Posts by flask

    Ich nehme an, du nimmst MonInfo () um den Monitor auszulesen?


    Unter "EIA/CEA-861 Information" sollte es Einträge für HD/SD geben, etwas so wie das hier:


    Detailed timing #1....... 1920x1080p at 60Hz (16:10)
    Modeline............... "1920x1080" 148,500 1920 2008 2052 2200 1080 1084 1089 1125 +hsync +vsync
    Detailed timing #2....... 1920x1080i at 60Hz (16:10)
    Modeline............... "1920x1080" 74,250 1920 2008 2052 2200 1080 1084 1094 1124 interlace +hsync +vsync
    Detailed timing #3....... 1280x720p at 60Hz (16:10)
    Modeline............... "1280x720" 74,250 1280 1390 1430 1650 720 725 730 750 +hsync +vsync
    Detailed timing #4....... 720x480p at 60Hz (16:10)
    Modeline............... "720x480" 27,000 720 736 798 858 480 489 495 525 +hsync +vsync
    Detailed timing #5....... 1920x1080p at 50Hz (16:10)
    Modeline............... "1920x1080" 148,500 1920 1936 2492 2640 1080 1084 1089 1125 +hsync +vsync


    Was steht denn da? Poste doch mal den Report von MonInfo.

    Halte doch mal nach dem Einschalten die Menütaste gedrückt, mindestens 5 Sekunden lang. Vielleicht kommt er dann. Ansonsten klingt das sehr nach defekter Elektronik.

    Ich erinnere mich, dass ich mal einen Acer hier hatte mit einem ähnlichen Problem. Das war kein Treiberproblem, sondern lag an der Monitorelektronik, die den Schirm immer schwarz schaltet, sobald sie kein korrektes Eingangssignal erkennt. Die Automatik wollte jedenfalls nicht so, wie man das erwarten würde.
    Damals hatte geholfen, den TFT mit VGA und DVI gleichzeitig an denselben PC anzuschließen. Dann kam ein Bild beim Booten, rein ins OSD und den Eingangswähler auf DVI gestellt. PC und Monitor ausschalten, VGA-Kabel ab, wieder einschalten - und das Teil lief am DVI.
    Vielleicht klappt das auch bei dir.

    Die Monitor-Eigenschaften im Gerätemanager -> Geräteinstanzkennung geben einen String aus, mit dem sich Hersteller und Typ meistens googeln lassen.


    Einen 5 Jahre alten Monitor mit Medion-Qualität noch lauffähig zu besitzen ist schon ein glücklicher Umstand. Das Geld fürs Nachmessen würde ich allerdings direkt in einen Neukauf investieren. Die Chance, dass ein aktueller Monitor (z.B. ein LG L227WTP, der hier bei Prad gut getestet wurde), nicht erheblich besser ist als ein Medion von 2004, dürfte schon sehr klein sein.

    Das passt genau auf einen 24er mit PVA, MVA oder IPS Technik. Ist natürlich eine andere Preisklasse als TN, unter 500 Euro geht da wohl kaum etwas.


    Der letzte hier bei uns im Test war der Dell 2408WFP
    (). Der hat ein S-PVA Panel mit wide gamut, also vielleicht etwas oversized. Besser passt der HP LP2475w mit S-IPS Panel (), der ist immer noch aktuell und sicher eine gute Wahl.


    Etwas preiswerter sollen die neuen e-IPS Panels werden, aber da gibt es noch nichts mit 24 Zoll. Und vom Dell 2209WA (e-IPS mit 22") sind die Käufer wohl nicht nur begeistert, wenn du mal durchs Forum schaust.


    Allerdings sind das alles ziemlich nüchterne Monitore ohne "Style".

    Für die Betrachtung von medialen Bildinhalten (Videos etc.) wird ein Betrachtungsabstand vom 1,5-fachen der Bildschirmdiagonale empfohlen (). Für einen 22er TFT sind das 83 cm, für einen 24er = 90 cm. Die Japaner empfehlen 2,0 x Diagonale, das ist im Wohnzimmer sicher realistischer.


    An hochauflösende Displays am Arbeitsplatz soll man näher ran, hier gilt Betrachtungsabstand ~ 1,2 x Diagonale. Für einen 22er TFT sind das 66 cm, für einen 24er dann 72 cm.


    Unterhalb von 1,0 x Diagonale fällt es den Augen schwer, die gesamte Bildfläche zu erfassen - das wird anstrengend. Geht man sogar auf weniger als 1000 x Pixelgröße = ca. 35 cm ran, kann man die Pixelzwischenräume (Fliegengitter) erkennen - auch nicht so gut.


    Speziell bei den preisgünstigen TN-Panels wird der Mindestabstand durch die Winkelabhängigkeit von Kontrast und Farbwiedergabe vor allem in vertikaler Richtung bestimmt. Das hängt aber von der Technologie und nicht von der Größe ab. Am Arbeitsplatz sehen die 19er bei 57 cm meistens klasse aus, viele 22er sind bei 66 cm noch ganz gut, aber die meisten 24er sind schon nicht mehr schön. Bei 72 cm am Arbeitsplatz erkennt man deutliche Farbabweichungen oder Helligkeitsunterschiede in den oberen und unteren Randbereichen, weshalb die 1080er Höhe noch eher zu ertragen ist als die 1200er. Als Multimedia- oder Gamer-Monitor fällt das nicht so auf, weil wir solche Abweichungen bei bunten und/oder bewegten Bildinhalten viel weniger wahrnehmen als bei unbewegten.


    Alles nur Empfehlungen bzw. Daumenregeln, aber man sieht schon wo es lang geht. 30 Zoll bei 60 cm Abstand wäre jedenfalls ergonomisch bedenklich und mit einem TN-Panel gruselig anzuschauen.

    Die Tischhöhe ist wichtig, weil alle diese TN-Panels ein sehr schlechtes Bild liefern, wenn man auch nur ein wenig von unten draufsieht. Ist also der Tisch 78 cm hoch und der Sofaplatz nur 42 cm, dann gibt es beim Filmegucken nur eine extrem bescheidene Bildqualität.


    Ich dachte an sowas, weil du das Wohnzimmer genannt hast. Da steht dann oft noch ein BluRay-Player oder eine Konsole, für die ein 2. HDMI am Monitor sehr praktisch wäre. Wenn du den TFT aber nur am Computertisch benutzt und nur einen PC anschließen willst, ist es tatsächlich egal. Letztlich kennen wir also deinen Verwendungszweck nicht hinreichend.


    Einen TFT nur mit VGA anzubieten ist heute eigentlich ein schlechter Witz - ich würde sowas nie kaufen. Allerdings würd ich auch nie ein glossy panel kaufen (einen Spiegel hab ich schon im Bad). 20" sind bei einem Breitbildformat echt wenig: das ist sowas wie ein breit gezogener 17"er aus 4:3 Zeiten. 24" sind dagegen bei TN-Panels fast schon zuviel: egal wie man draufschaut, in irgendeiner Ecke verdunkelt sich das Bild immer. Bleibt der 22"er als Kompromiss, aber der MS227N wird mit seinen konventionellen CCFL nicht ultra slim sein.


    Das mit dem Anschauen vor dem Kauf ist fast immer schwierig. Dafür haben wir Amazon: gaaanz vorsichtig auspacken, testen und bei Nichtgefallen zurück schicken. Nur haben die derzeit keinen Asus MS238H ...

    Mit dem 2209WA hast du die Dell Premium Panel Garantie gekauft, deshalb ist Bitten gar nicht angesagt: du hast bezahlt, und dir steht einwandfreie Ware zu. Sei konsequent,
    reklamiere sofort und mit Nachdruck - und achte darauf, dass die ersten 6 Monate der Gewährleistungsfrist nicht
    ergebnislos verstreichen. Wenn sie dich hinhalten, mach es sofort schriftlich per Einschreiben.


    Daran, das "am wenigsten schlechte" Austauschgerät zu behalten, solltest du gar nicht denken: einwandfrei soll es sein, und das ist allein die Sache von Dell, das haben sie garantiert. Nach dem 2. fruchtlosen Austausch würde ich dann Wandlung androhen: Geld zurück gegen Gerät zurück.

    Adapter von VGA zu DP (also analoger Signalausgang zu digitalem Eingang) hab ich noch nie gesehen, obwohl sie technisch wohl machbar wären.


    DVI-I führt beide Signale gleichzeitig: die analogen Signale werden zusätzlich zu den digitalen ausgegeben und über zusätzliche Adern im Kabel mitgeführt (18+5 bzw. 24+5). Ein DVI-I / VGA-Adapter holt also nur die richtigen Strippen raus, er bewirkt keine Signalwandlung.

    Sieht schick aus, absolut.
    Wegen folgender Punkte würde ich mir den 23er zuerst im Laden genau anschauen:
    - glossy panel (wie stark spiegelt das Display?)
    - gleichmäßige Ausleuchtung (LED edge lit)
    - max. Helligkeit 250 cd/m² kann in einem taghellen Wohnzimmer knapp werden


    Was ich auch nicht gut finde:
    - nur 1 HDMI-Anschluss, kein DVI
    - Stromverbrauch 33 W ist für 23" LED nicht überragend wenig


    Der Tisch sollte möglichst niedrig sein.

    Wie äußert sich "schlecht lesbar"?


    Falls die Schrift unscharf ist -> VGA-Kabel ist zu lang oder zu billig für diese hohe Auflösung, ggf. Bildfrequenz auf 60 Hz senken
    Falls die Schrift unsauber gezeichnet ist (pixelig, blockig) -> falsche Auflösung


    1920x1200 an VGA anzuschließen ist generell keine gute Idee. Ein Adapter HDMI-DVI kostet nur wenige Euro, ein Kabel DVI/HDMI ist auch nicht viel teurer (z.B. bei Reichelt).

    Ich tippe hier auf Einstreuungen übers Stromnetz. Probier mal aus, ob die Störgeräusche am Eizo weg sind, wenn das Notebook im Akkubetrieb läuft und nicht ans Stromnetz angeschlossen ist. Wenn dem so ist, hilft es oft, die beiden Geräte an zwei Steckdosen anzuschließen, die möglichst weit auseinander liegen. Jedenfalls sollte dann keine gemeinsame Steckdosenleiste verwendet werden.
    Good luck!