Posts by Timur

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    Original von MasterJMWarum kann man bei TFTs eine Wiederholfrequenz einstellen?
    Und was macht das technisch gesehen für einen Unterschied? (60 vs 75 Hz).


    Tatsächlich kann man bei den meisten TFT keine echte Wiederholfrequenz einstellen, sie geben die Bilder immer fest mit 60 Hz aus. Es gibt einige Ausnahmen, aber leider nur wenige. Die meisten TFT erlauben aber verschiedenen Eingangsfrequenzen, selbst dann, wenn sie nur 60 Hz ausgeben. Das hat vor allem den Grund, dass es Geräte geben kann, die evtl. keine synchronen 60 Hz ausgeben, trotzdem soll der TFT aber daran arbeiten können.


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    Kann ja nach meinem Verständnis TFT vs CRT nicht um die Bildwiederholfrequenz ansich gehen.
    Gehts um Bildübertragung? Habe auf einer Seite etwas von Zeit beim A/D Wandler
    gelesen - was heißt das - Erscheinungsbild?


    Zum einen geht es darum, dass 75 Hz einfach schneller sind als 60 Hz, die Zeit zwischen zwei Bildern also geringer. Vor allem Spieler nutzen immer möglichst hohe Bildraten, um zum einen schneller reagieren zu können und zum anderen weniger auffälliges Tearing bei deaktiviertem Vsync zu haben. Höhere tatsächliche Darstellungs-Frequenzen sorgen zudem für etwas weniger Bewegungsunschärfe, da sich die einzelnen Bilder weniger lange in den Augen "einbrennen". Außerdem werden sämtliche PAL Filme mit 25 Bildern/s wiedergegeben, was bei 60 Hz nur ruckelig dargestellt werden kann, bei 75 und 100 Hz aber flüssig läuft.


    Problem bei der technischen Umsetzung ist, dass mit steigender Auflösung immer mehr Bandbreite/Daten zur Übertragung von der Grafikkarte zum Monitor nötig sind, und man sowohl analog als auch digital irgendwann an die Grenzen der fehlerfreien Übertragung über das Kabel kommt. Deshalb sind für die hohen Auflösungen von 30" Monitore auf Dual-Link Kabel notwendig, um wenigstens 60 Hz anzeigen zu können.


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    Ich selber sehe bei meinem TFT keinen Unterschied ob 60 oder 75 Hz.
    Bei 75 erscheint mit der Bild etwas heller - mag aber subjektiv sein.


    Lade Dir mal den Pixperan Test runter und schau, wie flüssig das Auto von Recht nach Links fährt, dort gibt es auch einen Flimmertest. Wenn beides gleich aussieht, dann kann Dein TFT echte 75 Hz, wenn es bei 75 Hz regelmäßig ruckelt (ohne Framedrops) und das Flimmern unregelmäßig erscheint, dann zeigt er 60 Hz an. Entweder macht er das dann mit Tearing (auch bei aktiviertem Vsync!) oder indem er einfach jedes 5 Bild verwirft.


    Thx[/quote]

    Videosignale nutzen meines Wissens nach lediglich 219 Helligkeitsabstufungen (Y: 16 bis 235), also entsprechend wenige Graustufen. Die zusätzlichen Graustufen der von Dir genannten Geräte (1920 bzw. 3072) stellen Dir aber einen größeren Einstellbereich für Kontrast und evtl. Helligkeit zur Verfügung.


    Sofern die Geräte die 219 Stufen des Ursprungssignals also nicht durch (fragwürdige) Umrechnung hochinterpolieren, hast Du im Bild immer nur 219 Stufen aus 1920 bzw. aus 3072. Dazu sollte man bedenken, dass PC-Monitore mit 10 Bit Lut 1024 Stufen Auswahl für 256 Stufen (8 Bit) Abbildung anbieten, und in das der Regel schon gut ausreicht. Einige bieten eine 12 Bit LUT, was 65536 Stufen entspricht. Dargestellt werden aber weiterhin immer nur 255, nur die Auswahl ist größer, und somit der Einstellbereich!

    Unabhängig von anderen Faktoren bietet der S2100 mit 1600 x 1200 die höhere Auflösung gegenüber den 1680 x 1050 der anderen beiden, und ist somit für Office und Internet eigentlich etwas besser geeignet.

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    Original von CyberSebAm meisten stört mich an dem Gerät das Inversionsflimmern. Unten habe ich ein Bild angehängt, auf dem ich mit Paint gemalt habe, wie es in etwa aussieht. Ich habe vor kurzem noch mal meinen Bekannten mit seinem 2110 besucht, bei dem tritt das Flimmern auch auf, aber nur auf der rechten Bildschirmseite und viel (!!!) geringer - so, wie ich es mir erwünscht hätte. Ich war noch ein paar mal in diversen Elektronikmärkten und habe mir andere Geräte angeschaut. Sowohl bei den Computer-TFTs und LCD-Fernsehern tritt der Effekt bei fast allen Geräten auf (ich schätze bei 90% ...). Bei einigen ist so heftig, dass es mich wundert, dass sich daran niemand stört und dass die Geräte gekauft werden!


    Ich hatte letztes Jahr fünf (5) verschiedene Viewsonic VP930 hier, und bei allen zeigte sich das Inversions-Flimmern unterschiedlich. Es scheint also bei den Herstellern auch starke Serienstreung innerhalb einer Gerätegeneration beim Inversions-Flimmern zu geben. Beim Testgerät hielt es sich in Grenzen, war aber erkennbar.


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    Die unregelmäßige Gammaverteilung ist für mich als Nicht-Grafiker kein großes Problem. Man merkt es aber schon manchmal. Was mir noch aufgefallen is, ist, dass das Gerät am rechten Rand genau den entgegengesetzten Effekt zeigt: Die Helligkeit fällt hier ab. Man sieht es vor allem bei weißen Bildern (Webseiten, usw.).


    Ja, laut Messung steigt der Gammawert nach Rechts hin an, was einem dunklerem Gesamtbild entspricht. Der Weißwert sollte sich allerdings nicht nennenswert ändern, sondern nur die Grauwerte (also auch hellste, fast weiße Grautöne). Evtl. kommt Dir die rechte Seite auch deshalb dunkler vor, da sie etwas blaustichiger sein kann als die linke. Im Test maßen wir bis zu 6300K links oben, 6500K in der Mitte und bis zu 6700K unten rechts. Das sind relativ geringe Unterschiede, aber während die Differenz von 6500K zu 6700K kaum erkennbar ist, ist die Differenz über das ganze Bild von 6300K zu 6700K evtl. durchaus bei überwiegend weißem Bildinhalt erkennbar.

    Nur wenige Kunden in Deutschland nutzen Viewsonics VP Serie zum Spielen, die meisten kaufen hier die VX Serie mit schnellen TN Paneln. Ich spiele schon lange auf VP, aber man muss sich bewusst sein, dass es durchaus zu Schlierenbildung kommt. Der VP2030 schlierte weniger, hatte dafür aber 2 Frames Latenz, der VP2330 hat nur 1 Frame Latenz, schliert dafür aber mehr. Der VP2130 wird wahrscheinlich analog zu einem der beiden anderen funktionieren.

    Ich war ja auch derjenige, der die Theorie/Behauptung überhaupt erst in den Raum gestellt hat, das Glitzern gehe mehr von der Entspiegelung aus, als vom Paneltyp. ;)


    Ansonsten musst Du nach einem glossy Panel suchen, da dürfte überhaupt nichts mehr glitzern, dafür spiegelt es deutlich stärker. Aber das haben die meisten CRT auch gemacht und man konnte jahrelang damit arbeiten.

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    Original von Freis
    Weiss jemand , ob der Monitor Glitzert? Man sieht es besonders gut bei sehr hellem blau. Ich habe den Viewsonic bisher einfach nicht auf der Luste gehabt, da der Eizo 2100 längere Garantie und eine 10 bit LUT besitzt, leider Glitzert der 2100 durch die sehr raue Entspiegelung sehr stark.


    Vielleicht ist es ja beim Viewsonic anders?


    Die Beobachtung ist hier im Forum leider sehr subjektiv, da vielen die Vergleichsmöglichkeit fehlt. Ich kann Dir sagen, dass der VP2030 durch die rauhe Entspiegelung glitzert, während der VP2330 durch die glattere Entspiegelung nicht glitzert (bzw. deutlich viel weniger). Ob der VP2130 die Frontscheibe des VP2030 oder die des VP2330 nutzt, weiß ich leider nicht.


    Aber ich kann Dir aus meinen Beobachtungen heraus versichern, dass die Viewsonics ebenfalls eine 10 Bit LUT (8 Bit + FRC) nutzen. Wäre es nicht so, dann müssten sie entweder 6 Bit + FRC nutzen, und das würde ich sehr wahrscheinlich erkennen, oder sie müssten 8 Bit ohne FRC nutzen, und würden somit wie der alte VP191 beim Absenken des Kontrastes oder der RGB-Werte Farbstufen verwerfen müssen (helle Grautöne werden einfach Weiß). Im Gegensatz zu Eizo wirbt Viewsonic scheinbar einfach nicht mit der 10 Bit LUT, die Zielkäuferschicht der VPs sucht aber auch Büro-Arbeitstiere, keine Monitore zur Grafikbearbeitung.

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    Original von derGhostrider[*]Ich habe mal versucht (ohne Spectraview II) mein Display auf 120cd/m zu kalibrieren und komme zum gleichen Problem, was auch Gustav hat, nur noch etwas schlimmer: Bei Helligkeit 0% lande ich bei ca 144cd/m². Nicht so schlimm für mich, da ich eh bei 140 arbeiten möchte, aber wer weniger haben muß, der wird wohl nicht um die Spectraview-Software herumkommen oder muß auf den low-brightness-Modus ausweichen.


    Da ich den NEC2470WNX gerade testete, der ebenfalls nur über Low-Brightness Modus niedrige Helligkeiten zulässt, möchte ich hier (vorgreifend zum Testartikel) meine Erfahrungen mit dem Low-Brightness Modus einwerfen:


    Soweit ich das erkannt habe, reduziert der Low Brightness Modus zumindest beim 2470 nicht die Helligkeit der Hintergrundbeleuchtung, sondern bewirkt das gleiche wie das Absenken des "Kontast" am Gerät, also ein Abdunkeln aller Farbstufen auf Pixelbasis über die 12 BitMonitor-LUT. Ich hatte leider durch mein Rücken-Malheur (siehe Avatar) keine Zeit mehr nachzumessen, bei wieviel Prozent Kontrast des normalen Modus der Low-Brightness Modus entspricht. Nach meiner Erinnerung müssten es aber entweder 50% oder 0% sein, das kann man aber selbst mal austesten. Wer die Helligkeit des Geräts also nur von 140 auf 120 cd/m² reduzieren möchte bzw. evtl. ohne Umschalten zum erweiterten Menü varriieren möchte, der sollte den Kontrast einfach runterregeln. Beide Wege bergen den gleichen Nachteil: Da die Hintergrundbeleuchtung nicht weiter reduziert wird, sinkt auch der Schwarzwert nicht weiter ab, der Kontrast sinkt also tatsächlich, da nur helle Stufen dunkler werden.


    Leider ist die Software-Steuerung von NEC sehr rudimentär und nur kennt zumindest beim 2470 keine speicherbaren Profile, sonst könnte man schnell zwischen verschiedenen "Helligkeiten" umschalten. Und müsste nur das entsprechende Monitorprofil nachladen. Ich weiß nicht, ob der 2690 mehrere benutzerdefinierte Profile erlaubt, da wäre in diesem Fall sehr nützlich.

    Für Eizo sind das durchaus noch "Billigmonitore", Konsumergeräte eben. Tatsächlich ist es so, dass die Ausleuchtung der meisten Konsumergeräte innerhalb von ca. 10 - 15% schwankt. Sieh Dir mal den PRAD Test zum S2111W an, dort siehst Du, dass die Leuchtdichte im unteren Bereich schwächer ist. Nur teure professionelle Geräte erhalten von Eizo eine echte direkte Hintergrundbeleuchtung (gleichmäßige Röhrenverteilung), und selbst damit ist keine exakte Ausleuchtung möglich, weshalb noch auf Pixelebene korrigiert wird.

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    Original von Udo Kammer
    Und wenn man sich dazu noch den Test (Prüfstand Flachdisplays) in der c't 25/06 durchliest, dann stellt man fest, das das Problem wohl nicht nur den 215TW betrifft. In diesem Test hat der Viewsonic VP2330wb mit MVA-Panel als einziger mit guter Spieletauglichkeit abgeschnitten.


    Der schliert dafür aber auch mehr, und bei kleineren Auflösungen kommt ein weiteres Frame durch die Interpolationsberechnung hinzu (gilt aber für fast alle TFT). Ohne Kompromisse geht's noch nicht.

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    Original von dorfBeim HP LP2065 und FSC P20-2 gibt es einen Testbericht aber leider gib es den nicht für den VP2030b. wie sieht es da aus mit dem Tonkurven Diagramm?


    Den VP2030 hatte ich damals leider nicht per Gerät kalibriert, sondern nur per Auge mit dem ziemlich guten Tool der mitgelieferten PerfectSuite. Die Tonkurvendiagramme sagen auch nur aus, wie nah der Monitor schon von Hardwareseite am sRGB Gamma ist. Man kann auch jeden anderen Monitor per Kalibrierungsgerät zu sRGB kalibrieren, nur eben mit mehr Verlust an Farbstufen. Da Du mit Photoshop arbeitest und Farbprofile per Gerät selbst erstellen kannst, ist zudem der Gamut des Monitors eher zweitrangig. Natürlich ist es schöner, wenn er möglichst nah an sRGB liegt, aber Photoshop rechnet das bei Bedarf ja um (natürlich wieder mit Verlust an Farbstufen).


    Es gibt einen Vergleichstest bei:


    Dort wurden u.a. auch vom VP2030 die Farben vor und nach der Kalibrierung (mit Lacie Blue Eye/Eye One 2) gemessen und dargestellt. Sieh Dich dort mal danach um.


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    Brauche hauptsächlich nur sRGB wenn mal Drucksachen kommen nehm ich meistens den Farbfächer und verlaß mich auf den nicht auf meinen Monitor.
    Der ist aber Kalibrier, bei der Kiste ist alles dabei (CRT Barco Reference Calibrator Plus). Ich hab nur einwenig Angst das ich mich auf den TFT garnicht mehr verlassen kann, darum muß ich hier immer nochmal nachhacken.


    Solange Du kein Normlicht D65 im Raum benutzt, werden die Farbkarten sowieso immer vom Monitorbild abweichen. Hinzu kommt, dass man laut UGRA/FOGRA selbst bei Normlicht D50 (5000K) den Monitor auf 5800K kalibriert, da es der tatsächlichen Darstellung näher kommt, zudem arbeitet man dort i.d.R. mit Gamma 1,8. Für Drucksachen wirst Du Deinen Workflow also entsprechend umständlich anpassen müssen, um wirklich proofecht zu arbeiten.


    Solange Du das nicht gewährleisten kannst, musst Du den Monitor für Drucksachen eh Pi mal Daumen nach Deinen Augen anhand der Farbkarten einstellen. Dazu ist zu bedenken, dass alle von Dir genannten Modelle nach meiner Erinnerung nur die RGB-Werte senken können, was einem Abdunkeln der Grundfarben entspricht (Helligkeit nimmt ab). Teurere Geräte von Eizo oder Nec erlauben auch das Absenken der Sättigung (6-Achsen Farbkontrolle), dabei wird tatsächlich die Buntheit gesenkt (Farben werden grauer), und somit der Gamut kleiner.


    Das sind aber alles Sachen die Du entweder mehr oder weniger weißt, weil Du sie bereits bei der Arbeit brauchst, oder die Du nicht weißt, weil Du sie nicht benötigst! :)


    Wenn ich die Kiste Onlinebestell kann ich den ja innerhalb 14 TAge zurückgeben ohne Angabe von Gründen, oder?



    Gruß

    Die Probleme am analogen Eingang sind marginal und können bei anderen Geräten auch auftreten. Das Hauptproblem betrifft den Schwarzwert am analogen Eingang, statt Schwarz wird hier dunkelstes Grau angezeigt, entsprechend ist der Kontrast etwas schlechter.


    Das andere Problem betrifft die automatische Synchronisierung bei Moiremustern. Grundsätzlich stellt die Automatik scharf, erkennt aber die Feineinstellung marginal falsch. Das lässt sich bei Bedarf manuell nachregeln.


    Der VP2130 dürfte im Grunde ein größerer VP2030 sein, es sei denn er besitzt die gleiche glattere Scheibenoberfläche wie der VP2330, dann wäre er die bessere Wahl. Sieh mal in den PRAD Test zum Eizo S2111W, dort gibt es ein Vergleichsfoto zwischen der Antireflektionsschicht des VP2330 und S2111W. Ich bevorzuge die glattere Oberfläche des VP2330 mit weniger Glitzern, die aber dennoch nicht so stark spiegelt wie glossy Oberflächen.


    Solltest Du übrigens in einem anderen Farbraum arbeiten als sRGB bzw. andere Gammawerte benötigen, dann wäre ein Eizo oder NEC mit Hardware-Gamma die bessere Wahl. Falls Du eh nur Gamma 2,2/sRGB benötigt ist es relativ egal, schau aber mal in die PRAD Test der Geräte Deiner Wahl. Dort gibt es ein Tonkurven-Diagramm. Je näher die drei Farblinien an der 45 Grad Achse liegen und je mehr übereinander, umso weniger muss für die Softwarekalibration verbogen werden.

    4:3 sind bei 20" den 16:10 zum Arbeiten vorzuziehen, die effektive Auflösung ist auch größer. VGA-Eingänge bieten alle genannten.


    Bei allen genannten kannst Du wahrscheinlich hauptsächlich nach Preis und Gehäuse-Ergonomie wählen. Die Ergonomie des VP ist sehr gut, vor allem, wenn man Pivot nutzen will (Autopivot!).

    Es macht aber keinen Sinn soviel Geld für einen Monitor mit erweitertem Farbraum und diversen Kalibrierungsmöglichkeiten auszugeben, wenn man am Ende doch nur sRGB nutzt! Im Gegenteil: wenn man die Kalibrierung nicht richtig beherrscht, dann zeigt er viel zu intensive Farben an, die nicht durch die Kalibrierungssoftware eingestellt werden können, man muss schon selber drehen. Die Software stellt nur Weißpunkt und Tonwertkurve/Gamma ein, nicht den Farbraum.


    Also nur dann die teuren Dinger kaufen, wenn man sie auch zu nutzen weiß, sonst lieber Geld für 'ne schöne Kamera-Linse ausgeben!

    Nimm den CT Test:


    Und wähle dort die Auflösung 1280 x 1024 oder stelle eine eigene Auflösung ein, die glatt durch 256 teilbar ist! 1920 sind nicht ganzzahlig durch 256 teilbar (1920/256=7,5), also sind auch keine einheitlichen Verläufe möglich.

    Ideal wäre der NEC 2490, der wohl aber nicht in Deutschland erscheinen wird. Der Eizo wäre ebenfalls gut für Dich geeignet, Du brauchst aber etwas Glück oder Geduld mit dem Service, um an ein Gerät ohne Inhomogenität der Gammaverteilung zu bekommen. Dazu solltest Du aber auch bedenken, dass die Hauptarbeiten immer noch in der Bildschirmmitte stattfinden, an den Ränder platziert man eher die Paletten und Werkzeuge, da hast Du auch beim Eizo keine Probleme (siehe Messung im Test des S2111W).


    Sollte es Dir nicht gelingen den NEC auf den sRGB Gamut zu beschränken, wirst Du die Farbprofile in Photoshop einlesen müssen, und Photoshop bei der Darstellung entsprechend umrechnen lassen müssen. Das ist erstmal kein Problem, dafür ist die Funktion schließlich dar, aber da es sich um eine softwareseitige Darstellung handelt, gehen dabei Farbstufen verloren, hardwareseitige Einstellung ist immer zu bevorzugen. Sonst nutzen Dir die 12 Bit Lut mit 16 Bit interner Berechnung des NEC wenig, wenn Photoshop seine Umrechnung über die 8 Bit LUT der Grafikkarte schicken muss.


    Das alles ist übrigens auch der Grund, warum wir bei PRAD die Monitore jetzt auf sRGB-Tauglichkeit testen bzw. ob eines der voreingestellten Profile auch ohne Kalibrierung gut an sRGB herankommt. Für die tägliche Arbeit ist es der wichtigste Arbeitsfarbraum (Internetstandard, HDTV, Drucker auf Standardpapier, Fotolabore). Solltest keinen größeren Farbraum benötigen, und entsprechend nur mit sRGB/Gamma 2,2 bei 6500K arbeiten, dann kommen eigentlich fast alle guten VA und IPS Geräte für Dich in Frage. Die zusätzlichen Möglichkeiten des Eizo und NEC wirst Du dann nämlich garnicht nutzen, da deren Stärken vor allem beim Farbraum (NEC) und hardwareseitigen Tonwertkurven/Gammawerte (NEC und Eizo) liegen. Solltest Du auch mal bei D50, mit 5000K und Gamma 1,8 arbeiten wollen, dann lohnen sich diese Geräte, da Du sie ohne Verlust darauf kalibrieren kannst.