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  • Nach Querlesen des Tests hat der TN-Monitor die Zertifizierung nur deshalb bekommen, weil der Uniformity Check optional ist (offenbar eine andere ISO-Norm) und nicht in die Zertifizierung einfließt. Das einzige andere relevante Kriterium, das nicht erfasst ist, ist die (TN-typische) Blickwinkelabhängkeit. Angesehen vom letzten Punkt sehe ich den Monitor deshalb nicht als Gegenbeispiel.

  • Ich finde jeder hat ein Recht auf seine Meinung. Aber Deiner Argumentation kann ich nicht ganz folgen: bis auf die Blickwinkelabhängigkeit siehst Du den Monitor nicht als Gegenbeispiel? Also ist es doch ein Gegenbeispiel, denn genau der nicht ausreichende Blickwinkel ist ja das Gegenbeispiel was ich genannt habe.


    Dass die Farben stimmig sind ist ja unumstritten, sonst hätte der Monitor schließlich den UGRA Test nicht bestanden. Es kommt aber noch der Blickwinkel dazu, der in den UGRA-Test überhaupt nicht einfließt. Deshalb meine Anmerkung, dass ein bestandener UGRA Test ein Gerät eben nicht automatisch für den EBV-Einsatz tauglich macht. Genau dieser Blickwinkel wird jeden User der farbverbindlich arbeiten will wahnsinnig machen.


    Aber wir kommen hier sicherlich nicht zusammen. Du nimmst einen Monitor mit TN-Panel für farbverbindliches arbeiten und wir empfehlen lieber Geräte mit denen jemand wirklich zufrieden ist.

  • Das Argument war etwas kryptisch formuliert, deshalb in der Langform: Unter "UGRA-Test" verstehe ich nicht nur die mit UDACT vorgenommenen Tests, die im engeren Sinne zur UDACT certification gehören, sondern auch den optionalen Uniformity Check nach ISO 12646, eine Norm, die alle hier interessanten Aspekte wie Homogenität der Leuchtdichte und Betrachtungswinkel berücksichtigt, den ihr aber nach euren verlinkten UGRA-Berichten im PDF-Format zu urteilen grundsätzlich auslasst. Die max. Abweichung der Leuchtdichte etwa soll 10% nicht überschreiten, und auch wenn eure eigene Messmethode nicht direkt mit der von UDACT vergleichbar ist (15 vs. 9 Messpunkte ), hat der geteste BenQ in der oberen rechten Ecke eine Abweichung von immerhin 14%, weshalb er die Empfehlung der UGRA nicht einhält und allein deshalb den "UGRA-Test" nicht besteht. (mit etwas größerem Aufwand lassen sich wahrscheinlich auch farbmetrische Abweichungen anführen) Der BenQ ist also kein Gegenbeispiel zu meiner Aussage.

  • OK jetzt kann ich Deinen Argumenten folgen und unter diesen Gesichtspunkten stimmt Dein Argument. Gut dass wir mal darüber gesprochen haben ;-) Wir haben den Uniformity Check nicht ausgelassen, leider bietet das von uns eingesetzte Tool diese Funktion überhaupt nicht an.