Ist Hardwareinterpolation wichtig?

  • Hallo, bin immer noch auf der Suche nach einem neuen TFT.
    Ich schwanke zwischen einem 22er und einem 19er.


    Da ich oft noch alte Spiele zocke ist es mir wichtig, dass die gut dargestellt werden. Jetzt haben ja nur wenige 22er die Möglichkeit der Hardwareinterpolation. Ich habe da den LG im Auge (warte nur auf den Prad Test.) Nur, wie wichtig ist das Feature?


    Sonst würde auch der 226BW in Frage kommen (ist ja auch günstiger). Der HP fällt weg, ich mag kein Glossy.



    Außerdem werde ich wohl nicht alle drei Monate eine neue Grafikkarte kaufen und so wohl auch neue Games nicht in der nativen 22 Zoll Auflösung spielen. Jetzt steht ja in den Tests, dass man die Interpolation (meistens) auch per Treiber regeln kann. Ist das genauso gut wie die Hardwareinterpolation?


    Mit schwarzen Balken am Rand will ich jedenfalls nicht spielen. Dafür brauche ich keinen 22er.
    Oder würdet ihr mir in dem Fall zu einem 19er raten? Wenn ja, welchen? Die in der Kaufbeartung sprechen mich alle nicht so an. (Teils auch wegen dem Preis) 330€ Max.


    Einsatzzweck:
    Zocken
    I-Net
    Office


    Grüße
    Yogi

  • Quote

    Original von yogi25


    Mit schwarzen Balken am Rand will ich jedenfalls nicht spielen. Dafür brauche ich keinen 22er.


    Yogi


    Entweder verstehe ich Dich jetzt nicht oder Du hast da grundsätzlich was falsch verstanden.
    Die Hardwareinterpolation soll ja gerade dafür sorgen, dass niedrigere Auflösungen als die native seitengerecht mit Balken dargestellt werden
    anstatt sie auf Vollbild zu strecken und dabei das Bild zu verzerren.


    Dies kann bei Nvidia -Karten meistens auch der GraKa-Treiber.

  • Quote

    Original von yogi25


    Außerdem werde ich wohl nicht alle drei Monate eine neue Grafikkarte kaufen und so wohl auch neue Games nicht in der nativen 22 Zoll Auflösung spielen. Jetzt steht ja in den Tests, dass man die Interpolation (meistens) auch per Treiber regeln kann. Ist das genauso gut wie die Hardwareinterpolation?


    Mit schwarzen Balken am Rand will ich jedenfalls nicht spielen. Dafür brauche ich keinen 22er.


    Jeder Monitor interpoliert kleinere Auflösungen nach oben, sprich wenn der Monitor ein Bildsignal für 1024*768 bekommt gibt er das Bildschirmfüllend wieder aus. Bei nem 22 Zoll Monitor gibts es dabei grundlegend zwei Probleme:


    1. Das Bild wird in die Höhe gestreckt. Dadurch das jetzt nicht jeder Bildpixel genau einem "Bildschirmpixel" entspricht kommt es hierdurch technisch bedingt zu "Unschärfen". Dieses Strecken regelt der Monitor alleine und man nennt das ganze Interpolation. Hier gibt es durchaus Qualitätsunterschiede von Monitor zu Monitor, schlechter wird die Qualität des Bildes aber immer im Vergleich zur ungestreckten Darstellung.


    2. Das Bild wird in die Breite gestreckt. Solange man ein 16:10 Format hat (z.B. 1400*900) trifft das ganze wie in 1. zu. Wehe aber man hat ein Format wie das oben angesprochene 1024 oder 1280 etc., dann werden nämlich die Bildproportionen zerstört und alles wird sehr viel "breiter" dargestellt, sprich Personen mit Eierkopf haben plötzlich ein rundes Gesicht und Personen mit einem runden Gesicht werden plötzlich zu Breitmaulfröschen ;) Die einzige Chance dagegen sind schwarze Balken links und rechts, und dies widerum können nur sehr wenige Monitore. Im Prinzip fällt das auch unter "Interpolation" aber da der Begriff in dem Fall den Kern der Sache nicht trifft spricht man eher von "seitengerechter Darstellung" und/oder "wählbaren Interpolationsverhalten". Bei Breitbildfernsehern ist es ja das selbe Probleme, wobei es da noch diverse Zwischenmodi gibt die Teile vom Bild "abschneiden" um so nicht ganz stark zu verzerren etc. aber für nen PC Monitor sind diese Verfahren eher ungeeignet, nutzt man doch auch die Ränder intensiv.