Posts by Timur

    Früher bot Nvidia die Einstellungen:


    Vsync IMMER AUS
    Vsync AN, bis eine Anwendung das Gegenteil verlangt
    Vsync AUS, bis eine Anwendung das Gegenteil verlangt


    Diese stehen auch noch so in der Hilfe, funktionieren aber nicht mehr so.


    Statt dessen gibt es nun:


    Vsync IMMER AUS
    Vsync IMMER AN
    Vsync von der Anwendung gesteuert, welche selber bestimmt, wie es standardmässig gesetzt ist


    Mir waren die alten Einstellungungen lieber, da ich alte Games per Vsync AN spielen konnte, und in neueren selber die Wahl habe. Jetzt muss ich mich vor dem Starten des Spiels festlegen.


    Office Anwendungen nutzen in der Regel wohl eher kein VSync, und Du kannst es auch nicht erzwingen! Weder Word, noch der Acrobat Read, noch irgendein Browser rendert/scrollt in Synchronisation zum Monitor. Das macht sich als Bruchstellen an Rahmenkanten bemerkbar, oder einfach dadurch, dass der Textaufbau eh so langsam ist, dass man es fast mit dem Auge verfolgen kann.

    noxon : Baut sich das Bild schneller auf, als der Monitor nachkommt, dann fehlen Bildinformationen bzw. das Bild wird unscharf oder schlirrt. Die Pixel brauchen schließlich auch eine kurze Weile, bevor sie überhaupt ihre endgültige Farbe erreicht haben.


    Für nähere Erläuterungen schau auch mal in diesem Beitrag nach: Welche Einstellungen Radeon 9800 Pro mit VP191S


    globalplayer : Die Einschränkung ist, dass man bei 1280x1024 keine 75Hz mehr wählen kann, wenn man die Option "Modi ausblenden, die von diesem Monitor nicht angezeigt werden können" einschaltet. Mit dem Plug and Play Treiber bleiben die 75 Hz weiterhin zur Auswahl.


    Man kann diese Funktion aber auch einfach abschalten, was ich aber für die schlechtere Lösung halte, da mir dann auch immer Auflösungen oberhalb angeboten werden, die mein Monitor garnicht beherscht.

    oliver :


    Wenn Du Vsync abschaltest, dann kann die Framerate des Spiels über 60Hz steigen (vorausgesetzt Deine Grafikkarte hat genügend Power für das jeweilige Spiel). Allerdings wird dann das Bild öfters geändert, als der Monitor es darstellen kann, deshalb wirst Du vor allem in Schwenks Versatzkanten/Bruckkanten sehen.


    Bei 120 Bildern pro Sekunde, auf einem 60Hz Monitor würde der Monitor in der oberen Hälfte das erste Bild anzeigen, in der unteren dann die Hälfte des nächsten Bildes. Die passen natürlich nicht ganz zusammen, da sich das Spiel ja bereits weiterbewegt hat. In der Regel hast Du natürlich keine 120 Bilder/s, sondern irgend einen krummen Wert. Das macht sich dann eben durch diverse unpassende Nahtstellen im bewegten Bild bemerkbar.


    Was die Farbtiefe zwischen 24 und 32 Bit angeht:


    Der RGB-Farbraum besteht aus 24 Bit (8 Bit pro Grundfarbe Rot, Grün, Blau), das macht 16,7 Mio. Farben. Soviele Farben kann ein PC darstellen, und genauso viele Farben kann ein VA-Panel wie der VP191 darstellen. Einige Panels (z.B. Eizo 768) bieten 10 Bit und mehr an. Dabei werden aber auch nur 16,7 Mio. Farben dargestellt, nur die Auswahl an Farben ist größer.


    Der Grafikkarten-Treiber zeigt zwar 32 Bit an, davon sind 8 Bit aber nur Transparenz-Informationen (Alpha-Channel). Legt man zwei Objekte übereinander, dann gibt der Alpha-Channel an, wie durchsichtig das obere Objekt ist, also wieviel der Farbe des unteren Objektes durchscheint. Die resultierende Farbe ist aber wieder eine Farbe aus dem 24 Bit RGB-Farbraum, wird also vom Monitor dargestellt.


    16 Bit entsprechen nur 65536 Farben. TN-Panels arbeiten in der Regel nur mit 6 Bits pro Grundfarbe, also 18 Bit und können also nur 250047 Farben darstellen. Durch Dithering (Streuung von Farbpunkten) entsteht allerdings der Eindruck, als wären es 16,2 Mio. Farben. Deshalb werben Hersteller mit 16,2 Mio. Farben. Ich hatte gestern erst einen Iiyama E383S vor der Nase, und habe das Dithering deutlich wahrgenommen (z.B. bei Farbverläufen in Windows Fenstertiteln).


    Schau mal in meinen Beitrag zu Thema Farbeinstellung und flüssige Farbverläufe hier: Welche Einstellungen beim VP191

    Noch eine Anmerkung: Bei einem Overdrive-Panel kann 75Hz zu stärker flimmernden Bildern führen, da den Pixeln beim Wechsel der Farbe kurzzeitig eine hellere Farbe zugeordnet wird.


    Um von einer dunklen Farbe zu einer helleren (etwa von schwarz zu mittelgrau) zu gelangen, muss das Signal zunächst zu diesem neuen Wert ansteigen (Rise).


    Bei 75Hz hält ein Pixel also nicht 13,3ms seine Farbe, sondern muss sich einen Teil dieser 13,3ms erst einmal zu der Farbe "hinbewegen". Durch Overdrive wird dieser Anstieg beschleunigt, jedoch auch schießt die Farbe kurzzeitig über das Ziel in Richtung Weiß hinaus. Dadurch kann es zu Flimmern kommen, und wenn ein Film oder Spiel Dithering einsetzt, kann dieses hervorgehoben werden (da die einzelnen Dithering-Pixel stärker ins Gewicht fallen).


    Bei 60Hz ist die Rise-Zeit genauso lang, wie bei 75HZ, der Pixel behält seine Zielfarbe aber insgesamt länger bei, nämlich 16,6ms. Damit wird der Anteil der "Fehlfarbe" an der Gesamtzeit also geringer.


    Ergo: Je höher die Frequenz, desto kürzer die Zeit, die ein Pixel seine Farbe behält. Je kürzer diese Zeit, desto größer ist der Anteil bzw. die Zeit, die der Pixel im helleren Overdrive bzw. im Rise Zustand ist.


    Der Wechsel von helleren zu dunkleren Farben (Fall) braucht übrigens auch seine Zeit, geht allerdings etwas schneller von statten, und nutzt keinen Overdrive. Trotzdem gilt auch hier der Anteil an der Gesamtanzeigedauer!

    Ich nutze immer noch die Einstellungen aus meinem ersten Beitrag:


    - am Monitor die Farbtemperatur auf "Benutzerdefiniert" und alle Farben um 1 Tick unter Maximum


    - den Kontrast am Monitor 2 Ticks über die Mittelposition (entspricht 19 Ticks von 0 an)


    - die Helligkeit am Monitor nach Belieben einstellen, für besten Kontrast und helles (aber nicht zu helles) Weiß nutze ich 70% (entspricht 32 Ticks, oder genau dem 18. Strich der dargestellten Skala)


    - im Grafikkartentreiber keinerlei Veränderungen, um keine Farbinformationen zu verlieren


    Wem das Bild nun zu Rot, Blau oder Grün ist, der sollte nur sehr wenig verändern, und hinterher den Kontrast am Monitor anhand des ganzflächigen Grauverlaufs (CT Monitortest) für möglichst perfekten Farbverlauf abpassen.


    - Die Helligkeitseinstellung am Monitor verwirft keine Farbinformationen, die Helligkeitseinstellung der Grafikkarte sehr wohl!


    - Die Kontrasteinstellung des Monitors verändert nicht den Kontrast, die Kontrasteinstellung der Grafikkarte sehr wohl!


    - Es gibt zu jeder Farbeinstellung nur eine zugehörige Kontrasteinstellung am Monitor bei der keine zusätzliche Farben verworfen werden, diese führt auch zum flüssigsten Farbverlauf!


    - Bei einigen Farbeinstellungen scheint der Farbverlauf etwas besser, wenn der Kontrast einen Tick niedriger eingestellt ist, dabei wird allerdings das dunkelste Grau verworfen.


    Die oben genannten Einstellungen scheinen mir für den analogen Anschluss ebenfalls die besten, ich habe dabei allerdings nicht die Einstellmöglichkeiten der Grafikkarte durchprobiert.


    -*-


    Es gilt immer, dass 16,7 Mio. Farben das Maximum sind, jede Veränderung der Einstellungen bewirkt eine Verkleinerung des Farbraumes auf weniger Farben (z.B. werden bei Senken des Kontrastes über die Grafikkarte alle dunklen und hellen Farben einfach verworfen und durch mittlere Farbtöne ersetzt).


    Hier ist der Hauptunterschied eines 8 Bit TFTs zu einem CRT oder 10 Bit TFT.


    - Beim CRT können einzelne Grundfarben am Monitor heller oder dunkler eingestellt werden (zum Beispiel rot angehoben werden), und es bleiben dennoch 256 Abstufungen von rot erhalten. Der Monitor beleuchtet einfach den roten Punkt stärker oder weniger stark.


    - Beim 10 Bit TFT können ebenfalls einzelne Grundfarben am Monitor heller oder dunkler eingestellt werden, und es bleiben dennoch 256 Abstufungen erhalten. Der Monitor kennt 1024 Abstufungen pro Grundfarbe, aus der er 256 auswählen kann.


    - Beim 8 Bit TFT gibt es nur 256 Abstufungen für jede Grundfarbe, ein Aufhellen oder Abdunkeln einzelner Subpixel ist darüber hinaus nicht möglich, es gibt keine weiteren Zwischenschritte. Es müssen also beim Abdunklen die hellen Farben, und beim Aufhellen die dunklen Farben verworfen werden: die Gesamtzahl der Farben wird weniger!

    Erläuterung der Bildfrequenz und ihrer Auswirkungen:


    TFTs flimmern im Gegensatz zu CRTs nicht, ein Bild bleibt solange stehen, bis es vom nächsten überschrieben wird. Gerade dieser Punkt ist bei CRTs der Hauptgrund für schnellere vertikale Frequenzen als 60Hz.


    Bereits ab 24 Bildern pro Sekunde (Kinofilm) werden Bewegungen als "flüssig" wahrgenommen. Während man Flimmern (eigentlich eine kurze schwarze Unterbrechung des Bildes) je nach Person noch bei 75Hz und darüber wahrnehmen kann, werden höhere Bildraten als 60 Bilder/s kaum zu flüssigerem Bewegungsgefühl führen.


    Die 75Hz Einstellung hat vor allem den Sinn, dass damit Filme im PAL-Format besser darzustellen sind, da mit 25 Bildern/s ablaufen (75/25=3), während NTSC-Filme mit 30 Bildern/s (genauer 29,97) ablaufen (60/30=2).


    Trotzdem können 75Hz auch beim Arbeiten und Spielen zu besserer Darstellung führen, genauer zu etwas weniger Bewegungsunschärfe, da das TFT-Bild öfters überschrieben wird.


    Dazu muss man allerdings drei Dinge bedenken:


    Punkt 1: 60Hz entsprechen 16,6ms pro Bild, 75Hz entsprechen 13,3ms pro Bild. Laut Test bei Tomshardware bleibt der VP191 im gesamten Farbspektrum unter 15ms, schafft also locker reale 60Hz.


    13,3ms werden aber nur für einen Teil der Farben erreicht, die anderen Farben werden leichte Schlieren ziehen. Es kommt also auf die Farben des Spiels/Films an, ob 75Hz einen Vor- oder Nachteil darstellen.


    Punkt 2:Bei aktiviertem Vsync werden immer nur ganzzahlige Vielfache der eingestellten Frequenz dargestellt. Schafft die Grafikkarte die 75Hz, hat man kein Problem.


    Schafft die Grafikkarte nur weniger als 75 Bilder/s, aber mindestens 60, so ist 60Hz vorzuziehen. Denn die nächstkleinere Stufe von 75Hz sind 37,5 Bilder/s, und somit deutlich langsamer als 60 Bilder/s.


    Schafft die Grafikkarte keine 60 Bilder/s, aber mehr als 30, dann sind 75Hz besser, da 37,5 schneller als 30 sind. Allerdings ist die Zahl nicht ganzzahlig, was auch nicht gerade perfekt ist, da ein halbes Bild dargestellt werden muss.


    Es gelten folgende Abstufungen:


    Code
    1. 75 -> 37,5 -> 25 -> 18,75 -> 15 -> 12,5 ...
    2. 60 -> 30,0 -> 20 -> 15,00 -> 12 -> 10,0 ...


    Den Vsync abzuschalten macht nur Sinn, wenn das Spiel mangels Grafikkartenpower zu langsam/ruckelig wird, also etwa unterhalb 25 Bilder/s. Ansonsten leidet die Bildqualität. Zwischen den Bildern liegen 40ms Zeit.


    Für Hardcoregamer kann das aber schon unterhalb von 60Hz gelten, um Bildinformationen und somit die Reaktionszeit auf 16,6ms bzw, 13,3ms bei 75Hz zu erhöhen.


    Punkt 3: Bei 75Hz arbeitet die Elektronik des Monitors nahe ihrem oberen Limit, wird also stärker in Anspruch genommen.


    Das kann zu schlechteren Bildergebnissen führen, vor allem im analogen Betrieb (unschärfere Bilder durch schlechtere Wandlung). Das Problem gilt selbst für CRTs, die nicht selten am oberen Frequenzlimit schlechtere Ausgaben produzieren, als eine Stufe darunter.


    Zum Thema Farben verweise ich auf meinen Beiträgen in folgendem Threat: Einstellungen für flüssige Farbverläufe bei vollen Farbumfang


    Ich hoffe die Erläuterungen helfen weiter! :)

    Hier noch eine Ergänzung, die ich auch in meinem Testbericht untergebracht habe, gehört aber zum diesem Thema:


    Bisher hatte ich den Monitor nur am digitalen Eingang, heute probierte ich den analogen Eingang aus. Bei der Schärfe kann ich keinen nennenswerten Unterschied ausmachen, die Bildautomatik scheint perfekt zu funktionieren.


    Allerdings sind die Farbverläufe im analogen Betrieb unter bestimmten Bedingungen weniger stufenlos als bei digitalem Eingang. Im ganzflächigen Grau- und Farbverlauf scheint das tiefste schwarz zu fehlen, statt dessen wird das dunkelste Grau angezeigt. Bei anderen Testbildern (stufiger Grauverlauf) ist die Mitte wiederum Tiefschwarz.


    Der analoge Eingang (bzw. A/D Wandler) kann wohl bei fließenden Übergängen nicht immer richtig zwischen den beiden Farbwerten unterscheiden, während im digitalen Modus eine klare Abgrenzung zwischen Tiefschwarz und dem dunkelsten Grauton auszumachen ist. Das würde sich natürlich auch auf den Kontrast bzw. die Schärfe auswirken. Bei der am Anfang beurteilten Schärfe habe ich aber nur den Text und diverse Symbole auf dem Windows Desktop und im Browser verglichen.


    Die von mir empfohlenden Einstellungen für Farbe und Kontrast gelten aber auch für den analogen Eingang weiterhin.


    Sowohl analog, als auch digital kann die Schärfe der Interpolation in 4 Stufen variiert werden.


    1 - Sehr unscharf/weich gezeichnet
    2 - mittel
    3 - Sehr scharf/überzeichnet
    4 - mittel


    Voreinstellung ist 2/mittel, ich kann keinen Unterschied zu 4 feststellen, so dass 3 effektive Einstellungen übrig bleiben. Ich finde es sehr lobenswert, dass dem Benutzer die Wahl der Interpolationsschärfe gelassen wird!


    Alle gemachten Einstellungen beziehen sich natürlich auf meine Leadtek 6800LE, und können bei anderen Karten besonders im analogen Betrieb abweichen.


    Im Grafikkartentreiber habe ich keine Veränderungen vorgenommen. Jede Veränderung der Farbtemperatur am Monitor, sowie von Helligkeit, Kontrast und Digital Vibrance im Grafikkartentreiber bedeuten effektiven Verlust von Farben. Der PC und der Monitor können beide genau 16,7 Mio. Farben des RGB Farbraumes darstellen, nicht mehr, aber durchaus weniger!


    Für Veränderung der Helligkeit empfehle ich diese am Monitor einzustellen, da hierbei scheinbar tatsächlich die Beleuchtungstärke reduziert wird. Alle Farbabstufungen bleiben in der Anzahl erhalten, und werden nur insgesamt dunkler.


    Für Veränderungen der Farbtemperatur empfehle ich nur jeweils einen bis zwei Ticks der entsprechenden Farbe am Monitor herunter zu drehen, und maximal zwei Farben zu Verändern, die bevorzugte Farbe (z.B. Blau oder Rot) belässt man auf Maximum bzw. einen Tick darunter. Danach muss zwingend der Kontrast am Monitor angepasst werden, um stufenlose Farbverläufe zu erhalten. Es gilt, je niedriger die Farbwerte, desto höher muss der Kontrast sein. Mann muss etwas experimentieren, da die Farben in 51 Schritten, der Kontrast aber in 34 Schritten verstellbar ist.


    Farbtemperaturen lassen allerdings deutlich komfortabler im Grafikkartentreiber konfigurieren, da man dort Proizentwerte in Einer-Schritten verändern kann. Das Veringern der Helligkeit eines einzelnen Farbkanals entspricht dabei den Absenken der einzelnen Farben am Monitor. Über den Kontrast und den Gammawert sind außerdem zusätzliche Variationen möglich.


    Da der Kontrast am Monitor sich völlig falsch verhält, ist dieser ebenfalls besser über die Grafikkarte einzustellen, dort sieht man dann schnell den Unterschied. Auch hierbei gehen Farbinformationen verloren!


    Man darf nicht vergessen, dass bei digitaler Verbindung, jede Farbe am PC genau einer Farbe am Monitor entspricht. Jede Veränderung irgendeines Wertes am Monitor oder Grafikkarte (mit Ausnahme der Helligkeit am Monitor) bewirkt einen Verlust von Farbinformationen, das gilt auch für Gamma-Einstellungen! 8o


    Meine empfohlenen Einstellungen beruhen nur darauf das volle Farbspektrum von 16,7 Mio. Farben darzustellen. Es kann durchaus sehr sinnvoll sein, auf einige Farben zu verzichten, um die Farbtemperatur, Kontrast oder den Gammawert an ein angenehmeres Arbeiten/Zocken anzupassen. Gerade wenn man den Monitor auf seinen Drucker abstimmt, kann eine Reduktion der Farben helfen den meist eingeschränkten Farbraum des Drucker besser abzubilden.


    Ich hoffe die Erläuterungen haben mehr geholfen, als verwirrt! ;)

    Einige Ergänzungen zum Testbericht:


    Die Höhe des Monitor lässt sich um etwa die halbe Bildschirmhöhe verstellen, das sollten ca. 15cm sein. Nach unten lässt er sich bis ca. 1cm über die Füße ziehen.


    Die Mechanik arbeitet wohl mit einer Feder, und ist nach oben leichtgängiger als nach unten. Man sollte den Bildschirm leicht nach hinten drücken, wenn man ihn runter stellen möchte, dadurch ist der Widerstand geringer.


    Das OSD-Menü lässt sich frei horizontal und vertikal über den Bildschirm platzieren, und bei Bedarf kann der blaue Hintergrundkasten durchsichtig geschaltet werden. Die Einblendzeit und Pivotdrehung lässt sich natürlich einstellen.


    Bisher hatte ich den Monitor nur am digitalen Eingang, heute probierte ich den analogen Eingang aus. In der Schärfe kann ich keinen nennenswerten Unterschied ausmachen, die Bildautomatik scheint perfekt zu funktionieren.


    Allerdings sind die Farbverläufe im analogen Betrieb unter bestimmten Bedingungen weniger stufenlos als bei digitalem Eingang. Im ganzflächigen Grau- und Farbverlauf scheint das tiefste schwarz zu fehlen, statt dessen wird das dunkelste Grau angezeigt. Bei anderen Testbildern (stufiger Grauverlauf) ist die Mitte wiederum Tiefschwarz.


    Der analoge Eingang (bzw. A/D Wandler) kann wohl bei fließenden Übergängen nicht immer richtig zwischen den beiden Farbwerten unterscheiden, während im digitalen Modus eine klare Abgrenzung zwischen Tiefschwarz und dem dunkelsten Grauton auszumachen ist, zumindest gilt das für das analoge Signal meiner Grafikkarte. Die von mir empfohlenden Einstellungen für Farbe und Kontrast gelten aber auch für den analogen Eingang weiterhin, können aber auch bei anderen Grafikkarten abweichen.


    Sowohl analog, als auch digital kann die Schärfe der Interpolation in 4 Stufen variiert werden.


    1 - Sehr unscharf/weich gezeichnet
    2 - mittel
    3 - Sehr scharf/überzeichnet
    4 - mittel


    Voreinstellung ist 2/mittel, ich kann keinen Unterschied zu 4 feststellen, so dass 3 effektive Einstellungen übrig bleiben. Ich finde es sehr lobenswert, dass dem Benutzer die Wahl der Interpolationsschärfe gelassen wird! :D


    -


    Der Monitortreiber ließ sich bei mir nicht über das Installations-Programm installieren, statt dessen nutzt Windows einen Plug/Play-Treiber der einwandfrei funktioniert. Der mitgelieferte Treiber kann aber problemlos manuell installiert werden, bringt allerdings eine Einschränkung gegenüber der Plug/Play-Variante.


    Schaltet man die Option "Modi ausblenden, die von diesem Monitor nicht angezeigt werden können" ein, so kann man bei 1280x1024 Auflösung keine 75Hz mehr auswählen. Nach dem Abschalten ist das aber problemlos möglich. Ich empfehle allerdings den Plug/Play-Treiber zu nutzen, und zusätzlich das VP191 Farbprofil von der CD zu installieren.


    Laut Datenblatt kann der Monitor bei Auflösungen unter 1024x768 bis zu 85Hz darstellen. Diese werden aber mit oben genannter Option immer ausgeblendet, und ein Test zeigt, dass das Bild nicht mehr richtig dargestellt wird. Oben und Unten tauchen dann nämlich schwarze Balken auf, die Bildhöhe entspricht aber dennoch nicht der Auflösung, sondern bleibt interpoliert.


    Laut Testbericht bei Tomshardware würde der Monitor die nötigen 11,8 ms Verzögerung sowieso kaum schaffen. 75 Hz bei 13,3 ms sollten aber für fast alle Farben drin sein. Bei 60 Hz entsprechen übrigens 16,7 ms, und sind laut Tomshardware über das gesamte Farbspektrum gegeben! :)

    So Leute! Nach einigen Tagen intensiven Nutzen und Testen folgt nun mein Bericht. Danke an dieses Forum, dass Ihr mir bei meiner Entscheidung für das richtige TFT geholfen habt! :D


    Außerdem habe ich an anderer Stelle im Forum eine Anleitung gepostet, wie man den VP191 nach meiner Erfahrung für stufenlose Darstellung des vollen Farbumfangs einstellen sollte: VP191 für stufenlose Farbdarstellung richtig einstellen


    Zuerst zum äußeren Eindruck und der Bedienung:


    Ich kann andere Berichte nur bestätigen, dass das Gehäuse einen sehr wertigen Eindruck macht. Der silberne Rahmen wirkt entgegen dem bei Fujitsu-Siemens oft eingesetztem Plastiksilber nicht billig. Kritik muss ich allerdings doch am silbernen Plastikaufsatz üben.


    Der Rahmen ist nur an den vier Ecken richtig befestigt, und hat dazwischen etwas Spiel. Dadurch ist der Abstand am linken und rechten Rand zum eigentlichen Bildschirmbereich nicht gleichmäßig. ?( Bei wird wird der Abstand Links von Oben und Unten zur Mitte hin leicht schmaler, und Rechts nach von Oben nach Unten. Ich dachte erst ich hätte keine geraden Linien im Geometrietest, bis ich bemerkte, dass der Rahmen nicht ganz gerade ist.


    Das habe ich mittlerweile aber auch schon bei anderen TFTs gesehen. Außerdem sind die obere und untere Kante des Rahmens perfekt parallel zum Bild. Direkt über den Knöpfen wird der Rahmen allerdings leicht vom Panel weggedrückt, ich hoffe dort sammelt sich kein Staub an.


    Die Knöpfe sind etwas klein aber unauffällig, haben genügend Abstand zueinander und einen deutlich klickenden Druckpunkt. Die Power-LED ist klein und nicht zu grell, im dunkleren Raum aber doch etwas dominant. Mir wäre allerdings lieber, man könnte Sie abschalten, oder abkleben. Da sie zwischen zwei Tasten sitzt, dürfte letzteres aber schwierig sein.


    Das OSD-Menü ist übersichtlich strukturiert und enthält alles, was ich so brauche. Die Bedienung mit den 4 Tasten ist gut machbar, obwohl ich immer wieder rauf und runter verwechsle. Leider sind die dargestellten Skalen von 25 Strichen bei Kontrast, Helligkeit und Farben absolut unbrauchbar. Zudem ist jede Einstellung in unterschiedlich große Teilschritte unterteilt, trotzdem alle die gleiche Skalendarstellung nutzen. Im obigen Link beschreibe ich die Stufen der einzelnen Einstellungen genauer.


    Der Fuß ist extrem stabil, und entsprechend schwer und die Standfüße sind mir etwas zu breit geraten, und wirken etwas wie Entenfüße. Vielleicht ziehe ich noch Pantoffeln drüber. :D Sie erfüllen aber Ihren Zweck, den Monitor bei jeder Drehung, Schwenks und Neigungen stabil zu halten. Man muss bedenken, dass man den Monitor zum Drehen in den Pivotbetrieb an der rechten Kante herunterziehen muss, ohne dass das Teil umkippen soll. Dank des festen Stand geht das trotz des zu überwindenden Widerstands mit einer Hand.


    Die Pivotfunktion ist meiner Meinung nach vorbildlich! Der Anschlag ist genau da, wo er hingehört, nämlich in der wagerechten, die Wasserwage kann man getrost im Schrank lassen. In beiden Lagen (0 und 90 Grad) muss zum Verstellen zunächst ein gewisser Widerstand überwunden werden, entsprechend rastet der Bildschirm am Anschlagpunkt schön ein. Hier wird auch der Sinn des stabilen Fußes wieder bewußt. Durch das Einrasten kann man an dem Monitor drehen, schwenken und neigen ohne aus Versehen die Pivotneigung zu verändern, sehr gut! :)


    Die Kabelführung scheint mir etwas zu grazil bzw. dünn und weich. Hat man die Kabel aber erst einmal reingefrickelt, bleiben sie bei allen Bewegungen genau da, wo sie hingehören!


    2 VGA + 1 DVI Eingang machen wunderbar flexibel. Man kann 3 PCs anschließen, aber die 2 VGA-Eingänge sind wohl eher für zwei PCs ohne DVI gedacht. Ansonsten nutzt man am besten den DVI-Eingang, und hat einen der VGA-Eingänge für ewaige Nutzung frei.


    Da ich öfters für andere an PCs schraube, liebe ich die Möglichkeit die Eingänge direkt über die Taste "2" umschalten zu können, ohne ins OSD-Menü wechseln zu müssen. Meinen alten Vision Master Pro 400 habe ich manchmal dafür gehasst. Man kann übrigens die Priorität der Eingänge in beliebiger Kombination einstellen, oder abschalten (erstes anliegendes Signal wird einfach genutzt).


    Dafür vermisse ich einen USB-Hub, welcher im 20" Modell zusätzlich vorhanden ist. Wahrscheinlich fehlte einfach der Platz. Ich hätte dafür auf den zweiten VGA-Eingang verzichtet, um dort lieber meine MX518 anzuschließen. :D


    Sehr wichtig für mich, das Gerät gibt keinen Mux von sich, kein Brummen, kein Surren, kein Pfeifen!


    Als nächstes komme ich zum wichtigsten Thema, der Bildqualität:


    Ich habe den Monitor intensiv mit einem parallel im Clone-Modus betriebenen CRT verglichen, und dabei auf angebliche Schwächen geachtet, die hier im Forum gepostet wurden. Als Fazit muss ich alle Posts, die von Problemen mit den Farben, Artefakten, oder Farbverläufen berichten auf falsche Einstellungen der jeweiligen Nutzer zurückführen! :P


    Sowohl Farb-, als auch Grauverläufe werden so fast so stufenlos dargestellt, wie es der PC mit seinem 24 Bit RGB-Farbraum ausgeben kann. Wer beim CT-Monitortest die ganzflächige Grauabstufung testet, wird feststellen, dass jede kleinste Abstufung 3 Pixel breit ist. Das liegt aber nicht am Monitor, sondern am ausgegebenen Bild, welches auf einem CRT die gleiche Abstufung von 3 Pixeln zeigt. Gröbere Abstufungen lassen sich je nach Farbtemperatur durch Anpassen des Kontrastes größenteils korrigieren. Leider ist der Kontrast auch nur dafür zu gebrauchen, da er nicht wie zu erwarten arbeitet. Genaueres zu dem Thema findet Ihr unter dem obigen Link.


    In einem Threat wurde von Farbfehlern an Wänden in Halflife2 berichtet, diese lassen sich auch am CRT eindeutig auf zu helle Gamma-Einstellungen im Spiel zurückführen. Durch zu helle Monitoreinstellung werden diese vom Spiel erzeugten Fehlfarben in dunklen Bereichen noch deutlicher hervorgehoben.


    Überhaupt scheinen viele Leute beim Vergleich eines TFTs zu CRTs zu vergessen, dass TFTs wesentlich heller und schärfer sind. Jedes noch so kleine Kompressionsartefakt in Filmen wird dadurch sichtbar, aber nicht, weil es der Monitor schlecht darstellen würde, sondern, weil es im Quellmaterial bereits vorhanden ist. Ich kann nur raten: Richtig einstellen! 8)


    Auch in Spielen wurde von groben Farb- und Helligkeitsverläufen berichtet. Nehme ich aber z.B. Riddick und drehe bei meinem CRT die Helligkeit genügend weit auf, dann sehe ich dass grobe Helligkeitsverläufe um Lampen auch dort als Kastenförmige Umrisse erkennbar werden, statt als fließende Übergänge. Dithering in Spielen rührt auch meist vom Spiel her, nicht vom Monitor, solange man kein TN-Panel benutzt. CRTs verwischen dass durch Unschärfe und geringere Helligkeit. Overdrive hebt Dithering allerdings teilweise noch besonders hervor (da die Pixel kurzzeitig auf einen helleren Wert beschleunigt werden).


    Allerdings ist es wichtig den TFT richtig einzustellen, sonst kommt es doch zu groben Abstufungen, da durch falsche Einstellungen der darstellbare Farbraum auf unter 16,7 Mio. gesenkt wird (siehe Link oben)!


    Schlieren sind mit dem bei PRAD angebotenen Schlierentestprogramm zwar auszumachen, deren Länge und Abzeichnung hält sich allerdings deutlich in Grenzen. Heute saß ich noch vor einem älteren Samtron TFT, der ohne Mühe beim normalen Arbeiten Schlieren zu erkennen gab. Beim VP191 muss ich mir schon deutlich Mühe geben.


    Bewegungsunschärfe sind bei mittelschnellen Bewegungen definitiv vorhanden, aber gerade in Spielen eher verschönernd als störend. Vergleiche ich das Bild nämlich mit meinem parallel daneben stehenden CRT, so ist das Bild beim CRT zwar in der Bewegung noch scharf, man sieht es aber doppelt und dreifach.


    Man kann das gut bei Riddick mit großen Kisten oder Wandaufschriften testen, indem man hin und her schwenkt. Man TFT verschwimmt das Bild leicht bis mittel, so wie ich es aber auch beim normalen Kopfschwenken in wahren Leben als natürlich empfinde. Beim CRT sieht man die vorbeiziehenden Kanten und Schriften einfach doppelt. Das wirkt wie billiges Ruckelscrollen, unnatürlich und nötigt mich zu stärkerer Aufmerksamkeit, kann aber beim schnellen gezielten Treffen nützlich sein.


    Wichtig ist allerdings eher, dass der VP191 prompt ein scharfes Bild liefert, wenn der Schwenk stoppt! Bei langsamen und schnellen Schwenks/scrollen kommt es außerdem zu garkeiner besonders erkennbaren Unschärfe, mittlere Geschwindigkeiten sind die Schwachstelle.


    Das macht sich leider auch beim Internet-Surfen bemerkbar, wenn man weiches Scrollen einsetzt. Wer das macht, ist allerdings selber schuld! :P Ich empfehle den "Optimierten Bildlauf"/weiches Scrollen ganz abzuschalten, dann kommt es zu keinen Problemen. Denn beim abgehackten Scrollen bleibt der Text astrein deutlich (vergleichbar mit schnellem Scrollen und sofortiger Schärfe beim Stoppen).


    Mit diesem kleinen Hilfsmittel entledigt man sich auch gleich dem Problem mit wechselnden (auf dem TFT flimmernden) Linien von nur einem Pixel Höhe, welches in einem anderen Thread zum VP191 angesprochen wurde. Das wird auf anderen TFTs außerdem nicht weniger problematisch sein.


    Die Ausleuchtung empfinde ich als sehr homogen, kann aber die vorherigen Berichte bestätigen. Bei komplett dunklen Bild erkennt man, dass die Ränder bei entsprechendem Blickwinkel leicht erhellt wirken. Man kann dann quasi unter dem Rahmen die Beleuchtung erahnen. Bei direkter Draufsicht macht sich das allerdings nicht bemerkbar. Die Ecken sind da schon etwas heller, wobei bei mir die Ecke oben rechts am meisten zur Mitte hin abstrahlt, gefolgt von der Ecke unten links. Das Problem scheint hier aber auch hauptsächlich der schräge Blickwinkel zu den Ecken des großen Displays zu sein. Sieht man frontal gerade darauf, wird der Effekt weniger sichtbar.


    Diese Phenomene sind sowieso hauptsächlich bei komplett schwarzem Bildschirm sichtbar, und schon bei dunklem Grau nicht mehr erkennbar. Ich weiß nicht, was Ihr so treibt, aber auf meinem Bildschirm sehe ich meistens nicht nur schwarz, sondern bunt! Bei normalem Betrieb spielt diese Schwäche wohl kaum eine Rolle, und scheint mir auch keinesfalls farbverfälschend zu sein!


    Da finde ich eher gewöhnungsbedürftig, dass dunkle Farb- und Grautöne deutlich winkelabhängiger scheinen, als hellere Töne. Das wird bei anderen TFTs aber eher schlechter, als besser zu finden sein, und ist eher ein Problem der großen Fläche eines 19 Zoll TFTs. Man kann halt nicht perfekt gerade auf den ganzen großen Bildschirm gucken.


    Am Ende noch ein Wort zum Einkauf bei 3-CO:


    Bestellung und Lieferung gingen schnell über die Bühne. Wie bereits berichtet war der Kontakt ausgesprochen freundlich und informativ.


    Auf der Rechnung fand ich zum Pixelfehlertest noch folgenden Absatz:


    Quote

    Wir achten bei unseren Tests ebenso auf event. vorhandene optische und technische Mängel. Wir kontrollieren die Ausleuchtung und legen sehr viel Wert auf einen einwandfreien Zustand der Displays. Geräte mit Mängeln gelangen nicht in den Verkauf und werden von uns direkt reklamiert.


    Dementsprechend habe ich Null (0) Pixelfehler, egal bei welchen Farben! :D


    Ich werde evtl. nochmal wegen der leichten inneren Rahmenwölbung nachfragen.


    Ich hoffe dieser Bericht hilft anderen bei Ihrer Kaufentscheidung, und verweise nochmals auf den Link am Anfang dieses Beitrags, der zu meinen Tips zum richtigen Einstellen des VP191 führt.

    Ich kann die erste Antwort nicht mehr löschen, oder ändern, deshalb habe ich die volle Version nochmal komplett gepostet (Bitte ein Moderator meinen ersten Beitrag und diesen kursiven Absatz löschen, Danke)!


    Ich habe mich heute intensiv mit den Einstellungen beschäftigt, und gebe gerne meine Erfahrungen hier weiter.


    Im folgenden schreibe ich von "Ticks" (z.B. 1 Tick vom Maximum abziehen), gemeint ist die Einstellungs-Skala des Monitor, die leider für jede Einstellung anderen %-Werten entspricht, obwohl die angezeigte Skala immer 25 Linien darstellt. Jeder Tick bedeutet einen kurzen Druck auf Pfeil hoch/runter.


    Kontrast: 34 Ticks (100/34 = 2,94% pro Tick)
    Helligkeit: 44 Ticks (100/44 = 2,27% pro Tick)
    Rot/Grün/Blau: 51 Ticks (100/51 = 1,96% pro Tick)


    Bei den frei Grundfarben werden pro Tick (unter 100%) die 5 hellsten Abstufungen abgeschaltet (255 Farbstufen / 51 = 5)!


    Da es sich beim VP191 um ein VA-Panel mit 16,7 Mio. Farben und einer 8 Bit LUT (LookUpTable) handelt, kann dieser genau 256 (0-255) Abstufungen der drei Grundfarben darstellen, wobei der Wert 0 der Farbe schwarz entspricht.


    Panels mit 10 Bit LUT oder mehr (Eizo 768) stellen ebenfalls 16,7 Mio. Farben dar, haben aber den Vorteil diese Farben aus einer größeren Palette auswählen zu können (10 Bit = 1024 Abstufungen pro Grundfarbe = 1,07 Milliarden Farben wählbar). Beim VP191 macht sich dieser Nachteil genau dann bemerkbar, wenn man die Farbtemperaturen oder den Kontrast ändern möchte. Bei richtiger Einstellung können die 16,7 Mio. Farben des PC ohne erkennbare Abstufungen voll dargestellt werden. TN-Panels mit 6 Bit LUT sehen dagegen extrem Kacke aus! :P


    Senkt man den Farbwert einer Grundfarbe (RGB) unter 100% ab, so wird diese Farbe nicht wie bei CRTs weniger intensiv, sondern Farbwerte von hell nach dunkel immer weiter verworfen. Senkt man z.B. das Rot um einen Tick, so wird das hellste Rot entfernt, und alle dunkleren Farben um einen nach "oben" verschoben. Das zweithellste Rot wird also das hellste, während das dunkelste Rot direkt nach Schwarz zum zweitdunkelsten wird, und durch schwarz aufgefüllt wird. Je weiter man den Wert senkt, umso mehr Schwarz wird aufgefüllt, während die hellen Farben einfach verworfen werden. Entsprechend werden die insgesamt darstellbaren Farben immer weniger, und sinken damit unter 16,7 Mio.


    Ein CRT, oder ein Display mit 10 Bit LUT (und mehr), muss die hellen Farben nicht verwerfen und die dunklen Farben nicht mit schwarz auffüllen, sondern kann Zwischentöne nutzen. Das entspricht dann mehr dem Absenken des Gammawertes für jeden einzelnen Farbkanal im Grafikkarten-Treiber. Ich weiß allerdings nicht, ob das auch so genutzt wird.


    Beim VP191 gibt noch noch ein spezielles Problem mit der Kontrast-Einstellung! Eigentlich sollte ein höherer Kontrast die dunklen und hellen Farbtöne hervorheben, und mittlere Farbtöne entsprechend aufhellen, oder abdunkeln. Weniger sollte das Gegenteil bewirken, die dunklen Töne werden zu den mittleren Tönen aufgehellt, die hellen zu den mittleren abgedunkelt.


    Beim VP191 ist das nicht so, statt dessen werden bei höherem Kontrast die hellen Töne insgesamt nach unten verschoben, und bei hohen Einstellungen komplett gegen Weiß ersetzt. Bei niedrigem Kontrast werden die dunklen Töne komplett zu den hellen verschoben. Schwarz bleibt bei jeder Einstellung erhalten, obwohl es bei niedrigem Kontrast zu grau erhellen sollte. Die Kontrast-Einstellung des VP191 ist also falsch und nur zu einen Zweck brauchbar: Die Abstufungen für stufenlose Farbverläufe korrigieren, wenn die Farbtemperatur am Monitor geändert werden soll.


    Hier einige nun Tips, um stufenlose Farb- und Grauverläufe, sowie das volle Farbspektrum darzustellen:


    Zunächst Einstellungen auf Werkseinstellungen zurücksetzen. Falls der Monitor bei 3-CO gekauft wurde, sind die Einstellungen wegen des Pixelfehlertests verstellt.


    Werkseinstellungen sind: Kontrast 50%/17 Ticks, Helligkeit 100% (44 Ticks), Farbeinstellungen 6500K. Sie dienen nur als Ausgangsbasis für weitere Einstellungen.


    Bei diesen Werkseinstellungen scheint mir das Bild zu nikotingelb/grünstichig, der Grauverlauf ist nicht ganz stufenlos. Um stufenlose Darstellung herzustellen, muss der Kontrast 3 Ticks über dem Mittelwert eingestellt werden, also 20 Ticks. Dabei wird allerdings der dunkelste Grauton direkt nach schwarz entfernt (wird ebenfalls schwarz). Bei einem weiteren Tick mehr auf Kontrast ist der dunkelste Grauton wieder vorhanden, bei minimaler Stufenbildung.


    Besser sind allerdings folgende Einstellungen:


    Die Farbeinstellungen auf "Benutzerdefiniert" stellen. Voreingestellt sind 100% (Maximum) für alle drei Faren (rot/grün/blau). Von jeder Farbe genau 1 Tick vom Maximum abziehen (=50 Ticks).


    Danach den Kontrast 2 Ticks über den Mittelwert einstellen (=19 Ticks).


    Die Helligkeit kann nun nach Belieben eingestellt werden, und hat keinerlei Einfluss auf die stufenlose Darstellung. 100% sind meistens deutlich zu hell, deshalb empfehle ich 70% (=32 Ticks, oder genau der 18. Teilstrich der dargestellten Skala). Laut Tomshardware hat der VP191 bei 70-80% mit die beste Kontrast-Stabilität. Diese ist aber eh insgesamt sehr gut. :)


    Noch ein Tip zu ClearType:


    Bei 15" und 19" TFTs sind die Pixelabstände eigentlich zu groß, um Cleartype-Schriften richtig scharf darzustellen. Um bei Bedarf beim VP191 eine möglichst gute Darstellung von Cleartype zu erhalten, sollte man das "Cleartype Tuning" Programm von Microsoft herunterladen: Download Cleartype Tuner


    Nutzt entweder den Wizard oder die Advanced Options. Ich empfehle einen Cleartype-Kontrast von kleiner/gleich 1,6 (nicht mit Monitor-Kontrast verwechseln). Ich habe mich für 1,4 entschieden, da weniger mir zu fett ist, und mehr zu dünn. Außerdem funktioniert dieser Wert auch bei 640x480 im VGA-Modus gut. Der VP191 nutzt übrigens RGB, nicht BGR, das sieht man aber gleich auf den ersten Blick.


    Im Pivot-Modus (90° gedrehtes Panel) macht Cleartype absolut keinen Sinn, und sollte bei längerer Nutzung abgeschaltet werden! Dies geht über das Tuning Tool mit einigen weniger Klicks, als über die Anzeige-Einstellungen.


    So! Ich wünsche Euch genauso viel Spaß am VP191, wie ich ihn habe! :D

    Ich habe mich heute intensiv mit den Einstellungen beschäftigt. Hier einige Tips, um stufenlose Farb- und Grauverläufe, sowie das volle Farbspektrum darzustellen:


    Im folgenden schreibe ich von "Ticks" (z.B. 1 Tick vom Maximum abziehen), gemeint ist die Einstellskala des Monitor, die leider für jede Einstellung anderen %-Werten entspricht, obwohl die angezeigte Skala immer 25 Linien darstellt. Jeder Tick bedeutet einen kurzen Druck auf Pfeil hoch/runter.


    Kontrast: 34 Ticks (100/34 = 2,94% pro Tick)
    Helligkeit: 44 Ticks (100/44 = 2,27% pro Tick)
    Rot/Grün/Blau: 51 Ticks (100/51 = 1,96% pro Tick)


    Bei den frei Grundfarben werden pro Tick (unter 100%) die 5 hellsten Abstufungen abgeschaltet (255 Farbstufen / 51 = 5)! Der M


    Zunächst Einstellungen auf Werkseinstellungen zurücksetzen. Falls der Monitor bei 3-CO gekauft wurde, sind die Einstellungen wegen des Pixelfehlertests verstellt.


    Werkseinstellungen sind: Kontrast 50%/17 Ticks, Helligkeit 100% (44 Ticks), Farbeinstellungen 6500K. Sie dienen nur als Ausgangsbasis für weitere Einstellungen.


    Bei diesen Werkseinstellungen scheint mir das Bild zu nikotingelb/grünstichig, der Grauverlauf ist nicht ganz stufenlos. Um stufenlose Darstellung herzustellen, muss der Kontrast 3 Ticks über dem Mittelwert eingestellt werden, also 20 Ticks. Dabei wird allerdings der dunkelste Grauton direkt nach schwarz entfernt (wird ebenfalls schwarz). Bei einem weiteren Tick mehr auf Kontrast ist der dunkelste Grauton wieder vorhanden, bei minimaler Stufenbildung.


    Besser sind allerdings folgende Einstellungen:


    Die Farbeinstellungen auf "Benutzerdefiniert" stellen. Voreingestellt sind 100% (Maximum) für alle drei Faren (rot/grün/blau). Von jeder Farbe genau 1 Tick vom Maximum abziehen (=50 Ticks).


    Danach den Kontrast 2 Ticks über den Mittelwert einstellen (=19 Ticks).


    Die Helligkeit kann nun nach Belieben eingestellt werden, und hat keinerlei Einfluss auf die stufenlose Darstellung. 100% sind meistens deutlich zu hell, deshalb empfehle ich 70% (=32 Ticks, oder genau der 18. Teilstrich der dargestellten Skala). Laut Tomshardware hat der VP191 bei 70-80% mit die beste Kontrast-Stabilität. Diese ist aber eh insgesamt sehr gut. :)


    Noch ein Tip zu ClearType:


    Bei 15" und 19" TFTs sind die Pixelabstände eigentlich zu groß, um Cleartype-Schriften richtig scharf darzustellen. Um bei Bedarf beim VP191 eine möglichst gute Darstellung von Cleartype zu erhalten, sollte man das "Cleartype Tuning" Programm von Microsoft herunterladen: Download Cleartype Tuner


    Nutzt entweder den Wizard oder die Advanced Options. Ich empfehle einen Cleartype-Kontrast von kleiner/gleich 1,6 (nicht mit Monitor-Kontrast verwechseln). Ich habe mich für 1,4 entschieden, da weniger mir zu fett ist, und mehr zu dünn. Außerdem funktioniert dieser Wert auch bei 640x480 im VGA-Modus gut. Der VP191 nutzt übrigens RGB, nicht BGR, das sieht man aber gleich auf den ersten Blick.


    Im Pivot-Modus (90° gedrehtes Panel) macht Cleartype absolut keinen Sinn, und sollte bei längerer Nutzung abgeschaltet werden! Dies geht über das Tuning Tool mit einigen weniger Klicks, als über die Anzeige-Einstellungen.


    So! Ich wünsche Euch genauso viel Spaß am VP191, wie ich ihn habe! :D

    Zu der fein gestrichelten Seite:


    Ich mache die Bewegungsunschärfe dafür verantwortlich bzw. das schnelle Umschalten schwarz/grau von Pixelzeile zu Pixelzeile.


    Allerdings zeigen auch CRTs Probleme mit dem Scrollen dieser feinen Linien, es fällt nur wesentlich weniger auf. Wenn ihr genau hinseht, sehr Ihr die gleichen Trennlinien auf beiden Display-Arten. Während auf dem CRT allerdings die Farben insgesamt weiterhin stimmen, scheint das TFT heller rumzuflackern. Daran ist auch der Bildaufbau (Renderin) des Browsers mit Schuld, der Effekt tritt in verschiedenen Browsern unterschiedlich auf. Das ist vergleichbar mit dem Abschalten des VSync in Spielen, der Browser rendert nicht synchron zur Bildfrequenz.


    Overdrive kann das Flimmern im unglücklichen Fall sogar noch verstärken, da beim Wechsel schwarz -> grau kurzzeitig höhere Spannung angelegt wird, was kurzzeitig hellere Farbe bedeutet.


    Auf der anderen Seite wird die Bewegungsunschärfe durch Overdrive vermindert, da schneller geschaltet zwischen den Farben geschaltet wird.Wer beim VP191 genau hinsieht, wird sehen, dass man sehr wohl die Linien sauber scrollen sehen kann, man wird nur vom hell/dunkelgrau Flimmern abgelenkt.


    Man kann auch schön beobachten, dass die Scrollgeschwindigkeit einen deutlichen Einfluss hat. Vor allem wenn man, wie ich, einen CRT im Clone-Modus direkt daneben stehen hat.


    Das Problem lässt sich übrigens sehr einfach umgehen: Optimierten Bildlauf / weiches Scrollen im Browser abschalten, und das Scrollrad bzw die Cursortasten zum Scrollen benutzen!


    Dadurch wird immer um genau soviele Pixelzeilen gescrollt bzw. eigentlich gesprungen, dass die Linien sich faktisch garnicht bewegen, also flimmert auch nichts. :)


    Das funktioniert sowohl im Internet Explorer, als auch Opera, leider aber nicht im Firefox, dort wird immer eine ungerade Anzahl an Pixelzeilen gesprungen, so dass die Linien weiterhin wechseln.


    Nebenbei ist aber auch die allgemeine Bewegungsunschärfe ohne weiches Scrollen deutlich besser, und das Scrollen geht schneller!

    Zumindest im PRAD Test bekam das Vorgängermodel des VP191 (also die 16ms Version) bei Helligkeitsverteilung ein "gut" (+), das gleiche gilt für den L90D+.


    Der P19-2 und der Eizo 778 wurden "hervorragend" (++) genannt.


    Im Spielesuechtig Test heißt es zum VP191 8ms:

    Quote

    die Ausleuchtung ist ohne Makel


    Ich schätze also mal, dass sie ausreichend gut ist, und evtl. wie in einigen Forenbeiträgen bericht, in den Ecken leicht heller von mittlerem Betrachtungswinkel aus gesehen.


    Das muss allerdings kein Nachteil sein da TFTs beim Blick von schräg unten oder oben aufgrund des verringerten Kontrasts in der Regel dunkler wirken. Bei einem 19" Display schaut man aufgrund der schieren Größe auf den oberen und unteren Rand schon leicht schräg. Auf die 4 Ecken sieht man dabei sowohl vertikal, als auch horizontal leicht schräg.


    Die Blickwinkelabhängige Verdunkelung könnte also gerade durch die leichte Aufhellung der Ausleuchtung ausgeglichen werden. Bei rein schwarzem Bild natürlich nicht, aber bei allem, was mit Farben zu tun hat. Ich werde also mal darauf achten, ob die Helligkeit gleichmässig verteilt ist, und wie diese bei verschiedenen Bildern evtl. variiert.

    Der französiche THG-Bericht erklärt übrigens, warum bestimmte Farben bei bewegten Bildern bei Overdrive Paneln flirren können.


    Höhere Spannung = Hellere Farbe!


    Da beim Overdrive die Spannung zur Beschleunigung kurzzeitig höher angelegt wird, schießt auch der Farbwert kurzzeitig über den gewünschten Farbton hinaus, um sich dann schnell bei der Zielfarbe einzupendeln.


    Bei bestimmten Farbtönen und Mustern kann sich das in bewegten Bildern durchaus auswirken. In einem anderen Review wurde eine kritische Szene in "Matrix" angesprochen. Dort wurde allerdings gemutmaßt, dass durch Overdrive evtl. doch nicht die vollen 16,7 Mio. Farben möglich wären.


    Viel wahrscheinlicher scheint mir nach der Erläuterung von THG, dass der Film durch die starke Kompression Dithering in dieser Szene einsetzt. Durch Overdrive werden bereits vorhandene Dithering Effekte jedoch noch verstärkt, da die einzelnen Dithering-Pixel (welche ja im Wert von den umgebenen Farbpixeln abweichen) durch Overdrive sehr kurzzeitig heller erscheinen, sie stechen also etwas stärker hervor. Da Dithering Pixel in Filmen oft nicht statisch sind, sondern sich auch noch verändern, flimmert es umso mehr.


    Das kann man aber weniger dem Panel anlasten, als dem Quellmaterial, dass mit diesem Dithering arbeitet.


    Bei unbewegten Bildern gibt es dieses Problem allerdings überhaupt nicht, entsprechend sind die Farben unverfälscht. Dort kommt Overdrive nämlich garnicht zum tragen (keine Veränderung der Farbpixel).


    Entsprechend halte ich Overdrive im Moment für eine legitime Beschleunigung bei bewegten Bildern, während man bei Standbildern (Bildbearbeitung, Office) die vollen Vorteile der guten MVA-Bildqualität nutzen kann.


    Es wäre allerdings optimaler, wenn man Overdrive bei Bedarf abschalten könnte.

    tutter : Ich habe keine Kamera, und mit der Handykamera dürfte das Bild sehr dürftig sein.


    Es gibt aber hier im Forum bereits einen Bericht von Hamm-er mit Link zu Spielesuechtig.de, dort sind auch hochauflösende Fotos aus 2 verschiedenen Winkeln von der Seite aufs Bild dargestellt. Den Link hat Globalplayer gerade gepostet. ;)


    Ich habe mich übrigens für den VP191 gegenüber dem P19-2 entschieden, da mir das Design des P19-2 nicht so zusagt. Fujitsu-Siemens wirkt bei TFTs und Notebooks leider immer wie billiges, silber gefärbtes Plastik. Dabei sehen deren Scenic PCs und Primergy Server richtig gut und wertig aus. Eizo's Knöpfe (768 etc) sehen allerdings noch wesentlich billiger aus, und das zu dem Preis. Da ich mir das Teil jeden Tag ansehen muss, spielt also auch das Design eine gewisse Rolle (vor allem bei gleicher Bildqualität).


    Am P19-2 stören mich außerdem die Lautsprecher. Sind sicher ganz nützlich, wenn man das Teil mal mit zu ner Lan-Party schleppt, aber sonst völlig über. Nicht nur, dass sie ständig brummen sollen, die ziehen das Panel im Pivot wahrscheinlich auch noch runter (höheres Gewicht auf einer Seite). Das VP191 soll auch vom Netzteil zu keiner Zeit ein Brummen von sich geben, egal bei welcher Helligkeit, sehr gut! :)


    Der P19-2 soll auch leichter wackeln/schwingen, was bei meinem Schreibtisch durchaus öfters mal passieren könnte. Zudem kann man den VP191 wirklich in alle möglichen Richtungen drehen und soll bei Pivot genau im rechten Winkel anschlagen. Da meine Freundin auch ab und an mal am PC sitzt, wird sich der große Umfang der Höhenverstellung schnell bezahlt machen.


    Zudem benötige ich 2 Eingänge, die ich einfach per Knopfdruck umschalten möchte, diese werden ebenfalls vom VP191 geboten. Auf den dritten Eingang hätte ich zugunsten eines USB-Hubs verzichtet. Er macht aber Sinn, wenn man zwei analoge Grafikkarten anschließen möchte. Einen echten Netzschalter finde ich sehr gut (benutze allerdings Nacht eh eine abschaltbare Steckerleiste).


    Bin jetzt gespannt, was sich mir morgen für ein Bild bietet! :D

    globalplayer :


    Sowohl der VP191 als auch der Siemens P19-2 stellen 16,7 Mio. Farben ohne Dithering dar!


    8 Bit Farbdarstellung bedeutet, dass jeder Subpixel 256 Graustufen (8 Bit) annehmen kann. Die Kombination aus den dreien ergibt 16,7 Mio. (256*256*256), also genau den RGB-Farbraum eines PC.


    TN-Panels mit 16,2 Mio. Farben können eigentlich nur 262144 Farben darstellen (64*64*64), da sie nur 6 Bit nutzen, also 64 Graustufen pro Subpixel. Durch Dithering werden 16,2 Mio. Farben eigentlich mehr simulliert als erzeugt. In den PRAD FAQ Was bedeutet Dithering? wird das schön erläutert.


    Die LUT (Look Up Tabelle) habe ich bis jetzt selber nicht ganz verstanden. Bei einer 10 Bit LUT können die dargestellten 16,7 Mio. Farben wohl aus insgesamt 1,06 Milliarden Farben ausgewählt werden, außerdem stehen deutlich mehr Grautöne zur Verfügung. Deshalb sehen die Übergänge fließender aus.


    Da ein PC allerdings auch nur 16,7 Mio. Farben darstellen kann, weiß ich nicht, warum es da überhaupt Unterschiede gibt. Jede Farbe auf dem PC sollte einer Farbe auf dem TFT entsprechen.

    Hey Leute!


    Da der letzte Threat zum VP191S langsam in einer Schlammschlacht ausartet, komme ich mit meinem ersten Forums-Post mal zum Thema zurück. Ich bitte die Kontrahenten meinen Threat zu verschonen!


    Ich beschreibe Euch meine Erfahrungen mit der Bestellung, dem Versand und Arbeiten des Monitors, zunächst die Bestellung.


    Morgen sollte mein VP191S vom Händler 3-CO hier eintreffen! Bisher nutze ich einen Iiyama "Vision Master Pro 400" 17 CRT mit Diamondtron Streifenmaske.


    Von 3-CO erhielt ich 3 Emails, die erste war die Bestellbestätigung, ich zahlte per Vorkasse.


    Die zweite Mail war eine Antwort auf meine Frage, ob ich das Ergebnis des Pixelfehlertests vor dem Versand mitgeteilt bekomme. Da ich explizit darauf hinwies, dass ich nur einen fehlerfreien Monitor mit gleichmäßiger Ausleuchtung behalten würde, bekam ich folgende Antwort:



    Die Formulierung klingt etwas seltsam, es dürfte aber sinngemäß gemeint sein:


    "3-CO liefert ausschließlich fehlerfreie geprüfte Geräte aus. Wir melden uns, falls das Gerät Fehler haben sollte, und wir es nicht direkt hier gegen ein anderes ersetzen können. Ansonsten bekommen Sie eine Nachricht, sobald Ihr Gerät unser Haus verläßt."


    Genauso ist es nun auch geschehen, heute kam eine weitere Mail mit der Bestätigung meines Zahlungseingangs und dem Hinweis, dass der Monitor mit 0 Pixelfehlern per DPD bereits abgeschickt wurde. Eine Paketnummer wurde ebenfalls beigefügt. Diese sind meist nur dann von Nöten, wenn die Lieferung mehrere Tage dauern sollte, da sie am Absendetag beim Paketdienst noch garnicht abrufbar sind.


    Bemerkenswert sind der sehr nette Ton der Emails "Wir wünschen Ihnen viel Freude mit dem Display", sowie die Tatsache, dass die Lieferung noch am Morgen des Geldeingangs samt Pixelfehlertest und persönlicher Email abgeschickt wurde. Damit unterstreichen 3-CO ihr gute Bewertungen hier im Forum und bei Geizhals.


    Sobald der Monitor hier steht werde ich einen ersten Eindruck posten, sowie meine Erfahrungen nach einigen Tagen.


    Die genannten Punkte der Bewegungsunschärfe und deutlicheren Fehlverläufen in Spielen (Halflife2) werde ich mir auch im Vergleich mit einem CRT ansehen.


    Zur Bewegungsunschärfe verweise ich aber an "Star Wars Battlefront", dort kann man diese als Feature in den Grafikeinstellungen aktivieren, da dieser Filmmäßige Effekt sogar gewünscht sein kann.


    Zum Thema Fehlfarben, Dithering und Farbverläufe nehme ich an, dass viele dieser Fehler auf das Spiel selbst zurück zu führen sind, und auf einem megascharften TFT noch deutlicher zutage treten. Das ist eben der Fluch der guten Bilddarstellung.


    Nicht ohne Grund gibt es etwa Fullscreen AntiAliasing, manchmal möchte man es eben nicht so scharf (NEC bietet angeblich die Möglichkeit die Schärfe herunter zu regeln, um die Gewöhnung an den TFT zu erleichtern. Meine Freundin hat auch zuerst die extreme Schärfe der TFTs im Mediamarkt bemängelt:

    Quote

    Da sieht man ja alle Kanten in den schrägen Linien, auf dem Röhrenmonitor sieht das aber schöner aus!


    Laut Datenblatt soll der Monitor übrigens:

    Quote

    Höhenverstellbar, Schwenkbar, Drehbar und Neigbar

    sein. Angeblich funktioniert aber die Schwenkbarkeit nicht. Vielleicht gilt das nur für die Wandhalterung.


    Man wird sehen... :)