Welche Einstellungen Radeaon 9800 Pro mit Viewsonic Vp191

  • Hi Oliver1201 !


    Also bei mir ist es wie folgt eingestellt:


    Ich habe noch die "alten" 5.4 Catalyst Treiber drauf, da ich mit den neuen 5.5 leider paar Probs hatte.


    Habe zwar einen Hyundai L90D+, aber das dürfte wohl keinen großen Unterschied machen.


    Monitor natürlich über DVI angeschlossen und somit mit 60Hz laufend.


    Vsync hatte ich am anfang an.


    Da ich aber einer der wenigen bin, denen es dann zu langsam vorkommt, hab ich seit längerem Vsync off.


    Das ist allerdings ne Geschmacksfrage, musste selber gucken wie dir das zocken besser gefällt mit oder ohne.


    Mit diesen Einstellungen bin ich bis jetzt ganz gut "gefahren". ;)


    MFG Loui

  • Jepp mit Rtool lässt sich so einiges einstellen.


    Ich finde es gehört einfach zu einer Radeon Karte dazu.


    Zusammen mit den Catalyst, Omega oder den DNA Treibern lässt sich da einiges machen.


    Allerdings sollte man schon über ein bissel Grundwissen verfügen, da bei falschen Einstellungen vielleicht nicht s mehr geht.


    MFG Loui

  • Weil ein TFT keine hohen Hertz Zahlen braucht um flimmerfrei zu sein.
    Die Entlastung der Grafikkarte kann man an anderer Stelle wieder gut gebrauchen.

  • Ich kann bei meinem TFT nicht mehr wie 60Hz über DVI machen. Vielleicht kann dein Viewsonic 70 oder 75 Hz musste mal gucken.


    Aber bei TFT`s ist es, wie tftshop.net schon sagte, nicht so wichtig.


    MFG Loui

  • Viele TFTs arbeiten intern, trotz Ansteuerung mit über 60Hz, "nur" mit 60Hz.


    Es gibt allerdings auch Spieler, die bei schnellen Shooter deutliche Vorteile mit einer höheren Wiederholfrequenz festgestellt haben. Ob du auch dazu gehörst, musst du aber letzten Endes selbst herausfinden.
    Mit aktiviertem vsync ist deine Framerate immer nur max. der eingestellten Wiederholfrequenz. Daher könnte es für dich evtl. Sinn machen 70 oder 75 auszuwählen.
    Da TFTs nicht flimmern, ist es aus diesem Grund nicht nötig mehr als 60Hz einzustellen.

  • Jepp das soll so sein, habs im Bios abgeschaltet und nachträglich im SMARTGUART ebenfalls auf OFF gestellt.


    Fast Schreiben bringt nicht wirklich einen Geschwindigkeitsvorteil, sondern kann zu abstürzen, hängern oder sonstigen Probs führen.


    Deshalb haben es die meisten Leute aus.


    Die Omega und DNA Treiber Modder sagen auch das man FastSchreiben besser deaktivieren soll, da es wie gesagt nicht wirklich was bringt sondern eher Probleme verursacht.


    Fast Schreiben (Fast Write):
    Fast Schreiben wird benutzt, um die AGP-Verbindung zwischen dem Frame-Puffer am Grafikbeschleuniger und der CPU aufrecht zu erhalten. Diese Einstellung ist für viele Chip-Sets deaktiviert, da sie dieses Feature nicht unterstützen. Auch wenn einige Chip-Sets angeben, das Fast Schreiben-Feature zu unterstützen, sind sie oft nicht mit allen Grafikbeschleunigern kompatibel.


    Wenn du noch mehr Infos über Fast Schreiben suchst, einfach mal den Begriff in Google eingeben und dann wirste massig Seiten finden mit Erklärungen, Beispielen Vergleichen usw.


    MFG Loui

  • Generell würde bis 24 Bit reichen, da das menschliche Auge Farbtiefen die darüber liegen nicht mehr unterscheiden kann.
    Also falls du 24 bit einstellen kannst würde das auch reichen.
    Bei mir gibts nur 16 oder 32 und da hab ich natürlich 32 genommen.


    MFG Loui

  • Erläuterung der Bildfrequenz und ihrer Auswirkungen:


    TFTs flimmern im Gegensatz zu CRTs nicht, ein Bild bleibt solange stehen, bis es vom nächsten überschrieben wird. Gerade dieser Punkt ist bei CRTs der Hauptgrund für schnellere vertikale Frequenzen als 60Hz.


    Bereits ab 24 Bildern pro Sekunde (Kinofilm) werden Bewegungen als "flüssig" wahrgenommen. Während man Flimmern (eigentlich eine kurze schwarze Unterbrechung des Bildes) je nach Person noch bei 75Hz und darüber wahrnehmen kann, werden höhere Bildraten als 60 Bilder/s kaum zu flüssigerem Bewegungsgefühl führen.


    Die 75Hz Einstellung hat vor allem den Sinn, dass damit Filme im PAL-Format besser darzustellen sind, da mit 25 Bildern/s ablaufen (75/25=3), während NTSC-Filme mit 30 Bildern/s (genauer 29,97) ablaufen (60/30=2).


    Trotzdem können 75Hz auch beim Arbeiten und Spielen zu besserer Darstellung führen, genauer zu etwas weniger Bewegungsunschärfe, da das TFT-Bild öfters überschrieben wird.


    Dazu muss man allerdings drei Dinge bedenken:


    Punkt 1: 60Hz entsprechen 16,6ms pro Bild, 75Hz entsprechen 13,3ms pro Bild. Laut Test bei Tomshardware bleibt der VP191 im gesamten Farbspektrum unter 15ms, schafft also locker reale 60Hz.


    13,3ms werden aber nur für einen Teil der Farben erreicht, die anderen Farben werden leichte Schlieren ziehen. Es kommt also auf die Farben des Spiels/Films an, ob 75Hz einen Vor- oder Nachteil darstellen.


    Punkt 2:Bei aktiviertem Vsync werden immer nur ganzzahlige Vielfache der eingestellten Frequenz dargestellt. Schafft die Grafikkarte die 75Hz, hat man kein Problem.


    Schafft die Grafikkarte nur weniger als 75 Bilder/s, aber mindestens 60, so ist 60Hz vorzuziehen. Denn die nächstkleinere Stufe von 75Hz sind 37,5 Bilder/s, und somit deutlich langsamer als 60 Bilder/s.


    Schafft die Grafikkarte keine 60 Bilder/s, aber mehr als 30, dann sind 75Hz besser, da 37,5 schneller als 30 sind. Allerdings ist die Zahl nicht ganzzahlig, was auch nicht gerade perfekt ist, da ein halbes Bild dargestellt werden muss.


    Es gelten folgende Abstufungen:


    Code
    75 -> 37,5 -> 25 -> 18,75 -> 15 -> 12,5 ...
    60 -> 30,0 -> 20 -> 15,00 -> 12 -> 10,0 ...


    Den Vsync abzuschalten macht nur Sinn, wenn das Spiel mangels Grafikkartenpower zu langsam/ruckelig wird, also etwa unterhalb 25 Bilder/s. Ansonsten leidet die Bildqualität. Zwischen den Bildern liegen 40ms Zeit.


    Für Hardcoregamer kann das aber schon unterhalb von 60Hz gelten, um Bildinformationen und somit die Reaktionszeit auf 16,6ms bzw, 13,3ms bei 75Hz zu erhöhen.


    Punkt 3: Bei 75Hz arbeitet die Elektronik des Monitors nahe ihrem oberen Limit, wird also stärker in Anspruch genommen.


    Das kann zu schlechteren Bildergebnissen führen, vor allem im analogen Betrieb (unschärfere Bilder durch schlechtere Wandlung). Das Problem gilt selbst für CRTs, die nicht selten am oberen Frequenzlimit schlechtere Ausgaben produzieren, als eine Stufe darunter.


    Zum Thema Farben verweise ich auf meinen Beiträgen in folgendem Threat: Einstellungen für flüssige Farbverläufe bei vollen Farbumfang


    Ich hoffe die Erläuterungen helfen weiter! :)

  • Noch eine Anmerkung: Bei einem Overdrive-Panel kann 75Hz zu stärker flimmernden Bildern führen, da den Pixeln beim Wechsel der Farbe kurzzeitig eine hellere Farbe zugeordnet wird.


    Um von einer dunklen Farbe zu einer helleren (etwa von schwarz zu mittelgrau) zu gelangen, muss das Signal zunächst zu diesem neuen Wert ansteigen (Rise).


    Bei 75Hz hält ein Pixel also nicht 13,3ms seine Farbe, sondern muss sich einen Teil dieser 13,3ms erst einmal zu der Farbe "hinbewegen". Durch Overdrive wird dieser Anstieg beschleunigt, jedoch auch schießt die Farbe kurzzeitig über das Ziel in Richtung Weiß hinaus. Dadurch kann es zu Flimmern kommen, und wenn ein Film oder Spiel Dithering einsetzt, kann dieses hervorgehoben werden (da die einzelnen Dithering-Pixel stärker ins Gewicht fallen).


    Bei 60Hz ist die Rise-Zeit genauso lang, wie bei 75HZ, der Pixel behält seine Zielfarbe aber insgesamt länger bei, nämlich 16,6ms. Damit wird der Anteil der "Fehlfarbe" an der Gesamtzeit also geringer.


    Ergo: Je höher die Frequenz, desto kürzer die Zeit, die ein Pixel seine Farbe behält. Je kürzer diese Zeit, desto größer ist der Anteil bzw. die Zeit, die der Pixel im helleren Overdrive bzw. im Rise Zustand ist.


    Der Wechsel von helleren zu dunkleren Farben (Fall) braucht übrigens auch seine Zeit, geht allerdings etwas schneller von statten, und nutzt keinen Overdrive. Trotzdem gilt auch hier der Anteil an der Gesamtanzeigedauer!