Samsung Syncmaster 191t und dem dänischen Versender „itbutikken“ (Prad.de User)

  • Ich hol einfach mal etwas(?) weiter aus...



    Bevor ich mich für ein TFT entschied, beobachtete ich den TFT-Markt schon sehr lange Zeit. Innerhalb dieser Zeit verlagerte sich mein Interesse von zuerst 15“ auf 17“ und zu guter Letzt auf 18 bzw. 19“Displays. Dieses hatte natürlich hauptsächlich mit dem Preisverfall der >17“ Geräte zu tun und wenn man an Röhrenmonitoren die 1024x768 Auflösung erst einmal hinter sich gelassen hat, möchte man diesen Standard auch halten.


    Schon längere Zeit beobachtete ich das EIZO L685K (K ist die schwarze Variante). Alles was ich über dieses Display in Erfahrung bringen konnte, hörte sich wirklich sehr gut an. Und dann diese Optik. Einfach grandios! Das Display hat aber trotzdem drei Haken! Erstens hat es eine Responsetime von 40ms, zweitens kostete es damals 2000 EUR (ist seit ca. einem Monat allerdings offiziell von EIZO auf 1600 EUR gesenkt worden) und drittens ist keine Pivotsoftware inklusive. Auch in Tests wurde darauf hingewiesen, dass dieses Display vorzugsweise für Office-Anwendungen geeignet sei.


    Da ich schon ziemlich feste Vorstellung von den Leistungsmöglichkeiten hatte,


    - physikalische Auflösung: 1280x1024
    - Reaktionszeit < 30ms
    - Betrachtungswinkel min. 160°
    - Kontrast min. 400:1
    - Helligkeit min. 250 cd/m²
    - schmaler Gehäuserand (ich hasse diese klobigen Dinger!)
    - Gehäusefarbe vorzugsweise schwarz (gar nicht so einfach zu finden, aber verdammt edel :) )
    - Pivotfähigkeit
    - Analog- und Digitaleingang
    - 1:1 und Interpolationsdarstellung
    - möglichst keine integrierten Lautsprecher (wie auch bei einem schmalen Gehäuserand...)


    stieß ich auf meiner Suche auf die Samsung Syncmaster 181t und 191t. Diese Monitore schienen mir perfekt zu sein. Blieben zwei Fragen offen: Gibt es das Display nun in schwarz und wo kann man das Sahnestück mal live in Aktion begutachten. Da ich in der Nähe Hamburgs wohne, musste es doch einiges an Auswahl in den Geschäften geben. Denkste! Pustekuchen! Von dem 181t geschweige denn dem 191t keine Spur. Bei SATURN in Hamburg (werben damit der größte Elektromarkt der Welt zu sein!!) bekamen die den 181t jedoch in etwa eine Woche später rein. Um es kurz zu machen: Der Anblick war beeindruckend. Gegen dieses Teil wirkten die nebenstehenden TFT-Displays wie aus vergangenen Tagen. Allerdings war der Preis von 1699 EUR außerordentlich happig. Auf Anfrage sollte der 191t ganze 1899 EUR kosten.


    Da nach telefonischer Anfrage bei Samsung, das Display in Deutschland nur in schwarzen Gehäuse mit silberner Front erhältlich sei, beschloß ich weitere alternative Bezugsmöglichkeiten für mein Display zu suchen.


    Über stieß ich auf die das Display (181t und 191t) auch in schwarz anbieten und das zu einem sagenhaften Preis von ca. 1500 EUR (Merkwürdigerweise taucht itbutikken bei neuerdings nicht mehr auf!?).


    Also habe ich mich durchgerungen bei itbutikken.dk zu bestellen. Raffinierterweise haben die eine sogenannte „Track&Trace“-Internetseite auf der man sich den Status seiner Bestellung jederzeit ansehen kann. Anfänglich hieß es, die Ware sei bei deren Lieferanten auf Lager und könne sofort geliefert werden. Dann wurden die Liefertermine jedoch 3 mal nach hinten verschoben, aber dann nach ca. 4 Wochen (O Gott war das eine harte Zeit) kam das Teil und ich holte es von der Post ab. Das war übrigens auch zweckmäßig, da itbutikken ins Ausland eigentlich nur die Zahlungsmöglichkeit per Nachnahme anbietet und dem Postboten an der Tür soviel Geld in die Hand zu drücken, kam mir schon ein wenig bizarr vor.



    Meine Erfahrungen mit dem Samsung Syncmaster 191t:


    Der erste Eindruck nach dem Auspacken, Aufstellen und Anschließen (mangels DVI an der Grafikkarte über Analoganschluss) war einfach gigantisch. Beim bloßen Anblick hüpfte mein Herz vor Freude. Als erstes warf ich einen genaueren Blick auf den Fuß des Monitors, da ich wegen des günstigen Preisen schon befürchtete, dass er nicht höhenverstellbar und drehbar sei. Aber ich wurde schnell beruhigt. Alles war vorhanden (einschließlich Pivotsoftware). Also PC hochgefahren und als erstes die Auflösung des Windowsbildschirm auf 1280x1024 geändert. Dann ein Druck auf die Auto-Taste des 191t und das Bild war ...........................................PERFEKT!!! :P:P Und mit perfekt mein ich auch perfekt, will sagen das Bild wurde optimal in das Panel eingepasst, keine Verzerrungen (naja, o.K. das ist TFT typbedingt) und ein sagenhaft kontrastreiches und vor allem scharfes (bis in die äußersten Ecken selbstverständlich) Bild. Gut dachte ich; konzentrierst du dich auf das Thema Pixelfehler, denn darauf reagiere ich sehr allergisch (man denke nur an den Kaufpreis!). Zu diesem Zweck startete ich das Programm „Screenchecker“ von ELSA, das auf der damaligen ELSA Homepage downloadbar war. Aber ich konnte nur den Pixelfehler entdecken der mir schon auf meinem Windows-Desktop recht deutlich aufgefallen war. Ein grünes Pixel leuchtete dauernd. Erst einen Tag später entdeckte ich einen weiteren dauernd leuchtenden grünen Pixel. Wie sich herausstellte bestand der mir sofort aufgefallene Pixelfehler, nach einer Kontrolle per Lupe, aus zwei direkt nebeneinander liegenden Pixelfehlern (dauernd rot und grün) ;-( Und ich muss im Nachhinein sagen: Bei Pixelfehlern versteh ich keinen Spaß, aber ich war überrascht, dass ein einzelner defekter Pixel so klein ist, dass man ihn bei normalem Betrachtungsabstand im Grunde genommen nicht wahrnehmen kann.


    Dann die nächsten Tests bezüglich der Schnelligkeit des Displays. Ich bin weiß Gott kein Hardcore-Gamer der was weiß ich was für frames per second benötigt (das wird mit meinem Onboard Grafikchipsatz bestimmt auch nix), aber ich habe auch so meine Favoriten. Im nachfolgenden möchte ich euch meine Erfahrungen mit einigen Games schildern:



    1. Tomb Raider 4


    Zuerst fiel mir auf, dass nach dem Starten die Intro in der das „Core“-Logo eingeblendet wird mit der Anzeige „Not supported Videomode“ oder so ähnlich, quittiert wurde. Wie ich später an meinem Röhrenmonitor feststellen konnte, lag das an der in dem benutzten Grafikmodi verwendeten Bildwiederholfrequenz von 120 Hz. Diesen Grafikmodus konnte mir das Gerät leider nicht anzeigen, aber ich denke das wäre auch nicht so das Problem gewesen. Im Spiel traten derartige Probleme dann nicht mehr auf, da im Spiel je nach Bildauflösung die gleichen Bildwiederholfrequenzen eingesetzt werden, die vorher in den jeweiligen Windowsgrafikmodis konfiguriert wurden.


    Wenn man sich Lara nun in einem Raum um die eigene Achse drehen lässt, so sieht man teilweise doch recht deutliche Anzeichen des Schmierens an den Wänden im Hintergrund. Wie sich das äußert, darauf gehe ich noch bei Mohrhuhn genauer ein (Hell-/ Dunkelübergänge).


    Weiter fiel mir beim direkten Vergleich mit meinem Röhrengerät noch folgendes auf. In bestimmten Räumen befindet sich hinten einem (Lara) die einzigsten Lichtquellen, sodass beim Blick nach vorn mit zunehmender Entfernung die Seitenwände und auch die Raumecken dunkler werden. Beim CRT sind die Reliefs in den hinteren Raumecken noch deutlich zu erkennen, auf dem 191t schien das Bild jedoch ein bisschen dunkler, so als würde es ein wenig „absaufen“. Auch das Variieren der Kontrast- und Helligkeitseinstellungen konnte hieran nichts ändern. Die fast schwarzen Ecken wurden zwar heller, aber es waren trotzdem nicht mehr Details der zusammenlaufenden Wände zu erkennen.


    Naja, und in welcher Auflösung man spielt, hängt wohl in erster Linie von der Grafikpower des eigenen PC‘s und der vom Spiel angebotenen Bildschirmauflösungen ab und nicht so sehr vom verwendeten Display. Obwohl, bei meiner Grafikpower konnte ich bei Tomb Raider nicht über 800x600 gehen. Das hatte natürlich im 1:1 Modus ein recht kleines Bild zur Folge, aber ich kann auch mit der vergrößerten Interpolation leben.



    2. ProPinball Flippersimulationen: Timeshock und Fantastic Journey


    Interessant eigentlich nur wenn jemand von euch diese Simulationen auch wirklich spielt.


    Die Flippertische lassen sich hochauflösend bis 1600x1200 darstellen! Somit ist auf keinen Fall eine Interpolation auf dem TFT erforderlich und die im Prinzip stillstehende Flippertischgrafik kann in atemberaubender Schärfe genossen werden. Aber nun der eigentlichen Knackpunkt: Die Spielkugel. Wer das Softscrolling (ruckelfreies Verschieben von Objekten auf dem Bildschirm) dieser Simulationen einmal auf einem CRT gesehen hat, der wird mir bestätigen, dass das absolut nicht zu toppen ist. Es ist daher im Grunde genommen geradezu prädestiniert TFT-Displays auf Verschmiereffekte hin zu überprüfen.


    Hm, der erste Eindruck war frustrierend muss ich sagen :( . Die Kugel schlierte und zittert äußert merkwürdig. Speziell das Zittern konnte ich mir jedoch nicht mit der höheren Trägheit eines TFT-Displays erklären. Später fand ich die Lösung für diese Problem. Auch dieses Spiel verwendet die gleichen Bildwiederholfrequenzen die in Windows voreingestellt wurden. Das war bei mir 75 Hz. Als ich diese auf 60 Hz senkte, war das Zittern der Flipperkugel wie vom Erdboden verschwunden. Was blieb, war bei schnellen Kugelbewegungen eine Art Schweif die die Kugel hinter sich herzog und ich kam ins Grübeln, ob ich damit leben könne. Mehr ist zu diesen Simulationen eigentlich nicht zu sagen.


    Was die Umschaltung auf 60 Hz noch mit sich brachte, darauf gehe ich später noch ein.


    Weiter geht’s im zweiten Teil...


    Ende Teil 1

  • ... und weiter geht’s mit dem zweiten Teil.


    3. Moorhuhn 1


    Und ich sage bewusst Moorhuhn 1, denn Moorhuhn 2 läuft komplett in dem schon unter Tomb Raider erwähnten 120 Hz Mode und lässt sich somit überhaupt nicht darstellen!


    Also Mohrhuhn zählt jetzt nicht unbedingt zu meinen Favoriten, aber als ich mir überlegte, welches Spiel noch geeignet wäre der Reaktionszeit des Displays auf den Zahl zu fühlen, fiel mir halt Mohrhuhn ein. Und ich finde es ist für diesen Test hervorragend geeignet, da es


    - ein feines, aber schnelles, bildschirmfüllendes Horizontalscrolling bietet,
    - weit verbreitet ist
    - und keine hohen Ansprüche an die Hardware stellt.


    Und was ich da denn sah, war schon ein klarer Unterschied zum CRT. Zum Beispiel die Schrift „Jonnie Walker“ in den Baumstämmen ist beim Scrollen kaum zu lesen. Ähnliche Unschärfen findet man im Prinzip überall im ganzen Bild. Aber besonders deutlich sieht man das Schmieren (habe im Test von Tomb Raider hierher verwiesen) beim schwarzen Hut des Schneemanns. Dieser zieht nun wirklich einen mehr als deutlichen Schweif hinter sich her. Auch hier war eine, so scheint mir, leichte Verbesserung nach Änderung der Vertikalfrequenz auf 60 Hz, zu sehen.



    Eines will ich noch mal klarstellen. Mir ist klar, dass TFT‘s nicht speziell für PC-Games entwickelt wurden, aber als Gelegenheitsspieler (wenig verschiedene Games, diese dann aber exzessiv) hatte ich doch gehofft, mit 25ms Reaktionszeit würde ich wunschlos glücklich werden.


    Spiele: Note 3+



    Bevor ich das Thema „Schmieren“ (hatte ich das Wort schon verwendet? ;) ) ad acta lege, möchte ich noch kurz auf das Thema DVD eingehen. Hier wurde z.B. von der Zeitschrift „PC Direkt“ Ausgabe 6/2002 berichtet „...flüssige Wiedergabe von Videos“, was in der entsprechenden Bewertungskategorie dann prompt zu 50 von 50 Punkten führte. Also quasi State of the Art. Ich muss zugeben, das kann sich wirklich sehen lassen. Ich musste vielfach zwischen CRT und TFT hin- und herstecken, um vielleicht einen kleinen Unterschied feststellen zu können. Allerdings gilt es zu bedenken, dass es auch auf CRT‘s Verwischeffekte gibt. Ich nehme mal an, das liegt systembedingt an den 25 Einzelbildern pro Sekunde bei DVD. Hierbei sind die Einzelbilder, z.B. bei Kameraschwenks ja auch absichtlich verschwommen, da sich ohne definierte Bewegungsunschärfe ein störendes Ruckeln beim Abspielen bemerkbar machen würde. Von daher darf man Unschärfen nicht gleich den TFT-Displays anlasten.


    DVD: Note 2+



    Wie ich schon sagte, der erste Eindruck war gigantisch! Aber nach kurzer Zeit bemerkte ich so circa 5mm nach rechts versetzt eine Art Geisterbild. Wenn man z.B. auf den grünlichen oder bläulichen Windows-Desktop ein Fenster öffnet, sieht man dessen rechten Umriss im Windows-Desktop schemenhaft ein zweites Mal. Durch die immens scharfe Abbildungsqualität des 191t tritt dieser Effekt erst richtig hervor. Doch Vorsicht, mit solchen Effekten hatte ich auch schon vorher Bekanntschaft gemacht. Das liegt schlicht und einfach an der Grafikkarte oder evtl. noch am VGA-Kabel. Anscheinend achten die Grafikkartenhersteller bevorzugt nur noch auf die Vollendung der 3D-Grafikpower und vollendeter DirectX 8, 9, 10,...? –Unterstützung, statt eine vernünftige Ausgangssignalqualität zu gewährleisten. Aber so ist das nun mal: Um so höher die Auflösung und je höher die Bildwiederholfrequenz, umso hochfrequenter und somit störanfälliger wird das Bildsignal. Als ich die Frequenz schließlich von 75 auf 60 Hz senkte (ist ja kein Problem mit dem Flimmern beim TFT :) ) verschwand dieser Effekt vollkommen und ich war restlos begeistert.


    Ein Wort noch zur Gleichmäßigkeit der Hintergrundbeleuchtung. Von variierenden Helligkeit innerhalb des Bildes konnte nicht die Rede sein, bis auf zwei ganz leichte Erhellungen auf der rechten Displayseite. Aber diese waren vernachlässigbar gering. Und somit...


    Windows-Desktop: Note 1+



    Sonstige Bemerkungen:

    Da ich in diesem Forum schon über das Thema „Brummgeräusche bei TFT’s“ gelesen habe, wollte ich nur kurz bemerken, dass auch bei meinem 191t dieser Effekt auftrat sobald man den Helligkeitswert unter 50 regelte (Original war er aber einiges höher eingestellt!). Da es aber eigentlich keinerlei Veranlassung dazu gab, stellte das auch kein Problem für mich dar.


    Was die optischen und haptischen (Anfassgefühl) Qualitäten des Monitors angeht, so kann man vollstens zufrieden sein. Die Verarbeitung macht wirklich einen guten Eindruck. Hervorzuheben sind die umfangreichen und gut gelösten Verstellmöglichkeiten:


    - Die Integration der Höhenverstellung und der Pivotfähigkeit in den Fuß ist auch unter optischen Gesichtspunkten als äußerst gelungen zu betrachten.
    - Der in den Fuß bündig integrierte Drehteller macht ein bequemes Drehen des ganzen TFT-Display möglich, ohne ihn erst anheben zu müssen.


    Am OSD gibt es auch nichts zu meckern. Es ist logisch aufgebaut und lässt sich nervenschonend bedienen. Es ist bloß leider nicht möglich das OSD bei gedrehtem Panel ebenfalls zu drehen, sodass es quasi wieder waagerecht zu lesen ist. Aber was solls,... als ob sich das exakt justierte Bild beim Drehen selbsttätig verstellen würde J.


    Zur Pivotsoftware kann ich leider keine Aussage machen da ich das Gerät wieder zurückgeben wollte und ich somit die Originalverschweißung nicht zerstören wollte.





    Zu guter Letzt geht es noch mal um itbutikken.dk und um die Deutsche Post X( .


    Wie ich schon anfänglich erwähnte, steh ich mit Pixelfehlern auf Kriegsfuß. Leider hatte ich nicht das Glück, wie viele andere hier im Forum die vom Pixelteufel verschont wurden. Tja, und die beiden exakt aneinanderliegenden Pixelfehler sind schon sehr deutlich zu sehen. Hinzu kam, dass ich hin und hergerissen war, was die Spieletauglichkeit anging. Da hat man alle möglichen Tests studiert,


    c’t 7/2002: Man kann sagen, der 191t war der Spitzenreiter im Test, wobei ich jedoch schmerzlich Messungen zur Responsetime vermisste, sodass hier ein doch recht grosses Fragezeichen blieb. Einziger Seitenhieb in dem Test war der, dass die Display-Norm ISO 13406-2 für Flachbildschirme von Schaltzeiten in der Größenordnung von 5 ms spricht, um sichtbare Trägheitseffekte für das Auge vollständig zu eliminieren. Bis dahin sei es für LCD-Monitore noch ein weiter Weg (Das stimmte mich schon ein wenig nachdenklich, aber da kann man doch nicht drauf warten...).


    PC Direkt 6/2002: Der 191t hat, dass kann man wirklich sagen “perfekt” abgeschnitten. (Siehe Bewertung DVD weiter oben)


    ...und was ist????


    Angesichts der Tatsache, dass die 25 ms Reaktionszeit des 191t momentan den absoluten Topwert am Markt darstellt(zumindest für Betrachtungswinkel <160°), war ich doch im Ganzen schon ein wenig enttäuscht. Ich hatte einfach besseres erwartet.


    Ich beschloß von dem 14-tägigen Rückgaberecht Gebrauch zu machen. Und da in den schriftlichen Lieferbedingungen von itbutikken folgender Wortlaut erscheint „...Ware die sie innerhalb 14 Tage zurückgeben möchten, die aber nicht unmittelbar als neu verkauft werden kann, kann leider nicht mit dem vollen Preis zurückgezahlt werden.“ Also verpackte ich das Gerät möglichst originalgetreu (keine Fingerabdrücke, Kabel wie neu aufgewickelt usw...) und ließ es bei der hiesigen Postannahmestelle nach itbutikken senden. Das dauert bei Landpost angeblich 3 – 4 Tage und kostet sagenhafte 22,75 EUR (Wie kriegen die Dänen das bloß für den halben Preis innerhalb 2 Tage nach Deutschland?). Noch ein wenig geschockt von dem hohen Versandpreis, verfolgte ich dann in den nächsten Tagen wieder auf der „Track&Trace“-Seite (über die vergebene Rückgabenummer) von itbutikken nach einem Lebenszeichen des 191t. .....und das bittere ist, bis heute (11.7.2002) ist das Display nicht angekommen :(:(:( . Per Anruf beim dänischen Versender bestätigte man mir wenigstens, dass es zur Erfüllung des 14-tägigen Rückgaberechtes ausreicht, das Rücksenden in das „Track&Trace“-System rechtzeitig einzugeben. Das Paket ist jetzt sage und schreibe seit 17 Tagen unterwegs. Bei der Post musste man mir leider mitteilen, dass Nachfolgeaufträge bei Versendungen ins Ausland frühestens nach einem Monat gestellt werden könnenL. Und bis dieser zu einem Ergebnis führen würde, könne es noch einen weiteren Monat dauern!!! X( Also sitze ich hier wie auf Kohlen und schaue jeden Tag ins „Track&Trace“-System um ein Lebenszeichen meines TFT-Displays zu bekommen. Was den Versicherungswert angeht, so konnte man mir keine andere Auskunft geben, als das innerdeutsche Pakete per Standard mit 500 EUR veranschlagt werden. Na, prima.......








    Du meine Güte, ich fühle mich wie nach einem Seelenstrip und nachdem ich diese Zeilen verfasst habe, muss ich mir noch mal ernsthaft überlegen ob ich das Posting überhaupt einstellen soll, aber ich hoffe ich kann der bzw. dem ein oder anderen damit vielleicht ein wenig weiterhelfen. Zumindest wenn es ein Samsung Syncmaster 181t oder 191t sein soll.



    P.S. Was für Erfahrungen habt ihr denn mit dem 181t bzw. 191t gemacht (Vielleicht zockt sogar der ein oder andere eines der von mir genannten Spiele!)?



    Tschau...


    Frank

  • Wow das war ein "Roman". Ich denke jeder der diesen Monitor haben möchte, wird sicherlich einen Eindruck vom Monitor gewinnen können.


    Eine Frage hätte ich aber noch. Den Monitor hast Du, soweit ich das verstanden habe, wegen der Pixelfehler zurückgegeben. Was wäre denn gewesen, wenn keine vorhanden gewesen wären? Hättest Du den TFT Monitor dann behalten?


    Das mit dem Postpaket ist ärgerlich. Nur ein kleiner Tipp. Die nächste Versicherungsstufe sind 2.500,-- EUR und kostet nur unwesentlich mehr.


    Vielen Dank für dieses ausgesprochen hilfreiche Posting!

  • Das du dein Paket nicht tracken kannst, könnte daran liegen, dass das ITB-Personal derzeit zum Großteil im Urlaub ist (sofern ich das auf der Startseite richtig verstehe).


    Mit der Notbesatzung wird jede Firma etwas träger.
    Ich drücke dir zumindest alle Daumen...
    Ein Paket-Verlust wäre in diesem Fall finanziell furchtbar. (Ist mir auch schonmal passiert).


    Good Luck

  • Das ist eine berechtigte, aber auch zugleich sehr schwer zu beantwortende Frage, die auch ich mir gestellt habe. Ich denke mal: JA


    Das Gerät übte eine unglaubliche Faszination auf mich aus und die Bildqualität war im Grunde genommen phänomenal. Schwer zu bewerten waren eben nur die Ergebnisse bei den PC-Spielen. Ich bin mir bis jetzt nicht klar ob ich hätte damit leben können oder nicht. Wie dem auch sei, es fiel mir sehr schwer das gute Stück wieder einzupacken.


    Da ich das Display wegen der Pixelfehler ohnehin zurücksenden wollte und ich zwischenzeitlich gesehen hatte, dass itbutikken den Neupreis inzwischen um rund 130 EUR gesenkt hatte, überlegte ich mir, dass ich später dann immer noch einen anderen 191t würde bestellen können.


    Durch die rapide Preissenkung des 181t in schwarz ist zwischen den beiden Display-Varianten eine Preidifferenz von rund 465 EUR entstanden. Für 1 Zoll mehr Bildschirmdiagonale!!! Da muß man im Grunde genommen einen an der Waffel :D haben um sich für den 191t zu entscheiden....aber ich fürchte ich würde es wieder tun...


    So und jetzt warte ich auf Lebenszeichen meines 191t-er... :(


    Tschau...

  • Das mit dem Urlaub hatte ich auch schon gelesen...


    Um mir Gewissheit zu verschaffen hatte ich allerdings vor ca. einer Woche bereits in Dänemark angerufen. Die bestätigten mir dann, dass das Gerät noch nicht angekommen sei. Heute habe ich gesehen das man bei itbutikken das gesamte Track&Trace-System überarbeitet (auf der Prortalseite auf Kundencenter klicken...).
    Wie dem auch sei, heute habe ich den Nachforschungsauftrag angestossen. Man konnte mir auf telefonischer Anfrage bereits mitteilen, dass mein Paket bereits nach einem Tag Deutschland verlassen hat.


    Die Krönung ist, dass die 500 EUR Versicherungwert nur für die Luftpost gelten. Für den von mir gewählten, langsameren Weg beträgt dieser nur knapp 200 EUR.


    Oh man, oh man... das raubt mir noch den letzten Nerv...



    Tschau...

  • Eigentlich kann den anderen Boardusern das ja egal sein, aber ich muss es einfach loswerden:


    Mein 191T ist bei itbutikken aufgetaucht!  :P:P:P


    Es gibt also doch eine höhere Gerechtigkeit auf diesem Planeten! :]


    Und nun kurz zur Lösung des Problems:


    Wie sich nach wiederholter telefonischer Nachfrage herausstellte, hat ein Mitarbeiter in der Paketannahme vergessen den Vorgang in das Track&Trace-System einzutragen. Da kann man natürlich lange warten.


    Vor 3 Tagen habe ich nun das Geld zurückerstattet bekommen.


    Es klingt verrückt, aber ich bin überglücklich, obwohl ich immer noch kein TFT-Display mein Eigen nennen darf.


    Ich weiß auch ehrlich noch nicht was ich jetzt machen soll. Wieder einen 191T kaufen? Vielleicht sollte ich noch eine Gerätegeneration abwarten?


    Wie sieht das überhaupt aus? Geh ich recht in der Annahme, dass eigentlich so ziemlich jedes Jahr die Hersteller ihre neuen Displays auf der CeBit vorstellen und diese dann im Laufe des Jahres auf den Markt bringen?


    Vielleicht machen mich ja die Responsezeiten der 2003er Modelle wunschlos glücklich. Denn ehrlich gesagt: Ich wollte mir das Ganze schon etwas kosten lassen, aber dafür möchte ich dann auch einige Jahre wunschlos glücklich bleiben mit dem TFT-Monitor.


    Tschau...

  • Hallo Frank! Ich fühle mit Dir. Schön, dass das Teil wieder aufgetaucht ist.


    Ich habe momentan auch den 191T auf dem Schreibtisch. Alles überzeugt mich, nur die Response Zeit ist nicht so toll. Trotz 25 ms gibt es Schlieren und beim Scrollen deutliche Farbveränderungen.


    Ich habe aber diverse Hersteller um Testgeräte gebeten und hoffe, dass mich diese unterstützen. Sollte ich ein Gerät finden, dass in der Response Zeit besser ist, werde ich es Dich wissen lassen.


    In diesem Sinne bleib dem Board treu, auch wenn derzeit wieder ein 17" CRT auf Deinem Schreibtisch steht!

  • Hallo,


    da ihr hier nur vom 191t redet: wie sieht das mit den Schlieren denn beim 181t aus? Sind die da nicht vorhanden? Denn wenn alle so vom 181t schwärmen...


    diff

  • Ich kann mir nicht vorstellen, dass es hier große Unterschiede gibt. Allerdings ist das nun auch nicht so schlimm, sonst hätte ich so ein teures Gerät sicherlich nicht behalten. Man muss sehr genau hinsehen. Und das Schlieren bezieht sich hauptsächlich auf Ergoshooter.


    Vielleicht ist es beim 181T auch etwas anders, kann ich aber nicht definitiv sagen, weil ich den noch nicht auf meinem Tisch stehen hatte. Bei den Erfahrungen, die andere Boarduser posten ist eben immer eine subjektive Empfindung im Spiel. Der eine findet Schlieren und beim anderen ist es perfekt. So ist das leider. Jeder empfindet das halt anders :))