Posts by flask

    Einer der eher seltenen LCoS-Projektoren mit FullHD, gehobenes Preissegment. Ein Jahr alt, damals galt er als sehr lichtstark. Den guten Schwarzwert und hohen Kontrast schafft er nur mit aktiver Irisblende - ob das stört oder hilft ist Geschmackssache.
    Ein Jahr später haben FullHD DLP-Beamer deutlich aufgeholt, 1800 Lumen sind nicht ungewöhnlich viel, die Geräte sind kompakter, die Preise sind gesunken. Bleibt natürlich der Regenbogeneffekt, und oft auch der Lärm bei den preiswerten Geräten.
    Wenn es um ein Heimkino-Setting geht, gehört der LG sicher noch zu den Top-Modellen im 2000€-Segment. Fürs Entertainment mit Spielen, TV und Computeranwendungen gäbe es je nach Anspruch interessantere Alternativen.

    Deine Referenzmonitore haben CCFL-Backlight, der LG IPS235 dagegen LED. Das unterschiedliche Spektrum führt bei nebeneinander stehenden Geräten zu sichtbar unterschiedlichen Farbstimmungen.
    Interessant wäre der Versuch, ob ein i1 DisplayPro mit den mitgelieferten Korrekturmatrizen für CCFL und LED das hinbiegen könnte, nach meiner Erfahrung sehen die Ergebnisse bei einzelstehenden Monitoren gut aus. Die anderen gängigen Colorimeter würde ich hier durchweg als "überfordert" bezeichnen.

    Also wenn der mittlere tatsächlich genau dieselben Einstellungen hat wie die beiden anderen und auch unterschiedliche Einstellungen im Grafiktreiber ausgeschlossen sind - dann find ich das aber schon krass. Wie sieht das aus, wenn du einfach mal die Anschlüsse vertauschst, bleibt dann derselbe Monitor so rötlich?
    So einen würde ich sofort zurück schicken und austauschen. Man kauft doch nicht drei Stück, um sich über einen davon zu ärgern.

    zu 3: DP ist rein digital. Die Konverter wandeln DP mit einem aktiven Chip nach VGA, sollten also mit jedem DP-Ausgang funktionieren. Problematisch kann das EDID-Prefetch sein.


    zu 4: Wow, kannte ich noch nicht. Ich vermute, dass der Zotac mit denselben Beschränkungen auskommen muss wie die TripleHead. Der Preis ist allerdings so niedrig, das man es mal ausprobieren könnte.


    zu 5: HDMI am DP-Ausgang kann seit DP1.1 vorhanden sein, muss aber nicht, soviel ich weiß. Eine DP-Grafikkarte ohne HDMI hab ich noch nicht gesehen, aber bei Notebooks könnte ich mir das durchaus vorstellen.

    Vor der Auslieferung durchlaufen die Monitore eine Standardprozedur, bei der das Panel und die Elektronik aufeinander abgestimmt werden, damit die vorgegebenen Toleranzen des Herstellers eingehalten werden. Wird vom Service auch benutzt, falls das Panel oder die Elektronik ausgetauscht wird. Der User soll den Burn-In Modus (und das ganze Service-Menü) nie sehen. Normalerweise wird das alles abgeschaltet, bevor sie verpackt werden. Normalerweise ...
    Manchmal ist die Tastenkombination aber auch so genial, dass man sie beim Fummeln im Dunkeln zufällig erwischt hat.

    Ups, da ist der Burn-In Modus aktiviert, das sollte nicht sein.


    PC laufen lassen, Monitor ausschalten. Dann MENU drücken und halten, POWER einmal drücken, MENU gedrückt halten. Sobald der Monitor gestartet ist, MENU loslassen und dann 2x MENU drücken. Jetzt erscheint das Service-Menü.
    Darin sollte es den Punkt Burn-In Mode geben, den du auf off stellst. Ausschalten, wieder einschalten.

    Vielleicht die LG Autobright-Funktion, die sich nicht abstellen lässt. Leuchte das Gerät mit einer Taschenlampe ab - wenn sie auf den Sensor scheint, wird das Bild dunkler. Manchmal steckt der Sensor in der Power-Taste. Wenn du ihn gefunden hast, klebst du was schwarzes drüber. Dann sollte Ruhe sein.
    Berichte mal, ob es hilft.

    Deine Links führen zu Geräten mit genau der Technik, die ich beschrieben hatte. Kein Wunder, dass eine der Bewertungen über ein flaues und unscharfes Bild berichtet. Aber die Preise sind gefallen :)


    Ich schätze mal, das würde wohl eher eine Enttäuschung werden :thumbdown:

    Aktuell gibt es 2 Techniken zur Helligkeitssteuerung bei LED: Pulsweitenmodulation (PWM) und Konstantstrom (constant current, CC). Beide haben mehrere Vor-und Nachteile. Denis wollte darauf hinweisen, dass das CC-Verfahren zu einer größeren Farbverschiebung führt als PWM: wenn der Strom kleiner wird, wird die LED nicht nur dunkler, ihr Licht wirkt auch gelber. Beim PWM-Verfahren schaltet man in den Hellzeiten gewöhnlich den Maximalstrom auf, deshalb ist die strombedingte Farbverschiebung bei PWM ziemlich gering. Andererseits ist beim Maximalstrom der Wirkungsgrad der LED schlechter, sie heizt sich auf und erfährt eine temperaturbedingte Farbverschiebung.


    Man kann das wie folgt zusammenfassen:


    a. PWM
    + geringere Farbverschiebung
    + besserer Wirkungsgrad des Reglers
    - schlechterer Wirkungsgrad der LED
    - Flimmern möglich


    b. CC
    + besserer Wirkungsgrad der LED
    + flimmerfrei
    - schlechterer Wirkungsgrad des Reglers
    - größere Farbverschiebung


    Bei den Messungen finden wir Farbverschiebungen regelmäßig auch bei PWM-Backlights: wenn die Helligkeit runtergeregelt wird, muss der Blauanteil etwas erhöht werden. Unsere neuen Warmlaufcharts zeigen, dass der Blauanteil beim Aufwärmen immer sehr deutlich zunimmt.


    Aber eigentlich gings ja ums Flimmern,sry.

    Der S2231 hat einen DVI-I Eingang, also DVI und VGA auf einer Buchse. Daher gäbe es eine Erklärung, falls das lange Kabel DVI-I ist und die kürzeren DVI-D - oder umgekehrt. In diesem Fall sind Konfigurationen möglich, bei denen das BIOS mit dem einen Signal startet und Windows auf das andere umschaltet. Dann würde das Bild unsichtbar.
    Beim Windows-Start mit dem kritischen Kabel mal auf VGA zwingen.