Objektive Unterschiede 10 Bit u. 8 Bit Panel (Farben und Graustufen)

  • Ein 10 Bit LUT hat bekanntlich über eine Milliarde Farben und ein 8 Bit Panel 16,7 Millionen Farben. Ich weiß, dass nicht jedes Panel überhaupt die Voraussetzungen über einen vollständigen Farbraum erfüllt und dass man nicht wirklich jede Stufe unterschieden kann. Der Punkt ist einfach, dass es einen objektiven Unterschied geben soll.


    Herkömmlich wird, um den Unterschied zu messen, anscheinend stets auf die Graustufen-Übergänge verwiesen, ob diese fließend und ohne "Banding" sind. Darf man das so verstehen, dass diese einzelnen Graustufen sich in jeweils einzelne Farbabstufungen übersetzen? Oder wie soll man das Zustandekommen der unterschiedlichen Farben verstehen? Sind Graustufen und die Zahlangabe der Farben unabhängige Eigenschaften?


    Und es gibt 10-Bit Panel mit Banding und 8-Bit Panel ohne Banding. Heißt dass, 10-Bit ist bei ersterem fehlgeschlagen, und das 8-Bit Panel ist vielleicht unterschiedslos zu einem guten 10-Bit Panel? Oder gibt es trotz der unterschiedlichen Graustufen-Qualität noch weitere Unterschiede?


    Wenn es sonst keinen objektiven Unterschied geben soll, würde es ja genügen allein zu fragen oder zu schauen, ob der Monitor "Banding" hat.


    Das sind unterschiedliche Arten, über denselben prinzipiellen Unterschied zwischen 8 Bit und 10 Bit oder zwischen Graustufen und diesen 1 Milliarden Farben zu fragen. Bitte nicht auf rhetorische Weise mit "seht man nicht" oder "braucht man nicht" ausweichen, denn darüber kommt man zu häufig. Deswegen frage ich über den objektiven Unterschied.

  • Wirklich... Das ist schwer zu beantworten? An sich glaube ich die Antwort selbst zu wissen, ich wollte es lediglich bestätigt haben. Aber jeder hat eine Attitüde hier, scheint es. Oder viel eher mag man es nicht, wenn man die Off-Topic "Klugscheißer"-Optionen (die die meisten Threads im Internet vom Ziel abweichen lassen) im Vorhinein weggenommen kriegt... Ja, das ist es wohl.


    Übrigens hing "Banding" bei einem 10-Bit Monitor anscheinend damit zusammen, dass aus Versehen das RGB-Spektrum nicht "Voll" sondern "Begrenzt" eingestellt war.

  • Das Forum scheint etwas tot zu sein. Fragebeantworter wie Mediafrost und Andi können auch nicht alles beantworten, haben sie schließlich auch ihr eigenes Leben zu führen.

    Ich habe zum Thema keinen Plan. Frag mal beim Support deines Monitorherstellers.

  • Ich habe über meine Zeit ein paar Monitore gesehen, einige mit 10bit, einige mit 8bit, An meinen Eizo kann ich auch bei SW-Bildern noch feine Unterschiede (sprich Zeichnung) ausmachen, bei Farbe fällt mir das schon deutlich schwerer.


    Wobei man zwischen Farbtiefe und LUT unterscheiden muss.

    Die Farbtiefe bestimmt, wie viele Zwischenstufen zwischen Kein-Signal und Signalausschlag für jeden Farbkanal bestehen und daraus wie viele (Farb-)Schattierungen erzeugbar sind.


    Das einkommende Bildsignal (mit 8 oder 10bit pro Farbkanal) muss aber von der Monitorelektronik übersetzt werden fürs Panel.

    Das Panel kann technisch gar nicht in der Lage sein, jede ansteuerbare Stufe auch unterscheidbar darzustellen.

    Beim Umsetzen des Eingangsignals (8/10bit auf Panel-Farbtiefe, Anpassungen von Helligkeit, Kontrast, ..., vielleicht noch Farbraumtransformationen) muss gerechnet werden - hier mit mehr Bits in der LUT zu rechnen erhöht die Genauigkeit, da Rundungsfehler über die Kette sich weniger potenzieren. Je nach dem wie gerechnet wird, kann alles gut aussehen oder Bildfehler wie Banding etc. entstehen.