LG IPS235V: Super günstiger IPS-Monitor mit erstklassigem Blickwinkel (Prad.de)

  • Der Test des LG IPS235V ist als Preview verfügbar. Der Test wird am 19.12.2011 veröffentlicht. Der Moitor mit IPS Panel bekommt insgesamt eine gute Wertung und kann bei der Bildqualität überzeugen. Leider kann man dies vom Standfuß keinesfalls behaupten.


    Alle Fragen zum Test und zum LG IPS235V stellt bitte innerhalb dieses Themas. Der Testredakteur wird alle Fragen schnellstmöglich beantworten.


    Byo0YWxjiqM


    Blickwinkel des LG IPS235V als YouTube Video.


    LG hat uns das Testgerät für eine Verlosung überlassen. Das Gewinnspiel dauert vom 20.10. bis 20.11.2011. Wer also gerne das Testgerät hätte, einfach mitmachen. Die Frage dürfte jeder beantworten können. GEWINNSPIEL BEENDET!



    LG IPS235V


    Weiterführende Links zum Thema


    Test LG IPS235V


    Datenblatt


    LG IPS235V bei Amazon kaufen

  • Liebes Prad-Team,


    könnt Ihr mir verraten, ob es bei eurem Testgerät Clouding-Effekte gab?


    Ich hab mir den nämlich den kleinen Bruder (LG IPS 225V) zugelegt. Dieser weiß durchaus zugefallen, jedoch ist die Ausleuchtung extrem inhomogen.
    Dies äußerst sich sowohl in starken Clouding, als auch in fehlerhafter (zuheller) Ausleuchtung der Ecken bzw. Kanten. - Hab eine so schlechte Ausleuchtung bisher noch nicht erlebt, selbst mein ca. 8 Jahre alter TN-Monitor ist hier bei weitem überlegen.


    Dachte bei der schlechten Ausleuchtung an einen Defekt/Mangel, weswegen ich mir einen Austausch Monitor kommen ließ, dieser kämpft allerdings mit dem selben Problem.


    Daher stellt sich mir die Frage, sind die 22" Monitore von minderer Qualität?


    Aktuelles Fazit meinerseits:
    Prizipiell gutes Bild, keinerlei Schlieren, ausreichend Einstellungsmöglichkeiten


    Aber leider auf Grund der schlechten Ausleuchtung völlig unbrauchbar, da nicht nur bei absoluten Schwarz, sonders bereits bei etwas dunkeleren Farben sofort erkennbar/störrend!


    Ich würde mich über einen Tip Ihrerseits freuen. (Handelt es sich um 2 Ausreißer, oder besser zum 23"er greifen bzw. gänzlich anderen Monitor.)


    Mit freundlichen Grüßen,
    Eddie

  • Hallo,


    Auch ich bin gespannt, zu welchem Ergebnis der Test hinsichtlich der Bildhomogenität kommt.


    Habe den Monitor nun seit zwei Tagen und bin mit Schärfe, Kontrast, Farbdarstellung und Spieletauglichkeit absolut zufrieden.
    Auch die durch den Standfuß bedingte Wackelei hält sich in (gerade noch) erträglichen Grenzen, während ich diese Zeilen tippe.
    Nur eben die Helligkeitsverteilung wurmt mich etwas: So wirkt ein weißes Bild (bzw. eine entsprechende Webseite)
    besonders im oberen rechten Randbereich schon deutlich dunkler und leicht gelbstichig.


    Bin mit dem IPS235 gerade vom CRT umgestiegen und noch nicht ganz schlüssig, für wie gravierend ich diese Unregelmäßigkeiten halten soll. Wenn ich mir die Testberichte anderer Modelle durchlese, scheint die Bildhomogenität ja quasi generell ein wunder Punkt zu sein, auch bei wesentlich teureren Geräten. Allerdings ist auch immer von einer Wahrnehmbarkeitsgrenze die Rede,
    die ich meinem Fall, zumindest bei Office-Arbeiten und beim Surfen im Internet, wo nun mal viel Weiß im Spiel ist, schon für überschritten halte.


    Nun, ich denke, dass ich das Gerät behalten werde und bin, wie gesagt, gespannt, zu welchen Einschätzungen der Prad-Test und andere
    Benutzer diesbezüglich kommen werden. Je nachdem werde ich mir dann ggf. ein Austauschgerät zukommen lassen.


    EddieBauer bzgl. Clouding: Einen kleineren, aber bei schwarzem Bild deutlichen Lichthof kann ich bei meinem 23er am oberen
    Bildschirmrand ausmachen (Mitte-links), der mir beim TV-Schauen aber bisher nicht aufgefallen ist. Der Helligkeitsabfall/ Gelbstich in den Randbereichen bei weißem Bild stört mich da mehr...

  • LG IPS erste Erfahrungen / Eindrücke, verglichen mit einem Eizo S2431WH:


    Ich habe durch Zufall den LG gefunden und die Daten waren vielversprechend, IPS Panel,
    werkskalibriert, preislich sehr attraktiv.


    Der Standfuss ist ok, allerdings wackelt das Panel deutlich wenn man etwas verstellt, dürfte daran
    liegen, daß der Fuss nicht hinten am Monitor montiert ist wo so sonst üblich (die Vorkehrung dafür ist
    vorhanden) sondern unten d.h. wie die meisten LCD Fernseher, somit hat das Display eine grössere
    Hebelwirkung da es nur unten gehalten wird. Kann man aber mit Leben wenn der Tisch fest steht.


    Was mir nicht gefällt, der Monitor hat links oben in der Ecke zur Mitte hin einen Lichthof, fällt auf beim
    Videosehen oder bei Allem wo randlos das Bild dunkel ist, d.h. Firefox keine Probleme usw., nur bei dunkler
    Darstellung bis in die Ecken.


    Die Werkskalibierung schaut ok aus, wenngleich mir das Bild zu warm vorkommt ?


    Blickwinkel ist tadellos, Schärfe minimal besser als beim Eizo, das Blau wirkt aber irgendwie
    zu kräftig / dunkel, der Monitor macht keine Geräusche, soweit für den Preis alles ok bis auf den
    Lichthof den ich mir bei LED Beleuchtung nicht erklären kann, ist vielleicht etwas
    nicht sauber genug abgeklebt und Streulicht tritt aus ?

  • Ich hatte vermutet bei LED wäre es kein technisches Problem mehr wie bei Röhren hinter dem Panel
    die immer etwas hinter dem Panel über den Rand hinaus gehen und ja auch noch Anschlüsse haben,
    ich hatte vermutet die LEDs sind deckungsgleich mit dem Panel und damit was zurückstreut ins Panel
    dachte ich, sie müssten dann auch überstehen und da wäre dann z.B. der Rahmen des Panels
    nicht sauber abgedeckt.

  • Quote

    Der sRGB-Modus fällt ähnlich aus wie der Werkszustand, allerdings verschlechtern sich die Grauwerte leicht, Gammawert und Kontrast dagegen stark, so dass der Modus nicht empfohlen werden kann. Die Werkseinstellung sollte diesem Modus vorgezogen werden.

    Passe ich bei Werkeinstellung und sRGB Modus die Helligkeit auf gleiche Werte an, gibt es keinerlei sichtbaren Unterschied mehr
    zwischen den beiden Modies. d.h. beide Modies sind gleich bis auf die unterschiedlich eingestellte Helligkeit.


    Würde im Umkehrschluss aber auch bedeuten, Werkseinstellung ist Helligkeit = 100 %, sRGB = 50 %, daß je dunkler man den Monitor fährt man
    die Bildqualität verschlechert :-( Ich habe meinen auf 19 % Helligkeit und erreiche damit 120 cd.

  • "Ich hatte vermutet bei LED wäre es kein technisches Problem mehr wie bei Röhren hinter dem Panel
    die immer etwas hinter dem Panel über den Rand hinaus gehen und ja auch noch Anschlüsse haben,
    ich hatte vermutet die LEDs sind deckungsgleich mit dem Panel"


    Soweit ich sehe, ist der Monitor doch "edge-lit", d.h. alle LEDs sind an max. 2 Rändern (oben und evtl. oben) verbaut - bei einer solchen Anordnung der Lichtquellen ist eine gleichmäßige und saubere Ausleuchtung naturgemäß eher *schwieriger* zu erreichen als bei mehreren (normalerweise 4) CCFTs hinter dem Panel. Falls ich Unsinn rede, Beitrag bitte löschen :-)

  • And what is the PWM frequency?

    The PWM frequency of the IPS235V is 240 Hz. I measured it with a photo-transistor and sound card. The pulse width seems to be a linear function of the brightness:
    - brightness=27: 50% PWM
    - brightness=64: 75% PWM (see screenshot here - note the waveform is inverted)
    - brightness=100: 100% PWM (no flicker)
    The above numbers agree with this graph from the PRAD test:

  • Thanks a lot. It is a bit lower that I hoped. Will have that in mind.

  • Edit: Wie ich sehe, funktionieren inline Bilder nicht. Weil die aber zum Verständnis wichtig sind, hier der Post 1:1 aber mit Bildern, als PDF:


    Hallo Prad Community! Nachdem ihr mir bei der Auswahl eines Monitors viel geholfen habt durch die Tests, möchte ich was zurückgeben, und zwar wie man die Lichthöfe beim LG IPS225V loswird.
    Das ist die um 1 Zoll kleinere Version als im Test, dürfte im Aufbau aber sehr ähnlich sein und hat genau die selben Probleme mit den Lichthöfen. Ich hatte sie stark am linken Rand.


    Inspiriert von habe ich also meinen LG auseinandergenommen um sie loszuwerden. Es hat sich gezeigt, dass das ganze Problem auf eine Fehlkonstruktion der Halterung des Panels zurückzuführen ist die auf der linken Seite zu viel Druck ausübt! Man kann selbst leicht probieren dass man mit Druck auf das Gehäuse die Lichthöfe besser machen kann.

    Um das Ende gleich vorweg zu nehmen, das ist die Verbesserung die man erreicht, vorher und nachher:






    Subjektiv eine deutliche Verbesserung.


    Jetzt zum Howto, hat circa eine Stunde gedauert und war ziemlich schmerzlos, keine Kabel waren abzustecken und insgesamt nur 4 Schrauben waren zu lösen weil der Monitor eigentlich nur durch das äußere Gehäuse, das mit Clips fixiert ist, zusammengehalten wird. Ah und ein (!) Klebeband. Wahnsinnsdesign.


    Ich möchte noch darauf hinweisen dass die Garantie mit der Aktion wahrscheinlich flöten geht und die Chance besteht, dass der Monitor bei der Aktion überhaupt stirbt. Das Panel ist Glas und bricht ggf. auch, es gibt Flachbandkabel die recht filigran sind.


    0) Zwei Schrauben hinten lösen, Standfuß abnehmen.


    1) Frontrahmen lösen. Der ist festgeklippt. Unten in der Mitte anfangen, indem man mit den Fingernägeln das Plastik von der Innenseite aufbiegt. Mit einer Kreditkarte von außen reinstochern bis es sich löst. Wenn man den Rahmen unten hat das Ding mit Gesicht nach unten hinlegen (auf was weiches). Jetzt kann man die Rückwand einfach runternehmen, auf die kleine Platine für die Bedienknöpfe aufpassen! Schaut dann so aus:




    2) Panel auf den Rücken legen. Achtung, die Metallbox auf Rückseite ist nur mit einem Stück Klebeband auf einer (!) Seite fixiert. Ich empfehle, gleich rundherum mit Tesa nachzukleben damit sie beim Umdrehen nicht verrutschen kann. Rechts unten sieht man die Platine für die Knöpfe.




    3) Metallrahmen vom Panel runter. Eine Metallplatte (Foto links) muss vorher noch runter, 2 Schrauben lösen und rausziehen ohne an den Kabeln hängenzubleiben!
    Ist festgeclippt, hier wieder mit Fingernägeln und/oder Kreditkarte aufhebeln und von unten Mitte anfangen, dann die Seiten. Oben NICHT herumfummeln, wenn die drei Seiten offen sind kann man den Rahmen wie eine Tür öffnen und er geht ganz runter.
    Wer den Effekt sehen will schließt den Monitor jetzt wieder an und probiert wie das Bild mit und ohne Rahmen aussieht.
    Der wichtige Unterschied zwischen linker und rechter Seite (deswegen Lichthöfe nur links) sind die kurzen Flachbandkabel, die links herausstehen und vom Metallrahmen einfach umgebogen werden. Das übt offenbar so viel Druck auf das Panel aus dass kein richtiges Schwarz mehr Zustande kommt.



    4) Ich hab jetzt statt dem Rahmen Tesa hingeklebt damit das Panel beim Umdrehen nicht hinausfallen kann (unten, links, rechts. Oben wird durch die Flachbandkabel recht gut fixiert) . Abgesehen davon, einfach wieder zusammenbauen, und zwar ohne den Metallrahmen. In den kann man dann ein Bild vom Hund reingeben und ihn sich ins Wohnzimmer hängen. Wieder zusamengebaut, Metallrahmen noch ohne Hund:




    5) Wieder aufgestellt schaut so aus, wer hats gesehen? Am oberen Rand sind jetzt zwei kleine weiße Lichter wo die Hintergrundbeleuchtung ganz leicht durchscheint. Sind wesentlich dünkler als die blaue Power LED und ersetzen diese jetzt für mich (ist abgedreht) sehr schön.




    Ja und das ist es. Panel wackelt nicht oder irgendwas, wird vom Plastikrahmen gut festgehalten. Bin sehr zufrieden mit der Aktion!