Posts by 35712

    Ich gewinne immer mehr den Eindruck, dass diese ganzen Normen sich wie eine schlackernde Achse verhalten sind, die sich nur mit Erfahrung aber auf viele verschiedene Weisen zentrieren lässt.


    Ich habe mir heute 950er Leuchtstoffröhren bestellt, bastele mir demnächst eine Monitorblende und dann lege ich mir auch bald einen Drucker zu. Bin mal gespannt was ich für Erfahrungen mache. Das Buch kaufe ich mir bei Gelegenheit, ganz einfach um noch ein wenig besser zu verstehen was es mit der ganzen Thematik auf sich hat.

    Danke, Denis, das ist schon mal sehr hilfreich.


    Um zur 5800 vs 6500 Frage zurückzukehren: Es ist also schlichtweg egal? Die Hauptsache die Arbeitsbedingungen sind (einigermaßen) konstant?


    Dass ich Vollspektrum (z.B. Osram Biolux oder Lumilux) brauche, habe ich mittlerweile verstanden, danke noch mal für den Hinweis. Irgendwo hatte ich gelesen, dass man bei D50 Lampen auf 5800K kalibrieren sollte und nicht auf 5000K. Bei 6500K Lampen wäre hingegen 6500K am Monitor der Gegenspieler.



    Nachdem ich jetzt schon einige Versuche hinter mir habe, eine neutrale Grauachse einzustellen, bitte ich dich einfach mal um eine genaue Anleitung. Ich kenne ja mittlerweile einige Bilder und habe mich auch mehrfach durch das Spyder3Pro Programm geklickt, kriege das ganze aber einfach nicht streifen- und farbfrei hin. Ob ich nun mit 75% Brightness und 50% Kontrast (Werkseinstellungen) anfange oder nicht, ob ich daran drehe oder nicht, sie will sich mir weder neutral noch übergangslos zeigen (und das, obwohl ich sie im PS anzeigen lasse und sie beim Start zu aRGB konvertiere - was schon mal Wirkung zeigt im Vergleich zur Ansicht mit originalem sRGB Profil).


    Was mache ich falsch?

    Hallo!



    Ich bin recht neu was das Thema Kalibrierung anbelangt und habe auch nur erste eigene Erfahrungen mit meinem Dell 3008WFP (aRGB Workspace) und dem Spyder3Pro Paket gemacht. Die sind folgendermaßen:


    - Das Weiß erscheint mir bei 6500K 2.2 Gamma perfekt
    - Bei 5000K 2.2 erscheint es mir deutlich zu warm
    - Bei 5800K ist das weiß auch warm, aber annehmbar
    - Der Grauverlauf ist suboptimal, weißt colour cast (rot und grün) sowie abgestufte Übergänge auf (nicht hart, aber deutlich sichtbar, kein banding; auch bei anderen Farben zu sehen)
    - Das Bild mit 1-8 ist hingegen perfekt sichtbar (120 cd/m²)


    Der 3008WFP hat ja keine LUT, lässt sich also nur über Software kalibrieren. Nun frage ich mich folgende Sachen:


    - Sollte ich die Einstellungen am Gerät selbst nicht anrühren (sprich RGB 100, Helligkeit 75%, Kontrast 50%) und das alles das Colorimeter machen lassen? (Hierfür wäre das Spyder3Pro ungeeignet, ich bräuchte ein DTP94 oder i1d2 mit basICColor Software, damit die Helligkeit auch angegangen wird), damit ich nicht über 8-bit Monitor und 8-bit Grafikkarte, sondern nur über eines der Geräte kalibriere? Mein Monitor hat im unkalibrierten Zustand allerdings einen deutlichen Grünstich - gibt es Software, die das ohne OSD-Regelung klären kann, oder sind da alle wie Spyder3Pro?
    - Kann man mit dem 3008WFP überhaupt einen guten Grau(Farb)verlauf erreichen, oder bleibt das Geräten mit 12-bit LUT vorbehalten?
    - Welche Reihenfolge ist nun korrekt? Die einen sagen man solle die Helligkeit am Ende anpassen, nachdem mit dem Colorimeter gemessen wurde, andere sagen man soll es das Colorimeter machen lassen (so es das kann), wieder andere sagen man soll die Helligkeit am Anfang zusammen mit dem Kontrast anpassen und dann erst die Farbkalibrierung vornehmen...je mehr ich lese, desto weniger blicke ich durch und egal wie ich es ausprobiere, der Grauverlauf bleibt eher schlecht als recht.



    Ein anderer Teilbereich, Farbtemperatur zum Drucken. Ich besitze noch keinen Drucker, liebäugele allerdings mit einem R2880, damit ich eigene und vorerst auch Bilder von Freunden und Familie zum Leben erwecken kann. Dafür möchte ich natürlich vor dem Drucken wissen, wie das ganze aussieht. Das Thema der Profile ist geschenkt, beim R2880 kann man sich ja zum Glück auf den Hersteller verlassen.


    Interessanter ist da für mich schon die Frage, ob ich auf 5800K oder 6500K oder gar 5000K schielen sollte.
    Der Druckstandard (irgendein ISO) schreibt ja vor, dass man D50 nutzt, also 5000K Lampen und demnach irgendwas zwischen 5000-5800K am Monitor. Einige andere Leute meinen dann aber, dass das sehr ins rötliche ginge (was ich ja auch selbst bemerkt hatte), also eher was für Profis sei, was ich nun wirklich nicht bin. Da mir aber auch 5800K noch recht rötlich vorkommt, dachte ich jetzt spontan daran, 6500K zu nutzen und demnach auch die passenden Lampen zu kaufen (Osram Biolux Lxx W/965 erschienen mir passend).


    Nun sagen die einen Hü, die anderen Hott - und natürlich gibt es auch die Verfechter der Mitte, die beispielsweise empfehlen den Monitor die Farbtemperatur weitgehend vorgeben zu lassen, insbesondere wenn man nicht mit einer LUT arbeiten kann. Will heißen, man soll RGB auf 100 lassen und wenn die Farbtemperatur dann ca. zwischen 5000 und 6800 liegt, soll man den Zielwert für seine Kalibrierung genau darauf einstellen, damit vom Farbraum möglichst wenig verloren geht.


    Amen.

    Über den Monitor hardwaremäßig? Also über das OSD des Monitors, woraus folgt, dass es eine softwareseitige Kalibrierung ist. Ohne LUT im Monitor ist jede Kalibrierung softwarebasiert.


    Das wirft auch das nächste Problem auf: Du beschneidest den Farbraum des Monitors, wenn du Veränderungen nicht in der LUT festschreibst sondern über das Monitor-OSD oder die Grafikkarte vornimmst. Das ist so, daran lässt sich nichts ändern und das ist der Vorteil der teuren hardwarekalibrierbaren Monitore, die meistens auch deutlich mehr kosten (Ausnahme NEC 2690WUXI, aber nur mit der originalen Software Spectraview II).


    Was du tun kannst, ist so wenig wie möglich verändern. Wenn die Software es kann, lass sie die Helligkeit regeln. Wenn die Software Farbstiche entfernen kann, lass sie es tun. Wenn du möglichst nur an einem der beiden Hebel drehst (entweder Monitor-OSD oder Grafikkarte), wird das Ergebnis normalerweise besser.


    Ansonsten bist du nicht alleine, ich habe ähnliche Schwierigkeiten mit meinem 3008WFP...

    Hallo ihr Nutzer dieses Monitores!


    Je mehr ich mich über das Thema Kalibrierung informiere, desto weniger habe ich das Gefühl auch nur irgendwas davon wirklich verstanden zu haben. Ich scheitere vor allem an folgendem Bild.



    Ich sehe auf meinem Monitor deutliche Abstufungen (im kalibrierten und unkalibrierten Zustand), was mich über die Tauglichkeit für Bildbearbeitung doch zweifeln lässt. Normale Graukeile bereiten dem Monitor kein Kopfzerbrechen, auch das Bild mit den Zahlen 1-8 auf zwei vertikal getrennten Bereichen meistert er (). Überhaupt lässt er sich mit meinem Spyder3Pro ziemlich akkurat auf die gewünschten Werte einstellen. Momentan habe ich 5800K bei 2.2 Gamma. Für die Augen angenehm und der Kontrast stimmt auch.


    Aber wieso sehe ich solche Übergänge und einen leichten Kupfergrünstich in diesem Grauverlauf?


    Edit:


    Wie "stufig" darf ein Grauverlauf sein?


    Könnte es sein, dass das Gamma meines Monitors schlecht kalibriert ist, obwohl das Spyder3Pro es mir als korrekt anzeigt?

    Danke ihr beiden, das hilft mir weiter.


    @ Ghost: Wie messe ich mit dem Spyder3 den Schwarzwert? Die Software hat mir das nicht angeboten.


    Graukeile schaue ich mir heute an, da bin ich gestern noch in diesem thread hier fündig geworden. Ebenso versuche ich es mal mit 100 84 100.


    Angenommen der Kontrast ist tatsächlich bei 50 am besten (gemessen an Graukeilen + cd/m² für Weiß und Schwarz). Versuche ich dann die Dab (was sagt der Wert aus?) nur über RGB zu justieren?

    Als ziemlicher Neuling auf dem Gebiet des Kalibrierens mit Colorimeter, habe ich heute meinen 3008WFP versucht einzustellen.


    Mit der Hilfe eines Spyder3 Pro und der dazugehörigen Software, habe ich mit folgenden Werten gute Ergebnisse erzielen können:


    97 Rot
    81 Grün
    97 Blau (alle am Monitor eingestellt)


    30 Helligkeit
    66 Kontrast


    Damit kam ich auf:


    0.04 - 0.07 Dab
    6490 - 6507K
    119.8 - 120.2 cd/m²



    Rein subjektiv ist das Bild deutlich homogener als vorher und der Weißpunkt fühlt sich auch unstichiger und weißer an. Die Helligkeit ist ok, in dunkler Umgebung vielleicht zu hell. Aber gut, ich arbeite ja hauptsächlich tagsüber und nicht nachts.



    Nun frage ich mich, ob das so ca. stimmen kann oder ob ich hier Bockmist gebaut und mir beispielsweise Kontrast oder Graustufen zerschossen habe. Den Kontrast kann ich mit dem Spyder3 glaube ich nicht messen. Wenn doch, wo mache ich das?
    Dann würde ich auch gerne wissen was dieses Dab eigentlich bedeutet.



    Und was genau kann ich jetzt mit dieser Profilierung und Kalibrierung anfangen? Ich würde gerne Fotos von mir bearbeiten und ziemlich genau so ausdrucken lassen, wie ich sie auf meinem Monitor sehe. Wie setze ich das weiter in die Tat um?



    Danke!

    Hallo!



    Ich bin auf der Suche nach einem Kalibriergerät. Ich möchte damit u.a. einen Dell 3008WFP einstellen. Da ich ein Laie in diesen Sachen bin, wäre ein gutes Gerät mit einer Software, die einen an die Hand nimmt (ohne Mist zu bauen) sehr angenehm. Das Gerät darf ca. 300€ kosten und sollte ein sehr gutes Resultat liefern.


    Ich möchte mit dem Monitor Fotos bearbeiten und dann möglichst farbecht ausdrucken (AdobeRGB).



    Danke euch!

    Danke soweit :)


    Also könnte man den LP2475W durchaus hardwareseitig kalibrieren? Und doch empfiehlt sich hier eher eine Software-Kalibrierung?


    Wenn ich also meine Fotos so ausdrucken möchte, wie sie auf dem Bildschirm aussehen (ok, so nah dran wie möglich), brauche ich neben dem Colorimeter für den Monitor auch einen für den Drucker. Was kosten diese Viecher?



    Die ganze Sache mit dem Kalibrieren ist ja schön und gut, doch ist es nicht so, dass die Farben sich schon mit dem Umgebungslicht ändern? Was ich eben möchte, ist eine Kalibrierung, sodass meine Fotos dem Anblick auf dem Monitor sehr nahe kommen. Ich habe einmal ein paar Fotos in einem Fotoladen drucken lassen und war entsetzt über den Farbabweich. Es muss also nicht perfekt sein, aber es sollte schon sehr nah dran sein. Darum kaufe ich mir auch keinen Eizo CG, sondern sehr wahrscheinlich einen LP2475W.

    Was versteckt sich hinter den Begriffen:


    - LUT
    - UGRA


    bei ugra.ch konnte ich erfahren, dass es sich um eine Organisation handelt, die Produkte prüft. Da frage ich mich: Was hat das zu bedeuten, dass dieser Monitor durchgefallen ist?

    Der neue HP L2475W könnte was sein. Ansonsten bekommt man für 500 Euro keinen gescheiten Bildbearbeitungsmonitor, wenn man dann auch noch Hardcoregamer ist, dürfte es sehr schwierig werden überhaupt was passendes zu finden.

    Hallo!



    Als Hobbyfotograf mit DSLR und einigen doch sehr lohnenswerten Bildern, würde ich gerne in 2 Monaten mit dem Bearbeiten und Ausdrucken vieler meiner Lichtkonglomerate beginnen. Nach einigem Informieren bin ich mir mittlerweile über die grundlegenden technischen Gegebenheiten bewusst, dennoch fehlt mir das Wissen um das umzusetzen. Daher meine Fragen. Ich dachte mir, ich könnte eine manuelle Kalibrierung anhand meines T60 mit FlexView proben, damit ich das alles mal gemacht habe.


    1. Was genau bewirkt das Color Management in Windows? Da ich meine Bilder in AdobeRGB schieße, habe ich hier einfach mal das passende Profil geladen, wüsste jedoch nicht, dass sich was verändert hat.


    2. Wie kalibriert man einen Monitor hardwareseitig? Geht das nur über die externen (oder beim W700 internen) Kalibrierungsgeräte?


    3. Ich habe nun auch vom Kalibrieren von Grafikkarten gehört. Es soll genauer und dann doch wieder nicht genauer sein. Was ist dran und wie führt man das durch?


    4. Inwiefern kann man das FlexView IPS Panel vom Lenovo T60 überhaupt kalibrieren? Es ist ja eines der besten Notebookpanels für Bildbearbeitung, nur leider habe ich daraus noch recht wenig Nutzen ziehen können.


    5. Was sind die UGRA Spezifikationen? ist momentan down, also kann ich es nicht selbst nachlesen. Im gleichen Zusammenhang wird in der Review zum HP L2475W auch LUT genannt, was mir ebenfalls nichts sagt.


    6. Wenn ich nun meinen Monitor mit einem passenden Kalibriergerät einstelle (welches ist hier denn empfehlenswert und für Einsteiger gut genug?), wie bekommt der Drucker davon zu hören? Bekommt dieser ein entsprechendes Profil? Braucht der Drucker nicht auch Profile für das jeweils verwendete Papier? Kann er also mit mehreren Prodilen gleichzeitig drucken?


    Da mein Budget beschränkt ist, würde ich mich entweder für den HP L2475W oder einen Dell 2408W entscheiden. Diese beiden scheinen auch die einzige AdobeRGB Möglichkeit im preislichen Mittelfeld darzustellen. Alternativen? Irgendjemand schrieb, der HP hätte kein(e/n) LUT - womit wie bei Frage 5 wären: Was hat das für Auswirkungen?


    Aus der Review zum HP L2475W habe ich auch das folgende Zitat:


    Quote from prad

    Die Kalibration auf AdobeRGB-Vorgaben konnte durch folgende Einstellungen im OSD durchgeführt werden: Helligkeit: 7, Kontrast 80, Rot 255, Grün 236 und Blau 255.


    Wurde die Kalibrierung hier manuell vorgenommen?


    Danke euch!