NEC und der Support

  • Gerne hätte ich genauer gewusst, wie sich der NEC 2690WUXi vom NEC SpectraView 2690 unterscheidet und ob der SpectraView eine stufenlose Regulierung der Luminanz im Bereich von 120–150 cd/qm ermöglicht.


    Einige Wochen zuvor war meine erste Erfahrung mit dem telefonischen NEC-Support nicht gut: Der Supportmitarbeiter wusste nicht, dass der NEC 2690WUXi über ein Overdrive und ein erweitertes OSD-Menü verfügt. Natürlich kann man nicht erwarten, dass der technische Support auf Anhieb alles weiß. Den Kenntnisstand des Datenblattes eines technisch unterstützten Gerätes sollte man allerdings voraussetzen können.


    Deshalb habe ich lieber nicht telefonisch, sondern per E-Mail beim NEC-Support nachgefragt.
    Ich erhielt jedoch keine Antwort.


    Nach 10 Tagen habe ich dann telefonisch angefragt, ob meine E-Mail untergegangen ist oder noch bearbeitet werden wird – was die etwas gelangweilt wirkende Supportmitarbeiterin jedoch nicht beantworten konnte.


    Daher habe ich meine Fragen ein weiteres Mal per E-Mail an den NEC-Support gesendet: wieder keine Antwort.


    Dafür erhielt ich nun jedoch eine automatisch generierte E-Mail von einer Firma namens »Aspluss« aus Saarbrücken: In Englisch und in Deutsch wurde mir mitgeteilt, dass der technische Direktor für ein paar Tage außer Haus ist.
    (Aspluss ist ein Dienstleistungsunternehmen, das unter anderem für NEC tätig ist und anscheinend den Support abwickelt.)
    Ich weiß nicht, was den Chef der Supportfirma dazu bewegt hat, sich bei mir abzumelden, wenn er außer Haus ist. Jedenfalls ist er zwischenzeitlich längst wieder zurück – meine Fragen wurden trotzdem nicht beantwortet.


    Seit mehr als drei Wochen und mit viermaligem Nachfragen habe ich vergeblich versucht, bei NEC eine Auskunft zu bekommen. Leider ist NEC-Deutschland scheinbar nicht in der Lage, einen adäquaten Support für seine Geräte sicher zu stellen.
    Ich hatte für den privaten Gebrauch einen NEC 2690WUXi erworben. Für unsere Firma hatte ich vor, das gleiche Gerät oder einen NEC SpectraView 2690 zu beschaffen. Aufgrund der schlechten Erfahrungen mit dem NEC-Support habe ich jedoch entschieden, dass bei uns vorläufig keine NEC-Geräte ins Haus kommen.


    Wir haben es gerne, wenn wir uns als Kunde willkommen und gut aufgehoben fühlen. Darum warten wir ab, bis Eizo seine Produktpalette um einen 26-Zöller erweitert hat.

  • re: Gustav


    Quote

    Gerne hätte ich genauer gewusst, wie sich der NEC 2690WUXi vom NEC SpectraView 2690 unterscheidet und ob der SpectraView eine stufenlose Regulierung der Luminanz im Bereich von 120–150 cd/qm ermöglicht.


    Bei meinem Telefonat mit dem Senior Product Manager von NEC-Deutschland von vergangener Woche konnten auch einige meiner eigenen Fragen nicht sofort geklärt werden. Deshalb habe ich für Dienstag (morgen) ein weiteres Telefongespräch vereinbart.


    Ich werde zusehen auch deine Fragen noch mitunterzubringen.



    Gruß =)

  • Ja, mich nervt soetwas auch immer wenn Firmen nicht auf eMails reagieren. Asus ist ja auch so eine Firma. Von Eizo kann ich nur sagen das deren Support absolut vorbildlich ist. Sehr schnell und sehr kompetente Antworten, bei denen man auch Hintergrundinformationen bekommt. Ich hatte damals eine Anfrage warum der 2410 kein HDCP unterstützt. Der Support hat mich absolut beeindruckt. Gleiches kann ich aber auch von Fujitsu Siemens behaupten. Anfragen habe ich dort zu Mainboards gestellt. Nicht rasend schnell, aber dafür sehr Kompetent.


    Naja ich eier ja gerade immer noch mit Colorvision rum. Der Support Antwortet und alles, aber er macht nichts. Die schnappen sich keinen NEC um meine Farbprobleme nachvollziehen zu können und suchen ständig das Problem bei mir. Ich frage mich aber auch warum ich immernoch auf eine Lösung warte und nicht einfach den Eyeone bestell. :).


    Ich bin gespannt was bei dem Gespräch mit NEC herum kommt.

  • "Gerne hätte ich genauer gewusst, wie sich der NEC 2690WUXi vom NEC SpectraView 2690 unterscheidet und ob der SpectraView eine stufenlose Regulierung der Luminanz im Bereich von 120–150 cd/qm ermöglicht."


    Mit SV II kann man auf 120.00 cd/qm (und heller) mit kleinsten Abstufungen (Hunderstel) kalibrieren. Wenn man auf 120.00 hardwaremässig kalibriert, wird im OSD eine Helligkeit von 0% automatisch eingestellt. Es fällt dem Monitor aber scheinbar schwer, eine derart niedrige Helligkeit zu erreichen. Siehe Screenshot:





    Ich würde aber noch einmal kritisch prüfen, ob eine derart niedrige Helligkeit noch state of the art ist. Das kommt m.E. noch alles aus dem Zeitalter der Röhrenmonitore, die einfach nicht heller konnten. Heutzutage nimmt man wohl eher L* (statt Gamma 2.2) und ca. 160cd/qm.