Beiträge von Wurstdieb

    Hallo,


    eine Bekannte hat versucht die X Box One mit dem mitgelieferten HDMI 4k Kabel an ihrem LG 55LA6608 zu betreiben. Das funktionert nicht.


    Mittlerweile hat sie das Problem zwar mit einem anderen 4k Kabel von Hama (Hama High Speed HDMI 4k) beseitigt, dennoch wäre interessant zu erfahren, wieso das im Lieferumfang enthaltene 4k-Kabel nicht funktioniert.


    Hat jmd. eine Idee woran das liegen könnte? Vielen Dank vorab für die Hilfe. :)

    Zitat

    Abgesehen von der Bildqualität interessiert mich vor allem ob ein
    Fernseher bezüglich der Blickwinkelstabilität besser abschneidet als ein
    TFT- Monitor mit IPS.

    Stiftung Warentest bemängelt einen starken Kontrasteinbruch bei seitlichem Blickwinkel beim Sony Bravia, was darauf schließen läßt, daß dieses Gerät mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein TN-Panel verbaut hat.


    In dem Fall ist der LG Flatron mit seinem IPS-Panel auf jeden Fall vorzuziehen.

    Zitat

    Und dann kommt die Überlegung ist Eizo 2436 mit 420Eu zu hoch gegriffen...

    Nö, für den von dir angegebenen Anwendungsbereich ist der sicher nicht "zu hoch" gegriffen. Eher das Gegenteil. Der EIZO EV2436 wäre das absolute Minimum. :)


    Eigentlich wärst du mit dem EIZO SX2462W am besten beraten (von den CG-Modellen natürlich abgesehen). Aber da die SX-Modelle offenbar deinen finanziellen Rahmen sprengen, wäre der EV2436 als absolutes Minimum zu nennen und den Gaming-Modellen (Foris) vorzuziehen.


    Deine Vermutung, daß EIZO-Geräte einen vergleichsweise niedrigen Wertverlust beim Wiederverkauf haben, ist korrekt. Liegt vor allem am guten Namen und vor allem auch an der 5-Jahres-Garantie, die beim Wiederverkauf in der Regel noch nicht abgelaufen ist.


    Darum mein Tipp: Nimm den EV2436, bewahre die Originalverpackung gut auf und wenn du dir ein besseres Modell leisten kannst (Tipp: SX2462W), dann gib ihn zu einem guten Preis wieder ab. Für nen gebrauchten EIZO in gutem Zustand finden sich IMMER Käufer. :)

    S.K. :


    Du sollst die Monitore nicht 'unterschiedlich' kalibrieren. Die Geräte müssen in jedem Fall auf den selben Farbraum kalibriert werden. Dennoch - und das ist der springende Punkt - wirst du beim Einsatz unterschiedlicher Panelarten bzw. unterschiedlicher Spektralkathoden/Filter für die Gamuterweiterung ein subjektiv inhomogenes Gesamtbild erfahren - ob kalibriert oder nicht.


    Als mögliche Zwischenlösung käme ein Multimonitorbetrieb mit mehreren der neuen 27"ern mit der hohen Auflösung von 2560x1440 Pixeln in Frage. Beispielsweise dem NEC PA271W, dem NEC SpectraView Reference 271 oder dem neuen Apple 27"er. Da wär dann auch genug Platz für die Timeline pro Monitor.


    Ein Mutlimonitorbetrieb mit drei 27" NEC SpecrtaView Reference 271 wäre zwar erstmal eine (relativ) kostspielige Anschaffung - würde mittel- bis langfristig aber alle Anforderungen/Erwartungen bezügl. der professionellen Nutzung voll erfüllen....

    Joker :


    Die PRAD-Monitorsuchfunktion bringt dieses Ergebnis.


    Bei den Modellen HP ZR22w und DELL U2211H handelt es sich zwar um 22"er mit höherer Auflösung (1920x1080), allerdings haben die beiden Geräte ein bildqualitativ deutlich besseres IPS-Panel verbaut. Was die Zocktauglichkeit angeht, wäre der Samsung 2243DW wg. seiner geringen Pixelschaltzeit wohl die beste Wahl.


    Über Displayport verfügen alle Modelle.


    Gruß

    S.K.


    Die S-PVAs unterscheiden sich zunächst schon mal durch den besseren Schwarzwert und den geringer ausgeprägten Kristallin-Effekt von den IPS-Panels. Erschwerend kommt hinzu, dass die NEC 30"er ein (WideGamut) H-IPS verwenden, welche einen subjektiv intensiveren Farbeindruck speziell im Grünbereich erzeugen.


    Ein subjektiv 100% homogenes Gesamtbild wirst du mit deiner Monitorkonstellation somit selbst dann nicht erreichen, wenn die Geräte einheitlich kalibriert wurden (eine Farbkalibrierung via Colorimeter ist beim Multimonitorbetrieb sowieso Pflicht, wenn du ein möglichst homogenes Gesamtbild erreichen willst).


    Wenn du bei deiner 1x30" + 2x21" Kombination bleiben willst, empfehle ich auf Geräte mit gleicher Panelart zurückzugreifen. Denkbar wäre die Kombination aus einem EIZO SX3031W (30" S-PVA) und zwei EIZO S2100 (21" S-PVA) oder wahlweise zwei NEC 2190UXp (21" S-PVA).


    Generell solltest du aber auch andere Montorkombinationen in Betracht ziehen. Für die Videobearbeitung wäre ein Multimonitorbetrieb mit mehreren identischen Geräten (z.B. zwei oder drei 24"er im Widescreen-Format) wahrscheinlich eh sinnvoller als dieser 30"/21" Monitormix.


    Gruß

    Hallo,

    Der U2410 wird von mir für PRAD getestet. Aufgrund eines technischen Problems bei einem der uns zur Verfügung stehenden Testgeräte wird sich die Fertigstellung des Reports zwar etwas verzögern - mit Sicherheit aber keine 4 Wochen (wie von dir vermutet). :-)

    Details zum Test werden vorab nicht preisgegeben - schon gar keine vergleichenden Statements zu einem anderen Modell, welches ich nicht ausreichend kenne (2408WFP).

    Gruß
    @whoGo:

    Das IPS-Panel des Dell U2410 löst nativ mit 1920x1200 auf. Nur das 24" Modell mit dem TN-Panel (Dell G2410) hat die Auflösung 1920x1080.

    Gruß
    [quote] Wo liegt dann der Unterschied zwischen PVA und S-PVA panels? [/quote]Im Gegensatz zu herkömmlichen PVA Panels handelt es sich bei S-PVAs um sog. Multi-Domain Panels, da sie ihre einzelnen LC-Einheiten in acht (statt in nur vier Domains) unterteilen. Dadurch erreichen die S-PVAs eine deutlich höhere Blickwinkelstabilität - den S-IPS Panels durchaus ebenbürtig.

    Die höhere Blickwinkelstabilität der S-PVAs ist auch der Grund, weshalb in modernen Widescreen-TFTs und generell in größeren TFTs ab 20 Zoll praktisch nur noch solche Panels verbaut werden und auf den Einsatz herkömmlicher PVAs komplett verzichtet wird.

    Nachteil an der Geschichte ist aber halt auch das IPS-typische Oberflächenglitzern (Kristall-Effekt).

    Früher gabs mal eine besondere Panelklasse, die ausschließlich in hochpreisigen TFTs von EIZO und NEC verbaut wurde: die sog. SA-SFT Panels von Mitsubishi-NEC vereinten alle Vorzüge der S-PVA und S-IPS Panels - wiesen aber praktisch keinen Kristalin-Effekt auf.

    Bekannte Modelle mit diesem Paneltyp waren z. B. der EIZO CG19 und der EIZO L797 (beide mit 19" SA-SFT Panel Nr. NL128102BC29-01) und auch der NEC 2180WCG SpektraView (mit einem 21" SA-SFT Panel Nr. NL160120BC27-10), sowie diverse andere 4:3 Modelle aus NECs 21" UX-Serie.

    Heute wird dieser Paneltyp leider nicht mehr produziert.
    [quote] Der Eizo S1910 wurde mit S-PVA panel ausgeliefert. [/quote]Stimmt nicht.

    Ich hab bereits ein paar Posts vorher geschrieben, dass im EIZO S1910 ein normales PVA-Panel arbeitet (Samsung PVA LTM190E4-L03A bzw. in der zweiten Revision das Samsung PVA LTM190E4-L02).

    Die Angaben in einigen EIZO-Datenblättern über ein angebliches S-PVA Panel im S1910 sind DEFINITIV FALSCH. Das wurde uns vor ein paar Jahren auch von EIZO selbst bestätigt.

    [quote] Wo gibt es Informationen, dass der S1931 schlechter sein könnte als der S1910? Ich bin davon ausgegangen, dass der S1931 auch mit dem Overdrive eine Weiterentwicklung sei. [/quote]Der S1931 hat das selbe PVA-Panel verbaut, wie der EIZO S1910 (zweite Revision) - das Samsung PVA LTM190E4-L02.

    Der S1931 ist bezügl. des Overdrive auch absolut identisch zum S1910 (zweite Revision) mit einer Schaltzeit von 8ms (gtg).

    Was den S1931 'schlechter' macht als seinen Vorgänger, ist sein (im Vergleich zum S1910) abgespecktes OSD mit weniger Einstellmöglichkeiten. Die Bildwiedergabequalität ist bei beiden Modellen aber gleich hoch.

    [quote] Bei meinem S1931 sehe ich keinen Kristalleffekt. [/quote]Natürlich nicht. Wie ich ebenfalls ein paar Posts vorher bereits geschrieben habe, tritt der Kristall-Effekt bei normalen PVA-Panels nicht auf.


    Gruß
    @Fliegerchen:

    [quote] Ach? Und dein S1910 etwa nicht? :D
    Zu deiner Info: Jedes, ausnahmslos jedes S-PVA hat diesen Effekt. [/quote]
    Der S1910 hat definitiv keinen Kristallin-Effekt.

    Auch nicht weiter verwunderlich: Denn der S1910 hat kein S-PVA, sondern 'nur' ein normales PVA-Panel verbaut (auch wenn im EIZO-Datenblatt was anderes steht) - und normale PVAs glitzern nicht.

    Bei TFT-Monitoren unter 20 Zoll ist bzw. war es generell unüblich S-PVA-Panels zu verbauen, da bei diesen kleinen Displaygrößen die Blickwinkelstabilität nicht wirklich eine Rolle spielt.

    Grüssle,

    Alex :D
    @: ploxo

    Wie Kollege Denis (Sailor Moon) bereits erwähnt hat, regulierst du mit der softwareseitigen Helligkeitsminderung lediglich den Weißpegel in der GraKa nach unten (und verbiegst dabei unerfreulicherweise gleichzeitig die Gammakurve etc.).

    Softwareseitige Farb- und Helligkeitsmodifikationen (also Änderungen im GraKa-Treiber) sollten generell vermieden werden.

    Gegen das Brummen lässt sich nicht groß was ausrichten - es handelt sich um ein rein hardwareseitiges Problem: Die Brummgeräusche werden vom Inverterboard des Monitors erzeugt (wobei ein gewisser Summ- bzw. Brummton eigentlich immer zu verzeichnen ist - mal mehr, mal weniger stark ausgeprägt).

    Technologiebedingt lässt sich dies gar nicht vermeiden. Allerdings sollten die Geräusche im Idealfall nur maximal so laut bzw. leise sein, dass man sie höchstens dann wahrnimmt, wenn man mit dem Ohr direkt an der Rückwand des Monitors horcht.

    Häufig werden speziell bei billigeren TFT-Monitoren auch billigere Elektronik-Komponenten verbaut - also auch billigere Inverter. Da kann es dann verstärkt vorkommen, dass durch einen kleinen Bruch im Kern der Spule des Resonanztrafos auf dem Inverterboard die Brumm- bzw. Summgeräusche (u. U. beträchtlich) ansteigen.

    Im Prinzip also ein Fall für den Servicetechniker - wobei fraglich ist, ob sich eine 'Reparatur' auszahlt, da hierbei meist nur das alte Inverterboard durch ein (baugleiches) neues ausgetauscht wird.

    Unterm Strich bringts nicht viel bzw. gar nichts.

    Einzig hilfreich: Der Ausbau deiner 'Flüster-Wasserkühlung' und das Ersetzen deiner leisen Papst-Lüfter durch billige 45-Cent-Gehäuselüfter. Diese Maßnahme bewirkt einen enormen Anstieg deines PC-Betriebslautstärkepegels und somit ein Übertönen des Inverterbrummens deines schnieken Monitors. :D

    Gruß,

    Wursti
    @gooly:

    Generell wäre es natürlich zu begrüssen, wenn beim PRAD-Monitorvergleich die Stromverbrauchsdaten der Hersteller durch unsere selbst gemessenen Werte ersetzt würden - allerdings klappte das nur, wenn PRAD auch wirklich JEDEN Monitor hinsichtlich des Realstromverbrauchs testen würde bzw. könnte - aber das ist nunmal nicht der Fall.

    In der PRAD-Datenbank bei den selbstgetesteten Geräten die Werte der Hersteller durch unsere zu ersetzen, halte ich somit auch für fatal. Das führt unweigerlich zu einer 'Verzerrung' beim Monitorvergleich, da Modelle bei denen uns nur die Herstellerangaben zur Verfügung stehen (sprich: keine genauen Angaben resp. völlig falsche Werte vorhanden sind) mit Modellen die wir selbst getestet haben (also mit absolut exakten Werten) gegenübergestellt würden. Äußerst kontraproduktiv was die Markttransparenz in ökonomischer Hinsicht betrifft.
    @gooly:
    [quote] Ich wünsche mir daher für prad.de auch den Stromverbrauch im Betrieb und im Standy als Auswahlkriterium, und die Messung und die Bewertung in den Tests!! [/quote]In jedem PRAD-Testbericht wird natürlich auch der Stromverbrauch ermittelt - und zwar nicht nur in zwei Messungen (wie von dir vorgeschlagen), sondern in mind. fünf Messungen:

    1. Maximalverbrauch
    2. Minimalverbrauch
    3. Durchschnittsverbrauch (durchschnittl. 140 cd/m² Arbeitshelligkeit)
    4. Standby-Modus
    5. Ausgeschaltet über OFF-Schalter
    6. Ausgeschaltet über Netzschalter (optional)

    Offenbar hast du dir die PRAD-Testberichte noch nie 'so richtig' angeschaut - sonst wüsstest du das. :-)
    @madeg:
    [quote] Der Monitor hat bei ComputerBild als Testsieger abgeschlossen. [/quote]Du hast vergessen zu erwähnen, dass sich dieser 'Testsieg' nur auf die von ComputerBILD getestete Low-Budget Monitorklasse (um nicht zu sagen 'lowest budget') beschränkt.

    Wie üblich hat ComputerBILD wieder mal nur die billigsten der billigsten TFTs getestet - und innerhalb dieser - ähem - 'Discount-Liga' scheint das von dir erwähnte Modell wohl als 'Bester' abgeschnitten zu haben.

    Zur Ehrenrettung von ComputerBILD sollte allerdings nicht unerwähnt bleiben, dass das ComputerBILD'sche Testprozedere das (nach ComputerBILD-eigenen Angaben) aufwendigste und teuerste TFT-Testverfahren Deutschlands ist.

    Stellt sich jetzt halt nur die Frage welchen Sinn es macht, hunderttausende von Euro in teuerstes Highend-Testequipment zu investieren, wenn man letztendlich dann nur allerbilligste Discount-Monitore der unter-200-Euro-Klasse damit testet.

    ?( und :D und außerdem 8| !!!

    Gruß
    [quote] Allerdings war sein Tipp einen LG Bildschrim zu kaufen der 10000:1 Kontrast hätte, das wäre genau so gut wie harware Kalibirierung. [/quote]
    Das ist der grösste Müll den ich je gehört hab. Dieser Verkäufer hat entweder absolut keine Ahnung, oder er hat dich ganz bewusst für dumm verkauft.

    Der EIZO-Monitor ist sicher nicht defekt. Das Problem ist das minderwertige analoge Ausgangssignal deines Laptops. Speziell bei Notebooks/Laptops gibt es häufig das Problem, dass die Hersteller nur allzu gerne an den Kosten für hochwertige Komponenten zur Erzeugung des analogen Ausgangssignals sparen.

    Ein astreines scharfes Bild bekommst du nur bei digitaler Signalspeisung deines Monitors (entweder DVI oder HDMI) - aber über die analoge Leitung wirst du an deinem Laptop mit jedem größeren Monitor Schärfeprobleme haben - nicht nur mit dem EIZO.

    Gruß
    @newbie123:

    Hersteller Hanns.G hat ein paar 19" Modelle mit reaktionsschnellem TN-Panel für deutlich unter 100 Euro - z.B. der Hanns.G JC199DP oder der Hanns.G HQ191DP.
    @romarius:

    Die allerbeste Bildqualität im 19" Bereich liefert der EIZO L797. Wenn du den noch gebraucht finden solltest wär das der Hit. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass einer seinen L797 (auch im Gebrauchtzustand) für unter 300 Euro hergibt.

    Ansonsten wärst du mit dem EIZO S1910 sicher am besten beraten. Hin und wieder wird der immer noch gebraucht angeboten (sogar mein Bruder hat noch einen S1910 rumstehen, den er irgendwann demnächst verscherbeln wird).

    Also Augen auf und immer schön in der Verkaufsrubrik im PRAD-Forum nachgucken.


    p.s.: Bei den von dir angegebenen Anwendungsbereichen hast du mit 20ms Reaktionszeit kein Problem.

    Gruß