Posts by Kumster

    Doppelpost:


    Jo, habe es etwas verdreht verstanden.


    "Zwischen den Stützstellen interpoliert das CMM (Color Management Module). Je höher die Anzahl der Stützstellen, umso genauer ist das Profil, da Interpolationsfehler vermieden werden."


    In der LUT steht welche Farbe vom Computer gesendet wurde und welche Farbe der Bildschirm ausgegeben hat, dann erfolgen Berechnungen vom Colormanagement-Modul(CMM). Ist aber umständlich, wenn man es so gemacht hätte wie ich es jetzt fälschlicherweise dachte wäre es doch auch richtig gewesen und es gäbe die Probleme nicht? Vorallem das jedesmal neu zu Berechnen ist doch unsinn wenn man eine LUT hat, dann kann man doch gleich die korrigierten Werte in die LUT abspeichern anstatt die falschen um sie jedes mal neu zu berechnen.


    Ganz simpler denkfehler:


    In der LUT steht nicht:


    "Das will ich haben" / "Das muss ich senden"


    sondern


    "Das habe ich gesendet"(Computer an den Bildschirm) / "Das habe ich erhalten oder gesehen" (Bildschirm)


    Wie blöd ist das denn?

    Wenn ich Profile verwende brauche ich den Bildschirm doch nicht in den sRGB oder den AdobeRGB-Modus umschalten, dann ist es doch Softwarekalibriert vom Computer und nicht vom Bildschirm. Wenn ich Profile verwende dann stelle ich den Bildschirm entweder auf native Farben oder den größtmöglichen Farbraum. Farbmanagementfähige Software brauche ich nur wenn ich verschiedene Farbräume gleichzeitig auf dem Computer benutze weil die Software dem Computer mitteilt welches von den beiden Profilen es will. Wenn ich hier unter Windows das Standardprofil ändere dann ändern sich doch schon die Farben, das Standardprofil gilt für jedes Programm das kein Farbmanagement besitzt oder verwenden soll.


    Wenn ich Farbmanagement mit flexibler Farbraumemulation betreibe dann stelle ich den Bildschirm auf native Farben und den größtmöglichen Farbraum, den Rest regeln die hinterlegten Profile wenn es denn LUT-Profile sind. LUT ist die Abkürzung für "Look Up Table" oder auf Deutsch Nachschlagtabelle. Der Computer will hellgrün auf dem Bildschirm also schlägt er den Eingabefarbwert in der LUT des Profils nach unter "hellgrün" und dort steht dann er muss den Ausgabefarbwert "dunkelgrün" an den Bildschirm senden, auf dem Bildschirm wird es dann als hellgrün angezeigt.


    Hier steht es:


    Bei der Umrechnung von Farbwerten wird für einen Eingabefarbwert der entsprechende Ausgabefarbwert in dieser Tabelle nachgeschlagen. Die Tabelle kann natürlich nicht beliebig viele Farbwerte enthalten, sondern nur eine festgelegte Anzahl.


    In der Praxis enthält ein Profil zwischen 5000 bis 40.000 Farbwerte, die als Stützstellen oder GridPoints bezeichnet werden. Zwischen den Stützstellen interpoliert das CMM (Color Management Module). Je höher die Anzahl der Stützstellen, umso genauer ist das Profil, da Interpolationsfehler vermieden werden.


    Quelle:


    In einem ICC-LUT-Profil ist für jede einzelne Farbe der entsprechende korrigierte Wert gespeichert, das hat nicht im geringsten etwas mit der Grafikkarten-LUT zu tuen. Die Grafikkarten-LUT sendet dunkelgrün wenn es hellgrün sein soll weil Sie es vom Prozessor gesagt kriegt dunkelgrün zu senden der es wiederum mit dem Profil verglichen hat. Die Grafikkarten-LUT ist höchstens maßgebend wenn du eine andere Grafikkarte verwendest die eine Abweichende LUT zur der hat mit der du das Profil erstellt hast.


    Der Text hier ist direkt aus iColor kopiert:


    Wählen Sie die Art der Kalibration und das verwendete Messgerät aus. Fahren Sie dann mit dem nächsten Schritt fort.


    Das steht unter Einstellungen im Feld unten, die Art der Kalibration lautet sRGB. Ich will sRGB haben von was auch immer es jetzt auf dem Bildschirm(unkalibriert) ist. Im sRGB oder AdobeRGB-Modus vom Bildschirm ist es ja schon kalibriert, da brauchst du keine Profile.

    Häh? Soweit ich es verstehe hinterlege ich auf dem PC verschiedene Profile für verschiedene Geräte. Das Gerät ist ein Dell U3011(Farbverwaltung - Gerät) und er hat 2 Profile für sRGB und AdobeRGB(mit dem Gerät verknüpfte Profile), in den Programmen(Bildbearbeitung/Präsentation, Spiele oder anderes) ist doch nur hinterlegt welches von den beiden Profilen sie verwenden wollen(oder auch nicht, dann Standardeinstellung von Windows) und das können sie natürlich auch mit 2 Farbräumen gleichzeitig wenn man das will. Die eine Sache wollen Sie in sRGB auf dem Bildschirm und die andere in AdobeRGB, so werden dann die einzelnen Pixel auf dem Bildschirm vom Computer eingestellt mit dem entsprechenden Profil.


    Ich stelle bei iColor Display unter Einstellungen sRGB ein und achte darauf das mein Bildschirm auch in der Lage ist die wieder zu geben. Dann zeichnet es die entsprechenden Werte auf und berechnet diese, dann kann ich die in einem Profil abspeichern. Also habe ich unter iColor als Ziel sRGB eingestellt und das Profil entsprechend auch als sRGB gespeichert. Da berechnet doch nichts mehr um wenn man das Profil hat, das ist doch schon alles in dem Profil festgelegt wie es auf dem Bildschirm erscheinen soll, der Computer liest dann nur von dem Profil ab welche Farbe er an dem Bildschirm sendet. D.h. er schlägt im Profil die Farbe nach und sendet den dazugehörigen korrigierten Wert der dort in dem Profil steht an den Bildschirm, das wovon ich rede ist dann ein LUT-Profil. In einem Matrix-Profil tut er aber dann berechnen und dann kommen auch die Probleme auf von denen du redest aber bei einem LUT-Profil ist das ganz was anderes.


    Die Spiele müssen also keine ICC-Profile auswerten, die haben damit rein gar nichts am Hut und wissen damit auch nichts anzufangen. Deswegen ja die Standardeinstellung in Windows 8 für einfach ALLES, das gilt auch für Spiele. Mag aber schon sein das vielleicht das ein oder andere Spiele diese Einstellungen überschreibt, das kann man aber auch wieder mit einem Tastendruck rückgängig machen oder mit einem anderen Programm erzwingen.


    Mag sein das ich jetzt vollkommen verdrehte Vorstellungen habe und es vollkommen umgekehrt funktioniert als ich dachte aber so wie ich es bis jetzt verstehe scheint es mir doch am wenig kompliziertesten und logischsten wobei deine Aussagen mich zweifeln lassen.

    Ich will doch kein Farbmanagement betreiben sondern nur alles im sRGB, die Profile sind doch nichts anderes als Daten die dem Computer sagen er soll wenn die Farbe hellgrün auf dem Bildschirm erscheinen muss an den Bildschirm die Farbe dunkelgrün senden weil es der Bildschirm dann als hellgrün anzeigt. So erstellst du jeweils unterschiedliche Profile, sRGB oder AdobeRGB zum Beispiel. Starte ich das Computerspiel X dann verwende Profil sRGB und dann sind die Farben auch korrekt, Spiele sind ja in der Regel sRGB also Standardeinstellung sRGB auf dem ganzen Computer und wenn ich mir Bilder anschaue stelle ich ein das mein Bildprogramm das Adobe-Profil verwendet.


    Damit das funktioniert setzt das natürlich voraus das der Bildschirm keine Einstellung hat die den Farbraum schon von vornherein auf 40% begrenzt wenn ich 90% haben will. Das funktioniert dann nicht weil der Bildschirm ja durch seine eigene Einstellung nie mehr Farben anzeigt als die 40% aber umgekehrt ist es möglich von 90% nur 40% anzeigen also muss der Bildschirm immer auf 90% stehen. Damit der Bildschirm dann 40% oder 90% Farben anzeigt hat der Computer seine verschiedenen LUT-Profile von denen er weis was er dem Bildschirm sendet wenn die oder die Farbe von dem gewählten Farbraum kommen soll.


    Weil die Anwendungen explizit auf entsprechende Profile zurückgreifen müssten. Das trifft u.a. auf Spiele nicht zu. Hier wird normalerweise sogar die LUT der Grafikkarte (über die aber ohnehin keine Farbraumtransformationen umgesetzt wird) zurückgesetzt.


    In Windows 8 wird sie das jedenfalls nicht, habe eben noch etwas an dem Beitrag editiert. Möglich ist es auf jeden fall mit Einschränkungen beim umstellen der Profile im normalen Desktopbetrieb, aber sobald eine Vollbildschirm-Anwendung startet kannst du das ganz leicht umgehen und dein ICC-Farbprofil während die Vollbildschirmanwendung gestartet ist erzwingen mit einer speziellen Software.


    Die spezielle Software ist jedoch nicht einmal notwendig weil ein Standardprofil in Windows 8 vollkommen ausreicht. Hier braucht es ja keine Farbprofile(Mehrzahl) wenn ich nur im sRGB bleiben will im Desktop sowie allen anderen Anwendungen.



    Die Kamera geht auch darüber noch hinaus, die interne Auswahl sRGB oder AdobeRGB betrifft hier noch die kameraeigene RAW-Entwicklung nach JPG.


    Oh, d.h. im RAW-Modus habe ich alle Farben die die Kamera aufnimmt sogar mehr als im Adobe? Hätte gedacht im RAW zählt auch die Farbraumeinstellung.



    Direkt auf der Startseite => Wide Gamut Optimierung.


    Ich seh hier nur intelliproof hätte ich jetzt schreiben sollen, nein ernsthaft. Ich habe dort nur Intelliproof gesehen, mal genau geschaut und dort steht es. Danke.


    /quote]
    Das erreichst du beim DELL nur mit dem sRGB-Modus selbst. Die flexiblen Farbraumemulationen der High-Ender sind nach Auswahl natürlich auch fixiert (letztlich ein RGB to RGB DeviceLink). Die Bildschirme können ja nicht hellsehen.


    Ich glaube der Spielmodus ist bei dem DELL ein erweiterter Farbraum, d.h. ich erstelle ein Profil(LUT-Profil, kein Matrix-Profil) zur Beschneidung/Umwandlung/Emulation auf den sRGB-Farbraum. Der Bildschirm soll ja auch nicht hellsehen sondern nur so bleiben wie er eingestellt wurde, die Korrektur macht der PC anhand des zuvor mit dem Colorimeter aufgenommenen Profils das auf sRGB abzielt. Der Bildschirm ändert sich doch nicht in seinen Einstellungen, der zeigt doch immer das gleiche also nehme ich das was er Zeigt mit dem Colorimeter auf und sage dem Computer er soll daraus sRGB machen bzw. es steht ja in dem Profil. Das Profil, wenn es ein LUT-Profil ist, ist nichts weiter als eine Tabelle mit Farbwerten die besagt das der Farbwert genau in den und den Farbwert umgerechnet werden muss bevor er zum Bildschirm gesendet wird. Der Bildschirm hat also damit nichts zu tun, der nimmt nur die Farbwerte vom Computer entgegen und gibt Sie wieder. Der Computer muss dann nur eben durch die Tabelle die Farbwerte auf die für den Monitor richtigen Farben umwandeln.


    z.b. hellgrün auf dunkelgrün umwandeln steht im Profil weil dunkelgrün hellgrün auf dem Bildschirm ist

    Ich habe mich hier auf sRGB festgelegt bei allen medialen Inhalten, d.h. auf meinem Bildschirm kommt nichts anderes als sRGB-Bilder bzw. Farben zur Wiedergabe.


    Das ICC-Standardprofil das ich einstelle wird von jeder Vollbildschirm-Software verwendet sowie von Desktopanwendungen auch, habe ich eben noch um ganz sicher zu gehen getestet und mal auf ein Falsches Profil geschaltet das komplett falsche Farben wiedergibt. Computerspiel gestartet, Bild angesehen, Profil geändert, im Computerspiel geschaut, sehr starke Farbveränderungen, funktioniert also. ICC-Profile funktionieren auch auf Computerspielen als Globale Standardeinstellung.


    Jedenfalls brauche ich hier keine flexible Farbraumemulation sondern nur eine einzige Farbraumemulation auf einen einzigen Farbraum und die lautet:


    Vom Voreingestellten Profil "Spielmodus" im Bildschirm auf den Farbraum sRGB.


    Ich fotografiere auch bloß mit sRGB obwohl meine Kamera als Semi-Professionelles Gerät auch Adobe ohne weiteres schafft. Den Farbraum sRGB wählte ich deswegen weil andere Farbräume in meinem Alltag nicht oft vorkommen, ich also deswegen keine flexible Farbraumemulation brauche sowie das flexible Farbmanagement bei Computerspielen und Filmen schlecht greift. Müsste ich jedes mal von Hand einstellen mit Hotkeys auf der Tastatur oder vielleicht mit Hilfe einer Software ginge das die Farbprofile ändert sobald ein Prozess wie ein Speil gestartet wurde. Wäre sogar mit geringen Einschränkungen möglich eine flexible Farbraumemulation.


    Warum sollte das Ziel also nicht zu erreichen sein? Ich will doch keine flexiblen Farbräume sondern nur einen, sRGB. Ist doch das einfachste Ziel das man sich setzt, von einem Übersättigten Farbraum auf den normalen sRGB. Braucht es nur ein einziges LUT-Profil als Standardeinstellung die Global für den ganzen Computer ohne Ausnahme gilt.


    Fehlt mir nur eben ein Colorimeter inklusive Software das mir diesen blöden Spielmodus der anscheinend auf Adobe eingestellt ist auf sRGB herunter bricht.


    Kommen wir also auf ds DTP94:


    Wo stelle ich denn bei Quato solches ein? Installiert ist "iColor Display 3.8.5.1" und wenn ich hier durch die ganzen Menüpunkte klicke steht hier nix mit "Wide Gamut S-IPS (generic) Korrektur" oder etwas das dem ähnlich käme.

    Mein dtp94 erstellt unter Windows 8 für meinen U3011 anscheinend keine guten Profile.


    Ich suche eine Colorimeter das so wenig wie möglich kostet, Weißpunkt und Graubalance sowie die ganzen anderen Werte außer der bunten Farben sind mir egal. Ich will also ein Colorimeter inklusive Software das mir ein LUT-Profil erstellt das den Spielmodus vom Dell U3011 in normale sRGB-Farben umwandelt, schwarz-weiß ist mir relativ egal solange es nicht zu gravierend ist. Wichtig ist das die Farben wenn sie denn eine Abweichung haben kaum mit dem bloßen Auge als Abweichend zu erkennen sind.


    Jemand hier der mit ein Colorimeter empfiehlt das so wenig wie möglich inklusive Software kostet und es nicht ganz so genau nimmt?

    Ja, es ist mir ein Begriff aber ich habe eben eher an Cleartype gedacht und mal Truetype nachgeschlagen. Cleartype und alle möglichen anderen Einstellungen im Windows inkl. der versteckten sowie dem Anti-Aliasing habe ich schon probiert doch TRUE-"type" auszuprobieren ging an mir vorbei. Habe das irgendwie mit Cleartype gleichgesetzt, mal sehen wo sich da was machen lässt. Danke, vielleicht löst es die Probleme schon aber ich denke die Probleme liegen hier bei den Programmen wo die Schriftarten fest programmiert sind und kein Truetype annehmen.

    Ich separiere es mal als Doppelpost:


    Habe mir das mit den ICC-Profilen mal genauer durchgelesen, bis jetzt brauchte ich keines weil der U3011 ja Werkskalibriert ist. Laut dem hier:


    "Bei der Umrechnung von Farbwerten wird für einen Eingabefarbwert der entsprechende Ausgabefarbwert in dieser Tabelle nachgeschlagen. Die Tabelle kann natürlich nicht beliebig viele Farbwerte enthalten, sondern nur eine festgelegte Anzahl.


    In der Praxis enthält ein Profil zwischen 5000 bis 40.000 Farbwerte, die als Stützstellen oder GridPoints bezeichnet werden. Zwischen den Stützstellen interpoliert das CMM (Color Management Module). Je höher die Anzahl der Stützstellen, umso genauer ist das Profil, da Interpolationsfehler vermieden werden."


    kann ich es anscheinend doch wie ich Beschrieben habe in von mir gewünschte Werte umwandeln. Durch die Profile die ich mir mal zum testen herunter geladen habe ist ein völlig falscher Eindruck entstanden, denke das werde ich wohl probieren.


    Wäre nicht schlecht wenn noch jemand andere Lösungsvorschläge zur Schärfe hätte.

    Hey,


    habe jetzt seit einer Woche ein Problem mit der Schärfe meines U3011. Mir ist beim kauf einer Grafikkarte aufgefallen das auf meinem 2. Bildschirm alles viel besser aussieht, konnte den Fehler bei dem U3011 eine weile nicht finden bis ich auf die Auflösung und Bildschärfe gekommen bin. Die native Auflösung verbessert das Bild in Spielen, im Desktop ist sie so oder so eingestellt. Native Auflösung bringt aber nicht viel, ist immernoch schlechter als der 2. Bildschirm. Irgendein alter Acer VGA-TFT mit 1650x1200 Auflösung oder so ähnlich. Jedenfalls ist das ding ohne irgendeine Schärfeeinstellmöglichkeit gestochen Scharf. Hier in dem U3011 muss ich entweder im sRGB-Modus die Schärfe auf 100 einstellen was Bilder und Spiele scharf macht aber den Text unleserlich oder auf den Spielemodus der Text und alle möglichen Bilder sowie Multimediainhalte(Spiele, Video etc...) sehr scharf darstellt, nur Blöd das die Farben im Spielemodus total falsch sind. Das sind irgendwelche Fantasieeinstellungen mit total übertriebenen Farben, kalibriert krieg ich die auch nicht.


    Ein DDC-Programm oder Code für den U3011 gibt es leider auch nicht um die Schärfe mit einem Knopfdruck auf der Tastatur schnell zu schalten, ein neues Kabel habe ich auch gekauft. Vielleicht bringt das etwas, glaube ich aber nicht.


    Hat jemand noch irgendwelche Ideen woran es liegen könnte das bei Schärfeeinstellung 100 der Text total unscharf ist und bei 50 die Bilder aber der Text scharf?! (100 ist die höchste Einstellung in Schärfe)


    Zerbreche mir hier den Kopf wie ich es denn Lösen soll, beides kann ich nicht gleichzeitig haben und eines von Beiden nervt wenn man es jeden Tag ändert.



    Ein Displayport-Kabel habe ich auch schon probiert, es hat 51€ gekostet und die höchstmögliche Datenrate die es bei solchen Kabeln gibt. Bringt aber auch kaum einen Unterschied bei der Schärfe auch wenn ich meine mir eingebildet zu haben die Schärfe oder irgendwas an der Bildqualität wäre sehr gering besser gewesen, die Bildwiederholrate konnte ich jedenfalls ohne Störungen sehr hoch einstellen aber das bringt ja nichts.


    Gibt es denn keine Möglichkeit wie ich den Spielemodus verwenden könnte? Warum kann man denn nicht mit ICC-Profilen einzelne von mir festgelegte Farben/Farbräume innerhalb eines Profils so festlegen das z.b. das Mischungsverhältnis von grünen Farben anders ist und nur das Mischverhältnis von grünen Farben aber nicht das vom gesamten Bild. Das ist doch Schwachsinn jedesmal irgendwas mit rgbcmy am GESAMTEN Bild zu kalibrieren obwohl ein Computer sowie jede andere Elektronik auch genauso gut in der Lage ist das Mischungsverhältnis sowie die Sättigung etc. von nur einer festgelegten Farbe oder einem Farbraum zu ändern. Oder habe ich an den ICC-Profilen etwas falsch verstanden? Mir scheinen sie genauso unsinnig das Bild zu verändern wie der rgb-Regler am Bildschirm, jedenfalls die Profile die ich mir mal von anderen Leuten aus dem Internet herunter geladen und ausprobiert habe.

    Hey,


    habe jetzt seit einer Woche ein Problem mit der Schärfe meines U3011. Mir ist beim kauf einer Grafikkarte aufgefallen das auf meinem 2. Bildschirm alles viel besser aussieht, konnte den Fehler bei dem U3011 eine weile nicht finden bis ich auf die Auflösung und Bildschärfe gekommen bin. Die native Auflösung verbessert das Bild in Spielen, im Desktop ist sie so oder so eingestellt. Native Auflösung bringt aber nicht viel, ist immernoch schlechter als der 2. Bildschirm. Irgendein alter Acer VGA-TFT mit 1650x1200 Auflösung oder so ähnlich. Jedenfalls ist das ding ohne irgendeine Schärfeeinstellmöglichkeit gestochen Scharf. Hier in dem U3011 muss ich entweder im sRGB-Modus die Schärfe auf 100 einstellen was Bilder und Spiele scharf macht aber den Text unleserlich oder auf den Spielemodus der Text und alle möglichen Bilder sowie Multimediainhalte(Spiele, Video etc...) sehr scharf darstellt, nur Blöd das die Farben im Spielemodus total falsch sind. Das sind irgendwelche Fantasieeinstellungen mit total übertriebenen Farben, kalibriert krieg ich die auch nicht.


    Ein DDC-Programm oder Code für den U3011 gibt es leider auch nicht um die Schärfe mit einem Knopfdruck auf der Tastatur schnell zu schalten, ein neues Kabel habe ich auch gekauft. Vielleicht bringt das etwas, glaube ich aber nicht.


    Hat jemand noch irgendwelche Ideen woran es liegen könnte das bei Schärfeeinstellung 100 der Text total unscharf ist und bei 50 die Bilder aber der Text scharf?! (100 ist die höchste Einstellung in Schärfe)


    Zerbreche mir hier den Kopf wie ich es denn Lösen soll, beides kann ich nicht gleichzeitig haben und eines von Beiden nervt wenn man es jeden Tag ändert.

    hmm ^_^ schade das es so off topic geraten ist, einige sachen wären im anderen thread sicher dem ein oder anderen leser zu gute gekommen


    :-(



    Wieso sollte ich nicht darauf kommen? Genau sie ist durch die Farbmaßzahlen normativ für die Arbeitsfarbräume, zusammen mit der TRC, definiert und aus ihr ergeben sich alle ermischbaren Sekundär- und Tertiärfarben.



    die farbvalenz beschreibt ja nur die farben z.b. das hellgrün gleich xyz hellgrün ist, sie hat aber nichts mit den farbreizen zu tuen die für alle immer gleich sein sollten weil wir ja keine messgeräte besitzen die uns sagen das der farbreiz den wir aufnehmen die farbvalenz ist von der uns beigebracht wurde das es sie ist. ein vereinfachtes beispiel: unsere eltern lehren uns gras hat die farbvalenz grün obwohl es bei den eltern im kopf als farbvalenz rot erscheint und bei dir im kopf als farbvalenz gelb aber das kann keiner von uns herausfinden oder sagen weil uns gelehrt wurde gelb ist gründ und den eltern zuvor schon rot ist grün. ein farbvalenz beschreibt die farbe, deswegen kann man sie auch so einfach vollkommen außer acht der physikalischen gesetze mischen. und deswegen, weil sie nicht im geringsten etwas mit den physikalischen vorgängen der ausgelösten farbreize zu tuen haben sind farbvalenzen nur für uns zum beschreiben der farben gut nicht aber zum kalibrieren der bildschirme weil ja alles was wir lernen auf den selben farbfrequenzen und spektren beruht. wenn uns unsere eltern das gras zeigen und uns lehren es ist grün dann sehen wir das selbe spektrum an licht und die selben lichtfrequenzen lösen die farbreize aus die in unserem kopf dann eine farbvalenz ergeben von er man uns sagt sie(das gras) sei grün.


    richtig ist das farbvalenzen die arbeitsfarbräume definieren weil sie ja die farben genau beschreiben und nicht das lichtspektrum das theoretisch bei jedem von uns anders aussehen könnte.


    Die Farbmaßzahlen bilden (drei linear unabhängige Größen zur eindeutigen Farbbeschreibung) eine Farbvalenz ab. Es handelt sich daher um eine Farbvalenzmetrik. Du hast ja einen geeigneten Link gepostet. Die Farbvalenz als "physiologisch farbige Wirkung einer wahrgenommenen Strahlung" (wikipedia), wird durch die Farbmaßzahlen quantifizierbar und Farbe damit eindeutig beschreibbar. Dass die Spektralwertkurven der normativen Beobachter kein ideales Matching für die individuellen Empfindlichkeitskurven bilden, habe ich bereits mehrfach erwähnt und auch die entsprechenden Konsequenzen erläutert. Ich verweise noch einmal nachdrücklich auf eine Publikation der fogra (insbesondere Abbildung 3 und 4):




    richtig, du bringst die valenz aber beim kalibrieren durcheinander weil sie ja nur die farbe beschreibt und nicht den farbreiz durch das einfallende licht der bei jedem gleich ist. die farbvalenz ist ja nur das was wir meinen und die farbe beschreiben soll und nicht der farbreiz bzw. das einfallende licht das bei jedem gleich ist. jedenfalls lenkt es von der physikalischen grundlage ab weil du dich ja jedes mal nur auf das mischen von farbvalenzen beziehst die verschieden wenn auch in mancher hinsicht ähnlich zur realen physik ist. die farbvalenzen brauchen außer zur beschreibung der farbe eigentlich nicht zu interessieren.


    ich hoffe das mit dem farbreiz habe ich jetzt nicht falsch formuliert, denn ich glaube das das selbe einfallende licht zu unterschiedlichen farbreizen führen könnte die unterschiedliche farbvalenzen ergeben. vieleicht sollte ich statt farbreiz besser einfallendes lichtspektrum sagen?


    ein zitat von dir:
    "Es geht um die, in Zusammenhang mit dem Spektrum der Hintergrundbeleuchtung und den Farbfiltern erreichte Farbvalenz der Primärfarben. Kein Bildschirm* emittiert ein entsprechendes D-Normlichtspektrum nach der Kalibration auf D65 oder D50 (streng genommen muss man noch erwähnen, dass keine reale Lichtquelle ein D-Normlichtspektrum exakt emittiert)."


    die farbvalenz ist doch vollkomen unerheblich weil sie ja nur theoretisch die farben beschreibt, das praktisch in unsere augen einfallende licht muss gleich sein. interessant finde ich das keine lichtquelle ein d-normlichtspektrum emittiert was dann wohl auch die quelle für viele probleme ist weil ja ohne das licht nichts zum mischen da ist. nach dem kalibrieren soll ein bildschirm ja auch kein d65 oder d50 aussenden, außer seine kristalle sind voll geöffnet und sollen weiß sein. habe ja auch gesagt man soll den bildschirm so offen wie möglich einstellen und vom computer aus kalibrieren also die kristalle einstellen so erhälts du ein bestmögliches weiß.




    bewusst verallgemeinernt gesagt am computer was man allgemein als colormanagement(cmm) bezeichnet


    Der Satz kann genauso stehenbleiben. Ich weiß in dieser Beziehung schon sehr genau, wovon ich spreche und schreibe – habe in diesem Bereich bereits entwickelt (siehe u.a. die von prad genutzte Software zur Evaluierung) und auch ein Schulungskonzept umgesetzt.


    das glaubst du vieleicht bei den ganzen ja-sagern die die ganzen jahre deine ausführungen immer nur abgenickt haben ohne sie zu verstehen oder sich nicht trauen es dir zu sagen. ärgern will ich dich nicht, sowas kommt vor und ich erlebe schon desöfteren lehrer/menschen die seit jahren oder ihr ganzes leben etwas falsches erzählen und es dann nicht wahr haben wollen. ich hoffe das es dir dann nicht genauso ergeht denn wenn du vieleicht irgendwann einmal in eine situation geräts in der du die augen nicht mehr davor verschließen kannst wird es sehr unheimlich/unangenehm sich vor dem fehler oder den fehlern die du gemacht hast zu verstecken. nicht das dem so wäre aber es ist durchaus gut wenn es dir jemand im voraus sagt das einem menschen solche dinge passieren können, jedem menschen. liegt einfach in unserer natur und wenn wir das nicht akzeptieren können entwickeln wir uns zu wahnsinnigen(überspitzt formuliert aber auf einer wahrheit basierend) die sich immer mehr in ihre(sagen wir mal) scheiße reinsteigern.


    auch wenn es schwer fällt so muss ich mich selbst auch immer wieder in frage stellen, was manchmal zu ärgerlichen situationen führt und auch einiges an überwindung kostet wenn man sich beim streiten in irgendwas reingesteigert hat und mist baute/erzählte insbesondere wenn es einem dabei so gar nicht passt zuzugeben einen fehler gemacht zu haben weil es einem dabei wichtig gewesen ist keine zu machen. am einfachsten ist wohl wenn man seine grundeinstellung ändert und grundsätzlich bei allem was man tut oder sagt auch mitteilt bzw. davon ausgeht das es falsch sein könnte. sobald du behauptest "so ist es und nicht anders!" fällt es unendlich schwerer dann doch einen fehler zuzugeben auch wenn es bei den leuten durchaus gut ankommt. meistens verlieren die leute ihre glaubwürdigkeit die es dann nicht zugeben wollen.


    *Ächz*... Ich habe nie von der Zerlegung (?) einer Farbvalenz gesprochen. Die von der Sonde zurückgelieferten XYZ-Normfarbwerte bilden die Farbvalenz des normierten Beobachters (i.d.R. der 2 Grad Normalbeobachter der CIE, der sich direkt* aus Farbnachstellversuchen mit Probanden ergeben hat) in Bezug auf die aktuelle Farbprobe und beschreiben damit die Farbvalenz des menschlichen Beobachters. Die Zerlegung des eintreffenden Farbreizes bei einem Spektralfotometer/ Spektralradiometer ist die von dir erwähnte spektrale Zerlegung. Für Wortklauberei sollten wir uns beide zu Schade sein. Wie auch immer: In den Consumer-Spektralfotometern wird das eintreffende Licht via Beugungsgitter spektral zerlegt und dann abschnittsweise "bewertet" (Link). Die optische Auflösung liegt bei 10nm. Für die schmalbandigen Spektren von Selbstleuchtern ist das etwas grob (ISO 3664 fordert maximal 5nm), allerdings liefern entsprechende Geräte bislang hinreichend korrekte Ergebnisse, auch bei Bildschirmen mit WCG-CCFL oder RGB-LED blu.


    hmpf, richtig. ich habe farbvalenz mit farbreiz verwechselt.


    negiert die farbvalenz des normierten beobachters nicht den sinn einer farbvalenz? warum misst man hier nicht die frequenzen in einer art raum und kann seinen normierten beobachter nicht wahlweise einstellen/dazuschalten der mir dann die farben die er sieht beschreibt? eigentlich erklärt sich die frage ja von selbst weil die farbvalenzen des normierten beobachters dazu notwendig sind um den farbraum zu beschreiben aber irgendwie verdeckt es auch den sinn des ganzen



    Weil sich daraus der Farbumfang ergibt. Es können ja nur Tonwerte ermischt werden, die innerhalb des von den Primärvalenzen aufgespannten Raumes liegen.


    Um Aufwand und Kosten sowie Lichtverlust in Bezug auf die Panelfilter nicht explodieren zu lassen, ist es wichtig, dass die Hintergrundbeleuchtung bereits ein möglichst schmalbandiges, "passendes" Spektrum emittiert. Deswegen wurden ja WCG-CCFL, RGB-LED und (ganz neu) GB-r LED Hintergrundbeleuchtungen entwickelt.


    hast du in soweit auch richtig verstanden aber einen rückschluss scheinst du dabei nicht richtig zu ziehen, farbvalenz hat nichts mit dem kalibrieren von bildschirmen zu tuen weil die farbvalenz ja nur die farben beschreibt weswegen es so wichtig ist(wie du schon angedeutet hast) ein genormtes backlight zu haben. ohne das backlight in kombination mit den folien, beschichtungen sowie dem lcd kannst du niemals die richtigen farben mischen. die basieren ja auf dem farbspektrum und den farbfrequenzen die, weil sie auf physikalischen gesetzen basieren, nicht einfach so wie die farbvelanzen miteinander gemischt werden können. du sagtest z.b. selbst in einem zitat, ich zitiere:


    "Oft wird die Frage gestellt, wieviel und welche Farben notwendig sind, um eine beliebige andere Farbe ausmischen zu können. [...] Bei der additiven Farbmischung tritt keine Absorption von Strahlung auf[Anmerkung: Bezieht sich auf den Vergleich mit Körperfarben], so dass bei der Mischung nur die Farbvalenzen der Einzelkomponenten, nicht aber deren Spektralkurven, eine Rolle spielen.


    [Prof. Dr. Kurt Schläpfer – Farbmetrik in der grafischen Industrie, Herausgeber: Ugra]"


    hier ist schon ein hinweis darauf das in der realität farben nicht einfach so gemischt werden können, das ist beim drucken und mischen von tinte so sowie bei einem maler der die farben anmischt und auch bei unseren bildschirmen treten physikalische effekte zutage die es uns nicht ganz so einfach machen die farben zu mischen weil es dabei unterschiedliche effekte auf das licht zu beachten gilt. wie genau und welche effekte das jetzt sind weis ich nicht bzw. habe es schon längst wieder vergessen aber ich weis es ist nicht ganz so einfach wie mit den farbvalenzen. (habe jetzt nur verschiedene bilder im gedächtnis zu den unterschiedlichen änderungen die auftreten können aber nichts konkretes das ich jetzt im detail ausführen könnte)


    beim bildschirm hätten wir also das vom backlight ausgehende licht, das licht sind die frequenzen die maximal bei dir in den augen ankommen können und eine farbvalenz ergeben. fehlt dir irgendeine frequenz im spektrum ausgehend vom backlight oder hast geringe abweichungen bzw. zuviel zu den anderen farben im spektrum bekommst du probleme beim kalibrieren, vorausgesetzt dein lcd kann das nicht irgendwie ausgleichen was schwer ist denn wo nichts ist kann man auch nichts ausgleichen geschweige denn sehen. hier vom bildschirm ausgehend und mit einem messgerät gemessen mischst du die spektren/frequenzen und keine farbvalenzen denn die gibt es ja nur in unserem kopf zur eindeutigen beschreibung von farben.


    Wie gesagt, es wird NIE "auf" einen Farbraum kalibriert, die einzige Ausnahme bilden Farbraumemulationen (Infos zu Letzterer sehr ausführlich in den genannten Berichten). Wenn du z.B. mit sRGB arbeitest, müsstest du nicht einmal die sRGB-Tonwerkurve erreichen. Solange die aktuelle Charakteristik im Profil erfasst ist, wird korrekt in gammakorrigiertes Bildschirm-RGB transformiert.


    du kannst im vorfeld auf dem bildschirm nur einen farbraum kalibrieren um die anderen farbräume zu erreichen, sonst würden die ja dann für die anderen farbräume die farben fehlen weswegen du im vorfeld bevor dein computer umwandelt einen möglichst großen farbraum wählen solltest


    ich zitiere mich:
    "im bildschirm einen größtmöglichen farbraum einstellen" weil der computer daraus dann deine angezielten farbräume macht



    ?


    ich weis was icc ist


    Zitat exemplarisch aus dem Absatz herausgegriffen: Ich spreche von einem medienneutralen ICC-Workflow und nicht davon, dass ich auf irgendeinem "sRGB Screen" ein "AdobeRGB Foto" öffne und dadurch den Workflow störe? Ich lese die Worte, aber mir entgeht der Sinn. Fraglos ist, dass bei einem Bildschirm mit sRGB ähnlichem Farbumfang viele gesättigte Tonwerte, die in AdobeRGB möglich sind, nicht ideal dargestellt werden können. Ein CMM kann sie nur bestmöglich auf die Farbraumgrenze transformieren. Auch CMYK-Softproofing ist mit so einem Bildschirm stark eingeschränkt.


    dir scheint der sinn eines workflows zu entgehen, workflow bedeutet die arbeit(work) die du verichtest von anfang bis ende(in einem flow). z.b. vom bildschirm zum drucker oder vom bildschirm auf einen anderen bildschirm


    wenn mein icc workflow nur aus den schon ab werk richtigen einstellungen meines bildschirmes besteht berührt es den icc-workflow


    wenn du den icc-workflow als verallgemeinernde bezeichnung für alle möglichen workflows nach allen regeln und normen betrachtest dann kannst du das vergessen, es berührt ihn nicht


    Natürlich ergibt sich aus dem konkreten Farbreiz eine konkrete Farbvalenz. Wo habe ich das bestritten? Letztere ist aber nicht auf EINEN Farbreiz mit EINEM ganz bestimmten Spektrum begrenzt. Die gleiche Farbvalenz kann durch Farbreize mit ganz unterschiedlicher spektraler Zusammensetzung (bedingt gleiche Farben) ausgelöst werden (Graßmann lässt weiterhin grüßen).


    Und ich habe auch zum inzwischen dritten Mal erwähnt, dass eine Maximierung des Farbumfangs durch monochromatische Primärfarben erreicht würde. Du willst mich falsch verstehen, damit muss ich leben.


    ich habe nicht behauptet das du das bestritten hast aber du hast etwas anderem widersprochen in dem du sagtest, ich zitiere:


    "Nicht böse gemeint, aber auch nach mehrmaligem Lesen erfasse ich den Sinn nicht. Die spektrale Zusammenhang der Farbreizes spielt in jedem Fall bei der Farbnachstellung kein Rolle (natürlich indirekt durch die ausgelöste Farbvalenz), das wäre ihr Todesurteil und widerspräche dem, was du selbst gerade in Form der bunten Pixel vor dir siehst."


    du willst farben nachstellen, farben die du mit einer farbvalenz beschreibst also spielt das spektrum und die frequnzen also der farbreiz die maßgebende rolle weil wir ja alle immer nur den selben farbreiz aufnehmen der bei uns theoretisch verschiedene farbvalenzen auslösen könnte was aber keine rolle spielt weil wir ja den normierten beobachter haben der hoffentlich nicht farbenblind ist.


    wo hab ich dir denn je in irgendeinem satz widersprochen das farben in einem spektrum aus den sogenannten für uns sichtbaren primärfarben zu sehen sind? ich sagte die ganze zeit nur das es sehr schwer ist das ideal zu erreichen bei dem ganzen backlightmist den wir haben. wir testen ja nicht nur im obersten preissegment.


    Das ärgert mich enorm. Aber ich muss hier niemandem etwas beweisen, zumal ich längst vergessen habe, um was es überhaupt noch geht. Meine irgendwann am Anfang geäußerte Empfehlung, sich zunächst ein solides Grundwissen – denn mehr ist das Gesprächsthema hier nicht – der niederen Farbmetrik anzueignen, war nicht despektierlich, im Gegensatz zu dieser Äußerung.


    du beweist es jedem täglich aufs neue wenn du hier in dem forum postest, wenn du programme schreibst und wenn du schulungskonzepte umsetzt. ärgern will ich damit wirklich nicht aber es kommt wohl mal vor das solche aussagen einen so eingefleischten redakteur wie dich verletzen.


    ich sagte ja nur das ich glaube das sich bei dir ein mythos bei den valenzen eingeschlichen hat, was wohl vorkommt wenn es einem z.b. so beigebracht wird und wenn so ist wie ich glaube dann hat es entweder niemand bemerkt oder dir nie jemand gesagt. ist ja so bei den mythen das mehrere personen darunter leiden und nicht nur eine oder ich liege vollkommen falsch was ich aber stark bezweifel.


    wo habe ich denn bewiesen das ich das grundwissen zur niederen farbmetrik nicht habe wenn ich es will obwohl ich sagte das ich mich jetzt noch nicht genauer mit dem thema auseinandersetzen will wegen gesundheitlicher probleme(schwaches erinnerungsvermögen)? jedenfalls ist alles was ich bis zu dem zeitpunkt wusste bis auf die fachbegriffe genau das grundwissen gewesen das ich wissen muss und auch hier wiedergeben habe ohne die vielen fachbegriffe oder normverwirrungen. bis auf einigen missverständnissen weil ich eine deiner aussagen falsch gelesen habe ist an meinen aussagen bis auf einigen falschen formulierungen so wie ich es gemeint habe nichts falsch.



    ist jedenfalls nicht so das einige von deinen bemängelten aussagen so falsch sind das es nicht mehr zu den richtigen ergebnissen auf den bildschirmen oder deinen programmen sowie schulungskonzepten führt

    Es geht um die, in Zusammenhang mit dem Spektrum der Hintergrundbeleuchtung und den Farbfiltern erreichte Farbvalenz der Primärfarben. Kein Bildschirm* emittiert ein entsprechendes D-Normlichtspektrum nach der Kalibration auf D65 oder D50 (streng genommen muss man noch erwähnen, dass keine reale Lichtquelle ein D-Normlichtspektrum exakt emittiert). Das ist auch nicht das Ziel. Um einen hinreichend großen Farbumfang zu erzielen, müssen die Primärfarben möglichst gesättigt sein. Und das bedeutet zwangsweise ein schmalbandiges Spektrum – in letzter Konsequenz bis hin zu monochromatischen Primärfarben. Tertiärfarben (beinhalten die Neutraltöne inkl. Weiß) bestünden dann nur noch aus einer Lichtmischung dreier Wellenlängen, ohne für den Betrachter visuell "schlechter" zu sein. Beleuchtest du mit diesem Weiß dagegen eine Farbprobe, also z.B. einen Ausdruck, wäre das natürlich hochproblematisch.


    wie kommst du auf den begriff farbvalenz der primärfarben? die farbvalenz ist etwas das du ab der aufnahme an deinen augen im kopf wahrnimmst und hat nichts direkt mit dem bildschirm zu tuen, du kannst mit deinen augen zu 2 verschiedenen zeitpunkten 2 exakt gleiche lichtfrequenzen(z.b. das was bei den meisten grün ist) aufnehmen und siehst beim ersten mal blau und beim 2. mal rot. das ist eine farbvalenz, jede person kann obwohl die frequenz die gleiche ist also bei jedem grün sein müsste eine andere farbe anstatt grün sehen weil sich die farbvalenz unterscheidet. die farbvalenz beschreibt laut den vielen beschreibungen hier ja nur die wahrnehmungen durch unsere augen


    z.b. Farbvalenz bedeutung:


    Kombination von drei Maßzahlen, die die Wirkung eines Farbreizes im Auge beschreiben.


    Subjektive Farbwahrnehmung eines Farbreizes durch den Sehsinn des Betrachters. Sie kann also je nach Betrachter abweichen.


    Farbvalenz, Maß für die Farbempfindung; kennzeichnet die Wirkung eines Farbreizes, die für sein Verhalten in der additiven Farbmischung maßgebend ist. Jede Farbvalenz kann aus drei Maßzahlen X, Y, Z (Farbmaßzahlen), die nicht durch Mischung auseinander hervorgehen, beziehungsweise einen Ortsvektor i...


    (color stimulus specification, colour stimulus specification) Wertigkeit einer optischen Strahlung für die additive Mischung. Sie ist also diejenige Eigenschaft einer ins Auge fallenden elektromagnetischen Strahlung (also eines Farbreizes), die das Verhalten dieses Farbreizes in der additiven Mischung mit anderen Farbr...



    aus dem letzten satz leite ich ab: diejenige eigenschaft die gelbe lichtstrahlen bei mir rot erscheinen lässt wenn ich sie sehe während grüne lichtstrahlen für jemand anderen rot aussehen - die eigenschaft(!) der einfallenden strahlung, nicht die einfallende strahlung in ihrerer frequenz die ja ein ganzes spektrum ausmacht an möglichen frequenzen die ausgesendet und kalibriert werden können durch den rgb-regler z.b. weil sie sich aus verschiedenen frequenzen(also dem spektrum rgb) zusammensetzen


    durch das backlight erscheint die farbvalenz zuerst weiß weil das licht ungehindert hindurch geht, dann bewegen sich die jeweiligen farbkristalle die nur eine farbe hindurch lassen und die farben mischen wodurch bei uns die eigenschaft bunter farben entsteht also die farbvalenz und nicht die frequenz bzw. das spektrum weil es sich aus mehreren zusammensetzt. deswegen haben wir ja auch verschiedenfarbige rezeptoren in den augen die jeweils eine frequenz aufnehmen von dem ganzen spektrum und daraus die farbvalenz generieren. die farbvalenz ist z.b. die eigenschaft grün die wir beschreiben wollen denn das spektrum bzw. die frequenz kann für jeden von uns anders aus sehen.


    eventuell verstehst du ja deinen eigenen satz nicht oder verstehst etwas ganz anderes unter farbvalenz wo du geschrieben hast:
    Es geht um die, in Zusammenhang mit dem Spektrum der Hintergrundbeleuchtung und den Farbfiltern erreichte Farbvalenz der Primärfarben.


    das backlight setzt sich doch aus den primärfarben zusammen, die kristalle sind die filter für die jeweilige farbe vom backlight die mehr oder weniger vom spektrum r, g oder b(-pixel) durch lassen was im anschluss die farbvalenz ergibt also eine mischung jedweder beliebiger farbe. warum ist dir denn die farbvalenz der primärfarben wichtig? die sagt ja z.b. nur aus das rot auf dem bildschirm in deinen augen auch rot ist, was bei mir anders(orange) sein könnte. beim messgerät zum kalibrieren des delta-e z.b. ist es eine frequenz(spektrum) und nicht valenz die es misst. es kann ja keine valenz messen weil es kein gehirn und keine augen hat, nur die frequenz aus dem spektrum.




    In einem auch nur ansatzweise (!) sinnvollen Regelungsbereich – man wird hier nie "auf Anschlag" herunterregeln müssen – unterliegst du keinerlei zusätzlichen (#97) Einschränkungen. Zudem kalibriert man nie "auf" einen Farbraum, außer mit speziellen Farbraumemulationen.



    wo kalibriert man nie auf einen farbraum?


    am bildschirm wenn du 2 verschiedene farbräume darstellen willst? nein, dann kalibrierst du auf beide am bildschirm und auf einen am computer zum wechseln der farbräume


    am bildschirm wenn du nur einen farbraum darstellen willst wenn du vor dem computer sitzt? ja, dann brauchst du keine farbprofile und kannst es im bildschirm auf einen stellen


    Dafür verwendet du ja ein Messgerät, das den Farbreiz entweder zerlegt und dann gemäß der normierten Spektralwertkurven gewichtet (Spektralfotmeter/ Spektralradiometer) oder über Filter (Colorimeter) diese Spektralwertkurven direkt in Näherung (=> Korrektur notwendig) nachstellt. Das liefert dann "virtuelle" (umgehen die uneigentliche Farbmischung; gleichzeitig korreliert der Normfarbwert Y netterweise auch direkt mit Helligkeit bzw. Hellbezugswert der Farbprobe) Primärvalenzen zurück.


    Um es aber nochmal ganz klar auf den Punkt zu bringen: Eine farbechte Darstellung erhältst du nicht durch die sklavische Einhaltung eines normativen Bezugsweiß. Ich sprach in diesem Zusammenhang ja u.a. einige Limitierungen an. Mein Hauptbildschirm (WCG-CCFL) ist für die Abmusterung von Papiervorlagen unter D50-Normlicht auf 5800K kalibriert. Das Kalibrationsziel des zweiten Bildschirms (CCFL) weicht recht deutlich davon ab, um eine visuelle Übereinstimmung in den Neutraltönen zu erhalten.



    ein messgerät kann keinen farbreiz(valenz) zerlegen, es kann nur ein spektrum in seine jeweiligen frequenzen zerlegen


    genau bei der helligkeit ist ja das problem wenn du die einzelnen kristalle(pixel) einstellst wenn dein backlight abweichungen hat, die lassen je nach dem mehr oder weniger licht durch und wenn dein backlight stark ins blau abdriftet musst du die blauen kristalle(pixel) stärker sperren was bedeutet das dein blau dunkler wird und wieder stärker vom delta-e abweicht also musst du entscheiden ob du unreinheiten im weiß hast oder eine abweichung im delta-e blau. denn drehst du die helligkeit weiter auf um weiß sowie blau korrekt einzustellen bekommst du probleme bei den anderen farben.


    eine farbechte darstellung erhältst du nur durch sklavische einhaltung des backlights, es darf nicht von einer farbe zuviel senden wie z.b. bei den unterschieden zwischen warmen kathoden und kalten leds in ihrer farbtemperatur. neben der farbtemperatur gäbe es noch weitere möglichkeiten die deine kalibrierung stören würden denn die farbtemperatur basiert ja nicht auf der cie-tafel sondern auf etwas wesentlich statischeren obwohl sie auch heute noch viel aussagt


    deswegen sendet auch kein bildschirm nach der kalibrierung ein echtes d50 oder d65 normlichtspektrum, muss er auch nicht weil sich das lichtspektrum ja auf das mischen bezieht bevor du es siehst was ja nach der kalibrierung wenn das licht aus dem lcd austritt schon geschehen ist. das backlight sollte auf jeden fall die zum mischen notwendigen farben in seinem spektrum enthalten was per definition bei d65 ideal ist um daraus den exakten farbraum zu generieren ohne viel kalibrieren zu müssen was ja wieder die farbabweichungen zur folge hätte.



    Ein Farbprofil charakterisiert den aktuellen Bildschirmzustand. Im einfachsten Fall (Matrix-Profil) über die farbmetrischen Daten der Primärfarben und der Gradation. Die Validität ergibt sich dann einfach aus den Wirkzusammenhängen, die eben schon Hermann Graßmann so treffend beschrieben hat. Unterabdeckungen in Bezug auf eine wie auch immer gewählte Referenz können natürlich nicht weggezaubert werden. Mit farbmetrischem Intent werden Tonwerte innerhalb des Zielfarbumfangs nicht verändert. Alle anderen Tonwerte werden bestmöglich auf die berechnete Farbraumgrenze verschoben.



    es ergibt sich immer eine validät aus den wirkzusammenhängen, nur welche? wie willst du sie messen? du kannst sie nur als eigenschaft grün, blau oder rot bzw. deren mischungen beschreiben woraus sich im größeren ein bild ergibt.


    im prinzip brauchst du deinen bildschirm nur auf den größtmöglichen farbraum einstellen, also gibst den kristallen(pixel) größtmöglichen spielraum und steuerst sie dann seperat durch den computer auf die notwendige frequenz. die können ja dann alle farben darstellen(mischen) die dein bildschirm darstellen(mischen) kann, dein computer sendet aber nur signale zur öffnung der kristalle(pixel) ohne zu wissen welche farbe dann genau dabei heraus kommt. das stellst du durch die farbprofile ein wo du dafür sorgen musst das dein computer die farben so mischt das die signale also die öffnung deiner kristalle(pixel) keine zur angezielten farbvalenz(z.b. dunkel- nicht hellrot) und des farbraumes abweichung ergeben. das setzt voraus das dein computer weiß welcher farbraum im original(foto) vorliegt bzw. mit welchem farbraum du arbeitest/arbeiten willst und welche signale er zur richtigen wiedergabe auf dem bildschirm senden muss, also das kalibrierte profil zu jeweils srgb oder adobergb



    Das hat nichts mit "Störungen" zu tun. Selbstverständlich sind für farbkritische Arbeiten ICC-Profile unabdingbar, egal wie gut der Bildschirm ist. Sie vermitteln über einen geräteunabhängigen Verbindungsfarbraum (dem PCS) und ermöglichen ein definiertes Gamut-Mapping. Natürlich gibt es heute Bildschirme, die beispielsweise einen brauchbaren sRGB-Modus mitbringen oder gar eine flexible Farbraumemulation. Aber das berührt einen ICC-Workflow erstmal nicht. Mehr Infos dazu in unseren Testberichten, z.B. des Eizo CG275 oder NEC SpectraView 241.



    störungen ist vieleicht falsch formuliert, eine störung wäre es wenn es dich stört das dein bildschirm falsche farben wiedergibt oder ein technisch bedingter fehler als abweichung der normalfunktionen vorliegt aber wenn es schon normal ab werk so ist das dein bildschirm falsche farben wiedergibt dann ist es keine störung, korrekt. sagen wir mein bildschirm hat keine starken farbabweichungen obwohl ich die durch die dahinterliegenden folien ausgelösten regenbogeneffekte bei weißen bildschirm durchaus als störung bezeichnen könnte.


    kommt darauf an wieviel vom icc in deinen workflow mit einfließt, selbstverständlich kannst du deinen workflow noch stark durch profile und kalibrieren verfeinern aber ein guter workflow variiert bei deinen anforderungen an ihn. wenn du also mit einem icc-workflow meinst das du von anfang bis ende mit absolut korrekten farben arbeitest in allen standards und normen dann berührt es einen icc-workflow nicht. wenn du unter icc-workflow verstehst das du von anfang bis ende entsprechend den standards mit korrekten farben und werten ganz anspruchslos auf nur einem gebiet auf dem dein bildschirm ab werk eingestellt ist arbeitest berührt es ihn schon. vorallem kommt es bei dem workflow auch darauf an woraus dein workflow besteht, der kann sich aus verschiedenen geräten zusammensetzen wie einem drucker oder computern anderer leute. da hätten wir desweiteren z.b. einen workflow bei dem dir auf einem srgb-screen eine adobergb foto unterkommt, das wäre scheiße und würde den workflow stören und wir hätten einen workflow bei dem es sich immer nur um srgb dreht wo es relativ wenig juckt wenn die ab werk richtig sind aber ich denke du verstehst unter einem icc-workflow das alles was auf deinem bildschirm vorkommen könnte entsprechend den "regeln" der icc immer korrekt dargestellt ist ganz egal von wo du das bild bekommst oder wo dein bild landet.



    Nicht böse gemeint, aber auch nach mehrmaligem Lesen erfasse ich den Sinn nicht. Die spektrale Zusammenhang der Farbreizes spielt in jedem Fall bei der Farbnachstellung kein Rolle (natürlich indirekt durch die ausgelöste Farbvalenz), das wäre ihr Todesurteil und widerspräche dem, was du selbst gerade in Form der bunten Pixel vor dir siehst.



    der spektrale zuammenhang des farbreizes spielt bei der farbnachstellung die maßgebende rolle, der farbreiz(valenz) den du siehst und nachstellen willst hängt ja von dem spektrum rgb das du mit deinen augen aufnimmst ab


    ich glaube da hat sich bei dir ein mythos wie bei d50/d65 eingeschlichen



    Oft wird die Frage gestellt, wieviel und welche Farben notwendig sind, um eine beliebige andere Farbe ausmischen zu können. [...] Bei der additiven Farbmischung tritt keine Absorption von Strahlung auf[Anmerkung: Bezieht sich auf den Vergleich mit Körperfarben], so dass bei der Mischung nur die Farbvalenzen der Einzelkomponenten, nicht aber deren Spektralkurven, eine Rolle spielen.


    [Prof. Dr. Kurt Schläpfer – Farbmetrik in der grafischen Industrie, Herausgeber: Ugra]



    richtig, die farbvalenzen gelten ja für alle also haben für alle die gleiche bedeutung. grün(valenz)=grün(valenz) und nicht rot(lichtfrequenz/spektrum)=grün(valenz) sonst würdest du ja theoretisch(auch wenn es nicht so ist) beim mischen von spektralfrequenzen immer eine andere farbe von person zu person sehen obwohl du ja die farbvalenz meinst und nicht das was durch mischung der frequenzen(spektralfarben) theoretisch bei jedem anders aussehen könnte was meine aussagen bekräftigt

    die ursache in unserer diskussion liegt wohl darin das ich bei dem unterschied nicht von einem unterschied in der farbtemperatur oder dem weißpunkt rede wenn du 2 gleiche bilder betrachtest von denen jeweils eines einen hohen und das andere einen niedrigen blaulichtanteil hat auch wenn es technisch aktuell in den geräten als nebeneffekt auswirkungen auf farbtemperatur sowie weißpunkt hat abgesehen von den augenschädigungen die du nicht mal eben an einem rgb-regler weg kalibrierst. ich entgegnete außerdem auf das kalibrieren des weißpunkt "weswegen wir wohl die bildschirme testen" weil es probleme aufwirft das angeblich so einfach zu kalibrieren.


    der rgb-regler am bildschirm sowie die anderen sachen mit denen du den bildschirm konfigurierst sind ja die filter von denen ich rede. die ausgangsfarbe, das ausgangsweiß von dem die ganzen farben ausgehen die du auf deinem bildschirm siehst und kalibrierst basieren auf dem leuchten des backlights. wenn es dabei, wie ich auch schon sagte, dabei gravierende abweichungen gibt kannst du soviel am rgb kalibrieren wie du willst und bekommst nicht den vollen farbraum weil ja die farben dazu fehlen. wenn es aber beim backlight d50 statt d65 hat wo kaum ein unterschied in der farbzusammensetzung ist kannst du es wie du richtig sagtest auch im jeweiligen farbraum verwenden. bei stärkeren abweichungen würde es dir aber beim rgb-regeln an einer farbe fehlen oder bekommst spezielle farbmischungen in deinem angezielten farbraum nicht zustande.



    was du jetzt machen könntest an deinem bildschirm ist ihn so einzustellen möglichste viele farbmischungen zuzulassen und das dann durch vom computer/grafikkarte ausgehende einstellungen/kalibrierungen in form von farbprofilen oder ähnlichem wie farbprofilen herunter zu regeln auf die farben die du brauchst. die farbprofile bringen ja sonst nichts wenn du die bildschirmeinstellungen versaut hast und die profile durch deine einstellungen nicht die farben mischen können die du brauchst. ich habe jetzt wirklich keine ahnung wie genau sich farbprofile auf die farbausgabe auf deinem bildschirm auswirken aber man könnte jede einzelne farbe die als pixel auf dem bildschirm angezeigt wird kalibrieren durch ein entsprechend aufwendiges profil nur habe ich absolut keine ahnung wie das mit profilen ist die wir heutzutage haben, möglicherweise sind die nur wie grobe farbmasken auf den bildschirm anzuwenden und nicht so detailiert wie ich meine. ich muss jedenfalls keine farbprofile benutzen weil mein bildschirm von haus aus kaum störungen hat. delta-e werte sind bei richtigen kontrast und helligkeitswert im standardprofil srgb unter 4, gamma ist korrekt nur der weißwert weicht ein bischen auffällig ab. mit den integrierten reglern komme ich nicht auf bessere werte sondern schlechtere also werkeinstellung srgb beim bildschirm.


    farbvalenz und farbsprektrum sind grundverschiedene dinge weil das farbspektrum die physikalische aussage zu den jeweilig farbigen lichtfrequenzen ist die im auge des betrachters jeweils anders wahrgenommen werden können in form einer farbvalenz. einen bildschirm nach farbvalenz zu kalibrieren ist wohl sehr schwierig weil du deine augen nicht mit dem computer verbinden oder anderweitig messen könntest, du kannst nirgends herausfinden welche farbe du mit deinen augen genau siehst. die farbvalenz(wie der name schon sagt) kann also von betrachter zu betrachter variieren, ist also nicht notwendig sich mit einer farbvalenz zu beschäftigen weil die strahlen die man in natur erlebt ja von einem farbspektrum ausgehen. das farbspektrum muss also einheitlich sein denn wenn du es nach farbvalenz kalibrierst sieht es bei jedem anders und unnatürlich aus. das farbsprektrum sieht auch für jeden durch die farbvalenz anders aus aber wenn es einheitlich ist auf jedem bildschirm oder sonstigen quellen hast du wenigstens keine abweichungen zu deiner eigener natur(farbvalenz) des sehens sowie bei jedem anderen. verstehe also schon, ohne die vielen fachbegriffe(die ich dauernd vergesse), wie es funktioniert.

    ich betrachte srgb und adobergb als norm weil sie ja die jeweiligen farbräume festlegen an denen die bildschirme je nach dem wozu sie gebaut wurden nahe liegen sollten inkl. einem neutralen weiß was ja, weswegen wir es testen, in weit verbeiteter praxis nicht gut funktioniert. allerdings verstehe ich jetzt wo du so schreibst wieder einige sachen besser weil ich mich seit längeren mal wieder mit ihnen konfrontiert sehe. nicht das ich generell keine ahnung von lichspektren etc. blabla hätte, mir entfallen nur viele dinge oft wieder oder mit den genaueren normen bei der ein oder anderen sache habe ich mich noch nicht so beschäftigt was aber nicht bedeutet das ich die normen nicht verstehe wenn ich sie mir durchlese weil ich ja soweit das meiste grundlegende wissen habe nur will ich mich damit jetzt nicht unbedingt beschäftigen was aber wie man hier sieht wohl kaum meine aussagen weniger glaubwürdig macht...


    der weißpunkt soweit ich es verstehe ist so wie du es richtig sagst bei weitem nicht nur auf einen wert beschränkt sondern in der mitte in einem "raum"/bereich soweit es nicht zu weit ins rote oder blaue(bzw. wenn man die ganze cie-normfarbtafel betrachtet in andere farben) abrutscht wenn wir jetzt davon ausgehen das mit weißpunkt das vom backlight ausgehende licht gemeint ist. jede abweichung von der mitte ins rote oder blaue bedeutet aber auch das die jeweils andere seite weniger vom spektrum abbekommt und man hier wieder je weiter man von der mitte weg kommt stärke abweichungen hat also mehr rot und weniger blau sowie umgekehrt was die jeweiligen einschränkungen zu folge hat die man auch nicht mit bildschirmeinstellungen filtert weil ja nichts zum filtern vorhanden ist von den farben aus denen es gemischt sein sollte.


    etwas ähnliches wollte ich auch mit den bildschirmen sagen die nicht von haus aus nahe an der jeweiligen/beliebigen norm liegen weil man ab der stelle anfängt zu kalibrieren mit den jeweiligen nebeneffekten. die haben evt auf werkseinstellungen den richtigen weißpunkt aber am ende wieder irgendwelche abweichungen bei den farben in den jeweiligen 2 genannten farbräumen wenn du anfängst es zu korrigieren wo wir bei dem problem an dem ganzen sind, die frage warum wir die bildschirme testen ist eine rhetorische frage gewesen

    worauf ich erneut entgegnen muss warum wir die geräte denn testen wenn es bei jedem bildschirm so einfach auf die norm zu regeln ist, jedenfalls hast du bei vielen bildschirmen die nicht von haus aus schon sehr nahe an der norm liegen schwierigkeiten sie ohne einbußen an anderen stellen auf den richtigen weißwert zu regeln


    deswegen der(wie ich schon sagte) kaum(!) bemerkbare unterschied zwischen wärmeren und kälteren weiß bei kathoden- und ledbildschirmen sowie anderen leuchtformen. hätten wir ja z.b. die oleds die bald kommen und wie ich hoffe natürlicher sind und weniger ins warme oder kalte abrutschen

    beim sehen von farben hat blaulichtanteil kaum bis keine auswirkungen außer der farbtemperatur im weiß, hat also nicht mit dem farbmischen und farbsehen zu tuen wie du sagtest und das habe ich auch nicht gemeint. das hast du jetzt angenommen das ich von einem sich sichtbar auswirkenden blaulichtanteil rede(was er geringfügig auch würde wenn falsch konfiguriert, siehe farbtemperatur) bzw. ich habe es eventuell auch falsch formuliert das man es annehmen könnte. blaulichtanteil sind wohl 2 für uns beide verschiedene begriffe was wir darunter verstehen wie hier wohl in den posts zu lesen ist, das mit dem blaulichtanteil ist auch relativ neu und kaum öffentlich in form von geräten im umlauf bzw. jetzt erst im kommen weswegen wir hier wohl ein missverständnis aufkam. beim blaulichtanteil gibt es jedenfalls neben gesundheitlichen vorteilen auch gravierende nachteile sowie beim seheindruck ebenfalls einen gravierenden unterschied wie schon erwähnt.

    nein, ich sagte nicht das ich dir das nicht glaube sondern das du etwas entscheidentes nicht verstehst bzw.(ohne dich beleidigen zu wollen) ein bischen auf der leitung stehst


    dein einwände sind in soweit richtig, dir fehlt nur bei dem verständnis ein entscheidendes element das den seheindruck(! wie sehempfinden) auch wenn du keine änderungen bei den farben siehst stark verändert. der seh-[(!)eindruck(!)] und nicht die farben die du siehst. du kannst 2 von den farben anscheinend absolut identische fotos ansehen und wirst garantiert einen unterschied feststellen wenn das eine einen höheren blaulichtanteil hat.

    die ausgangsfarben sind ja das backlight bzw. das ausgesendete lichtspektrum das backlights das je nach backlight variiert. das backlight generiert alle farben die du auf dem bildschirm siehst und bei den leds z.b. kommt spektrum vom tageslicht hinzu das nicht/wenig sichtbar ist und starke auswirkung auf dein sehempfinden hat. es wurden dazu erst kürzlich rezeptoren in den augen entdeckt die nur dieses blaue licht aufnehmen.


    das hat hermann graßmann damals sicher nicht gewusst das auch nichtsichtbare spektren eine auswirkung auf das sehen oder besser gesagt sehempfinden haben. deswegen sagte ich ja das du es mal mit ganz einfach mitteln testen sollst.


    edit:


    hier z.b.




    irgendwo gab es auch einen artikel wo sie vor kurzem die rezeptoren gefunden hatten


    edit2:
    hier steht es auch in einem prad-artikel



    wurden 2001 entdeckt


    doch etwas länger her







    hmmm? was hab ich da nur gelesen, auch irgendwas mit blaulicht... egal