Beiträge von Weideblitz

    Hallo The_Jedi,


    auf dem TFT-Markt gibt es derzeit nur einen einzigen (mir bekannten) TFT-MOnitor mit einer 19"-Diagonalen und eine Auflösung von 1600x1200 Punkten: dies ist der Iiyama AU4831D. Dieses Modell ist ein echter Exot mit keinen verfügbaren Erfahjungsbreichten. Ich selbst habe diesen Monitor auch noch nicht gesehen. Der AU4831D ist schon einige Zeit auf dem Markt und hat für ein IPS-Panel (kein S-IPS!). Seien Werte für Kontrast und Helligkeit sind ok, bewegen sich aber im Vergleich an der unteren Grenze.


    Wenn es denn 1600x1200 Punkte sein sollen, würde ich mindestens zu einer 20"-Diagonale greifen und deutlich mehr als 1000€ einplanen.

    Hallo gopher!,


    deine beim Sony gefundenen Schwächen sind TFT-typisch und keine Schwächen dieses TFTs. Ausleuchtungsprobleme ist sehr stark von der Verarbeirtung abhängig, schon beim nächsten Exemplar kannst du hier ein wesentlich besseres (oder schlechteres) Gerät erwischen.


    Das Schwarzwertproblem gehört auch in die Rubrik TFT-typisch. Viele User sind damit absolut zufrieden, aber dennoch bringen TFTs nur häufig keine wirklich tiefschwarzen Bilder zustande.


    Dein Problem mit der mangelenden Schärfe im Analogbetrieb würde ich eher der Grafikkarte ansichten. Unterschiede zwischen Digital- und Analogbetrieb können schon etstehen, wenn das anaoge Videosignal derKarte schlecht und/oder die analoge Eingangsstufe des Monitors nur ungenügend arbeitet. Hier kenne ich die Leistung des 172T nicht wirklich, aber allgemein kann man Smasung keine schlechten analogen Eingänge vorwerfen.


    Der L557 hat auf mich einen nicht so überzeugenden Eindruck gemacht wie der L565. Grund: deutlich schlechterer Blickwinkel und nicht so satte Farben.
    Achtung: Im Samsung arbeitet ein PVA-Panel und ist daher nicht baugleich zum MVA-Panel des L557.


    Nach den optischen Abbildungsleistungen würde ich den L565 favorisieren.

    Zitat

    Original von mic
    Also gut, über den Komfort der Bedienung kann man streiten, mir hat da mein alter Röhrenmonitor auch besser gefallen (One Touch OSD). Aber was ist denn mit Patzer bei der Einstellung von Helligkeit und Konstrast gemeint? Mir sind damit noch keine Probleme aufgefallen...


    Üblicherweise wird bei "Helligkeit" die Hintergrundbelechtung und nicht der Weißwert des Bildes geregelt. Bei Sony-Monitoren ist dies z.B. der Fall, da es für die Hintergrundbeleuchtung einen eigenen Regelungsoption gibt.
    Beim Iiyama passiert aber wohl irgendeine Art Mischform, so die c't. Das bedeutet, das je nach eingestelltem Helligkeitswert der Weißwert, die Hintergrundbelechtung, der Kontrast oder eine Kombintaion gleichzeitig geregelt wird. Wie genau, kann ich nicht sagen, da ich meine c't verliehen und sie so nicht vor mir habe.

    Im ausgeschaltetem Zustand habe ich von einem solchen Problem noch nicht gehört. In der Regel treten vergleichbare Effekte im Betrieb auf, wenn die Hintergrundbeleuchtung in Betrieb ist.

    Zitat

    Original von HaPeS
    ich wäre froh, wenn's bei meiner (zweiten) ASUS-Karte so wäre. Die geschilderten Scherereien hatte ich alle bei mir. Ich habe im Augenblick den D-Sub-Ausgang der Karte am Samsung 950p hängen, der hat einen Umschalter in seinem OSD. Wenn mir der 1980SX zu lange dauert, dann schalte ich den CRT ein und lasse mich überraschen. Geil, nich ?


    Hallo HaPeS,
    am Monitor liegt es definitiv nicht - mein 1980SX zeigt an der Sapphire Radeon 9700 alles sofort an.
    Am Geforce4-Chip kann es prinzipiell auch nicht liegen, da die meisten Nutzer hier keine Probleme haben. Entweder ist dies ein Asus-Grafikkartenproblem mit Schluckauf am DVI-I-Port nach dem Booten und/oder das Mainboard mischt sich da noch irgenwo ein..

    Zitat

    Original von thop
    Bedeutet das ich kann nur den Monitor physikalisch drehen aber das Bild auf dem Monitor nicht mit? Das würde ja eigentlich wenig Sinn machen.


    Ich kenne keinen TFT-Monitor, bei dem sich bei Drehung des Panels (Portait=Pivot-Funktion) das Bild mitdreht. Dieses muß per Software extra geschehen.

    Zitat

    Original von Prad
    Das scheint tatsächlich eine Eigenschaft des 191T zu sein. Ich habe das zwar nie sonderlich stark empfunden, weil ich warme Farben bevorzuge. Aber wenn man den Monitor im direkten Vergleich zum 1980SX gesehen hat, war der Weißwert beim NEC doch um einiges besser. Um so verwunderlicher, weil der NEC auch ein Samsung PVA Panel verwendet. Da viele User über diese Eigenschaft nicht so glücklich sind, dürfte dies am Panel liegen.


    So verwunderlich ist da gar nicht. Trotz technologisch gleichem Panel setzen hat die Ansteuerelektronik der TFTs einen erheblichen Anteil an der Farbwiedergabe eines TFT-Monitors. Weitere Unterschiede kann es bei der Verwendung von unterschiedlichen Farbfiltern geben. Die c't hat im letzten Vergleichstest von 19"-TFTs dies gut beschrieben.

    An deinem Exemplar ist wohl ein Lichtdurchbruch Hintergrundbelechtung schuld an diesem Effekt. Wenn die Hintergrundbelechtung und die Streufolien zur Lihctverteilung nicht absolut spannungsfrei eingebaut werden, kann so etwas leicht passieren - gehäuft bei schmalrandigen Monitoren.
    Dieser Effekt zeigt Serienstreuungen bei TFT-Monitoren sehr deutlich und ist nur durch einen Umtsauch zu beheben.

    Zitat

    Original von Prad
    Es hat sich in den vergangenen Monaten gezeigt, dass bei ATI doch mehr Probs auftreten als bei den Geforce Karten. Ich kann Dir leider nicht helfen, weil ich mir nach diversen Erfahrungen mit ATI-Karten geschworen habe, nie wieder eine in meinen Rechner einzubauen!


    Naja, es sind nie Produkte einer Firma für alle Zeiten schlecht.
    Ich kenne die älteren nicht, aber bei der aktuellen Serie scheint ATI aus den früheren Fehlern etwas gelernt zu haben.;)

    Ähnliche Probleme hat es mit nVidia-Karten auch schon häufiger gegeben.
    meistens liegt es daran, daß beim Starten des Treibers beim Windows-Boot der Treiber den Monitior über den analog-Port oder vielmehr analöog über den DVI-I-Port ansprechen will. Da die TFT-Monitor aber in der Regel einen DVI-D-Port haben, geht das schief. Ich selbst habe keinerlei Probleme mit meiner ATi Radeon 9700.


    Spirenzichen hat der Catalyst-TReiber ggf. dann gemacht, wenn eine neue version "drüberinstalliert" wird. ein Deinstall, Nutzung eines Standrd-VGA-Treibers und ein reinstall haben solcherlei Probleme immer behoben. In vielen Fällen hilft auch die Installation des geeigneten Monitorprofils.

    Nach Deiner Beschreibung tritt dass Problem immer dann auf, wenn beim Booten der Treiber gestartet wird oder der 191T als Hauptbildschirm ausgewählt wird. Auch wenn der 191T digital erkannt wird, versucht der Treiber wohl den 191T doch noch analog (über den DVI-I-Port) anzusteuern.
    In ähnlichen Fällen hat es schon Abhilfe gebracht, das 191T-Monitorprofil (digital) zu installieren. Im Detonator-Treiber soll es eine ferner Option geben, die den Treiber zwingt, den Monitor über den Digitalteil der DVI-I-Buchse anzusteuern.
    Da ich keine nVidia-Karte habe, kann ich diese Option nicht genauer bezeichnen. Über die Suche findet sich aber schon ein beträchtlicher Zahl ähnlicher Threads.

    PVA hat einen leicht veränderten Pixelaufbau als MVA (mehrere Hauptrichtungen) und hat einen leicht höheren maximalen Kontrast bei frontalem Draufblick.


    PVA-Panels werden außer beim NEC 1980SX und dem Samsung 191T noch eingesetzt im
    - EIZO FlexScan L767
    - Cornea CT1904
    - CTX P922E
    - Sony SDM-S91
    Siehe dazu der 19"-LCD-Test in der aktuellen c't 12/03