Posts by Timur

    One problem of TFT in regard to gaming that is often boasted by gamers in the german forums is that of latency. Most TFTs/LCDs introduce a lag of at least 1 frame (16 ms), many overdrive VA models (like your Eizo) will show a lag of 2 frames (33 ms). When you use monitor-interpolation of lower resolutions it will add even more latency of usually 1 more frame. Some TN models don't show any lag at all, some VA models will get along with only 1 frame lag but show more blur in return).


    I consider upto 2 frames (33 ms) as playable for most users and 1 frame as preferable. But as I said, many hardcore gamers are concerned about the slightest lag and wouldn't even want to suffer any lag against their opponents.

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    Original von herrlu
    Danke für einen weiteren, hilfreichen Test. Ich suche nach einem Display für den Grafik-Bereich (Photo & Print, etwas Web), habe nicht das Budget für einen NEC SpectraView Reference oder etwas ähnliches. Aus dem Artikel kann ich nicht scharf ablesen, ob im dreistelligen Preisbereich der getestete NEC bereits zu den besten für farbkritische Arbeiten gehört, oder ob er als Grafik-tauglicher Allrounder eben ganz gut ist.
    Anders gefragt: Ist dieses TFT in seiner Preisklasse gut oder sehr gut für den Grafik-Einsatz. Danke!


    Unabhängig von der Preisklasse ist der TFT gut für den Grafik-Einsatz. Ein Sehr Gut würde ich einem Monitor mit Hardware-Gammaeinstellung, 6-Achsen-Farbkontrolle und evtl. größerem Farbraum vorbehalten. Für den sRGB-Farbraum allein (Web, Bildschirmpräsentation, Video) ist er aber sehr gut geeignet. Trotz der genannten "fehlenden" Features ist er aber auch für den Print-Bereich gut geeignet, da er mit Hilfe der Software-Kalibrierung fast allen UGRA-Vorgaben entspricht. Ich hänge das UGRA-Testprotokoll als PDF an. Ich möchte aber darum bitten, auch die Messgrafiken zu studieren, aus denen für den kundigen Grafiker gut hervor geht, wie die Farbraum-Darstellung aussieht.


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    http://www.prad.de/new/news/shownews975.html Besonders im Bereich der Bildbearbeitung kann der NEC LCD2470WNX im Test erstaunlich gut abschneiden. Der sRGB-Farbraum wird präzise dargestellt und der 24 Zöller erfüllt sogar die UGRA-Normen für professionelle Grafiker-Monitore.


    siehe oben


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    http://www.prad.de/new/monitor…-teil6.html#Bildqualitaet Das Display bietet an sich ein gutes Bild, dessen Gesamteindruck allerdings von leichtem Banding bzw. ebenfalls leichten Farbstichen bei der Darstellung grauer Farbverläufe etwas getrübt wird. Bildqualität und Farbechtheit sind jedoch billigeren TN-Panels sichtbar überlegen.


    Dazu muss man bedenken, dass hier vom unkalibriertem Zustand die Rede ist. Die Farbstiche betrafen nur einzelne Grautöne, und finden sich leider auch bei vielen anderen Monitoren. Dass einzelne Farbstufen bereits vor der Software-Kalibration fehlen, ist aber schade, denn je kleiner die Ausgangsbasis, desto kleiner das Endergebniss. Ich habe nicht gezählt, wieviele fehlende Stufen ich erkannt habe, aber es waren nicht auffällig viele (wahrscheinlich weniger als 6). Da die Software-Kalibration jedoch nur ausgesprochen wenig zu korrigieren hatte, wird das leichte Banding wieder wett gemacht (durch Software-Kalibration selbst entsteht umso mehr Banding, je mehr "verbogen" werden muss). Wie man an der Kalibrationskurve erkennt, musste beim 2470 nicht viel an der Ausgabe der Grafikkarte korrigiert werden, um dann auch Graustufen ohne Farbstich bei Gamma sRGB zu erhalten.


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    Der Isocoated-Farbraum wird vom NEC LCD2470WNX gut bis sehr gut abgedeckt. Insgesamt bietet der TFT einen guten Farbraum und deckt sowohl sRGB als auch Isocoated hinreichend ab. Damit ist der Großteil der Anwender gut bedient. Eine sehr gute Bewertung ist Modellen mit besonders großem Farbraum vorbehalten, wie ihn z.B. der NEC LCD2690WUXi bietet.


    Laut UGRA Protokoll wird Isocoated zu 93% abgedeckt, bessere Geräte wie der zitierte NEC schaffen da bis zu 100%. Isocoated (bzw. größere Arbeitsfarbräume wie AdobeRGB, WideGamut und ECI-RGB) ist hauptsächlich für den PRINT-Bereich interessant, da modernen Druckverfahren andere Farbräume abdecken als der relativ kleine sRGB-Farbraum (der so eine Art kleinsten gemeinsamen Nenner darstellt).


    Wie man aus den Gittermodellen erkennt, wird sRGB großenteils abgedeckt. Bis zu mindestens 90% Abdeckungs sRGB-Abdeckung halte ich für "gut", bevorzugt sollten es aber um die 95% liegen, im gesättigten Blaubereich haben alle Geräte Probleme, den nimmt das menschliche Auge aber auch am wenigsten gut wahr. Ein "Sehr Gut" beim Farbraum bleibt mittlerweile solchen Monitoren vorbehalten, die einen größeren Farbraum als sRGB abdecken können (wie den oben genannten LCD2690 oder Eizos CG Serie). Unsere Tests versuchen aufzudecken, welche Monitore im unteren bis mittleren Preissegment auch gut für die Grafikbearbeitung für Bildschirm und Print geeignet sind. Geräte wie der NEC LCD2470WNX sind aber trotzdem keine ausgewiesenen Grafikerdisplays, dazu muss man nach wie vor tiefer in die Tasche greifen. Für die meisten semi-professionellen und teils auch professionellen Anwender bietet der Monitor aber schon ausgesprochen viel Farbqualität, selbst unkalibriert.


    Hochprofessionelle Anwender aus der Bereich Druckvorstufe sind deutlich anspruchvoller (und besser geschult) als die meisten PRAD-Leser. Selbst die Vorgaben der UGRA/FOGRA, welche für die professionelle Druckvorstufe ein Zertifikat anbietet, stellen wieder nur sowas wie den kleinsten gemeinsamen Nenner auf hohem Niveau dar. Es gibt sicher genügend Profis, denen die Tolleranzen der UGRA für ihre eigenen Anwendungen (oder zumindest Sichtweise) zu groß sind (z.B. 90% Abdeckung des Isocoated Farbraums, Maximum deltaE 6).


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    Das finde ich einen interessanten Punkt. Heißt das, der Hersteller weiß, dass das Gerät getestet wird und kann Euch & anderen Hardware-Magazinen einen vorausgewählten, guten Monitor schicken?


    Da wir die Geräte für die Tests nicht im freien Handel einkaufen, kann man das nicht sicher ausschließen, ich halte es aber für sehr unwahrscheinlich. Alleine die Tatsache, dass wir immer wieder Fehler entdecken, die ein deutlich besser geschulter Ingenieur des Hersteller schnell selbst entdecken könnte, spricht dagegen. In den Testartikeln der Internetseite Hardware.fr/Behardware.com wird allerdings immer wieder hervorgehoben, dass die Testgeräte andere Panel enthalten können als die später am Markt erhältlichen (vor allem von Dell scheint da den Kollegen immer wieder gerne Testgeräte mit IPS Panel zu schicken, während die in Europa erhältlichen Marktgeräte VA-Panel besitzen).


    Die Zentralen der Hersteller hier vor Ort (sprich in Deutschland bzw. Europa) fungieren jedoch meist wohl eher als Logistikzentren, die hauptsächlich für den Vertrieb und Support der aus Asien kommen Waren verantwortlich sind. Die haben wenig Einfluss auf das, was die Ingenieure und Entscheider in Asien konkret an den Geräten machen. Man isst quasi, was auf den Tisch kommt, und vertraut darauf, dass die Ware gut genug ist, um in Testartikeln zu bestehen. Aber zurecht vertrauen die Hersteller auch darauf, dass wir die gebotene Qualität in Relation zum reellen Marktangebot setzen, und in unseren Testartikeln nicht bloß unrealistische Idealvorstellungen propagieren.

    "Keine Skalierung" bedeutet zentrierte 1:1 Darstellung auf Treiberebene, für Monitorskalierung ist "Skalierung der Anzeige verwenden" zu benutzen.


    In jedem Fall sollte man testen, ob die Skalierungsqualität des Monitors auch wirklich besser ist, als die des NVidia Treibers. Gute Skalierungsmethoden sind meist schärfer als die des NVidia Treibers. Falls das aber bei Deinem Monitor nicht der Fall ist (oder Du die etwas unschärfere Darstellung bevorzugst), dann ist die NVidia Skalierung vorzuziehen, da bei Monitorskalierung fast immer ein Frame zusätzliche Latenz/Verzögerung anfallen.


    Bei 1600 x 1200 fällt keine Interpolation an, es muss nur zentriert dargestellt werden, in diesem Fall würde ich entweder die oben genannte 1:1 Darstellung "Keine Skalierung" oder "NVidia Skalierung mit festen Seitenverhältnis" nehmen, um der zusätzlichen Latenz entgegen zu wirken. Monitore weisen diese Latenz nämlich meist auch bei reiner 1:1 Darstellung auf.

    Größere Bilder werden nichts bringen, da die Bilder keine bewegten Szenen zeigen, sondern nur zeigen sollen, anhand welcher Szene getestet wurde. Ein Foto von einer bewegten Szene wäre bei längerer Belichtung entweder unscharf, und zeigt bei kurzer Belichtung eben nur ein Standbild (so wie es jetzt auch ist).


    Ein Video kann nicht mehr erstellt werden, da der Monitor nicht mehr hier ist. Auch ansonsten gehören Videos nicht zu unserem Testprozedere. Zwar könnten sie einige Kleinigkeiten demonstrieren, aber ansonsten hält sich der Informationsgehalt von komprimiertem MPEG-Videomaterial mit verworfenen Farbinformationen (4:2:0 bzw. 4:2:2) bei Monitortests in Grenzen.


    Zum Overdrive Verhalten des NEC: dunkle Schatten hinter hellen Objekten, die bei einigen Farbkombinationen zu bunten Farbenspielen führen (sprich hinter hellen Objekten werden Farben nachgezogen, die so nicht ins Bild gehören). Das kommt dadurch, dass das Overdrive an dieser Stelle zu stark eingreift. Beim Abfall von hellsten zu mittleren Farben wird die Spannung kurzzeitig zu stark gesenkt wird. Bei einer bunt melierten Fläche, wie den Mauern in der Halflife2 Szene, kann es durch die Kombination von Unterspannung (Wechsel von Hell zu Dunkel) und Überspannung (Wechsel von Dunkel zu Hell, das meistert der NEC relativ gut) zu den beschriebenen Farbenspielen kommen. In der Mauerszene tauchten so bei Schwenks Türkistöne auf, die in der Mauer eigentlich nicht vorhanden waren. Das kann schon mal ein unerwartet buntes Farbenspiel ergeben, das ich vorher so noch nicht bei einem Monitor gesehen hatte (die dunklen Schatten aber sehr wohl schon). Es ist aber nicht so, dass plötzlich Rot auftaucht, wo vorher überhaupt kein Rotton enthalten war.

    Dann ist der Monitor bei Kontrast-Werkseinstellungen übersättigt. Drehe den Kontrast auf 50% runter und stelle die Helligkeit möglichst weit runter. Wenn das immer noch zu gleißend ist, dann senke im Zweifelsfall immer erst die Helligkeit, dann erst vorsichtig den Kontrast. Senken des Kontrastes verändert die Farben, vor allem bei Monitoren mit kleinerer LUT. Bei höherem Kontrast dürften auch die Schlieren beim Scrollen geringer sein, muss aber nicht.


    Nutze folgendes Bild, um herauszufinden, ob Farbstufen beim Einstellen des Kontrastes verloren gehen.

    Verstelle den Kontrast möglichst nicht. Ich nehme an, dass 50% die Werkeinstellung sind, lass ihn möglichst dort. Die Helligkeit kannst Du in der Regel nach Belieben regeln. Ein Gamma von 2.19 ist gut genug.

    Zur Klarstellung der Aussagen, meine Formulierung war genau so gemeint, wie sie geschrieben war, und beide Interpretationen sind praxisnah. Denn es kann sowohl sein, dass die beim Testgerät gemachten Beobachtungen des Overdrive bei anderen Geräten der Serie geringer sind, als auch, dass sie garnicht vorhanden sind. An diese Unsicherheit der teilweise starken Serienstreuung sind aber nicht wir, sondern die Hersteller schuld.n.


    Z.b. weiß ich vom PRAD Test zum VP930, dass die negativen Beobachtungen des Tests bei nur 1 meiner 5 eigenen Geräte zutrafen. Trotzdem sind 2 von Tausenden schon genug, um zu vermuten, dass die Beobachtungen auch andere Geräte der Serie betreffen können. Beim VP2330 ist es so, dass die Farbergebnisse des PRAD Tests deutlich besser sind, als bei meinem eigenen Gerät.


    Deshalb muss man aber nicht jede in Testartikeln gemachte Aussage in den Konjunktiv setzen, oder gleich den gesamten Sinn von Gerätetests anzweifeln. In der Regel wird man davon jedoch davon ausgehen können, dass die meisten Beobachtungen eines Testgerätes mit dem Rest der Serie einigermaßen übereinstimmen. Und selbst dann sollte man bedenken, dass die Geräte einen ganzen Testparcour durchlaufen. Selbst wenn also einzelne Testergebnisse von der Masse der Serie abweichen, wird es beim Rest eher nicht so sein. Wir müssten ja schon großes Pech haben, ein besonders schlechtes oder defektes Gerät erwischt zu haben. Negative Beobachtungen an einzelnen Testgeräten sind für die Leser selbst dann wertvoll, wenn der Rest der Serie nicht betroffen ist! So weiß nämlich jeder Leser, worauf er bei seinem Gerät achten muss, um evtl. Probleme schnell erkennen zu können. Und die Hersteller sind durchaus auch mal dankbar, wenn sie auf diesem Weg von potentiellen Problemen erfahren, mit denen sich der Service vielleicht noch auseinandersetzen muss. 8)


    Gerade bei teureren Geräten renomierter Hersteller möchte man zumindest davon ausgehen, dass die Qualitätssicherung des Herstellers allzu starke Serienschwankungen ausschließt. Dennoch ist es in der Realität so, dass TFT (auch über 1000 Euro) einen Massenartikel mit sehr kurzlebigen Produktzyklen darstellen, entsprechend hält das Engagement der Hersteller, jede einzelne Funktion eines einzelnen Gerät zu prüfen in Grenzen. Im Zweifelsfall wird eher vom Service ausgetauscht, das ist günstiger. Der Grad der Qualitätssicherung wird sich nicht nur von Hersteller zu Hersteller unterscheiden, sondern auch von Model zu Model (und Herstellungsort zu Herstellungsort). Persönlich bin ich zwar nicht glücklich mit dem allgemeinen Grad der Qualität und Stand der TFT Technik, aber diese Technik ist nunmal das, was man zur Zeit zu bezahlbaren Preisen kaufen kann! Besseres wird tröpfenweise kommen, wie bei fast allen Produkten im Medienbereich. Die meisten Leute wollen aber heute einen Monitor kaufen, also testet PRAD das, was aktuell zu aktuellen Produktions- und Marktbedingungen angeboten wird.


    Fast unabhängig davon, kann nach meiner persönlichen Erfahrung - und die ist Grundlage meiner Äußerungen hier im Forum - gerade die Overdrive Ansteuerung in den Extremen von Gerät zu Gerät stark variieren (also bei Farbwechseln, die einem TFT von Haus aus besonders schwer fallen). Im Gegensatz zu Helligkeitsverteilung sind Serienschwankungen beim Overdrive aber noch keine allgemeine Folklore und somit noch keiner expliziten Erwähnung in Testartikeln wert. Meine besonders subjektive, und auf noch zu wenigen unterschiedlichen Geräten basierende Erfahrung, habe ich dennoch Interessenten des Monitors hier im Forum mitgeteilt. Das darf aber gerne diskutiert werden, dafür ist das Forum ja da. ;)


    Fazit: Wenn jetzt mehrere Interessenten des NEC 2470WNX nur aufgrund eines einzelnen Testteils Bedenken haben, dann sollten sie sich das Gerät selbst nochmal ansehen. Wenn mehrere Testteile gegen einen Kauf sprechen, dann kann man sich die Energie sparen. Wenn also z.B., wie bei FlashBFE, die Latenz eine zusätzliche Rolle spielt, dann sieht man sich besser nach einem anderen Gerät um. Die Latenz dürfte deutlich weniger (bzw. keinen) Schwankungen über die Serie unterworfen sein, was einigen Leuten wohl schon bei 2 Frames als Problem ansehen.

    Falls Du die AdobeGamma Funktionen zur Software Kalibrierung nutzt, wird es Streifen in Verläufen geben, da bei der Software-Kalibrierung immer Farben der Grafikkartenausgabe verworfen werden müssen. Das gleiche gilt beim Verstellen von Helligkeit, Kontrast etc. über die Grafikkarte, und je nach Monitor auch beim Verstellen der RGB-Werte und des Kontrastes am Monitor (6 Bit vs 8 Bit vs 10 Bit).


    Da Du bei einer dunkleren Magenta Farbe Links angefangen hast (R:192, G:68, B:182), stehen garnicht mehr 256 Stufen zur Verfügung, sondern entsprechend weniger. Die beiden von Dir geposteten Bilder unterscheiden sich übrigens, die Streifen befinden sich an unterschiedlichen Stellen. Es ist also nicht der gleiche Verlauf. Das liegt daran, dass beide Programme versuchen die 256 Abstufungen zu erzeugen, obwohl es zwischen der Startfarbe Links und dem Schwarz Rechts keine 256 Stufen gibt, und sich die Algorithmen wohl leicht unterscheiden.


    So würde der Verlauf eigentlich aussehen, wenn ganz links Magenta (R/B:255, G:0) und rechts Schwarz zu sehen wäre. Der Verlauf wurde ebenfalls mit Hilfe des Eizo Tests gemacht, als Screenshot in Paint.NET eingefügt und als PNG gespeichert.


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    Weitere Infos: Ich habe Kontrast und Hellgkeit so eingestellt dass ich bei dem Testbild die 253 und 010 sehen kann.


    Mit der Helligkeit hat das bei den meisten TFT nichts zu tun, sondern mehr mit der RGB-Einstellung bzw. dem Kontrast. Das kann bei einzelnen Geräten aber abweichen. Bei mir ist es so, dass ich bei entsprechender Einstellung die 253 und die 10 bei jeder beliebigen Helligkeitseinstellung sehen kann. Wobei mein Monitor auch über mindestens eine 10 Bit LUT verfügt und die Zahlen selbst bei sehr niedrigem Kontrast noch darstellen kann.

    Was hat Dich an den Drahtgittermodellen verwirrt? Vielleicht kann man da noch was verbessern? Die 3D Modelle sind die einzig aussagekräftigen Modelle, um den Gamut (Größe des maximalen Farbraums bzw. die intensivsten Farben) eines Monitors im Vergleich darzustellen. Je weiter außen die Farben in der Darstellung liegen, umso gesättigter sind sie (z.b. grüneres Grün), je weiter innen die Farben liegen, umso ungesättigter sind sie (also grauer).


    Streifenbildung bzw. Banding kann auch mit 10 Bit LUT (und höher) auftreten. Banding bedeutet, dass zwei oder mehr eigentlich verschiedene Grau-/Farbstufen die gleiche Farbe anzeigen. Bei einer 8 Bit LUT passiert das z.B. sobald man die RGB-Werte senkt, da dabei Farbstufen verworfen werden müssen. Bei einer 10 Bit LUT werden weniger Farben verworfen, trotzdem kann es je nach Einstellungen einzelne problematischen Farbstufen geben. Das Panel kann ja weiterhin nur 8 Bit darstellen, so dass die zusätzlichen Farbstufen der 10 Bit LUT über FRC (Frame Rate Control) erzeugt werden. Die Ansteuerung des ganzen findet über die Elektronik bzw. Firmware des Monitors statt, und da kann es zu Fehlern kommen, sprich die Möglichkeiten der 10 Bit LUT werden nicht optimal ausgenutzt.


    Zu den "psychodelischen" Overdrive Effekten muss man betonen, dass sie nur bei bestimmten Farbkombinationen auftreten (wie etwa der helle Mauervorsprung in der Halflife 2 Szene). Hauptsächlich macht sich die problematische Overdrive Aussteuerung durch die dunklen Schatten hinter hellen Objekten bemerkbar. Das ist eigentlich schade, tatsächlich nur der Übergang von hellen zu mitteldunklen Farben betroffen ist. Aber diese Kombination tritt nunmal in Spielen sehr häufig auf (vor allem bei Szenen mit Lampen).

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    Original von Bingood Eine Aussage ala"aufgrund der Serienstreuung kann das Problem bei anderen Geräten auch deutlich geringer ausfallen", hätte ich da eher verstanden und auch
    erwartet.


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    Orginal von Timur Man sollte bedenken, dass die von uns wahrgenommenen Overdrive Probleme evtl. nur an unserem Testgerät auftraten, und aufgrund der Serienstreuung nicht bei allen Geräten vorhanden sein müssen.


    Wo siehst Du die Diskrepanz? "...nicht vorhanden sein müssen" ist doch wohl Konjunktiv genug!?


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    Aber das hier jetzt gesagt wird, dass das Overdrive-Problem des NEC "evtl.
    nur an unserem Testgerät auftraten", sowas hat es bisher noch nicht gegeben.
    Hat das evtl damit zu tun, dass ihr das Gerät von der von Euch sonst hochgelobten
    Firma NEC stammt?


    Beides lässt sich einfach beantworten. Da dies erst mein zweiter Testartikel ist, habe ich weder in der Vergangenheit NEC hochgelobt, noch überhaupt besonders viele meiner Artikel (2) kommentiert! ;)


    Jetzt mal ganz ruhig mit den jungen Pferden. Schließlich habe ich die Overdrive Probleme selbst im Artikel hervorgehoben. Meine Aussage hier soll aber bedeuten: Wenn Euch das Gerät interessiert, seht es Euch lieber selbst nochmal an! Wer keinen Laden vor Ort hat, der darf dazu gerne auf das Fernabgabegesetzt zurückgreifen (14 Tage Umtauschrecht), dafür wurde es geschaffen. Ansonsten rate ich Benutzerberichte hier im Forum zur Rate zu ziehen, sofern zu dem Gerät vorhanden. Bei TFT ist nichts in Stein gemeißelt, zumal die Produktzyklen eher kurz sind (alle paar Monate eine neue Serie).

    Ich hatte zum Beispiel fünf Viewsonic VP930 Geräte, die sich alle bei den Farben und dem Overdrive unterschieden. Der VP930 ist war leider auch nicht gerade eine Ausgeburt an Herstellungsqualität und ist deutlich günstiger, bessere Monitore werden in der Herstellung über die Serie auch weniger gestreut sein.


    Wir können wohl kaum von jedem Hersteller 5 Geräte ordern, um die Testbasis zu verbessern. Zumal wir die Testgeräte von den Herstellern kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen. Alles andere wäre auch zu unpraktikabel, teuer und aufwendig.


    Momentan können wir zumindest auf Grundlage eines einzigen Gerätes einen Test schreiben, der die Eigenschaften eine Geräteserie gut genug beschreiben sollte. Das heißt aber nicht, dass man als Käufer nicht auch selbst noch schauen muss. Man kauft ja auch kein Auto ungesehen, nur weil es in der Autobild gut getestet wurde! 8)

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    Original von Tobe1701Erstmal vielen Dank für den Test auf den ich schon lange gewartet habe. Schade das ausgerechnet in einer meiner wichtigen Disziplinen gepatzt wird. Gäbe es die Möglichkeit gerade was Latenzen und Spieletauglichkeit angeht einen Vergleich zum Dell 2407WFP zu ziehen der nach diesem Test wohl nicht nur für mich in die engere Wahl kommt? Gibt es Feedback von NEC zu dem Overdrive-Problem?


    Man sollte bedenken, dass die von uns wahrgenommenen Overdrive Probleme evtl. nur an unserem Testgerät auftraten, und aufgrund der Serienstreuung nicht bei allen Geräten vorhanden sein müssen.


    Einen Vergleich zum Dell kann ich leider nicht ziehen, da ich ihn selbst nicht getestet bzw. in Aktion gesehen habe.


    NEC haben wir nicht explizit auf das Overdrive angesprochen. Wahrscheinlich gäbe es aber auch von NEC die gleiche Aussage, wie ich sie oben getroffen habe. ;)

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    Original von Solon
    Eine Frage zum Absatz "Aufgrund der festen Vertikalfrequenz von 60 Hz entsteht auch beim NEC LCD2470WNX – wie bei den meisten anderen Desktop-TFTs – ein leichtes Ruckeln (Juddering) beim Abspielen von PAL-Filmen, die standardmäßig 50 Hz aufweisen."


    Wie testet man auf möglichst einfache Weise, ob ein Monitor immer nur mit echten 60Hz arbeitet, auch wenn er andere Frequenzen anbietet?


    Zum Beispiel mit PixPerAn, dort gibt es zum einen einen Flimmertest, der bei eingestellten 60 Hz gleichmäßig flimmert (sofern es keine verlorenen Frames gibt), und bei eingestellten 50 Hz und 75 Hz unregelmäßig flackert oder Tearing zeigt, wenn das Panel weiterhin 60 Hz ausgibt. Außerdem kann man am Schlierentest sehen, ob sich das Auto gleichmäßig von Rechts nach Links bewegt, oder in regelmäßigen Abständen ruckelt.


    Damit es zu keinen "verlorenen Frames" kommt, sollte man Stromsparfunktionen wie Cool&Quiet für die Testdauer deaktivieren.


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    Und zu "Bereits im Quellmaterial dieser Szene sind Farbsäume/Banding im Blau des Himmels und Bildrauschen in den Wolken enthalten. Das liegt zwar am Film und nicht am Monitor, der NEC zeigt diese Details aber gnadenlos an."


    Ist das zufälligerweise ein Trailer, den man sich irgendwo runterladen kann?


    Der Trailer nennt sich "The Magic of Flight" und ist neben anderen bei Microsoft frei herunterladbar.



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    Übrigens, wieviele Stunden Arbeit stecken eigentlich in so einem Test?


    Die Testdauer hängt vom Redakteur ab. Da ich noch keine Routine habe, und mich mit dem Formulieren des eigentlichen Artikels sehr lange aufhalte, mehrere Arbeitstage.


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    Eine Anregung hätte ich noch. Ich fände es hilfreich, wenn ihr den Stromverbrauch zusätzlich bei den von euch immer eingemessenen 140cd/m² angeben würdet. Es wird kaum einer den Monitor in der maximalen Helligkeit betreiben und so sind eure Angaben wahrscheinlich deutlich höher, als es bei der täglichen Anwendung der Fall ist.


    Halte ich für eine sinnvolle Anregung. Mal sehen, was die anderen Redakteure dazu sagen.

    Fehler wurde mittlerweile im Artikel korrigiert!


    In dem Testartikel befindet sich ein kleiner Fehler, beim Vergleich der Monitor-Interpolation zur Interpolation der Grafikkarte, sind die Seiten der Beschriftung vertauscht. Der Monitor liefer natürlich das schärfere Bild.


    Bei folgendem Absatz sind also "links" und "rechts" zu vertauschen:




    Einige Auflösungen sind schwieriger zu interpolieren, der Monitor (rechts) zeigt sie aber immer noch schärfer an, als die eingebaute Interpolation des Grafikkartentreibers es hinbekommt (links).

    Ich arbeite jeden Tag ein bischen an der Testauswertung, aber leider kann ich nicht lange schmerzfrei am PC sitzen. Habt noch etwas Geduld mit mir, das Ausformulieren der Testergebnisse gehört sowieso schon nicht zu meinen Lieblingsaufgaben (ich teste lieber), und mit Schmerzen ist es schwerer sich darauf zu konzentrieren. Es wäre wohl besser gewesen, ich hätte den Monitor an einen anderen Redakteur weiter geschickt, als die Probleme losgingen. Rinaldo wird mir aber helfend zur Hand gehen, er wartet schon sehnsüchtig auf meine Messergebnisse, Notizen und Fotos.


    Zur Entschädigung wird es aber einen ausführlichen Test geben, der unter anderem natürlich auch auf Glitzereffekt, Latenzen und Geräuschkulisse eingeht.


    Das von uns getestete Gerät war übrigens weder schwarz noch silber, sondern PC-Beige mit leicht silbern abgesetztem Panelrahmen (das aber auch eher als Beige denn als Silber durchgeht).


    Dank Physiotherapie geht es mir aber schon deutlich besser und ich bin von den harten Schmerzmitteln runter. Sollte also nicht mehr allzu lange dauern. Sorry nochmal!

    Es gäbe übrigens durchaus einen Nutzen, wenn das Gerät auch tatsächlich mehr als 256 Graustufen darstellt, selbst, wenn nur 219 übertragen werden. Da die Auflösung digitaler TV in der Regel größer ist als die PAL-Auflösung (720 x 576), können mehr Abstufungen bessere Interpolationsergebnisse liefern, da gerade für die interpolierten/hinzugerechneten Bildinhalte feinere Abstufungen zur Verfügung stehen. Ob aktuelle Geräte jedoch mehr als 256 Abstufungen ausgeben, weiß ich nicht zu sagen.

    Beim abrupten Abreißen einer Stomverbindung entstehen starke Spannungsspitzen, die durchaus den Transformator des TFT (oder anderer Geräte) beschädigen können (bei Audioverstärkern ist das beim Ein- und Ausschalten oft durch ein saftiges "FUMP" hörbar). Ich hatte aber auch schon Probleme einen Monitor nach Ausschalten per Steckerleiste wieder einzuschalten und konnte das durch abziehen aller Kabel beheben bzw. DVI-Kabel abziehen, einschalten (tut noch nichts, ist aber notwendig), DVI-Kabel wieder aufstecken, einschalten -> geht wieder!