Posts by kowolf

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    Jein. Es kommt hier schon auf die grundsätzlichen Fähigkeiten der verbauten Elektronik an. Einfaches Pointsampling sieht auch bei Beachtung des Seitenverhältnisses mies aus. Auch eine korrekte Verarbeitung von Videosignalen erfordert eine entsprechende Basishardware, denn im Bereich der integrierten Elektronik nutzt man aus Kostengründen meist fest verdrahtete ASIC Lösungen.


    Stimmt, ganz so einfach ist es nicht, irgendetwas muß ja die "Umrechnung" vornehmen.


    Der Benq G2400W z.B. der für seine gute Skalierungsfähigkeiten bekannt ist, verwendet (laut Servicemenü) dafür einen eigenen Chip, einen Realtek 2549T.


    Seltsamerweise findet man über diesen Chip aber praktisch nichts im Internet.

    Es gibt schon noch Geräte ohne Wide-Gamut, aber die Auswahl wird immer kleiner. Und es stört mich nicht, daß es solche Geräte gibt, es stört mich, daß es die Geräte gibt, obwohl man sie - zumindest unter Windows - nicht sinnvoll einsetzen kann.


    Außer vielleicht für die Bildbearbeitung, aber wer würde sich ernsthaft ein Wide-Gamut TN-Display für Bildbearbeitung kaufen?


    Versuche einmal TV oder DVDs auf einem Wide-Gamut Monitor anzusehen, das macht wirklich keinen Spaß.


    Die stärkere Strukturierung der Oberfläche ist besonders bei den S-PVA (Samsung) Panels zu sehen (also z.B. bei Eizos), die Teilung der Pixel ist nicht (kaum) mit freiem Auge zu sehen, die Auswirkungen aber schon - wenn man weiß worauf man achten muß.


    Die Hersteller wissen wie viele Prozent der Monitore Pixelfehler zeigen, können also einen Betrag berechnen der die Kosten für die Rücknahme abdeckt, diese Geräte müssen also nicht wieder in den Handel kommen, ganz anders als bei Händlern, die die zurückgegebenen Monitore vermutlich dem nächsten Kunden verkaufen.


    Eigentlich dürfte man folglich bei Händlern die eine Pixelfehlerkontrolle anbieten überhaupt keine Monitore ohne Kontrolle kaufen, weil man sonst eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit hat ein "schlechtes" Gerät zu bekommen...


    Angenommen fünf Prozent der Monitore haben Pixelfehler, dann würde bei einem Monitor für 500 Euro der Aufpreis für die Pixelfehler-Garantie gerade einmal 25 Euro (plus ev. Bearbeitunskosten) betragen, wobei ich da vom Endkundenpreis ausgehe, nicht von den Herstellungskosten!


    Für den Hersteller wäre diese Garantie (die im Prinzip nichts anderes als eine Versicherung ist) kostenneutral, der Hersteller hätte aber einen beträchtlichen Imagegewinn und vermutlich auch zusätzliche Kunden.


    Eigentlich verstehe ich nicht, warum Premium-Hersteller wie Eizo das nicht schon lange so machen, gerade in dieser Preisklasse und diesem Kundensegment wäre eine solche Garantie sicher ein Erfolg.


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    Ich glaub aber schon, dass die Geräte Käufer finden würden, wenn man sich ansehen könnte, wie unterschiedlich die Qualität ist. Ergo wird es für die potenziellen Käufer schwierig an ein solches Gerät zu kommen (nur über Versand).


    Genau das ist auch mein Problem. Es ist heutzutage praktisch unmöglich einen höherwertigen Monitor irgendwo in Betrieb zu sehen. Schon allein der Wunsch IRGENDEINEN aktuellen Monitor mit PVA oder MVA Panel zu sehen (wegen der geteilten Pixel) ist sogar in einer Großstadt praktisch aussichtslos, es werden immer nur TN-Monitore ausgestellt.


    Sogar Fachhändler und Systemhäuser haben z.B. Eizo Monitore nur auf Bestellung und können sie nicht (unverbindlich) vorführen, von NEC-Monitoren ganz zu schweigen.


    Hätte ich die Möglichkeit gehabt, einen 24-Zoll Eizo oder NEC irgendwo testen zu können, und hätte mich einer davon wirklich überzeugt, wäre ich auch bereit gewesen so viel Geld für einen Monitor ausgegeben.


    Aber ohne einen Monitor jemals gesehen zu haben, nur aufgrund von Test- oder Userberichten gebe ich keine 700+ Euro für einen Monitor aus.


    Viele Aspekte werden bei den meisten Tests einfach nicht (ausreichend) berücksichtigt z.B. werden die geteilten Pixel bei allen neueren PVA und MVA-Panels kaum irgenwo erwähnt, obwohl die Schriftdarstellung dadurch unter Umständen stark beeinträchtigt wird.

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    Original von blah124
    also viele punkte kann ich nicht nachvollziehen und stimmen so auch nicht.


    Dass du einiges nicht nachvollziehen kannst verstehe ich, aber welche Punkte stimmen deiner Meinung nach nicht?


    Das sind eben die Fertigungstoleranzen des Panels. Samsung scheint hier recht großzügig bezüglich der Toleranzen zu sein und Eizo scheint KEINE ausgesuchten Panels zu verbauen.


    Außerdem scheint es große Unterschiede bezüglich der Sensibilität für Fehler bei den Anwendern zu geben. Manche sehen geringe Helligkeitsabweichungen und Farbabweichungen überhaupt nicht, für andere sind sie unerträglich. Wenn einer schreibt, daß er keinen Farbverlauf hat, dann kann es genausogut sein, daß er ihn einfach nicht sieht.


    Ich bin z.B. ziemlich empfindlich bezüglich der Bildschärfe bzw. der Darstellungsqualität von Text.


    Im Hilfe Forum habe ich etwas zu der Schriftqualität bei Eizo Monitoren geschrieben ()


    Wie ist dein Eindruck diesbezüglich bei deinem Monitor?


    Siehtst du diese Fehler bei der Schriftdarstellung oder fallen sie dir überhaupt nicht auf?


    Stört dich die stark strukturierte Bildschirmoberfläche nicht?


    Nicht unbedingt.


    Nicht alle Programme interessieren sich für die im System eingestellte Schriftgröße, manche verwenden fixe Schriftgrößen.


    Manche Programme haben massive Probleme mit benutzerdefinierten Schriftgrößen. Wenn man Glück hat, passen die Texte nur nicht in die Fenster / Elemente, wenn man Pech hat funktioniert das Programm überhaupt nicht mehr oder stürzt ab.

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    Originally posted by starchaser
    Ich weiß was Du meinst, mit den neuen S-PVA Panels kann ich mich auch nicht so recht anfreunden. Mein altes S-IPS ist dagegen eine Wohltat für die Augen.


    Habe mal einen kleines Bildschirmfoto angefügt.


    Soll das heißen, daß dich diese Pixelform in der Praxis stört? Wobei genau merkst du es?


    Ich war mir nicht sicher, ob man es bei normaler Verwendung überhaupt merken würde. Aus der Nähe sieht man es deutlich, aber bei normalem Arbeitsabstand? Bei komplett schwarzer Schrift auf weißem Grund und abgeschalteter Schriftglättung scheint es auch kaum zu stören, soweit ich das bei dem kurzen Test sehen konnte.


    Zu deinem Bild: die neueren IPS Panels sind noch besser sie haben wirklich rechteckige Pixel (rechteckige Pixel haben außer IPS auch MVA-Panels und TN-Panels).


    Was man auf deinem Foto nicht so gut erkennen kann, ist, daß die Sub-Pixel bei den aktuellen S-PVA Panels ungefähr dreieckig sind und je nach Helligkeit des Pixels sind beide Sub-Pixel mitunter unterschiedlich hell, manchmal leuchtet auch nur ein Teil des Subpixels.


    Genau das führt zu den unregelmäßg gezackten und "ausgefransten" Konturen. Würden beide Subpixel gleich hell leuchten (oder wären sie zumindest rechteckig), gäbe es dieses Problem gar nicht.


    Laut Samsung soll diese Teilung der Pixel eine bessere Farbdiffernzierung ermöglichen, die Anzahl der darstellbaren Farbabstufungen wird dadurch verdoppelt.

    In einem anderem Forum Berichtet ein User negativ von der Darstellungsqualtät von Schrift auf aktuellen S-PVA Panels von Samsung, wie sie speziell Eizo in fast allen Modellen verwendet


    Den kompletten Thread mit den Bildern gibt es hier:



    Ich konnte das nicht glauben, heute hatte ich die Gelegenheit mir kurz einen Eizo aus der CG-Serie anzusehen, bei ihm konnte ich genau die oben beschriebenen Effekte beobachten.


    Die Kanten der Schrift sind nicht scharf abgegrenzt, sondern leicht gezackt, besonders wenn die Schrift nicht komplett schwarz ist. Bei horizontalen oder vertikalen Linien sieht man es nicht so deutlich, aber dafür ist es z.B. bei einem S sehr deutlich zu sehen.


    Bei grauem Text sieht man weiße "Löcher" in den Zeichen. Mit einer starken Lupe sieht man die Ursache dafür, es sind die schräg geteilten Pixel mit oft unterschiedlich hellen Subpixeln.


    Ich habe auch Fotos gemacht, trotz des schlechten Makros kann man die "Zacken" in der Schrift erkennen (bei Bedarf kann ich sie posten).


    Daß die Bildschirmoberfläche sehr stark strukturiert ist, ist mir auch gleich aufgefallen (viel stärker als bei meinem alten S-PVA Panel).


    Leider konnte ich den Monitor nicht ausführlich testen, ich konnte mir nur den Vista Logon-Screen ansehen.


    Mich wundert, daß hier nie etwas darüber geschrieben wurde, oder es in einem der Tests erwähnt wurde.


    Meine Frage: stört diese Pixel-Aufteilung in der Praxis? Ist Schrift wirklich schlechter lesbar und leicht unscharf? Wie sieht die Schrift mit Antialiasing aus? Wie kommt der Adobe Reader mit seiner Schriftglättung und der Pixel-Anordnung zurecht?


    Da ich den Monitor hauptsächlich dafür verwenden will um Texte zu lesen, ist die Qualität der Schrift für mich sehr wichtig.


    Wie sind eure Erfahrungen diesbezüglich?

    Derzeit läuft die Entwicklung der TFT-Monitore meiner Meinung nach in einigen Bereichen in die falsche Richtung - zum Nachteil der Verbraucher.


    1.) Festlegung der Gehäusefarbe auf schwarz (meist auch noch glossy). Graue Gehäuse werden fast nicht mehr angeboten obwohl sie augenschonender sind. Außerdem sind sie extrem empfindlich gegenüber Fingerabdrücken und Kratzern.


    2.) Glossy Displays: in normal beleuchteten Räumen und an Arbeitsplätzen unbrauchbar und sind außerdem sehr empfindlich (Kratzer). Trotzdem kommen immer mehr Geräte mit Glossy Displays auf den Markt. Ganz extrem ist das bei Notebooks.


    3.) Wide Color Gamut: für ca 98 Prozent der Anwender bedeutet das bei den meisten Anwendungen eine Verschlechterung der Darstellungsqualität: Wiesen sehen aus als ob sie selbstleuchtend wären, Gesichter haben alle einen deutlichen Sonnenbrand.


    Wenn schon Wide Gamut, dann so daß der Monitor für normalen sRGB Betrieb umgestellt werden kann und die interne LUT des Monitors dementsprechend angepaßt wird sodaß KEINE übersättigten Farben angezeigt werden (sollte technisch möglich sein, oder?).


    Wide Gamut Displays sollten erst angeboten werden wenn die Nachteile außerhalb von Anwendung mit Farbmanagement nicht mehr auftreten, entweder von Seiten des Betriebssystems, der Schnittstelle zum Monitor oder des Monitors selber.


    Derzeit ist des Gegenteil der Fall, von einigen Herstellern gibt es fast nur mehr Modelle mit erweitertem Farbraum!


    4.) Extreme Strukturierung der Bildschirmoberfläche: zumindest bei den derzeitigen S-PVA Panels ist die Oberfläche sehr stark strukturiert, das führt zu einem körnigen Bild mit Kristalleffekt. Ältere S-PVA Panels hatten das nicht.


    Bewegt sich das Bild relativ zum Bildschirm sieht man wie sich das Bild unter der Struktur der Bildschirmoberfläche bewegt. Lästig und unnötig.


    5.) Teilung der Pixel in Subpixel, wie bei den aktuellen S-PVA Panels.


    Diese schräge (!) Teilung führt zu einem ausgefransten Schriftbild, besonders deutlich bei nicht ganz schwarzer Schrift, Schriftglättung führt zu häßlichen Störungen im Schriftbild.


    Wenn schon eine Unterteilung der Pixel in Subpixel dann in rechteckige Bereiche, nicht in schräge wie bei S-PVA-Panels.


    6..) Seit Jahren keine Verbesserung bezüglich Pixel-Fehlern. Warum bieten die Hersteller nicht gegen einen Aufpreis eine optionale Pixelfehlergarantie an? Jeder der kein Risiko eingehen will KÖNNTE diese beim Kauf des Monitors miterwerben, je nach Gestaltung der Garantie wird dann innerhalb eines gewissen Zeitraumes das Gerät bei Auftreten eines Pixelfehlers getauscht.


    Wenn eine hochpreisige Firma wie Eizo schon keine pixelfehlerfreien Monitore garantieren kann, sollten sie zumindest so eine Garantieerweiterung anbieten. Das wäre besser als die derzeitige Praxis (reines Glücksspiel) und würde sowohl dem Hersteller (zufriedene Kunden, Wettbewerbsvorteil) als auch dem Kunden helfen - ohne daß sich die Kosten oder Preise für den Hersteller oder Kunden ändern würden.


    7.) Zu viele unterschiedliche Schnittstellen: gerade hat sich DVI als Schnittstelle etabliert und VGA weitgehend abgelöst, wird wird derzeit HDMI forciert. Demnächst kommt aber schon wieder eine neue Schnittstelle: Displayport.


    8.) Mangelhaft abgestimmte Overdrive-Schaltungen. Viele Hersteller haben es noch immer nicht geschafft, die Overdrive-Schaltungen korrekt auf die Panels abzustimmen, besonders Ghosting scheint noch sehr häufig aufzutreten, sogar Panel-Herstellern wie Samsung gelingt keine gut funktionierende Overdrive-Schaltung.


    9.) Einbau von Panels unterschiedlicher Bauart (TN, MVA, etc) oder gar verschiedener Hersteller in ein Modell ohne die Modellbezeichung zu ändern. Bei Änderung des verbauten Displays MUSS es eine Änderung der Modellbezeichnung oder einen Hinweis geben, schließlich kauft der Kunde ein Gerät unter bestimmten Voraussetzungen, oft anhand von Testberichten.


    10.) Geräte ohne On-Screen-Display oder ohne Bedienelemente.
    Jeder Monitor sollte ein On-Screen-Display haben, mit numerischen Angaben der Werte.


    11.) Anordnung der Bedienelemente und Bedienlogik. Nach mehren Jahrzehnten des Monitorbaues haben bieten viele Monitore noch immer extrem unübersichtliche und unpraktisch zu bedienende On-Screen-Menüs, jeder Hersteller verfolgt eine andere "Logik".

    Noch dazu sind die Bedienelemente meist unlogisch und oft auch noch versteckt (unter dem Gerät oder seitlich) angeordnet.


    12.) Farbtreue Monitore ab Werk: ist es wirklich so schwierig Monitore zu produzieren, die ab Werk eine halbwegs akzeptable Farbdarstellung haben? Die Serienstreuung der verwendeten Komponenten kann doch nicht so groß sein, daß das nicht möglich sein kann, oder?


    13.) Beleuchtete Monitore: neuerdings gibt es Monitore mit Zwangsbeleuchtung des Gehäuses. Wenn ein Hersteller so etwas anbietet, so sollte die Beleuchtung zumindest auch abschaltbar sein (genauso wie die oft extrem hellen Power-Leds).


    14.) Obwohl die Monitore immer mehr Eingänge haben, werden die Umschalter für die Eingänge oft noch immer tief in den Menüs versteckt.


    Die Eingangs-Wahl gehört auf eine eigenen Knopf!


    15.) Neuartige Bedienelemente: derzeit haben einige Monitore neuartige Bedienelemente, die auf Berührung funktionieren (Kapazitiv?). Die Bedienung wird dadurch aber nicht verbessert, meist sogar verschlechtert, und Fehlbedienungen sind weitaus häufiger.


    16.) Dynamischer Kontrast: auch so eine Modeerscheinung mit zweifelhaftem Wert. Im Prinzip wäre nichts dagegen einzuwenden, wenn die Hersteller die den dynamischen Kontrast ZUSÄTZLICH zum statischen Kontraste angeben würden. Für normale Anwendungen bringt der dynamische Kontrast in der derzeitigen Form nämlich genau gar nichts.


    17.) Unzählige Modell-Varianten: manche Hersteller bieten gleichzeitig viele fast identische Modelle an, ohne irgendwo die Unterschiede zu vermerken. Extremes Beispiel ist Benq: allein bei den 24-Zöllern bieten sie derzeit elf Modelle an, nicht einmal nach intensivem Studium der Beschreibungen kann man erkennen worin sich manche Modelle unterscheiden.


    Wenn mehrere ähnliche Modelle angeboten werden, müßte immer irgendwo beschrieben werden wie sich die Modelle unterscheiden!


    18.) Fehlende Informationen: In den Beschreibungen der Monitore fehlen oft wichtige Angaben, z.b. wird oft sogar auf den Herstellerseiten der Panel-Typ nicht erwähnt, geschweige denn der Panel-Hersteller oder gar das verbaute Panel-Modell (auch diese Information wäre für viele interessant).


    19.) Inkonsistente Technische Daten: viele Hersteller verwenden bei unterschiedlichen Modellen unterschiedliche Angaben bzw. Meßverfahren, besonders häufig ist das bei der Reaktionsgeschwindigkeit.


    Monitore die zu einem Zeitpunkt auf der Website präsentiert werden sollten zu besseren Vergleichbarkeit identische technische Angaben verwenden.


    20.) Lautstärke der Monitore: ist es wirklich so schwierig Monitore zu bauen die NICHT pfeifen / summen? Wenn bestimmte Bauteile zu Schwingungen neigen, dann müssen diese eben verklebt oder vergossen werden! Das erspart dem Kunden Ärger und dem Händler Arbeit (weniger Reklamationen).


    21.) Warum gibt es keine Firmware-Updates für Monitore? Bei vielen Computerkomponenten oder anderen elektronischen Geräten kann man heutzutage selber ein Firmware-Update durchführen. Warum gibt es das bei Monitoren nicht?


    Derzeit gibt es entweder überhaupt keine Möglichkeit für ein Update (auch nicht durch einschicken), oder man muß den Monitor dafür einschicken. Ist das wirklich nötig?


    Durch vom Benutzer durchzuführende Firmware-Updates könnten Fehler viel einfacher und schneller behoben werden, z.b. mit Pixelmapping.


    22.) Unterschiedliche Auflösungen: ist es wirklich so schwierig, unterschiedliche Auflösungen nach Wahl des Anwenders entweder 1:1 oder vollflächig anzeigen zu lassen?


    23.) Presets: viele Monitore bieten inzwischen unterschiedliche Presets an, z.B. Text, Spiele, Movies, etc. Leider sind bei den meisten Herstellern diese Presets fix eingestellt, meist hat man nur einen einzigen Modus den man selber einstellen kann.


    Das ist sehr unpraktisch, da man dadurch z.b. keine Möglichkeit hat diese Presets an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.


    Eine Ausnahme scheint Eizo zu sein, hier kann man die Einstellungen der Presets in gewissen Grenzen verändern.


    24.) Wenige Einstellmöglichkeiten bei DVI: manche Hersteller deaktivieren viele (auch sinnvolle) Einstellmöglichkeiten beim Anschluß des Monitors über DVI. Das ist lästig und unnötig.


    25.) Farbeffekte: wozu haben neuerdings manche Monitore Farbeffekte wie schwarzweiß oder sepia? Was soll dieser Unsinn, wer braucht das und wofür braucht man das?


    25.) Input-Lag: die Hersteller sollten so ehrlich sein und den Input-Lag in den Datenblättern spezifizieren.


    Außerdem wäre eventuell eine Art Pass-Through wie es Eizo bei einem neuen Modell anbietet sinnvoll, so kann jeder den Monitor je nach Bedarf und Anwendungszweck mit Overdrive aber Input-Lag oder ohne Overdrive und ohne Lag verwenden. So etwas zu implementieren sollte relativ einfach sein.

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    Originally posted by Matthäus
    Vor einiger Zeit gab es fast nur helle Geräte, schwarze Modelle wurden in Deutschland einfach nicht angeboten. J


    Soweit ich mich erinnere war früher für Arbeitsplätze grau als Farbe für Monitore, Tastaturen und Mäuse quasi vorgeschrieben, schwarz war nicht erlaubt.


    Möglicherweise hat sich das inzwischen geändert?

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    Originally posted by Rutar
    Erstmal eine Gruppenumarmung für alle Kalvierlack-Hasser, es scheint als ob wir von den Herstellern ignoriert werden.


    Allerdings. Ich habe gerade auf der Samsung Website nach Monitoren gesucht, ALLE derzeit angebotenen Modelle gibt es anscheinend nur in schwarz!


    Auch in den Großmärkten sieht man derzeit ausschließlich schwarze Geräte, im Internet bieten viele Händler auch nur die schwarzen Modelle an, oder die grauen Modelle sind teurer.


    Benq hat noch (?) einige Modelle in grau, Eizo bietet immerhin die meisten Modelle in grau an, die ganz neuen aber auch nur mehr in schwarz und silber!


    Das mit dem Overdrive weiß ich, aber ich dachte, die Overdrive-Schaltung wirkt sich nur auf Graustufen (G/G) aus, nicht aber auf On/Off Wechsel, und genau hier ist laut Datenblatt ja der Unterschied zwischen dem S1931 und S1932 (16 zu 20ms).


    Ist das mit der identischen Panel-Type verifiziert? In einem anderen Thread wurde berichtet, daß Eizo jemandem empfohlen hat einen 1931 anstelle eines 1921 zu kaufen, weil dort die Ausleuchtung besser sein soll.


    Wenn man sich den Aufbau der Panels ansieht, und die Datenblätter liest, ist die Hintergrundbeleuchtung immer Teil des Panels, deswegen wunderte es mich, daß die Modelle unterschiedlich hell sind.


    Es sieht so aus, als ob es zwei Varianten des Panels gäbe, eines mit und eines ohne Overdrive, mit unterschiedlicher Helligkeit.


    contrast ratio (typ.) *1,000:1 / 1,500:1
    brightness (cd/m²) *300 / 250
    responsetime (ms at 25°C) *8 / 25(G/G)



    (die Bedeutung des Sterns wird nirgendwo auf der Seite erklärt, ich nehme an, er steht für das Panel mit Overdrive).


    Wenn Eizo ein eigenes Overdrive verwendet, müßten die Monitore einen Kontrast von 1500:1 haben. Aber sie haben nur 1000:1. Bedeutet das, daß Eizo nur eine andere Firmware verwendet?


    Gibt es eigentlich eine technische Erklärung dafür, daß das Panel mit Overdrive einen niedrigeren Kontrast hat - trotz stärkerer Beleuchtung?

    Hat irgendjemand beide Monitore im Vergleich sehen können? Gibt es einen sichtbaren Unterschied?


    Man liest hier öfters, daß der einzige Unterschied im beim S1921 fehlenden Overdrive wäre. Das scheint aber nicht alles zu sein laut der technischen Daten hat der S1931 eine höhere Maximalhelligkeit ein schnelleres Panel (16 statt 20ms bei der On/Off Response Time).


    Siehe:


    Ist im S1921 tatsächliche ein anderes / schlechteres Panel verbaut?


    Das ist besonders deswegen interessant, weil der Nachfolger vom S1931, der S1932 dasselbe (schlechtere?) Panel wie der S1921 zu verwenden scheint, und sich deswegen die Frage stellt, ob man im Hinblick auf die Bildqualität nicht doch noch den S1931 kaufen sollte, obwohl der S1932 deutlich mehr Einstellmöglichkeiten bieten würde.


    Siehe:

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    Original von Tobi
    Die Vorteile sind auf dem Papier wirklich nicht sonderlich groß. Der Kontrast liegt aber doch übrigens bei 1000:1 und nicht 1500:1 !? Dynamisch dann beim 32 bei 2500:1.


    Macht sich die "On/Off Response Time" eigentlich bei Spielen und/oder Videos bemerkbar? Naja zumindest beim S1931 hab ich mit den 16 ms keine bemerkbaren Schlieren (auch wenn bei der Flashanimation von Prad ( das rote Viereck ein wenig nachzieht, habe ich u.a bei ProEvo 2008 überhaupt keine Probleme) ... und auch keinen einzigen Pixelfehler festgestellt ;)


    Genau das meinte ich, obwohl es inzwischen auch Panele mit 1500:1 gibt, baut Eizo nur die mit 1000:1 ein.


    Irgendwie sieht es anhand der technischen Daten so aus, als ob Eizo beim S1932 das billigere (?) Panel vom S1921 verwenden würde, nur eben mit Overdrive.


    Ich habe einen Benq FP93GP mit einem MVA-Panel, bei dem dachte ich zuerst auch er würde nicht schlieren.


    Trotzdem es gibt immer wieder Szenen in Videos in denen die Schlieren deutlich sichtbar werden. Zuletzt ist es mir in einer Szene einer Sitcom aufgefallen, da hat einer seine Hand vor seinem roten Pullover bewegt - es war sehr deutlich zu sehen, wie sich die Hand bei Bewegung rot verfärbte.


    Die Monitore schlieren als sehr wohl, glücklicherweise ist dieses Schlieren bei den meisten Helligkeits- bzw. Farbkombinationen aber nicht so auffällig daß es permanent stören würde.

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    Original von Tobi
    Naja, ich habe ja dann keinen Vergleich zum neuen...wie gesagt, eigentlich habe ich es mit einem neuen Monitor nicht eilig und weiss deswegen nicht wie bedeutend die Neuerung beim 32 sind oder ob der 31 sogar noch Vorteile gegenüber dem 32 hat.
    Bei sowas mache ich mich immer verrückt :P


    Wenn man die technischen Daten vergleicht, hat der 31er durchaus auch Vorteile: max Helligkeit 280 statt 250 Candela, und 16 statt 20 ms On/Off Response Time (der neue ist langsamer!?). Diesen Unterschied könnte man eventuell sehen.


    Quelle:


    Eizo hat auch beim 1932 anscheinend noch immer nicht das aktuelle Samsung-Panel eingebaut, mit (statisch) 1500:1 Kontrast.


    Interessant ist auch, daß Eizo den S1932 im Pressetext ausdrücklich nur für Geschäftsanwendungen anpreist: "EIZO Announces Two FlexScan® Monitors in Standard and Widescreen Formats for Business and CAD Applications" ... "Both models are suited for business Environments such as the trading floor or back office, as well as CAD/CAM applications."

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    Original von Sailor Moon
    Da Besitzer von Apple Cinema HD Displays auch schon Insektenbefall hatten (die Displays haben *keine* Lüftungsschlitze), ist eher anzunehmen, dass die Tierchen über die Panelseite hereinkommen. Insofern dürfte der Schutz gering sein.


    Wozu gibt es Silikon? ;-)

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    Original von FEAnoR
    Würdest du die Entscheidung 19" vs. 24" dann einzig und alleine von der Qualität des jetzigen TFTs abhängig machen?


    Die Hauptfrage ist, ob du zwei getrennte Fenster bzw. unterschiedliche Programme angezeigt haben willst, oder ein großes (z.B. eine Tabelle oder ein Bild). Im ersten Fall ist eine Dual-Monitor Lösung besser, im zweiten Fall ein 24er (oder größer).


    Für deine Anforderung sind zwei Monitore die beste Lösung, denn auch auf einem 24er hast du nicht genügend Platz für zwei Webseiten nebeneinander. Da müßtest du schon zu einem 30er greifen, mit 2.560 x 1.600 Pixel.


    Ein 22er ist im Prinzip ein um ein paar Zentimeter breiterer 19er, für Webdesign nicht unpraktisch, da dadurch mehr Platz für Paletten ist.


    Also wäre eine überlegenswerte Alternative ein 22er ZUSÄTZLICH zu deinem Viewsonic.


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    Original von Weißbrot
    Auf dem Windows Desktop ja aber in Spielen ist es immer noch aus. Da fragt mann sich warum die Overdrive anbieten wenn es nicht funktioniert.


    MFG


    Ganz einfach, sie machen das, damit sie einen Monitor mit 2ms anbieten können. Sonst würde in der Spezifikation 6 oder 8 ms stehen.


    Die Frage ist eher, wieso Samsung es nicht fertigbringt ein FUNKTIONIERENDES Overdrive zu konstruieren das das Bild nicht noch zusätzlich durch extremes Gosting verschlechtert. Eigentlich sollte man annehmen, daß Samsung als Panelproduzent die besten Voraussetzungen hat, das Overdrive perfekt auf seine Panels abzustimmen.


    Aber Samsung steht damit nicht allein da, ich habe bei einem 5000 Euro teuren Sony TFT Fernseher so extremes Ghosting gesehen, daß bei einem Fußballspiel die Mittelline bei Kameraschwenks DOPPELT zu sehen war. Trotzdem war der Rasen zu einer uniformen grünen Fläche verwischt.


    Wenn es eine kleine Firma wie Eizo schafft ein funktionierendes Overdrive zu konstruieren (zumindest behaupten das die Poster in diesem Forum), wieso schaffen es dann Riesenkonzerne wie Samsung oder Sony mit ihren praktisch unbegrenzten Ressourcen nicht?