Posts by Gnaaah

    Ich muss sagen, dass ist mir auch sehr negativ aufgefallen. Das Datenblatt auf der letzten Seite ist zwar ok und hat alle Infos, aber das fällt beim überfliegen nicht auf. Wichtige Informationen wie Größe, Panel, Auflösung und Refresh-Rate bei Monitoren möchte ich gerne auf der ersten Seite lesen, weil davon abhängt ob ich überhaupt weiterlesen werde.
    Genauso wie ich mir keinen Test von einem 19" Monitor anschaue wenn ich nach einem 34" suche will ich keinen Test über ein TN-Panel lesen wenn ich einen IPS Monitor suche. Beim Samsung C34F791WQU Test wird der Panel-Typ zum Beispiel das erste mal auf der zweiten Seite mit folgenen Nebensatz erwähnt "Wie von VA-Panels gewohnt,...".


    Das aber nur als Kritik was mir persöhnlich nicht gefällt, ansonsten sind die Tests alle sehr professional und lesenswert :)

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    warum Du den von Dir genannten BenQ nicht vorgezogen hast (vorausgesetzt, Trägheit ist nicht das stärkste Kriterium)? Den gibt es doch zu wesentlichen günstigerem Preis für mehr Platz auf dem Bildschirm.


    Also ich habe den BenQ nicht gehabt, kann also nichts wirklich bestätigtes dazu sagen. Ich habe mich gegen ihn entschieden weil ich ab und zu spiele und mich auch beim Arbeiten schlieren nerven und ich vom BenQ da schlechtes gehört habe. Dazu kommen Problemberichte mit Backlight-Bleeding und Helligkeitsverteilung (und zwar auffälliger als beim P23). Mit anderen Worten außer dem Preis spricht nichts für den BenQ gegenüber dem P23T-6 und der Preis ist nicht mein Top-Kriterium (außer wenn es um einem 300 vs. 2000€ Monitor geht natürlich). Dazu kommt noch das ich eben mit Fujitsu schon gute Erfahrungen gemacht habe mit dem P19-2 und mit das Design vom P23T-6 auch besser gefällt.
    Prad hat den BenQ ja getestet da kannst du sicher eine informativere Antwort finden, aber mit Backlight-Bleeding und schlechter Helligkeitsverteilung musst du (wie beim P23T-6 teilweise ja auch) trotzdem rechnen, auch falls das im Test nicht erwähnt wird.



    Übrigens, um nochmal mein "Reperatur"-Thema endlich ordentlich abzuschließen habe ich nochmal einen Vergleich vorher-nachher zum Bleeding eingefügt. Das ist also nach meinem zweiten Versuch wo ich den Rahmen entfernt hab, statt stellenweise abzukleben (wie immer eine Warnung: Das heißt nicht das es anderswo genauso klappt, es kann schlimmer werden, der Monitor kann beim Versuch kaputt gehen).

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    Danke Ente! Irgendwie bin ich grade ziemlich blöd im Kopf :S. Das sind dann doch 3,2 cm weniger Höhe als beim bisherigen... mh... jetzt schmeckt's mir doch nicht mehr so.
    Ein 22" 16:10 wäre da toller. Von FSC. 6-er Serie.


    Also ich habe meinen P19-2 (der immernoch gute Dienste leistet) nun daneben hängen, als Zusatzmonitor wenn ich an etwas platzintensiven arbeite. Es passt beim P23 vertikal auch mehr auf den Bildschirm weil der Pixelabstand geringer ist - dafür ist natürlich alles kleiner (aber das ist auch so bei 24" nur das da noch mehr raufpasst). Als reines Größenupdate - also Ersatz - zum 19" ist ein 23" aber tatsähclih nicht so sonderlich geeignet. Zwar ist die Bildschirmfläche größer, aber der "Wow"-Effekt hält sich in Grenzen. Da müsste es schon ein 24" oder 27" sein. Ich hatte vor dem P23 einen 27" zum Test da und das ist schon merklich größer - aber man gewöhnt sihc an alles recht schnell :)


    Leider gibt es für > 23" noch keine Nicht-TN LEDs und ein guter herkömmlicher 27" verbraucht gut und gerne 75 Watt im Betrieb. Das sind also fast 60 Watt mehr die im Sommer den Raum heizen als beim P23T. Außerdem sind ordentliche Monitor in 27" natürlich auch eine andere Preisklasse.

    Also bevor ich ihn auseinander genommen hatte, fiel es in komplett dunklen Szenen deutlich auf. Das Worst-Case-Bild (also das aus dem Film) in meinem Thread ist ja nicht überbelichtet, sondern durchaus das was man auch selbst sieht unter ungünstigsten Bedinungen (komplett dunkler Raum). Für jemand der bei Tageslicht unter Windows arbeitet wird das sicher nie ein Problem sein, aber jemand anderes der vorhat Nachts "Alone in the Dark" zu spielen sieht das schon anders aus, da kann es real unakzeptabel werden.
    Wie gesagt, der Monitor ist desswegen nicht schlecht (und ich habe mich auch für ihn entschieden letztendlich), es sollte nur jedem klar sein. Wobei ich auch nicht weiß wie verbreitet das Problem bei anderen Monitoren ist, es trifft ja nicht nur den P23 (der NEC hatte z.B. das selbe, mein guter alter P19-2 dagegen ist komplett schwarz ohne eine Aufhellung irgendwo).

    Ich habe den (wie immer sehr ausführlichen und gut geschriebenen) Test grade überflogen und stimme insgesamt zu, der P23 in ein guter Monitor mit vielen Qualitäten. Allerdings frage ich mich ob ihr hier ein vom Hersteller ausgesuchtes Gerät oder einen Blindkauf verwendet habt, da ihr mir grade im Bereich vom Backlight-Bleeding doch ein sehr gutes Gerät erwischt habt wie mir scheint. Ich habe im Netz einige andere Fotos vom P23 gesehen, auf denen das Backlight-Bleeding auch sehr deutlich hervorscheint, meine Erfahrung war also kein Einzelfall sondern vermutlich eher die Regel in verschieden starker Ausprägung.


    Nicht dass ich falsch verstanden werde, wie schon gesagt für mich ist der P23T-6 fast ideal, aber die größte Schwachstelle die auch jeder Käufer kennen sollte ist eben dieses Problem während es im Test praktisch nicht zu erkennen ist. Das reduziert dessen Aussagekraft imho schon etwas.


    Oh und danke für die Aufklärung zur neuen Pixelfehlerklasse I, ich hatte schon gehofft die Zeit der Pixelfehler ist endlich überwunden :)

    Naja das wichtigste habe ich oben ja schon geschrieben, da das für mich ein Ausschlusskriterium war habe ich ihn nicht weitergetest. Als Kurzusammenfassung:


    Positiv: Gute Mechanik / Design (aber nicht höhenverstellbar), lautlos, sehr stromsparend, subjektiv gutes Bild und Farbdarstellung, kein Bleeding aufgefallen, Reaktionsschnell, keine Schatten erkennbar


    Negativ: Blickwinkelstabilität und bei meinem Exemplar die schon erwähnten Farbverläufe die entweder durch eine helle untere Hälfte oder die Blickwinkelabhängigkeit zustande kam.


    Die Farbverläufe waren für mich extrem störend, was oben dunkelrrot war wurde unten zu Hellrot - als kein akademisches Problem für Grafiker sondern ein Ärgernis wenn man sich z.B. eine Webseite mit einfarbigen Hintergrund anschaut. Wenn man vorraussetzt dass mein Examplar kein Einzelfall war würde ich den Monitor insgesamt nur zum Spielen oder Filmegucken empfehlen (da fallen Farbverläufe wenig auf) oder wenn man sehr unempfindlich gegenüber solchen Sachen ist. In der Praxis fällt es immer dann auf wenn eine Farbe über eine große Fläche dargestellt wird.

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    Sowas darf man sich nicht gefallen lassen, ich würde den Bildschirm ohne lange zu überlegen zurückschicken.


    Ich habe generell kein Problem damit einen Monitor der mir nicht gefällt zurückzuschicken (und auch wenn es für die Händler natürlich nicht so toll ist, ist das nunmal der Ausgleich dafür dass ich ihn mir nicht im Laden direkt angucken kann), aber in dem Fall bringt mir das ja nix. Dann hätte ich immernoch keinen Monitor und bis auf das (jetzt sehr akzeptable) Bleeding erfüllt dieser Monitor fast alle meine Vorstellungen: Lautlos, gutes Bild, Causal-Gaming geeignet, Stromsparend und dadurch wenig Verlustwärme und ein gutes Design. Da gibt es nunmal nix anderes derzeit auf dem Markt was an den P23T-6 rankommt - daher hatte ich mir ja auch den NEC noch angeschaut.
    Es stimmt aber schon das ich glücklicher wäre, wenn der Monitor 50€ mehr kosten würde und Fujitsu dafür die Qualitätkontrolle etwas verbessert.


    Noch als Nachtrag zum Test:<br>Inwzischen hat mich auch der Helligkeitssensor überzeugt. Nachdem ich ihn erst gemieden habe, da ich fürchtete dass er eh nur ein zu hellen Bild zeigt (ich mag es eher wenn der Monitor im dunklen auch sehr dunkel ist), hat er mich positiv überrascht. Die Helligkeitseinstellung ist sehr konservativ, so dass er in einem dunklen Raum (Lampenlicht) von alleine bis auf 0 runtergeht. Da man die Mindesthelligkeit wählen einstellen kann, kann ich so die für mich ideale Helligkeit einstellen und der Sensor sorgt nur dafür dass wenn es wirklich mal sehr sonnig ist, der Monitor dann entsprechend hochregelt. Einziges Manko ist, dass der Sensor sehr schaltfreudig ist und im Sekundenbereich reguliert, wer einen Arbeitsplatz hat wo regelmäig das Licht kurzzeitig schwankt (z.B. durch Schatten die auf den Sensor fallen) wird das nicht so toll finden.

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    So I wonder, maybe the manufacturer would replace the monitor because of these defects or to fix it?


    I doubt this. It is not really a defect but a common problem with TFT it seems.


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    Do you tape the entire edge of the monitor or just parts ?


    After working on it a while, i think there are two reasons for this backlight bleeding:
    1. Tension within the panel itself. You cant fix that.


    2. Pressure points on the panel. This is imho nearly always the case when you see the heavy edge bleeding. Here you can try to fix it by releasing pressure from those points (where the backlight bleeding appears), for example by taping them. However by doing this, you might very well create new pressure point as you can see in my picture on the right border. Its really quite tricky and you have to do it by the trail and error method. What i ended up doing with taping the whole panel (except the top) with thin protective tape and in turn removing the whole tin frame you see on the picture. This gave the whole panel a bit more space so the plastic frame doesn't hits the panel too hard anymore when put back together. It is not the perfect solution im sure and i still have a bit bleeding in the same areas as before starting to work on it, but its better then before. If you have enough time and skill you can probably get a nearly perfect result, i would think (but i have neither, esp not the patience for it ;) ).


    Now for the disclaimers: You will void you warranty the moment you try to open the panel. Because you have to bend plastic it is hard to do it without any traces, so the manufactor will know. If you do it wrong, you might kill your screen (there are some cables which you have to take care of not to rip off like the brightness sensor on top). The taping can very well worse the bleeding on the first try and if you end up bending the tin frame in the try to open it, it might be permanent (as long as you keep the tin frame). So this is no "just give it a try, if it doesn't works nothing happens"-thing, you might very well make stuff worse so be sure you know if you really want to try it. On the other hand, if i had that heavy edge bleeding again, i would try it every day :)

    Ich habe den P23T-6 hier mit dem Nec EA232WMi verglichen und wie im Ergebnis zu sehen war, gefällt mir der P23T etwas besser. Nur mit dem Backlight-Bleeding konnte ich mich weiterhin nicht so richtig anfreunden. Also was macht der gewissenhafte User in so einem Fall mit seinem 4 Tage alten Monitor? Richtig: Auseinandernehmen ;)


    WARNUNG: Nachmachen auf eigene Gefahr. Zerstört Händler und Herstellergarantie!


    Nach Inspiration von TftCentral hab ich also das Panel auseinandergenommen und die problematischen Stellen abgeklebt.



    Mit dem Ergenis bin ich zufrieden:


    Wie man sieht sind die hellen Stellen am unteren Rand fast verschwunden (im Vergleich zu vorher). Das Bleeding am rechten Rand (wo ich nichts geklebt habe) ist durch das Öffnen ein bisschen stärker geworden, aber lange nicht so problematisch wie die Stellen unten vorher. Mit etwas Elan könnte ich die natürlich auch noch beheben und abkleben, aber im Moment ist mir das zu mühsam das Ding wieder auseinanderzufummeln.


    Hier noch das neue Worst-Case-Bild zum Vergleich:

    Dies ist ein Kurztest des NEC EA232WMi (LED) für alle die bisher (wie ich vorher) keine Infos zu diesem im Netz finden :) Außerdem gibt es einen direkten Vergleich zum Fujitsu P23T-6.


    Um kurz die Basisdaten abzuhaken - der Monitor hat ein Edge-LED Backlight und ein IPS Panel. Laut Datenblatt besitzt er außerdem die Pixelfehlerklasse I (keine Pixelfehler erlaubt) wenn ich das richtig gelesen habe. Er hat eine Bildschirmdiagonale von 23" bei einem Verhältnis von 16:9 - ist damit nach heutigen Maßstäben nicht sonderlich groß. Bei einer Auflösung von 1920*1080 ist die Pixeldichte recht hoch. Er hat einen integrieten Umgebungslichtsensor, auf den ich hier aber nicht weiter eingehe, da ich diesen nicht nutze.


    Die Daten lesen fast identisch mit dem des P23T-6, daher ahnt ich schon böses, aber alles zu seiner Zeit.


    Mechanik und Optik: Daran gibt es nicht viel auszusetzen. Stabiler Fuß, drahbar, schwenkbar, höhenverstellbar und neigbar. Im Vergleich zum P23T-6 gefällt mir das Design etwas weniger, aber das ist Geschmackssache. Was auffällt ist dass der Rahmen viel höher ist, so dass man etwas mehr das Gefühl hat durch ein Fenster zu schauen, während man bei P23T-6 eher auf eine Fläche schaut. Aber das ist nichts weltbewegendes.


    Betriebsgeräusche: Er gibt ein minimales Surren ab wenn man sein Ohr an die Lüftungschlitze hält. Beim arbeiten sollte es kaum hörbar sein. Der P23T-6 ist jedoch leiser/lautlos.


    Stromverbrauch: Der Verbrauch reicht von ~7Watt bei 0% Helligkeit bis ~32Watt bei 100%. Das ist ein recht guter Wert, wenn auch für LED-Backlight nicht hervorragend imho (ein Vergleich zu anderen IPS Paneln habe ich jedoch nicht, nur TN Panel). Allerdings ist der verbauch vom (ebenfalls sehr sparsamen) Eizo EV2333WH nur minimal höher, obwohl dieser kein LED-Backlight nutzt. Der Wert ist außerdem identisch mit dem des P23T-6, wobei der Nec die Helligkeit noch um einiges mehr runterregeln kann (auf Werte die zum Arbeiten unsinnig sind) und daher bei einem geringeren Wert beginnt.
    Im Standby verbraucht er laut Hersteller 0.4W, so fein ist mein Messgerät leider nicht. Fujitsu wirbt jedoch mit 0.0W und hat eine spezielle Technik verbaut (man hört ein Klick wenn sich er Monitor abschaltet). Aber beide Werte sind komplett akzeptabel.


    Helligkeitsverteilung:


    Die Helligkeitsverteilung ist insgesamt gut. In den unteren Ecken meine ich minimale Schatten zu sehen (wie beim P23), aber alles in allem gibt es hier nicht viel Grund zu beschwerde. Das Bild zeigt die Abweichungen bei einer Helligkeit von 120dc/m2. Die maximalen Abweichungen sind etwas geringer als beim P23T, ich würde dies aber auf die Serienstreung schieben (siehe unten).




    Subjektive Bildqualität: Mit dieser bin ich sehr zufrieden, wie vom IPS-Panel zu erwarten werden die Farben kraftvoll und Blickwinkelstabil dargestellt und das gesamte Bild ist sehr angenehm. Vor der Kalibrierung ist der Weißpunkt etwas zu warm, aber das lässt sich problemlos beheben.


    Hintergrundbeleuchtung/Schwarz: Hier ist die größte Schwachstelle des Monitors. Auf einem komplett schwarzen Bildschirm leuchtet die LED-Bleuchtung sichtbar durch. Auf einem komplett schwarzen Monitor bei dunkler Umgebung ist das Bild dadurch störend inhomogen Auch mein Spyder bestätigt dies.
    Beim normalen Arbeiten ist es nicht wahrzunehmen, da es nur bei Schwarz (oder extrem dunklen Farben) auftritt und dann auch nur zu erkennen ist wenn das gesamte Bild diese Farbe hat. Auch beim anschauen eines dunklen Filmes ist der Effekt höchstens zu erahnen. Insgesamt stört es in der Praxis also eher selten, aber das Problem ist sichtbar vorhanden.



    Im Vergleich zum P23T-6 ist das durchscheinen etwas gleichmäßiger, dafür großflächiger. Wie bei der Helligkeitsverteilung denke ich dass dies eher an der Serienstreuung liegt, als das ein besseres Panel verbaut wurde.


    Wie beim P23T-6 hier ein Worst-Case Foto:


    Schlieren:


    Die Schlierenbildung ist akzeptabel außer für extrem Empfindliche Spieler und ungefähr auf dem gleichen Level wie die des P23T.


    Fazit: Ein empfehlenswerter Monitor wenn man mit den Schwächen (Backlight-Bleeding) leben kann. Im Vergleich zum P23T-6 würde ich die Bildqualität als identisch einstufen (vermutlich sind die Panel baugleich?), in diesem Test war der NEC leicht besser als der P23T in der Helligkeitsverteilung und beim Backlight, ich bin mir jedoch ziemlich sicher dass dies wie schon erwähnt ausschließlich die Serienstreuung ist.


    P23T-6 vs. EA232WMi
    Es bleiben also nur die "weichen" Faktoren, und hier gefällt mir die P23T-6 durch sein Design, Lautlosigkeit, 0-Watt-Poweroff-Funktion und das leichter zu bedienende OSD-Menü etwas besser.

    Ich kann leider keine Posts editieren in dem Forum ( :wacko: ), daher eine Korrektur hier: Bei der Helligkeitsvermessung im ersten Post habe ich etwas geschlampt, habe heute nochmal etwas gewissenhafter bei 120dc/m2 gemessen. Das Ergebnis habe ich in einem Bild zusammengefasst. Es ist kein genau koordinierte 42-Messpunkt Chart, aber es gibt in etwa eine Vorstellung zur Helligkeitsverteilung:



    Zu sehen ist, dass der Großteil des Bildschirms eine Abweichung von -5% bis +%5 hat, zu den Rändern hin fällt die Helligkeit dann ab, in kleinen Bereichen direkt am Rand bis zu ~18%. Die Ecken konnte ich nicht wirklich messen und habe sie daher geschätzt, sie sind auch die einzigen Bereiche wo man mit bloßen Auge einen Helligkeitsunterschied festmachen kann, bei den -18% Bereich (der wirklich nur direkt neben dem Rand ist), kann man es zumindest bei einem homogenen Graubild bei genauem hinsehen erkennen.
    Insgesamt finde ich die Helligkeitsverteilung akzeptabel, auch wenn es sicherlich nicht die Spitzenklasse ist.

    Ich habe noch etwa extra Abreit investiert (auch um mich selbst zu entscheiden ob ich ihn wirklich behalte) und ein paar Fotos gemacht, die einige meiner Aussage verdeutlichen können. Alle Fotos sind bei maximaler Helligkeit aufgenommen worden. Geometrische Verzerrungen liegen an der Linse der Kamera, der Monitor ist viereckig ;)



    Fangen wir mit dem schlimmsten an, welches ich Black Horror getauft habe ;) Ein Schwarzbild in einem dunklen Raum, es zeigt sehr gut wie die LED-Beleuchtung durch das Schwarz scheint und das Bild ausleuchtet. Bitte beachtet, dass die Kamera hier solange belichtet hat, bis sie genug "Helligkeit" eingefangen hat, so sieht das Bild natürlich nicht aus wenn ihr davor sitzt, es dient nur dazu zu verdeutlichen wo das Problem liegt:


    Um die Auswirkungen für die Praxis zu verdeutlichen habe ich hier ein Worst-Case Bild gemacht, ein sehr dunkler Film wo auch noch die betroffenen Stellen im kompletten Schwarz liegen. Es sieht im Standbild störender aus als im Film, aber man kann es natürlich auch im Film erkennen, insbesondere wenn man genau hinschaut.


    Hier ein komplett weißen Bild. Die Ausleuchtung ist insgesamt homogen, nur in den unteren Ecken sind leichte Schatten:


    Und zum Schluss der Schlierentest, gemacht bei den Standardeinstellungen (maximale Geschwindigkeit), Verschlusszeit 1/1250. Das Ergebnis ist für ein IPS Panel nicht schlecht finde ich.

    Dies ist ein Kurztest des Fujitsu P23T-6 für alle die bisher (wie ich vorher) keine Infos zu diesem im Netz finden :)


    Um kurz die Basisdaten abzuhaken - der Monitor hat ein Edge-LED Backlight und ein IPS Panel. Laut Datenblatt besitzt er außerdem die Pixelfehlerklasse I (keine Pixelfehler erlaubt) wenn ich das richtig gelesen habe. Er hat eine Bildschirmdiagonale von 23" bei einem Verhältnis von 16:9 - ist damit nach heutigen Maßstäben nicht sonderlich groß. Bei einer Auflösung von 1920*1080 ist die Pixeldichte recht hoch. Er hat einen integrieten Umgebungslichtsensor, auf den ich hier aber nicht weiter eingehe, da ich diesen nicht nutze.


    Nun zu den Sachen die man nicht bereits im Datenblatt lesen kann :)


    Mechanik und Optik: Wie schon von den Vergängern gewohnt sehr ansprechend (natürlich Geschmacksache) und stabil. Der Fuß ist Höhenverstellbar und das Display neigbar.


    Betriebsgeräusche: Erfreulicherweise keine. Er ist komplett lautlos, egal auf welcher Helligkeit.


    Stromverbrauch: Der Verbrauch reicht von ~15Watt bei 0% Helligkeit bis ~31Watt bei 100%. Das ist ein recht guter Wert, wenn auch für LED-Backlight nicht hervorragend imho (ein Vergleich zu anderen IPS Paneln habe ich jedoch nicht, nur TN Panel). Allerdings ist der verbauch vom (ebenfalls sehr sparsamen) Eizo EV2333WH nur minimal höher, obwohl dieser kein LED-Backlight nutzt.


    Helligkeitsverteilung: Die Helligkeitsverteilung ist gut und die maximale Abweichung die ich gemessen habe liegt bei um die 8%, wobei auf einem weißen Bildschirm subjektiv in den unteren Ecken minimale, nicht störende Schatten zu sein scheinen (komme da mit dem Spyder nicht hin). Insgesamt positiv.


    Subjektive Bildqualität: Mit dieser bin ich sehr zufrieden, wie vom IPS-Panel zu erwarten werden die Farben kraftvoll und Blickwinkelstabil dargestellt und das gesamte Bild ist (auch vor der Kalibrierung) sehr angenehm.


    Hintergrundbeleuchtung/Schwarz: Hier ist die größte Schwachstelle des Monitors. Auf einem komplett schwarzen Bildschirm leuchtet die LED-Bleuchtung sichtbar an den Rändern und in der linken Ecke durch. Auf einem komplett schwarzen Monitor bei dunkler Umgebung ist das Bild dadurch störend inhomogen Auch mein Spyder bestätigt dies. Nun wird auch klar wieso Fujitsu LED noch nicht für größere Bildschirme benutzt.
    Beim normalen Arbeiten ist es nicht wahrzunehmen, da es nur bei Schwarz (oder extrem dunklen Farben) auftritt und dann auch nur zu erkennen ist wenn das gesamte Bild diese Farbe hat. Auch beim anschauen eines dunklen Filmes ist der Effekt höchstens zu erahnen. Insgesamt stört es in der Praxis also eher selten, aber das Problem ist sichtbar vorhanden.


    Schlieren: Dies habe ich bisher nicht direkt geteset. Wirklich nützlich für euch ist es ja auch nur mit einem Foto oder Vergleichsmöglichkeiten. Ich kann nur sagen das ich bisher nichts negatives bei der Reaktionszeit bemerkt habe und das Schlierentestbild auch keine Auffälligenkeiten zeigte (mit bloßen Auge würde ich es auf dem gleichen Level meines P19-2 einordnen). Mit den angegebenen 5ms wird es sicher kein Traum Hardcorespielers sein, aber ich denke die Reaktionszeiten sind gut genug um in allen sonstigen Szenarien nicht aufzufallen.


    Fazit: Ich werde meinen P23t-6 behalten. Wenn da die Sachen mit dem Schwarz nicht wäre, bekäme er von mir ein "sehr gut" aber so reicht es noch für ein "gut". Selbst wenn es in den meisten Situationen nicht sollte diese nicht vorkommen.
    Im Moment ist seine einzige direkte Konkurenz (Consumer, Nicht-TN-Panel, LED-Backlight) jedoch der BenQ BL2400PT und zumindest laut Ct hat dieser das gleiche Problem und ist dazu noch reaktionsträger.

    Wenn du zwei Monitor benutzten willst und dabei noch Bildbearbeitung / Grafik machst, kannst du imho TN-Panel getrost abschreiben. Bei dem kleinen Blickwinkel ändern sich die Farben ja sofort wenn du den Kopf etwas drehst um auf den zweiten Monitor zu schauen. Ich kann dir davon nur abraten insbesondere wenn du 5+ Stunden daran sitzt. Also erstes Kriterium: Kein PN und erst danach noch LED wenn es der Preis zulässt.


    (siehe auch meine Erfahrungen in meinem LED Thread)

    Laut Datenblatt hat der P24W-6 auch nur den RGB Farbraum, nur der P27T-6 hat einen erweiterten Farbraum. Dass der 23" allerdings 16:9 und damit ein ganzes Stück weniger Bildschirmfläche hat als der 24" 16:10 habe ich tatsächlich etwas übersehen, das wird dann doch nicht so viel mehr als mein bisheriger 19" TFT - ist allerdings nicht so schlimm da ich eh plane die beiden als Dual-Display zu nutzen und den zweiten zuzuschalten wannimmer ich mehr Extra-Platz beim Arbeiten brauche.


    Neben den Bild (und hoffentlich nicht vorhadenen Betriebsgeräusch) bin ich auch auf den Stromverbrauch gespannt: der 27" Acer kam mit 15 (!) Watt aus bei 0% Helligkeit (was mir fast noch etwas zu hell war), Fujitsu gibt 27 Watt im EPA Mode an - mal schauen ob es wirklich so viel bleibt.

    Ach was solls, ich habe mir den P23T-6 mal bestellt. Ich hoffe (für den Händler ;) ) dass er mich nicht entäscht, aber bisher hatte ich mit der Fujitsu P-Line eigentlich recht gute Erfahrungen gemacht.

    Ich bezog mich dabei auf allgemeine Benutzerkommentare die im Netz eher in die negative Richtung gehen (und das ist bei einem Consumer-TFT für mich schon ein starkes Warnzeichen) und den Kurztest in der Ct, die Ausleuchtungsprobleme bemängelt. Da er auch wegen den langen Schaltzeiten daher eh nicht für mich in Frage kommt, habe ich den Test bei euch noch nicht gelesen (da im Moment auch keine anderen Geräten unter den Premiumtests sind die mich näher interessieren).


    Nochmal zum eigentlichen Thema: Der Fujitsu P24W-6 kostest ja fast das doppelte vom 23iger, obwohl er laut Datenblatt die gleiche Paneltechnologie zu haben scheint und nur kleinere Vorteile wie HDMI-Anschluss vorzuweisen hat (und eben kein LED). Weiß jemand woran das liegt - also gibt es in den Daten was was ich übersehen habe?

    Ich brauchen einen größeren Monitor und dabei würde ich am liebsten einen mit LED Backlight nehmen (weniger Stromverbrauch, weniger Hitze im Sommer, lautlos, umweltfreundlich, flach). Nun hatte ich mir vor kurzem den Acer S273HL gekauft, wobei ich dachte das ein TN Panel heute ja nicht mehr so schlimm sein kann. Leider war das für mich eine ziemliche Entäuschung da durch die geringe Blickwinkelabhängigkeit (und ggf. auch durch inhomogene Ausleuchtung, da bin ich nicht sicher), einheitlich Farben über den Bildschirm zu Farbverläufen wurden.
    Ich bin ja eigentlich nicht soo anspruchsvoll an die Farbtreue, aber wenn der Monitor sich dann für eine entschieden hat soll die auch überall gleich aussehen.


    Es muss also ein anderer her und da bleiben bei LED und bis ~1k€ eigentlich nur drei:
    BenQ BL2400PT (MVA) , Fujitsu P23T-6 (IPS), Flatron W2420R (S-IPS)


    Der BenQ fällt raus wegen seiner Reaktionszeiten und imhomogenen Ausleuchtung. Zu den letzten beiden suche ich mehr Infos. Vor allem natürlich zum Fujitsu da dieser am interessantesten klingt mit Preisausrichtung auf den Mainstream und 5ms Reaktionszeit GtG. Am meisten sorgt micht die Ausleuchtung: Ist bei Edge-LED beim derzeitigen Technikstand da generell mit Problemen zu rechnen?


    Ich habe auch gesehen dass der P23T-6 in der Testvorschau ist (ein Prad-Test wäre natürlich optimal :) ). Gibt es da irgendwelche Vorhersagen zum Zeitraum? Da ist ja noch ein Monitor einen Monat länger im Labor und ganz so viel Geduld habe ich dann doch nicht mehr.