem Dell, der hier eher mittelmässig war.


    Warum habe ich den Eizo gekauft, obwohl ich schon einen ordentlichen 20 Zoll TFT hatte ?


    1.) Mich hat die sichtbare Panelstruktur beim 2001FP gestört, nicht permanent, aber immer mal wieder. Das S-PVA Panel von Samsung hat auch einen leichten Kristalleffekt, aber bei weitem nicht eine so sichtbare Struktur wie das 20Zoll Panel des Dell (war von Philips glaube ich).
    2.) Sehr gute Farbdarstellung.
    3.) Das Wide-Format in Verbindung mit 21 Zoll (und nicht wie bisher so häufig 20 Zoll).


    Meine Erwartungen haben sich bisher erfüllt. Ich kann den TFT ohne Einschränkungen empfehlen.

    So, heute möchte ich noch ein Update geben nachdem das TFT Display einige Zeit in Betrieb ist.


    1.) Produktionsdatum ist März 2005, Revision A00
    2.) Es sind bisher keine Pixelfehler aufgetreten
    3.) Die Ausleuchtung des TFT ist im Praxisbetrieb tadellos
    4.) Die Farb- und die Schwarzdarstellung ist im Vergleich zu der IPS Generation von vor 3 Jahren sichtbar verbessert.
    5.) Die mechanischen Eigenschaften sind hervorragend. Die Verstellmöglichkeiten sind wirklich aussergewöhnlich reichhaltig und einfach durchzuführen.
    6.) Der USB Hub funktioniert einwandfrei. Die 2 Buchsen an der Rückseite des Gerätes eigenen sich jedoch nur für permanent angeschlossene Geräte, da schwierig erreichbar. Die beiden Buchsen auf der linken Seite des Panels sind gut geeignet, um schnell Memorysticks, Digitalkameras etc. anzuschliessen.
    7.) Das OSD ist einfach zu bedienen, die Voreinstellungen sind sinnvoll.
    8.) Ich kann - oder muss - die Aussagen von Mixman in einem älteren Test des FP2001 bestätigen. Auffällig bleiben weiterhin der sichtbare Kristalleffekt, der allerdings nur bei sehr hellen oder hellgrünen Flächen auffällt und die sichtbare Panelstruktur. Es muss dazugesagt werden, dass dies nur bei bestimmten Darstellungen auffällt und nur mässige praktische Relevanz hat. In dem Test von Mixman wurde auch darauf hingewiesen, dass dies offentsichtlich eine Eigenschaft, des verwendeten S-IPS Panels von Philips ist und auch bei Geräten von anderen Herstellern wie NEC auftritt. Trotzdem bin ich diesbezüglich etwas enttäuscht, da dies bei dem mehr als 3 Jahre alten Dual-Domain-IPS Gerät von Eizo weniger der Fall ist. Für mich wiegt der Dell dies allerings in den Bereichen Brillianz und Gesamteindruck des Bildes wieder auf.


    Ich möchte nochmal darauf hinweisen, dass ich den Dell hier mit einem Eizo Gerät vergleiche, dass damals 1000 Euro gekostet hat und sehr lang als ultimativer 17 Zöller galt. Von daher liegt die Messlatte recht hoch.


    Als Fazit bleibt für mich:


    Der Dell ist ein guter 20 Zöller, der aus meiner Sicht auch völlig spieletauglich ist (WoW, HL2 getestet). Zum Aktionspreis von ca.550 Euro bietet er ein fantastisches Preis-Leistungs-Verhältnis, insbesondere für Leute, die sich - wie ich - überhaupt nicht mit dem 19 Zoll Format anfreunden können. Den regulären Preis von 800 Euro würde ich allerdings nicht bezahlen. Beim regulären Preis von 750-800 Euro würde ich zunächst den neuen P20-2 von FS ausprobieren, um zu sehen wie ein PVA Panel mit Overdrive abschneidet. Für 550 Euro ist der Dell aber unschlagbar.


    Speedy Gonzales

    Die bauartbedingte Bewegungsunschärfe von TFTs ist für 90% aller Computeranwendungen völlig unerheblich und ein relativ geringer Preis für die absolute Flimmerfreiheit, die erwiesenermassen den Anwender weniger ermüdet. Die Bewegungsunschärfe ist nur für eine kleine Zahl von Spielern schneller Actiongames ein Thema (setzt die mal ins Verhältnis zu allen Anwendern von TFTs), da es dort durchaus stören kann.


    Ich fand den Bericht von der Cebit zu diesem Thema sehr interessant und habe für mich den Schluss gezogen, dass wir im ComputerTFT Bereich auf Jahre keine Technologie sehen werden, die dieses Problem behebt ohne erhebliche andere Nachteile zu haben oder teuer zu sein.

    Hallo,


    Ich kann leider keine Bilder zur Verfügung stellen, da ich keinen Webspace habe und die Bilder letztendlich nicht wirklich helfen, da man den Kristalleffekt oder (nicht existierende) REBK'sche Streifen auf den reduzierten JPEGs nicht wirklich erkennen kann.


    Falls du über gute Englischkenntnisse verfügst, dann empfehle ich einen Besuch bei: Dort ist heute ein ausführlicher Doppeltest des 2005FPW und des Apple Cinema erschienen, der auch den 2001FP referenziert.

    So, nachdem ich mich jetzt schon eine ganze zeitlang in diesem Forum rumtreibe, um Informationen zu sammeln, habe ich selber zugeschlagen und mir einen Dell 2001FP gekauft.


    Ich schreibe hier einen Kurztest nach ca. 2 Stunden Betrieb und Tests und werde etwas Platz reservieren für ein Update nach ca. 4 Wochen.


    Ausgangssituation: Ich verwende bereits seit einigen Jahren TFTs, privat habe ich einen Eizo 565, der vor ca. 3 Jahren Testsieger unter den 17 Zöllern (dual domain IPS) war (siehe auch Test bei Prad) in der Firma einen eher günstigen Samsung 172N. Ausserdem habe ich an einem Zweitrechner noch einen Macom aus der ersten Generation von externen TFTs.


    Mein Profil: 50% Gaming, 40% Office, 10% Bearbeitung der eigenen digitalen Fotos


    Auf Basis dieses Profils kam für mich nur ein S-IPS oder ein MVA+Overdrive Panel in Frage. TN und TN+Film hatte ich mir in Läden angeschaut, die neuere Generation ist nicht schlecht, aber die Blickwinkel und die Spiegelung haben mich doch ziemlich gestört.


    Hauptgrund für den neuen TFT war der Wunsch nach Vergrösserung. Nach einigem Stöbern und Lesen fing ich an das 19 Zoll Format nicht mehr zu mögen. Grund: Pixeldichte und Seitenverhältnisse.


    Ab diesem Zeitpunkt fing ich verstärkt an mich für 20 Zöller zu interessieren, insbesondere auch aufgrund des deutlich günstigeren Preises gegenüber 21Zoll.


    In der engeren Wahl waren:


    NEC 2070nx
    Viewsonic V201b
    Dell 2001FP
    Dell 2005FPW


    Mein Favorit war lange Zeit der NEC, da ich mir von NEC gute Qualität erhoffte und ausserdem relativ sicher war, dass bei diesem neueren Modell sicher keine Geräte mehr aus letztjähriger Produktion mit REBKschen Streifen zu erwarten waren.


    Letztendlich spielte aber doch der Preis eine Rolle (haben gerade ein Haus gebaut :)) und daher bin ich doch noch auf den Dell umgeschwenkt der für sagenhafte 565 Euro frei Haus geliefert wurde (auch wenn mir das Design des Dell nicht so gut gefällt).


    Widescreen habe ich eine zeitlang in Betracht gezogen, da ich aber praktisch keine Filme am PC schaue, wollte ich lieber die gängigen Standardauflösungen haben. Soviel zur Einleitung.


    Bestellt habe ich via Internet. Der Monitor kam 4 Tage später. Die Informationen zum Versand waren vorbildlich (tracking via Dell Internet).


    Der Karton ist schmucklos aber funktionell.


    Der Inhalt ist sehr gut. Panel, Standfuß, DVI-Kabel, Analogkabel, Netzteil, Software, Kurzanleitung und USB-Kabel lagen alle bei. Etwas verwunderlich war nur, dass Dell standardmässig das Analogkabel schon angeschlossen hatte.


    Der Aufbau ist eine Sache von 5 Minuten.


    Ich habe die gängigen Monitortests gemacht und gebe hier meine Eindrücke nach ca. 2 Stunden wieder. Als Referenze verwende ich meinen Eizo TFT.


    Pixelfehler: keine


    Ausleuchtung: in Anwendungen sehr gleichmässig, bei schwarzem Bildschirm sind die unteren Ecken heller. Ich hatte das so erwartet, ist beim Eizo IPS Panel genauso. Zu diesem Punkt werde ich sicherlich nach 4 Wochen noch etwas schreiben


    Kristalleffekt: Auf dem Desktop (Windows XP) und in Officeanwendungen deutlich sichtbar. Stärker als bei meinem alten Eizo. Der Effekt lässt nach einiger Betriebszeit nach, ist aber weiterhin sichtbar. Dies ist derzeit der einzige Kritikpunkt am Monitor. In Games oder bei DVDs fällt der Effekt nicht auf.


    Bewegungsunschärfe: bauartbedingt vorhanden, etwas besser als beim Eizo.


    Schlieren: Im Prad Schlierentest besser als der Eizo. In Games (WoW und HL2) sind keine Schlieren sichtbar. Voll spieletauglich. Wobei ich nicht superempfindlich bin allerdings auch kein CS oder UT2004 spiele.


    Farben: in Anwendungen sehr gut. Nochmals einen Tick besser als beim Eizo. In generischen Farbverlauftests sieht man allerdings ganz leichte Balken bei grün. Die Schwarzdarstellung ist besser als ich erwartet habe, natürlich nicht perfekt, aber eine leichte Verbesserung gegenüber meinem bisherigen TFT. Die Farben in Games, wie auch der Gesamteindruck dort ist atemberaubend (auch aufgrund der Grösse).


    OSD: minimalistisch, aber auch einfach zu Bedienen. Kein Monitor bei dem man viel verstellen könnte. Wer soetwas braucht sollte sich z.B. die NEC Modelle genauer ansehen.


    REBKsche Streifen: keine gefunden.


    Mechanik: Standfuß, Verstellmöglichkeiten und Pivot funktionieren gut. Ich bin allerdings keiner, der Pivot oft nutzt oder sein TFT oft verstellt.


    Design: ich empfinde den Dell nicht als Schönheit, der Viewsonic und der NEC gefallen mir (auf Bildern) besser. Allerdings mache ich bei dem Preis den Kompromiss gerne.


    USB Hub: noch nicht getestet. Folgt noch.


    Gesamteindruck: einziger Kritikpunk ist bisher der deutlich sichtbare Kristalleffekt bei Officeanwendungen. Ich bin diesbezüglich besseres von meinem alten Eizo gewöhnt. Allerdings bin ich mir sicher, dass ich mich daran gewöhnen werde. Das Preis-Leistungsverhältnis des DELL ist aus meiner jetzigen Sicht wirklich hervorragend. Man muss halt auf ein paar Features verzichten (detaillierte Farbeinstellungen oder Topdesign).


    Bisher habe ich nicht bereut, den Dell gekauft zu haben. Ich bin auch froh, dass ich mich nicht für einen 19Zöller entschieden habe, wobei mir der direkt Vergleich zu den neuen Modellen mit Overdrive fehlt.


    Gruss

    Bei einem CRT fährt der Kathodenstrahl permanent über den Bildschirm und bringt einzelne Pixel zum Leuchten, sobald er an der nächsten Stelle ist, lässt die Leuchtkraft des letzen Pixels sofort nach und zwar theoretisch bis es wieder ganz dunkel ist. D.h. wenn das Bild nicht extrem schnell refreshed wird, kommt es zu einem Flimmern, da das Auge wahrnimmt, dass die Pixel nicht permanent hell sind. Dieses Flimmern ist bei 75 Hz für viele Nutzer noch sichtbar, ab 85Hz eigentlich nicht mehr. Bildwiederholungsraten ab 100 Hz gelten als optimal.


    Die heutige TFT Technologie beruht darauf, dass die Pixel permanent beleuchtet sind (ausser wenn sie schwarz sind, d.h. kein Backlight durchlassen). Sie ändern lediglich die Farbe bzw. Grauschattierung. D.h. bedingt durch diese Bauart KANN es überhaupt nicht zu einem Flimmern kommen, die ein CRT erst durch eine enorm hohe Bildwiederholungsfrequenz in den Griff bekommt. Der Vorteil dieser Technologie ist die absolute Flimmerfreiheit, der Nachteil ist, dass das Auge bei schnellen Bewegungen den Uebergang von einer Farb zur anderen Farbe als Bewegungsunschärfe wahrnimmt, selbst wenn die Reaktionszeit des Panels in diesem Farbübergang bei 8ms liegt (was ja theoretisch 125Hz entspräche). 60Hz sind aber absolut ausreichend für das menschliche Auge, um Bewegungen absolut flüssig darzustellen, höhere Werte sind nicht notwendig, da die "Flimmerverhinderung" entfällt.


    Solange die TFT Technologie auf dem "Erhalten" von Beleuchtung beruht, wird es eine leichte Bewegungsunschärfe îmmer geben. Diese hat allerdings nichts mit den sogenannten Schlieren zu tun, die auftreten, wenn es sich um ein langsames Panel handelt. Diese sind wesentlich auffälliger.


    Wer sich mit dieser bauartbedingten Bewegungsunschärfe nicht abfinden kann, muss zum CRT greifen oder warten bis sich LED TFTs oder TFTs mit anderen Beleuchtungstechnologien durchgesetzt haben.


    Ich finde allerdings die Bewegungsunschärfe von TFTs (nicht das Schlieren) absolut akzeptabel, da ich, wenn ich ein Fenster verschiebe, nicht an dem Prozess des Verschiebens interessiert bin, oder zu diesem Zeitpunkt noch etwas in dem Fenster lesen will, sondern es lediglich zum Arbeiten an einem anderen Platz haben will. Das Verschieben von Fenstern ist also für mich kein Argument.


    Das mit der Schwarzdarstellung kann ich allerdings verstehen. Ich selber habe mich damit abgefunden, empfinde es jedoch auch als echten Nachteil . Einzige Verbesserung wäre hier ein PVA Panel, die bauartbedingt eine bessere Schwarzdarstellung und Kontrast bringen als IPS Panels. Wenn man dann allerdings schnelle Spiele mag, muss man auf 19 Zöller zurückgreifen, weil nur die gibt es mittlerweile mit PVA Overdrive, also einer Beschleunigung die schlierenfreies Spielen ermöglicht. Die Auswahl an TFTs mit PVA Overdrive ist auch noch sehr gering.

    Beide TFT verwenden wohl das gleiche Panel von LG Philips.


    Der NEC hat etwas mehr Einstellungsmöglichkeiten (allerdings nicht soviel wie der 2080), aber fehlendes Pivot, was mich persönlich nicht stört.


    Der Preisunterschied ist derzeit enorm. 560 vs. 800 Euro. Ist das einzig auf den "Massen-Effekt" bei Dell zurückzuführen, oder verkauft Dell mal noch schnell Geräte einer älteren Panelrevision ? Wieviel weniger TFT bekommt man wohl bei DELL (wenn überhaupt) ? Die Einzeltests lassen leider nicht soviele Rückschlüsse zu, insbesondere weil der 2070 auch noch sehr neu ist.


    Hm,


    mich treibt derzeit eine ähnliche Frage um.


    arbeite seit 3 Jahren mit einem 17'' in 1280*1200, bin also an die hohe pixe per inch gewöhnt. Will demnächst aber auf einen grössenen TFT umsteigen. Allerdings bin ich bezüglich 19'' sehr unschlüssig, da ich "nur" 2 Zoll gewinne, aber keine Auflösung. Daher denke ich ernsthaft über 20'' nach. Anwendungprofil: Office, bischen Bildverarbeitung (eigene Fotos nicht professionell), Gaming.