Neues Colorimeter

  • Nun ja, so genau weis ich es jetzt nicht wie viel von dem Profil das ich in Windows 8 lade Anwendung findet. Ich lade es und bekomme andere Farben, der Bildschirm ist im Farbmanagement auch als Device eingetragen genauso wie Drucker und andere Sachen(Devices) also gehe ich davon aus das ich wohl mit dem richtigen Profil auch ganze Farbräume verändere wie es zum Beispiel in den von dir bezeichneten Device-Link-Profilen möglich ist. Laut einer Seite auf Microsoft steht dort auch man kann solche Profile normal in das Farbmanagement laden, das gilt für alle Devices inklusive Bildschirme ohne Ausnahme und wird für alle Programme angewendet. Habe es selbst getestet, es verändert die Farben in jeder Vollbildanwendung. Es gibt aber Programme, ist mir auch schon aufgefallen, die das beim Start zurück setzen was bedeutet man muss wohl einen Hotkey anlegen oder einen kleines Script bauen das das gewünschte Profil dann sofort wieder läd.


    Soweit ich die Bildschirmtechnik verstehe besteht ein Bildschirm ja nur aus Pixeln/Filtern die unterschiedlich stark geöffnet werden und da ist es vollkommen egal wodurch jetzt die Ansteuerung der Pixel geschieht. Ob in dem Bildschirm(der das natürlich nicht blockieren sollte) oder vom Computer, wie ich oben beschrieben habe muss der Computer nur wissen welches Signal er senden soll anstatt dem Normalen das er sonst ungefragt senden würde wenn man einen Farbraum emulieren will. Rein technisch sollte hier kein Problem sein aber es scheint nur keine Software vorhanden zu sein die das Umsetzt, entweder suche ich mal wieder die falschen Begriffe oder lese zu unkonzentriert denn ich Bezweifel das es bis jetzt noch niemanden gegeben hat der sich daran versucht haben soll.


    Kann aber auch sein das es wie du sagst so einfach nicht möglich ist weil es nicht ordentlich implementiert wurde, abfinden werde ich mich aber damit (noch) nicht.

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    Nun ja, so genau weis ich es jetzt nicht wie viel von dem Profil das ich in Windows 8 lade Anwendung findet.


    Das habe ich doch bereits beschrieben.


    Farbmanagementfähige Anwendungen können auf dieses Profil zurückgreifen, um in Bildschirm-RGB zu transformieren. Daher noch einmal der einfachste Ablauf:


    Quell-RGB => Dateiprofil => PCS (Profile Connection Space, XYZ oder Lab) => Bildschirmprofil => Bildschirm-RGB


    Die Software muss explizit (!) auf einen Farbrechner (CMM; z.B. Microsoft ICM oder Adobe ACE) zurückgreifen (ich sauge mir das übrigens nicht aus den Fingern, sondern implementiere soetwas auch selbst). Da gibt es kein Diktat von höherer Stelle. Deswegen finden beispielsweise eben in Spielen* keine Farbraumtransformationen statt. Möchtest du hier eine bestimmte Charakteristik erreichen, muss der Bildschirm schon selbst geeignete Transformationen durchführen, vgl. den Link in meinem vorigen Posting. Dein DELL macht das ja in sRGB- und AdobeRGB-Modus auch.


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    Kann aber auch sein das es wie du sagst so einfach nicht möglich ist weil es nicht ordentlich implementiert wurde


    Der ICC-Workflow ist sogar sehr ordentlich implementiert und absolut durchdacht. Er bildet die Basis für farbkritische Arbeiten in der grafischen Industrie und umfasst bei weitem nicht nur simple Bildschirmprofile.


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    muss der Computer nur wissen welches Signal er senden soll anstatt dem Normalen das er sonst ungefragt senden würde wenn man einen Farbraum emulieren will.


    Der ICC-Workflow sieht charakterisierende Profile vor. Wie das funktioniert, habe ich ja schon beschrieben. Siehe auch den ersten Absatz in diesem Posting. Nur werten Spiele eben die Profildaten nicht aus und es wird auch nicht von anderer Stelle irgendwie irgendetwas zwangsbestimmt. Du kannst höchstens dafür sorgen, dass die Kalibrationskorrekturen wieder in die LUT der Grafikkarte geladen werden. Das sichert dir dann u.a. immerhin die gewünschte Tonwertkurve, sofern Kalibrations- und Wiedergabeziel diesbezüglich identisch sind.


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    also gehe ich davon aus das ich wohl mit dem richtigen Profil auch ganze Farbräume verändere wie es zum Beispiel in den von dir bezeichneten Device-Link-Profilen


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    . Laut einer Seite auf Microsoft steht dort auch man kann solche Profile normal in das Farbmanagement laden, das gilt für alle Devices inklusive Bildschirme ohne Ausnahme und wird für alle Programme angewendet.


    Wenn dich Farbmanagement wirklich interessiert, musst du dich tiefer in die Materie einarbeiten, sonst werden sich solche Missverständnisse weiter durchziehen. Ich bin da auch nicht unschuldig, weil ich mit den ICC DeviceLinks angefangen habe, die hier aber überhaupt nicht hingehören. Poste trotzdem mal den Link von Microsoft, dann versuche ich das aufzubereiten.


    Hier aber schonmal ein Auszug aus der FAQ von Microsoft:


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    The selected color profile (or profiles) is now associated with the device and can be used by programs that use Windows color management to describe the color characteristics of that device.


    Der fettgedruckte Teil meint das Windows CMM (Microsoft ICM), das über eine entsprechende Schnittstelle aber eben explizit aufgerufen werden muss. Die Windows-Oberfläche greift beispielsweise nicht darauf zurück, dafür aber die Fotoanzeige (außer im Vollbildmodus).


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    * Gilt z.B. auch für die meisten Videoplayer. Der MPC-HC kann aber ICC-Profile berücksichtigen und füllt dann (aus Performancegründen) eine 3D-LUT mit den entsprechenden Transformationen. Das wäre auch eine denkbare Möglichkeit für Spiele, die aber derzeit nicht genutzt wird. Wenn dir das so am Herzen liegt, musst du die Publisher und Studios anschreiben oder mit dem sRGB-Modus deines DELL leben oder ein externes CMS einsetzen (siehe eeColor LUT BOx) oder einen anderen Bildschirm mit fixem sRGB-Modus bzw. flexibler Farbraumemulation bzw. nativ hinreichend passender Charakteristik (non WCG-CCFL, W-LED) kaufen, der die benötigte Nachschärfung erlaubt.

  • Reden wir aneinander vorbei?


    Ich beschreibe es mal wie ich es gemacht habe:


    Gehe auf "Einstellunge>Systemsteuerung>Farbverwaltung" *klick*


    Dort öffnet sich das Fenster mit dem Namen Farbverwaltung.


    Oben steht Gerät, dort wähle ich meinen Dell U3011 Bildschirm aus. Ich setze den Haken bei "Eigene Einstellungen für das Gerät verwenden". Jetzt habe ich im selben Fenster verschiedene ICC-Profile zur Auswahl. Wenn ich eines anklicke und auf "Als Standardprofil festlegen" klicke dann ändern sich die Farben auf meinem Bildschirm. Starte ich jetzt ein Spiel dann sehe ich auch dort die selben Farbveränderungen. Da hat doch jetzt nichts extra vom Spiel drauf zurück gegriffen auf das Profil, die Farben sind aber anders? Was soll denn das sonst auslösen die Farbveränderungen die genau die selben sind wie auf dem normalen Desktop? Hat das Profil jetzt einfach nur den Weißwert verstellt und der Rest vom Profil bleibt unbeachtet?


    Der ICC-Workflow ist jedenfalls implementiert, da gebe ich dir recht und soviel verstehe ich auch. Nur ist keine Softwareseitige Farbraumemulation implementiert die Global mit einem einzigen Profil auf den ganzen Bildschirm in jeder belieben Anwendung wirkt wie es den Anschein hat laut verschiedenen Aussagen. (?)


    Hier steht es jedenfalls mit den Device-Link-Profilen:



    Die Profile sind explizit zur Farbkonvertierung in andere Farbräume und funktionieren so wie ich es dachte.


    Ich zitiere:


    "As mentioned previously, a device link profile concatenates a series of profiles into one transformation."


    Transformation, es transformiert Farben in die die ich will laut dem was dort steht.


    Hier steht auch wie du sagtest:


    "A device profile describes the color space of a particular device."


    Die normalen Device-Profile die nur den Farbraum das verwendeten Geräts beschreiben worauf dann andere Programme zurück greifen und mit ihrem Farbmanagement die Farben richtig wiedergeben.


    und dann hätten wir noch:


    "The conversions from a device profile can be concatenated together into a single file, called a device link profile."


    Konvertierungen in andere Farbräume von einem "device profile" können mit einem einzigen Profil bewerkstelligt werden, namentlich ein device link profile.

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    Reden wir aneinander vorbei?


    Nein, aber Farbmanagement funktioniert anders als du es dir derzeit zumindest in Teilen noch vorstellst.


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    "As mentioned previously, a device link profile concatenates a series of profiles into one transformation."


    Mein Reden. Die CLUTs werden hier mit dem Ergebnis einer festgelegten Transformation auf Basis von Quell- und Zielcharakteristik gefüllt. Der Umweg über den PCS fällt weg (natürlich nicht für die Stützstellenberechnung selbst). Das hat aber, bitte glaube mir das, nichts mit der Problemstellung zu tun, um die es dir hier geht. Es wird dir auch nicht helfen, ein RGB-to-RGB DeviceLink Profil von sRGB in Bildschirm RGB zu erstellen (davon abgesehen, dass du es dem Bildschirm in den Farbeinstellungen von Windows auch nicht zuweisen könntest).


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    Transformation, es transformiert Farben in die die ich will laut dem was dort steht.


    Auch ein DeviceLink Profil muss explizit genutzt werden (klassischer Verwendungszweck für Proofing-Zwecke mit RIP) – das erübrigt sich an dieser Stelle aber, wie angedeutet, sowieso, weil als Bildschirmprofil natürlich ohnehin kein DeviceLink-Profil verwendet werden kann. Möglicherweise hast da noch eine etwas verquere Vorstellung vom Wirken des Farbmanagement und dem Ineinandergreifen der Komponenten. Ich befürchte, dass du da eine "höhere Instanz" erwartest, die, losgelöst von den konkreten Anwendungen, etwas transformieren würde (und das macht das Windows ICM nicht, weil es auch völlig sinnfrei wäre). Ein Profil ist passiv. Leider könnte ich mich jetzt an dieser Stelle nur wiederholen, deswegen schenke ich mir das an dieser Stelle. Das ist nicht böse gemeint, aber ich stoße hier auch zeitlich einfach an meine Grenzen. Bitte gehe meine alten Postings nochmal durch.


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    Wenn ich eines anklicke und auf "Als Standardprofil festlegen" klicke dann ändern sich die Farben auf meinem Bildschirm.


    Wenn sich da sichtbar etwas ändert, werden die Informationen des vcgt-Tag in die Bildschirm-LUT geladen. Es handelt sich dabei, wie mehrfach erwähnt, um Linearisierungskorrekturen, die im Rahmen der Softwarekalibration notwendig geworden sind. Das ist aber keine Farbraumtransformation. Damit erreichst du z.B. die sRGB-Tonwertkurve, wenn du das als Kalibrationsziel in der Software angegeben hast.

  • Jetzt habe ich im selben Fenster verschiedene ICC-Profile zur Auswahl. Wenn ich eines anklicke und auf "Als Standardprofil festlegen" klicke dann ändern sich die Farben auf meinem Bildschirm. Starte ich jetzt ein Spiel dann sehe ich auch dort die selben Farbveränderungen.

    Hast du in der Windows-Farbverwaltung die Option "Windows-Bildschirmkalibrierung verwenden" aktiviert? Diese Option findet sich unter "Erweitert" und aktiviert den LUT-Lader von Windows. Legst du ein anderes ICC-Profil als Standard fest, werden die Daten aus dem vcgt-Tag des gewählten Profils in die LUT deiner Grafikkarte geladen. Die Bildschirmfarben ändern sich hierbei natürlich.


    Du hast nun eine Art Nachbrenner des eigentlichen Farbmanagements ;-) ...das vcgt-Tag ist meines Wissens nicht Teil der ICC-Spezifikation. Was also in der Grafikkarte passiert, liegt ausserhalb des ICC-Farbmanagements. Ich stell mir das wie eine Erweiterung der Kalibration vor.


    Sorry, die Arbeit ruft.
    Gruss, Globetrotter

  • Ja, habe es mal eben getestet. Während ich mit dem ColorNavigator experimentiert habe wollte er das ich die Bildschirmkalibrierung deaktiviere. Jetzt mal wieder durch die ganzen Profile geklickt und als Standardprofil ausgewählt und es passiert:


    Nichts!


    Denke durch das Häkchen in der Bildschirmkalibrierung ist das dann wohl mein Fehleindruck entstanden, also brauche ich einen Bildschirm der eine Hardwarekalibration unterstützt oder eine solche Box.


    Alternative währe mehrere Bildschirme nebeneinander, hier stören mich wohl die Lücken zwischen den Bildschirmen und ich denke eine Lösung gibt es hier nicht. Dann gäbe es noch andere Bildschirme mit 2560x1600 die im DDC die Schärfeeinstellung unterstützen oder einen besseren Spielmodus haben, vielleicht sind die auch Generell so scharf wie sie in Spielen und auf Bildern sein sollten im Normalmodus.


    Andere Möglichkeiten einen sehr scharfen sRGB-Modus mit lesbarer Schrift zu bekommen gibt es nicht?

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    Was also in der Grafikkarte passiert, liegt ausserhalb des ICC-Farbmanagements. Ich stell mir das wie eine Erweiterung der Kalibration vor.


    Es ist die eigentliche Kalibration - im Zusammenspiel mit den OSD-Einstellungen. Bei einer Hardwarekalibration wird das direkt in der LUT des Bildschirms ausgeführt.


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    also brauche ich einen Bildschirm der eine Hardwarekalibration unterstützt oder eine solche Box.


    Eine Hardwarekalibration bedeutet nicht zwangsweise, dass der Bildschirm auch eine Farbraumemulation umsetzt. Trotzdem ist dieses Feature in diesem Bereich inzwischen weit verbreitet. Allerdings wirst du deine stark nachgeschärfte Darstellung bei den Geräten normalerweise nicht erzwingen können.


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    vielleicht sind die auch Generell so scharf wie sie in Spielen und auf Bildern sein sollten im Normalmodus.


    Nein. Standardeinstellung ist natürlich eine nicht nachgeschärfte Darstellung. Auch hier musst du also explizit einen Schärferegler bemühen, um eine künstliche Kantenschärfung zu erhalten. Der wird, wie gesagt, aber i.d.R. nicht so stark eingreifen wie von dir gewünscht. Siehe unsere Testberichte, dort findest du entsprechende Bildschirmfotos.


    Beispiele (nach unten scrollen):
    NEC SpectraView 271
    Eizo CG246

  • Hmm, kenne mich jetzt nicht genau aus aber ich empfinde die Standardeinstellungen schon als eher matschig und nicht scharf auf dem U3011. Ich denke hier können wir uns jetzt streiten ob es denn nicht von Flachbildschirm zu Flachbildschirm Unterschiede in der Ausprägung dieser Schärfe gibt denn ich habe hier 2 Bildschirme die ein vollkommen unterschiedliches Verhalten aufweisen.


    Der eine ist ein normales TN-Panel ohne(!) jeglichen Schärferegler und die Bilder sehen aus wie auf meinem U3011 Einstellung 100 obwohl ich die Schrift auf dem TN-Panel ganz normal lese. Vielleicht ist ja das was du so verallgemeinert als Überschärft bezeichnest nicht bei jedem Bildschirm überschärft. Im Spielmodus habe ich das Problem ja auch nicht bei dem U3011 wo Schrift und Bilder sehr gut sind, ich denke hier liegt etwas auf das man bei den Tests mehr Wert legen sollte denn Bildschärfe hat ja nicht nur mit Spielen zu tuen sondern findet man auch bei vielen anderen Anwendungen die Farbmanagement erfordern. Meine Fotos sehen jedenfalls deutlich(!) besser aus je nach Schärfeeinstellung obwohl mein Objektiv relativ Unscharf ist und ich glaube hier liegt wohl ein Unterschied von Bildschirm zu Bildschirm. Man siehe meine 2 Vergleichsbildschirme, der eine uralte Acer ist sehr scharf und der Dell U3011 hat verschiedene von den Entwicklern beachtete Einstellungen und Modi die das beeinflussen und die Bildqualität verbessern.


    Ich meine, wie können denn die Bilder auf meinem TN-Panel ohne je an Schärfe gedacht zu haben viel besser aussehen wie auf dem Dell U3011 wo ich auf Schärfe 100 stellen muss wenn die auch gut aussehen sollen wo du sagst es wäre überschärft.


    Oder mal auf Fotos angewendet, ich(nur als Beispiel) Fotografiere mit dem schärfsten Objektiv das es gibt aber auf Monitorstandardeinstellung sind die Bilder total unscharf während ich das Problem auf dem alten TN-Panel nicht habe und dort alles scharf ist wie ich es fotografiert habe. Ich denke auf die Optik in Bildbearbeitung hat es wohl je nach Detailgrad den man anzielt auch Auswirkungen wenn von Monitor zu Monitor Schärfeunterschiede sind. Habe das in dem Ausmaß auch noch in keinem Test gelesen das man solche Werte vergleicht obwohl es hier ja auch doch starke Warnehmungsunterschiede geben kann.

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    Hmm, kenne mich jetzt nicht genau aus aber ich empfinde die Standardeinstellungen schon als eher matschig und nicht scharf auf dem U3011


    Das ist die native Abbildungsleistung des Panels. Wir hatten doch schon Bilder gepostet. Das was du möchtest, ich meine das jetzt nicht wertend, ist eine künstliche Kantenschärfung.


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    und der Dell U3011 hat verschiedene von den Entwicklern beachtete Einstellungen und Modi die das beeinflussen und die Bildqualität verbessern.


    Regelerstellung 50/100 im nicht Game-Modus ist in nativer Auflösung einfach das 1:1 von der Grafikkarte durchgereichte und exakt auf die Panelpixel gemappte Signal (abgesehen von LUT-Transformationen). .


    DELL U3011, Schärfe 50/100, 2560x1600:


    DELL U2713H, Schärfe 50/100, 2560x1440:



    Im direkten Vergleich zu einer Nachbearbeitung mit Kantenschärfung wirkt das im normalen Sichtabstand und bei grafischen Inhalten ggf. unscharf. Es repräsentiert aber den Inhalt, der am Ausgang der Grafikkarte anliegt.


    DELL U2713H, 1920x1080, Game-Mode:


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    und ich glaube hier liegt wohl ein Unterschied von Bildschirm zu Bildschirm.


    Nein. Du wirst da mit einem anderen Bildschirm kein anders Ergebnis erzielen - außer du findest ein Modell mit ähnlich aggressiver Nachbearbeitung in einem sRGB-transformierten Bildmodus (auch das ist dir ja wichtig) bzw. einem Schärferegler, der so extreme Settings erlaubt.

  • Bei dem Pixel auf Pixel hast du recht aber auf dem anderen Bildschirm habe ich doch schon ein anderes Ergebnis erzielt. Bilder, vorallem bewegte, sehen auf dem sehr deutlich anders aus als auf dem U3011 in Einstellung 50/100. Wenn ich auf beide genau drauf schaue dann sieht es aus wie auf deinem "2560x1600" Bild, die Pixel sind komplett gefüllt aber der Acer sieht deutlich besser aus ohne irgendwelche Einschränkungen beim lesen.


    Wie kann es denn sein das auf einem Dell U3011 "Ultrasharp" das Bild im Vergleich zu einem Acer AL2216W Uralt sehr unscharf wirkt?


    Was mir noch sehr stark auffällt ist das Bild "50/100" mit dem Pferdemann sehr unscharf wirkt aber mit dem selben Effekt wie Schärfe 100 auf Einstellung 50/100 ein deutlich besseres Bild abgibt, auf Einstellung 100/100 sieht es hingegen eher Normal aus. Auf dem Bild darunter sehe ich es sehr stark überschärft auf beiden Einstellungen, ist der Bildschirm hier vielleicht defekt oder wodurch kommt jetzt der Unterschied? Solche "Überschärfeprobleme" wie auf dem Bild habe ich außer auf Schrift bei dem hier noch nicht gesehen.


    Auf dem Bild hier von mir auf 100/100 sieht es ja auch nicht überschärft aus:



    Aber man sieht einige Sachen deutlich besser als auf dem 50/100:



    Sieh mal genau hin, keine Überschärfe aber Unterschärfe.

  • Eben ist mir das mit den Pixeln noch mal durch gen Kopf gegangen und mir ist aufgefallen das es dabei technisch wohl eventuell Probleme gibt aus den drei bis vier Subpixeln die ein Bildschirm hat ein viereckiges Pixel zu machen. Ich denke schon das so etwas von Bildschirm zu Bildschirm unterschiedlich gelöst sein könnte denn aus drei bis vier Unterpixeln die verschiedene Farben Filtern ein gleichmäßiges Viereck zu machen wird wohl soweit ich es verstehe nicht einheitlich gelöst sein also sind die Pixel wohl im Standard bei jedem Bildschirm möglichst Viereckig aber es könnten sehr wohl Unterschiede im jeweiligen Grad liegen wie es gelöst wurde. Kann natürlich sein das ich von Technik absolut keine Ahnung habe und mir das jetzt vollkommen falsch vorgestellt habe und es tatsächlich auf jedem Bildschirm Haarscharf ein Viereck ist aber ich denke hier gibt es wohl Unterschiede.

  • Habe jetzt auch mal die Kamera an beiden Bildschirmen probiert weil ich dort mit Manuell eingestellter Schärfe und sehr hohen digitalen Zoom die einzelnen Pixel sehe, erst habe ich an dem U3011 die Schrift angeschaut und die Schärfe hoch und herunter gedreht. Mir ist bloß aufgefallen das auf Schärfeeinstellung 50(Normal) die einzelnen Buchstaben noch neben hochschwarzen Pixeln im inneren relativ helle Pixel außen hat die verschwinden wenn ich auf 100 Stelle oder schwärzer auf Schärfe 0 werden. Ist genau das was ich als matschig empfinde, keine Ahnung ob das jetzt wirklich 1:1 normal ist wie ich es auf 50 gesehen habe aber mir ist noch etwas aufgefallen. Ich kann bei solch starken Zoom ein schwarzes Gitter scharf stellen das jedes Pixel umgibt, ich sehe dann also sehr sehr deutlich ein schwarzes Gitter das aber wie mir schien sich nicht mit der Schärfeeinstellung zu verändern scheint.


    Das selbe habe ich jetzt unter den selben Bedingungen auf dem anderen Bildschirm getestet aber dort gelang es mir nicht ein solches Gitter gut sichtbar zu machen, man kann es erahnen das dort auch ein solches Gitter ist aber es ist kaum zu erkennen. Vielleicht macht das ja den Unterschied den ich bei der Schärfe empfinde.

  • Auch hier, ich habe eben den mir ungewöhnlich scharf auffallenden Bildschirm im Internet gesucht und endlich etwas auf Englisch zu dem Bildschirm gefunden. Auf Deutsch gibt es nichts, jedenfalls steht hier:


    "The Acer AL2216W passed the screen geometry and distortion, sharpness and resolution, and screen pixel resolution tests with a perfect score. The screen offers good picture quality and color reproduction without any bleeding of colors. But it could have been a little sharper."


    Quelle:


    Wo der Bildschirm doch keine Einstellungen zur Schärfe hat frage ich mich wie man zu der Behauptung kommt das Bildschirme in Schärfe keine Unterschiede aufweisen, mag sein das ein vom Computer kommendes Eingangs-Signal hier definitiv keine Unterschiede hat aber ich denke das hier Unterschiede zwischen den Bildschirmen vorherrschen die nicht einer Aussage "das 1:1 von der Grafikkarte durchgereichte und exakt auf die Panelpixel gemappte Signal" entsprechen weil die normalen physikalischen Prozesse bei der Ausgabe und Umwandlung zur Ausgabe hier schon Veränderungen bewirken können die sich auf die Schärfewahrnehmung auswirkt ohne jetzt von gezielten Manipulationen zu reden die von einer genormten Schärfe abweichen. Vor allem den letzten Satz finde ich leicht erschreckend wo man schreibt er könnte noch schärfer sein. Bei dem ganzen Geschreibe um Schärfe und meinem eigenen Wissen um Prozessoren zur Bildausgabe bin ich mir jetzt nicht mehr Sicher wie ich denn bei jedem Bildschirm wissen soll wann ein Signal wirklich 1:1 ankommt und wann nicht, ich habe keine Referenz wie es normal aussehen sollte und zumindest bis jetzt konnte ich auch bei beiden Bildschirmen keine Angaben finden.

  • Du siehst ja das native Pixelmapping spätestens mit Makro-Aufnahmen. Ein subjektiv höherer Schärfeeindruck kann darüber hinaus nur durch entsprechende Eingriffe (Kantenschärfung, spezielle Detailverbesserung) erzielt werden. Die Subpixel-/ Domänenstruktur spielt natürlich auch eine Rolle, deswegen wirken beispielsweise S-PVA Panels im direkten Vergleich mit TN- und IPS-Varianten etwas unschärfer (Beispiel).


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    das auf Schärfeeinstellung 50(Normal) die einzelnen Buchstaben noch neben hochschwarzen Pixeln im inneren relativ helle Pixel außen hat die verschwinden wenn ich auf 100 Stelle


    Wie gesagt, 50 ist bei dem Bildschirm in non Game-Modus "nativ". Schaue dir z.B. meine Bilder aus Civilization an, die im Game-Modus dann sichtbare Doppelkonturen aufweisen. Das macht das Bild dann zunächt knackig scharf, degradiert aber die Qualität doch erheblich.