Posts by flask

    Die angekreuzten Elkos sehen eigentlich alle gut aus, von oben. Da dürften also auch einige Halbleiter durchgebrannt sein. Kannst du ein Foto machen von dem dicken HV-Elko, da wo die Drähte rauskommen?
    Wenn du einen Schaltplan auftreiben könntest, wäre es vielleicht möglich das interne Netzteil stillzulegen und ein externes anzuschließen (falls nicht der Inverter das eigentliche Problem ist).
    Eine gebrauchte Platine ließe sich aus China oder USA beschaffen, aber ohne längere Garantie und nicht unter 70 Euro. Wirtschaftlich gesehen wird man an einem 5 Jahre alten Iyama nicht mehr viel tun können, es sei denn du hängst an dem Gerät.

    Dell geht mit den Revisionen ganz offen um und druckt sie aufs Typenschild. Beim Neukauf bekommt man in der Regel die neueste Revision, bei Umtausch im Zuge eines Garantiefalls dagegen oft eine ältere. Was allerdings bei den einzelne Revisionen geändert wurde, wird (meines Wissens) nicht publiziert.


    Viele andere Hersteller machen das im Stillen. Wir hatten z.B. schon Geräte, bei denen plötzlich neue Overdrive-Funktionen im OSD auftauchten, die es im Test definitiv nicht gab. Legendär ist der Yuraku YV24, bei dem 2008 während der Produktionszeit von MVA- auf TN-Panel umgestellt wurde.

    Denis

    Quote

    Mit Manipulationen an den Offset-Reglern verschlechtert man zwangsweise den Schwarzpunkt, zumal die Sonden in diesem Bereich ohnehin keine zuverlässigen Ergebnisse mehr liefern.


    Das hier angesprochene i1 Display Pro sollte mit zuverlässigen Schwarzpunktmessungen aber keine Probleme mehr haben, oder?


    MrSchmackofatz
    "X-Rite i1 Display Pro und HCFR" - kann denn HCFR neuerdings mit dem i1 Display Pro arbeiten?

    Bei Prad messen wir alle Geräte im Labor mit Oszilloskop und Fotosonde, bevor wir darüber berichten. Zu Verbesserungen bei der neuen Revision könnten wir also erst nach einem erneuten Test etwas sagen. Der Aufwand dafür ist aber in der Regel viel zu hoch, leider.

    Wir haben bereits den Shimian QH270 getestet, andere Labels wie Yamakasi Catleap oder Crossover enthalten dieselbe Technik (abgesehen vom 2B-Board mit 120 Hz, wenn man denn eines bekommt). Auch der von uns getestete Hazro HZ27WC war sehr ähnlich aufgebaut. Bei den Koreanern warten wir daher erst mal auf neue Modelle :)

    Der Redakteur, der diesen Test geschrieben hat, ist noch einige Wochen im Urlaub, auf seine Antwort werden wir also warten müssen.
    Ein Test geht immer über mehrere Tage, daher denke ich, dass er die Ausleuchtung am ersten oder zweiten Tag gemessen hat. Solch krasse Veränderungen, wie du sie hier beschreibst, wären bei unserem Testgerät bei den späteren Testschritten ganz sicher aufgefallen.
    Auf eine dauerhafte Besserung durch Erwärmung im Betrieb würde ich mich selber nicht verlassen wollen.

    Einen Schwarzwert von 0,66 cd/m² bei voller Helligkeit hab ich bei aktuellen Panels schon lange nicht mehr gemessen, das ist schon merkwürdig. Dabei fällt mir ein, dass ich vor kurzem erst einen Monitor hier hatte, der - an DVI angeschlossen, nicht HDMI - im ATI Catalyst mit Win7 trotzdem einen Unterpunkt aufmachte, wo ich neben YCbCr auch RGB einstellen konnte, und zwar auch mit reduziertem Pegel 16-235. Das hätte dann genau das hier beschriebene Ergebnis gebracht, denke ich.

    Danke für den Hinweis: die Bildunterschrift ist nicht korrekt, sie müsste heißen "LED-Backlight mit modulierter Stromsteuerung."


    Die Modulation hat eine konstante Frequenz von 180 Hz, die Amplitude ist bei voller Helligkeit noch recht klein. Sie nimmt immer mehr zu, wenn man die Helligkeit herunter regelt. Ganz am unteren Ende sind die Sägezähne schließlich größer als der Gleichanteil. Für flimmerempfindliche Augen ist dieses Verfahren sicherlich harmloser als das full-on / full-off einer PWM.

    Hier die Berechnung: wir empfehlen 140 cd/m² am Arbeitsplatz. 3 Meter Diagonale ergeben ~3,84 m², also brauchen wir 3,84x140 = 538 cd, was auf einer guten Leinwand mit Gain 1,0 schließlich rund 1700 Lumen entspricht. Tagsüber im nicht abgedunkelten Raum wäre das okay, dabei erhält man aber noch lange nicht das Kontrastverhältnis eines guten Monitors. Umgekehrt gerechnet reichen 300 Lumen für eine Diagonale von 1,27 Meter bzw. 50 Zoll.


    Die Datenblätter von LED-Beamern zeigen Geräuschpegel weit über 30 dB, in ruhiger Umgebung ist das alles andere als leise. Technisch gesehen dürfen LEDs längst nicht so heiß werden wie Lampen, also muss viel Luft durchgepustet werden, auch wenn damit letztlich weniger Watt abgeführt werden. Rechnet man Lärm / Lumen, dann sehen LED-Beamer ziemlich alt aus.

    3 Meter Abstand? Wie groß soll das Bild denn werden?


    Erwarte bei nur 300 Lumen im nicht abgedunkelten Raum lieber nicht die Brillanz eines Monitorbildes. Die Leinwand reflektiert zwangsläufig auch das Umgebungslicht, du bekommst unterirdische Kontrastwerte.


    Bist du lärmunempfindlich? Ich kenne niemanden, der mehrere Stunden am Tag ein Beamergebläse ertragen möchte.

    Wir sollten ein paar Anforderungskriterien festlegen, um dem Begriff Qualität mal Gestalt zu geben:
    - Technik (LCD, LCoS, DLP)
    - minimale Auflösung
    - minimale Lumenzahl, welche Leinwand (Größe, Material)
    - max. Lärmpegel
    - Ansprüche an die Farbwiedergabe, Kalibrierung
    - Aufstellungskomfort (Lens Shift manuell/motorisch, etc.)


    Ein Preisrahmen wär auch nicht schlecht.

    Qualität ist ja ein sehr vielschichtiges Kriterium. Wenn der Preis keine Rolex spielt, wäre SIM2 vielleicht was passendes?

    Rotation und Flip sind Funktionen der Windows-Grafiktreiber von ATI, nVidia und Intel. Wie das jeweils heißt, kann man hier sehen:


    Leider ist die Funktion des öfteren ohne ersichtlichen Grund gesperrt. Manchmal hilft ein Treiberupdate weiter. Bei ATI ist dieses Tool hier interessant:

    Das Netzteil scheint ausschließlich 12 Volt zu liefern (die beiden rot/schwarzen Strippen). Wenn du ein Labornetzteil auftreiben kannst, das 12V liefert, klemmst du das (mit Strombegrenzung) an die Stifte der grünen Platine und schaust, ob der Monitor anläuft. Damit wäre dann ein Kurzschluss in den anderen Baugruppen schon mal ausgeschlossen, und die Reparatur hat Aussicht auf Erfolg.


    Bei der Netzteilplatine würde ich eher auf ein paar Elkos und den MosFET tippen, Trafos gehen selten kaputt. Bevor du dich damit abplagst, wäre ein externes 12V-Netzteil die einfache Lösung: die braune Platine ausbauen samt Schalter und Kaltgerätebuchse, eine Hohlstiftbuchse 5,5mm einschrauben, mit einem fliegenden Sicherungshalter und den rot-schwarzen Strippen verbinden, externes Netzteil 12V mind. 3 Amp einstecken, läuft. Beim Pollin gibt es eins mit 12V 3,3A für ca. 10 Euro + Versand.