Posts by Kaiowas

    Danke für die Antwort.


    Mein eingestellter Farbraum in Photoshop ist „North America Web/Internet sRGB“, wie bereits oben erwähnt.
    Das mit dem Proof klingt interessant, dennoch muss ich da etwas auswählen. Ich kann dort nicht kein Häkchen setzen. Daher die Frage, was du genau mit "man darf keinen Proof machen" meinst. Was hast du denn bei PS unter diesem Reiter ausgewählt?


    Hier mal alle 4 Varianten:


    Proof Monitor RGB / Proof Colors Off
    Proof Monitor RGB / Proof Colors On
    Proof Internet Standard RGB / Proof Colors On
    Proof Internet Standard RGB / Proof Colors Off


    3 der 4 Bilder sehen bei mir je nach Einstellung anders aus, daher die Frage, wonach ich bearbeiten soll. Und letztendlich stellt sich mir immer noch die Grundfrage, warum das Bild bei Programmen, die Farbprofile lesen können (z.B. Firefox) anders ausschaut als das Original JPEG aus der Kamera, sobald ich es als neue Datei abspeichere, ohne auch nur irgend eine Bearbeitung getätigt zu haben.


    Sowohl die Original Datei als auch die neu aus PS gespeicherte Datei haben unter Eigenschaften/Details/Farbdarstellung sRGB stehen.

    Hallo liebes PRAD Forum,


    Ich weiß nicht so recht ob ich mit meinem Anliegen hier im richtigen Forum bin, falls nicht, entschuldige ich dieses und würde mich über ein Verschieben freuen.


    Leider bin ich was den professionellen Workflow bezüglich Farbräume angeht ein Amateur (mache die Bildbearbeitung + das Fotografieren nur hobbymäßig), dennoch stelle ich hin und wieder Fotos auch für den öffentlichen Raum her (Webseiten, Vereine, Freunde).


    Daher wollte ich mir einen ensprechenden Workflow aneigenen, sodass die Bilder dann auch „richtig“ ausschauen. Soweit ich das richtig verstanden habe sollte ich bei sRGB bleiben, damit die Bilder dann bei anderen Personen im Web auch richtig dargestellt werden.


    Mein Monitor ist ein Asus PB248Q. Diesen habe ich per Spyder 5 Elite kalibriert, mit folgenden Einstellungen:



    Als Resultat bekam ich folgendes:



    Soweit, sogut. Nun musste ich jedoch feststellen, dass Bilder, je nachdem ob ich sie bearbeite und je nachdem mit welchem Programm ich sie öffe, völlig unterschiedlich ausschauen. Das Problem hierbei ist, dass ich überhaupt gar nicht mehr weiß, welche „Darstellung“ nun die richtige ist, nach der ich bei Photoshop bearbeiten sollte.


    Beispiel:


    Ich habe ein Ursprungs JPEG Bild aus meiner Pentax Kamera (sRGB Farbraum). Egal,ob ich dieses per Firefox öffne (kann Farbprofile lesen) oder per Windows10 „Fotos“ (kann keine Farbprofile lesen), beide Ansichten schauen identisch aus.


    Nun mache ich folgendes, ich öffne das Bild mit Photoshop. Als Color Setting sind in Photoshop „North America Web/Internet sRGB“ eingestellt. Ist mein Proof Setup auf „Monitor RGB“ eingestellt sieht es immer noch identisch aus. Stelle ich das Proof Setup jedoch auf „Internet Standard RGB“ um, werden die Schwarztöne auf einmal grauer, heller. Wenn ich jetzt mit dieser Einstellung noch mit dem Häkchen „Proof Colors“ rumspiele, bleibt das Bild im „Internet Standard RGB“ ebenso hell, die Rottöne werden aber auf einmal knackiger.


    Ich speichere das Bild, ohne es bearbeitet zu haben als neues JPEG ab, mit Häkchen bei „ICC Profile: sRGB IEC61......“


    Das neue gespeicherte Bild schaut im Wondows 10 „Fotos“ Viewer immer noch wie das Ursprungsbild aus. Öffne ich es jedoch mit Firefox, schaut es aus wie bei Photoshop mit den Einstellungen „Internet Standard RGB“ ohne „Proof Colors“.



    Original Bild -> öffnen mit Firefox -> „normal“
    Original Bild -> öffnen mit Win10 Fotos -> „normal“


    Original Bild in PS CS5.1 -> Proof Setup Internet Standard RGB, Proof Colors off -> Schwarz wird grauer
    Original Bild in PS CS5.1 -> Proof Setup Internet Standard RGB, Proof Colors on -> Schwarz wird grauer, rot wird kräftiger
    Original Bild in PS CS5.1 -> Proof Setup Monitor RGB Proof Colors off -> Schwarz wird grauer
    Original Bild in PS CS5.1 -> Proof Setup Monitor RGB Proof Colors on -> „normal“


    Das aus Photoshop neu gespeicherte JPEGBild -> öffnen mit Firefox -> Schwarz wird grauer
    Das aus Photoshop neu gespeicherte JPEGBild -> öffnen mit Win10 Fotos -> „normal“


    Nun stellst sich bei mir die Frage, warum das aus Photoshop neu gespeicherte, jedoch unbearbeitete JPEG Bild in Firefox anders ausschaut, als das Original Bild. Ferner weiß ich gar nicht mehr, welchen „Modus“ ich als Referenzwert für die Bildbearbeitung sehen soll.


    Das Original Bild (aus der Kamera) bei Imgur hochgeladen:


    Das Original Bild in Photoshop geöffnet, als neues JPEG, ohne etwas bearbeitet zu haben, neu gespeichert, und bei Imgur hochgeladen: (erscheint bei mir weniger rot, matter, Schwarz ist grauer)


    Die beiden Imgur Uploads per Paint nebeneinander gelegt:


    Falls jemand eine Idee hat, was ich falsch mache wäre ich über jeden Tipp dankbar.


    Als zweites Beispiel ein älteres Bild, welches schon ewig bei 500px hochgeladen ist, habe es mal verglichen mit der Original Datei, ähnliche Darstellung Probleme, welches ist die „richtige“ Darstellung?




    Besten Gruß!

    Das Handbuch hatte ich benutzt. Im User Menü gibt es die Punkte Hue, Saturation und unter Advanced gibt es nochmal Six-Axis Hue, Six-Axis Saturation, Gain und Offset. Daher auch die Frage wo und wie R, G und B denn genau bei dir eingestellt wurden, da mir leider die Kenntnis fehlt welcher Punkt jetzt was bewirkt.


    Das mit den 0% Brigthness ist natürlich ärgerlich, kann da ein Kalibrierungsgerät nicht evtl doch was rausholen? Ferner assoziiere ich Brightness immer mit Schwarzwert einstellen und Contrast mit Weißwert einstellen, so machen wir das zumindest immer mit Stuidomonitoren beim Fernsehen. Daher die Verwunderung, warum ich das Helligkeitsproblem mit dem Brightness Regler lösen soll. Ein subjektives "rumschrauben" an beiden Reglern (Contrast und Brightness) konnte mir jedenfalls keine guten Ergebnisse geben da das Gamma völlig aus dem Ruder zu laufen scheint, bzw eine gute Balance zwischen den beiden Werten mit bloßem Auge wohl nicht hinzubekommen sind. Habe es früher bei Röhrenmonitoren immer mit einem Graukeil gemacht, mit dem Asus klappt es aber überhaupt nicht.

    Danke für die Antwort! In welchem Modus konntest du diese Sachen einstellen? Finde in den angebotenen Modi leider keine Option die 3 Farbkanäle nach deinen Werten einzustellen. Im User Menü bin ich jetzt auf 80 Kontrast, 0 Helligkeit, ist mir jedoch noch sehr hell. Auch finde ich keine subjektiv gute Balance zwischen Helligkeit und Kontrast, die "Helligkeit" wird ja eigentlich zum Einstellen des Schwarzwertes und der Kontrast für den Weißwert benutzt, leider ist das Schrauben am Kontrastwert nicht sehr zufriedenstellend.


    Ich vermute mal ich muss wohl zu einer Kalibrierspinne ala Spyder greifen, um ein gutes Setup für mich zu finden, vorrausgesetzt man kann das Ding empfehlen.

    Hallo Prad-Forumsmitglieder,


    ich hatte mir den ASUS PB248Q zugelegt, doch leider ist dieser irgendwie viel zu hell, sodass meine Augen nach kurzer Zeit erschöpft sind. Leider besitze ich wenig Ahnung was die Einstellung so eines Monitors angeht. Zwar hatte ich versucht die Brightness und den Contrast entsprechend zu reduzieren, dennoch erscheint mir das Endergebnis eher suboptimal, vermutlich ist die Gammakurve völlig aus dem Ruder und bei helligkeitswerten die ich ertragen kann scheint das Bild nicht so auszusehen wie es sein sollte.


    Gibt es da Tipps wie man ein gutes Bild einrichten kann? Oder ist das bei dem Asus Modell was die Helligkeit betrifft einfach nicht möglich? Ich habe auch schon überlegt mir so eine Kalibrier-Spinne für 100-200€ zuzulegen, da ich auch ein wenig Photoshop nutze, nur fehlt mir das Wissen ob so ein Gerät meine Probleme überhaupt beheben könnte und ein angenehm helles Bild mit empfohlener Gammakurve erzeugen könnte.


    Für Anregungen und Tipps wäre ich sehr dankbar.

    Hallo liebe Prad-Mitglieder,


    kürzlich hatte ich meinen 5 Jahre alten Fujitsu P22W-5 ECO ausgetauscht, mit dem ich immer sehr zufrieden war. Es sollte ein Monitor mit ähnlicher Leistung aber höherer Auflösung werden. Die Entscheidung fiel auf den ASUS PB248Q, der laut Test ähnlich gute Noten in den entsprechenden Bereichen (kurzgefasst einfach Allroundtauglich ist) bekam.


    Leider bin ich vom ASUS enttäuscht. Die Helligkeit ist viel zu hoch, selbst bei 0-Stellung. Ferner finde ich die Blickwinkelstabilität bei dunklen Szenen durch die viel zu starken und unregelmäßigen Lichthöfe sehr gering. Zum Glück habe ich noch die Option, den Monitor umzutauschen, gibt es evtl. einen Tip mit welchem Monitor ich besser fahren könnte? Wie sieht es z.B. mit dem Dell U2414H aus? Zu diesem konnte ich keinen ausführlichen Test finden.


    P.S.: es muss kein 1920x1200 sein, 1920x1080 (Full HD) reichen auch.

    nach eineigem Stöbern habe ich nun 3 Monitore im engeren Rahmen:


    Dell U2410
    NEC EA231WMi
    Eizo EV2333WH


    Der Eizo besitzt zwar die beste Bildqualität, jedoch soll laut Test eine starke Schlierenbildung bei Spielen zu erkennen sein. Das hält mich ein wenig davon ab, zuzulangen.


    Der NEC hat Schwächen in der Helligkeitsverteilung, ansonsten scheint er kalibiriert recht gut zwischen Bildquali und Spieletauglichkeit zu liegen.


    Der Dell besitzt für unter 500 Euro bereits einen Wide Gamut und soll laut Test im voreingestellten sRGB und Adobe RGB Modus bereits gut dabei sein. Jedoch schreckt mich die Endwertung von Befriedigend ab, da ich als Amateur die Resultate nicht ganz verstehe und daher nicht weiß ob die Mängel für mich relevant seien.


    Evtl. gibt es ja noch einen geeigneten Monitor, den ich übersehen habe.

    Sers,


    aufgrund finanzieller Möglichkeiten möchte ich bei meiner Bildbearbeitung (Photoshop..) erstmal auf sRGB bleiben und mir noch keinen Wide Gamut Monitor zulegen. Leider gibt es bei der Kaufberatung entweder teure Wide Gamut Grafikmonitore, oder Zockermnonitore, die eher weniger Wert auf grafische Wiedergabequalität legen. Gibt es überhaupt Monitore mit Grafiker Anspruch, jedoch spezialisiert auf sRGB Darstellung?


    - Suche also einen Monitor, der sRGB möglichst gut darstellen kann, gute Bildqualitätseigenschaften.
    - 22 bis 24 Zoll
    - 1900 Auflösung
    - max. 500 Euro
    - eine gewisse Spieletauglichkeit wäre dennoch nicht verkehrt


    Gruß
    kaiowas

    Alle neuen Fragen in rot. Gruß kaiowas

    EDIT:


    Ich habe keine Ahnung welche Monitorfehler für mich relevant sind und welche nicht und durch Kalibrierung, Farbmanagement, richtiger Einstellung behebbar. Die neuen Testverfahren machen die Sache nur noch schlimmer, da ich noch weniger davon verstehe und mich jedes mal nur frage, ob die Abweichung x nun für mich problematisch oder unwichtig. Das Ziel hatte ich ja in meinem 2ten Post vormuliert: RAW Dateien mit 12bit Farbtiefe und AdobeRGB Farbraum in Photoshop so auf dem Monitor angezeigt zu bekommen, wie sie später in Echt aussehen nach dem Druck bei einem professionellen Druckservice. Nur der Vergleich von Monitoren, um mir das richtige Arbeitsgerät zu finden fällt mir schwer bzw. ist nahezu unmöglich, da beim einen vllt. der UGRA test schlechter ausfällt, beim nächsten die DeltaE Abweichungen, beim 3ten ist die Farbraumabdeckung schlechter, welcher ist aber besser oder schlechter dann und kommt meinem Ziel näher?

    vielen dank denis für die ausfürlichen antworten!


    nun ist schon ein wenig zeit ins land gegangen, ich habe im internet etwas nach der theorie gestöbert und versucht mir weiteres wissen anzueignen, teils mit erfolg teils ohne.


    evt. ist es am besten ich stelle konkrete fragen zu den prad tests, denn letztendlich stöber ich ja nach einem für mich optimalen monitor, die testergbnisse sind jedoch für mich manchmal schwer zu interpretieren.


    1.


    Bestenliste Grafikmonitore: da gibts einen Monitor, dessen Vorteil ist eine 10 Bit-LUT. Was hat es damit auf sich?


    Soweit ich das jetzt richtig mitbekommen habe sollte ich bei Nutzung von Adobe RGB eine höhere Farbtiefe als 8 bit pro Kanal wählen, da man sonst evtl. unschöne Farbübergänge schneller zu sehen bekommt aufgrund der groberen Abstufungen (256 Abstufungen für eine größere "Farbspanne") Das wäre dann mit RAW 12 bit getan. Nun lese ich aber was von 10 Bit LUT, das bei einem Monitor empfohlen für Grafikbearbeitung. Ist es also so, dass die Monitore gar nicht so eine hohe Farbtiefe darstellen können und 10bit pro Kanal schon was besonderes ist? Oder wofür wird die LUT herangezogen?


    Brauche ich eine 10bit LUT oder nicht? Wofür ist die jetzt gut?


    2.


    deltaE Abweichung:


    Gelten diese Werte nur, wenn ich ohne Farbmanagement und Profilierung arbeite? Sonst ist mir der Sinn einer Kalibrierung/ Erstellung eines ICC Monitorprofils nicht ganz schlüssig, der ja eigentlich dazu da ist, um vom Monitor falsch dargestellte Farbe zu korrigieren.


    Sind die gemessenen DeltaE Abweichungen in den Tests also nur die Abweichungen, die ich beim Einsatz von Software habe, in denen die Korrektur durch ein erstelletes Monitorprofil nicht möglich ist?


    Kann ich also wenn mein Hauptaugenmerk darin liegt, Farbmanagement fähige Software einzusetzen, die Abweichungen in den Tests getrost vernachlässigen?


    3.


    UGRA test:


    Habe leider immer noch nicht ganz verstanden, was es mit der digitalen Druckvorstufe/Softproof auf sich hat bzw ob es wichtig ist, dass der Monitor diesen Test besteht. Jedenfalls möchte ich keine Fotos selber ausdrucken sondern nur bearbeiten und den Druck dann von einem professionellen Anbieter mit entsprechenden Druckern übernehmen lassen. Mein Ziel ist es nur, dass ich die Fotos so auf dem monitor in Photoshop sehe, wie sie auch später gedruckt aussehen.


    Sollte dafür mein Monitor diesen Test bestehen oder hat das was anderes zu bedeuten und für meine Zwecke komplett irrelevant?


    Zusammenfassend:


    Mir geht es halt darum zu wissen, was ich denn letztendlich für meinen geplanten Workflow brauche. Photonachbearbeitung, RAW Format mit Adobe RGB 12bit Farbtiefe. Ich kann mit den Ergebnissen nicht so richtig was anfangen. "Der Monitor hat eine geringe DeltaE Abweichung" Das klingt zwar gut, aber keine Ahnung ob es überhaupt relevant für mich ist. Und so fällt mir dann der Vergleich zweiter Monitore, welcher denn jetzt für mich der bessere ist, natürlich schwer.


    gruß

    Sers,
    Stöbere seit einigen Tagen nach einem passenden Model, um eine alte hässliche 19 Zoll Röhre zu ersetzen, da ich hobbymäßig gerne fotografiere und dies wohl der Schwerpunkt meines Monitors sein wird, möchte ich mir jedoch nichts verbauen, habe jedoch noch arge Verständnisprobleme einiger Sachverhalte. Im Internet bin ich jedoch nicht so richtig schlau geworden, bzw. gefährliche Halbwahrheiten lauern überall. Evtl. hat ja jemand die Muse meinen überdimensionalen Fragenkatalog hier oder da etwas abzuklopfen :)


    1.
    Wie läuft das nun genau mit dem Wide Gamut? Habe ich so einen Monitor stellt dieser AdobeRGB in Photoshop richtig, jedoch alles andere (Windows, Spiele, DvD) falsch dar? Beim Monitor ohne Wide Gamut ist dann alles genau anders herum?


    2.
    Kann man ziwschen den 2 Modi nicht wechseln? Kann man nicht bei nem Wide Gamut Monitor einfach auf "Normalmodus" umschalten falls man was anderes als Grafikbearbeitung mit AdobeRGB macht?


    3.
    Wie sieht es mit Windows 7 aus? Hab da was von Wide Gamut Nutzung gehört aber keine konkreten Bestätigungen. (Wären also die oben genannten Verfälschungen bei nem WG Monitor unter Windows 7 behoben?)


    4.
    Wenn ich generell mit AdobeRGB und 16bit (12bit) RAWs arbeite, so muss ich diese für die Nutzung im Internet (deviantart, etc..) auf sRGB konvertieren oder? Ist so ein Ergebnis schlechter als von vornherein mit sRGB zu arbeiten?


    5.
    Der Punkt ist: ich möchte meine Bilder so unkomprimiert und qualitativ hochwertig wie möglich halten, da ich mir alle Optionen einer späteren Nutzung offen halten möchte. Ob die Bilder später einmal im Inet oder in den Druck landen, ist dabei offen. Somit möchte ich nicht schon vorher die Quali senken oder einen kleineren Farbraum in der Bearbeitung nutzen, sondern die fertigen Bilder dann bei entsprechendem Bedarf einfach nachträglich konvertieren. Ist das sinnvoll oder zu Verlustbehaftet? Ist da eine generelle RAW + AdobeRGB Arbeitsweise sinnig oder gibt es bessere Alternativen?


    6.
    Wenn ich ein fertiges Bild mit AdobeRGB Farbraum habe und dieses ins Internet stellen möchte, ist es erforderlich, damit alle es ohne Farbfehler sehen, dass ich es in sRGB umwandle, oder ist es möglich, dass es User ohne Wide Gamut Monitore ohne Farbfehler sehen, User mit WideGamut Monitoren jedoch sogar mit dem AdobeRGB Farbraum?


    7.
    Wie sollte ich generell und am besten vorgehen, wenn ich mir die Option eines späteren Druckes meiner Bilder offen halten möchte? Was gibt es da zu beachten? (welcher Farbraum oder Konvertiereung?)


    8.
    Was ist der ECI 2.0 Farbraum genau? Ist es Quasi der Modus, der dem fertig gedruckten Bild an Farbtreue am nächsten kommt, und somit der Farbraum, mit dem man arbeitet, wenn man ein Bild drucken möchte?


    Mfg
    Kaiowas

    Salut,


    als angehender Mediengestalter (Photoshop und co.) und Hobbyzocker bin ich seit längerem auf der Suche nach einem guten Allround Monitor.....Ich stöberte durch die Berichte, fand auch schnell einen Favoriten, den HP LP2275w. Super Bild, super Preis, auch fürs zocken geeignet.


    Nach ein wenig Rechnerei kam jedoch Skepsis auf. Das Problem ist dabei die Pixelgröße:


    Einer der wohl wichtigsten Eigenschaften eines Monitors ist die Bildschärfe. Wir wollen ja alle möglichst viele Details sehen. Dem sind aber Grenzen gesetzt.


    Unser Auge besitzt nämlich ein Grenzauflösungsvermögen. Habe ich 2 Punkte (z.B. 2 Pixel), gibt es eine Entfernung, ab der mein Auge diese beiden Punkte nicht mehr Unterscheiden kann. Sie "verschmelzen" zu einem Punkt.


    Genau das wollen wir haben. Wir wollen NICHT die Pixelstruktur sehen. Sondern ein "flüssiges" Bild. Fazit: sitzt man zu nah am Monitor, erkennt man die Pixelstruktur. Man muss also einen gewissen Mindestabstand einhalten.


    Was passiert aber, wenn wir uns noch weiter als diesem Mindestabstand entfernen? Dann verschmelzen auf einmal 3 Punkte (Pixel) zu 1 Punkt. Die tatsächliche Auflösung verringert sich, ich erkenne weniger Details, je weiter ich mich vom Bild entferne. Das geht so weit, dass viele Leute sich einen HD Fernseher kaufen, jedoch so weit vom Fernseher sitzen, dass sie keinen Unterschied mehr zum normalen PAL Bild (575 Zeilen) haben, ohne es zu wissen. Sie sitzen so weit weg, dass das Auge eh nur noch zwischen 575 Zeilen diffenrenzieren kann. (das Grenzauflösungsvermögen ist nämlich ein Winkel, und je weiter weg das Objekt, desto größer der Winkel)


    -> Daher ist der Mindestabstand, ab dem ich die Pixelstruktur nicht mehr erkennen kann gleichzietig der optimale Abstand, denn sitze ich weiter weg, verringern sich die sichtbaren Punkte/Details.


    So nun zurück zu den 22 Zollern. Ich fing an zu rechnen. Da ich möglichst scharfe Bilder haben möchte, kommt Interpolation für mich nicht in Frage. Daher ist die einzige Option der Betrieb mit optimaler Auflösung.


    Hier die Formel, anhand man den Mindestabstand und somit auch optimalen Abstand zum Monitor bestimmt:


    1 / (2fache Zeilenanzahl * 1,45 * 10^-4) = H


    H ist gleich der Faktor der Bildhöhe, den man als Entfernung haben sollte.


    (Quelle: Möllering, Slansky: Handbuch der profesionellen Videoaufnahme)


    Der 22 Zoller von HP stellt nun optimal ohne Interpolation 1050 Zeilen dar. Rechnerisch ergibt sich daraus für H = 3,28. Ich soll also optimalerweise 3,28 * die Bildhöhe sitzen. Das sind dann 3,28 * 296 mm Bildhöhe = 97 cm.


    Der minimale/optimale Abstand zum 22 Zoller HP LP2275w beträgt also ungefähr 1 Meter. wie soll man das als Computermonitor realisieren???


    Etwas verwirrt rechnete ich mich durch weitere 22 Zoller, das Ergebnis immer das gleiche. Im Grunde genommen braucht man gar nicht diese komplizierten Rechnungen durchführen, denn die entscheidende Größe ist die Pixelgröße. Je größer die Pixel, desto weiter muss ich wegsitzen, um ein scharfes Bild zu haben, und keine Pixel zu erkennen, eben aufgrund des Grenzauflösungsverhältnisses des Auges.


    Hier nochmal ein Bild zum Auflösungsvermögen, evtl. lässt es sich so leichter verstehen.



    [Blocked Image: http://dok.uni-lueneburg.de/seminare/computergrafik/Bilder/auge.gif]



    Der 22Zoller HP hat nen Pixelabstand von 0,282.
    Ich kann daraus schließen -> Pixelabstand 0,282 mm = Optimaler Abstand zum Monitor 1 Meter.


    Ich fragte mich letztendlich, was das für ein Fortschritt sein soll, es werden immer größere Monitore angeboten, aber anstatt die Auflösung zu erhöhen, werden einfach größere Pixel benutzt, sodass man weiter weg sitzen muss, um die gleiche (Pixel pro Betrachtungswinkel) Auflösung zu haben. Warum einen 22 Zoller mit 0,282 mm Pixelabstand kaufen und dann 1 Meter wegsitzen müssen wenn ich mir genausogut einen 20 Zoller mit 0,258 mm Pixelabstand zulegen kann und dann nur 90cm wegsitzen muss? Was bringt mir ein 22 Zoller, wenn ich damit nur eine geringere relative Auflösung habe (Pixel pro Meter), sofern ich nicht die Möglichkeit habe, ihn weiter weg zu platzieren, wofür es jedoch aber auch keinen Grund gibt. Rausgeschmissenes Geld?


    Ich stöberte folglich bei den 20 Zollern, musste jedoch feststellen, dass die meisten Testberichte schon 3 Jahre auf dem Buckel hatten, daher war es mir nicht möglich ein geeigentes Modell für meine Ansprüche (Preis>Grafik>Spiele) zu finden.
    Die kleinsten gefunden Pixel hatte überigens der 19 Zoller ViewSonic VX1940w mit 0,243 mm. Dieser kommt aber aufgraund der schlechten Bildquali nicht in Frage.


    Pixelgröße /// optimaler Abstand zum Monitor


    0,243 -- 84,3 cm
    0,257 -- 88,9 cm
    0,272 -- 97,1 cm


    Die 23 Zoller besitzen wiederum schön kleine 0,257 Pixel, da 1920x1200er Auflösung statt 1680x1050 wie bei den 22 Zollern. Die 22 Zoller haben für mich jedenfalls die Krankheit der zu großen Pixel, eine Zollgröße drunter und drüber sieht es besser aus. Was sagt ihr zu diesem Pixelphänomen der 22er?


    Und vor allem: gibt es noch zeitgerecht qualitative 19/20 Zoller?