Beiträge von TFTshop.net

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    bei dem preis keine LED hintergrundbeleuchtung?
    schade. unkaufbar.


    Ich finde Dell hat sich GERADE in Anbetracht des Preisrahmens völlig richtig entschieden auf ein LED Backlight zu verzichten.
    Der einzige Vorteil (bei Verwendung von WLED's) wäre ein etwas niedrigerer Stromverbrauch.
    Dell ist kein Hersteller der sich auf spezielle Pro-Geräte für Farbmanagement konzentriert. Dell bedient das Volk, und fertigt keine Geräte im High-End Colormanagement-Sektor.
    Daher wäre es mehr überraschend, vor allem aber sehr viel teurer geworden, wenn sie RGB-LED's genommen hätten.
    Solche Geräte kosten bereits in 24 Zoll Größe deutlich über 2000 Euro! -Sofern sie diese Technik wirklich ausreizen.
    -Mit den Problematiken die Denis ja bereits erwähnte, und wahrscheinlich sogar einem Wärmeproblem das man bei dieser Gerätegröße nur mit einem Lüfter hätte lösen können...


    Insofern hat Dell auch meiner Meinung nach alles richtig gemacht, auf bewährte Technik gesetzt, dadurch den Kaufpreis auf niedrigem Niveau gehalten, ohne im Verhältnis zur sehr teuren Profi-RGB-LED Technik deutlich abzufallen. Eben WEIL es ein Konsumer- und kein professionelles High-End-Colormanagement Gerät ist.


    Mit ein wenig Einblick in die Materie und einem Gesamtüberblick des Marktes hättest du dir diesen Kommentar sicher sparen können lorpel. Ohne diesen Überblick kann ich allerdings verstehen, dass du auf einfache Schlagworte wie LED reagierst. Allerdings solltest du dabei bedenken, dass das Gerät durch den Einsatz von (W)LED nur noch teurer, aber im Verhältnis nicht deutlich besser geworden wäre...


    Ich finde das Teil klasse, und für den Kaufpreis sehr gelungen.
    Genau das richtige für Hobby-Fotografen, Grafiker und CAD Zeichner.
    Aber sicher kein echter Konkurrent zu den professionellen Eizo CG, NEC Spectraview oder Quato Monitoren.
    Diesen Markt hat Dell auch ganz sicher nicht im Visier gehabt.

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    den dell 2209wa nochmal bei einem anderen anbieter bestellen; es ist nach wie vor unklar ob der meiner empfindung nach extreme kristalleffekt (der sogar zu schwindel und kopfschmerzen geführt hat) ein defekt war oder ob ich dafür einfach überempfindlich bin...


    Mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit Letzteres. Daher dürfte der Kauf eines weiteren 2209WA (oder eines beliebigen anderen IPS basierenden Gerätes) nur zu weiteren Lasten irgend eines Händlers gehen. Denn die zahlen die Zeche einer jeden Rücksendung...


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    weniger geeignet für semiprofessionelle bildbearbeitung


    Mach mal aus "weniger geeignet" bei einem TN Panel lieber ein "ungeeignet"...


    Wenn du im niedrigen Kaufpreisbereich bleiben willst/musst, empfehle ich dir einen Blick auf den Eizo EV2333. Kostet zwar ein wenig mehr als du momentan ausgeben willst, dürfte aber genau das sein was du dir vorstellst. Einen Testbericht hat Prad bereits veröffentlicht.

    Ordentliche (langlebige) Mechanik kostet nunmal Geld.
    Es gibt sicherlich günstigere Anbieter als Ergotron. Allerdings sind deren Lösungen oft auch recht "einfach", was sich letztlich natürlich auch auf die Langlebigkeit auswirkt...
    Wenn man sich mal bei professionellen Anwendern umschaut (Medizin, Börse, etc.) wird man hauptsächlich Produkte von Ergotron finden. -Sicher nicht ohne Grund. ;)


    Mit anderen Worten, du kannst sicher günstigere Anbieter finden, allerdings mit dem Risiko, dass die Mechanik schon nach relativ kurzer Zeit ausleiert, und dein Monitor sein Köpfchen hängen lässt...


    Billiger ist eben nur sehr selten besser, und 2x billig einzukaufen ist letztlich teurer (und nerviger) als 1x ordentlich. ;)


    ...Ergotron bietet übrigens 5 Jahre Garantie.

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    Mal angenommen ich könnte die Spectraview Software aus Amiland bekommen, ließe sich der damit noch Hardwarekalibrieren? Mit den neuen Modellen des 2690WUXi funktioniert es ja anscheinend nimmer


    Wer sagt denn sowas? ^^
    Die Ami Software reagiert auf alle NEC xx90 Modelle.


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    Besinnen sich der Hersteller womöglich wieder auf sRGB?


    Bei technischen Geräten ist mir kein Fall bekannt, wo auf neue technische Möglichkeiten verzichtet, oder gar zurückgerudert wurde.
    Allerdings scheint sich in der Monitor Oberklasse herumgesprochen zu haben, dass die in dieser Geräteklasse angesprochenen Kunden vollständige "Abwärtskompabilität" zum alten sRGB wünschen. Also verbaut man in entsprechend leistungsfähige Geräte eine programmierbare 3D LUT die eine präzise Farbraumemulation ermöglicht.


    In der Konsumerklasse findet sich sowas nicht. -Außer vielleicht bei den zwei bekannten Dell U-Modellen, die zumindest eine einfache Umschaltung (nicht programmierbar) ermöglichen. Dies reicht in der Konsumerklasse in der Regel ja auch aus. Schließlich wird in dieser Geräteklasse ja kein Geld mit Bildern oder mit absoluten Farbverbindlichkeiten verdient...


    Trotzdem wird es auch weiterhin reine Adobe RGB Monitore und auch (weniger werdende) sRGB Monitore geben.
    So schnell stirbt der alte Standard halt nicht aus, und die Kunden haben nunmal nicht so schnelle Turnschuhe an, wie der technische Fortschritt es erlauben würde.
    Das Ganze dauert halt seine Zeit. So wie beim Umstieg von
    C64 auf PC,
    Plattenspieler auf CD,
    Videokassette auf DVD,
    DVD auf Blueray,
    oder von SDTV auf HDTV...


    Irgendwann ist die "kritische Masse" erreicht, und danach wird sicher kaum noch jemand dem alten sRGB nachweinen. ;)


    P.S.: Als Mediengestalter würde ich mir beide Möglichkeiten offen halten, auch wenn du momentan vorwiegend im sRGB Raum unterwegs bist. Ein Monitor steht viele Jahre auf dem Tisch. Den ersetzt man nicht alle halbe Jahre...


    Also würde ich mich bei entsprechend leistungsfähigem Handwerkszeug umschauen statt mich einzuschränken, oder gar die Konsumerklasse als Profiwerkzeug einzusetzen.


    Bedenke: Auch mit der Ami-Software bleibt ein NEC xx90 Gerät ein reiner Abobe RGB Monitor. Hardwarekalibration bedeutet nicht automatisch dass die Geräte auch eine Farbraumemulation beherrschen. Dies ist ein Trugschluss, den ich in den vergangenen Wochen des Öfteren in Foren lesen musste...

    Das sehe ich ganz genau so.


    Einem Käufer eines "besseren" Wide Gamut Bildschirms, also die Monitor-Preisklasse 500-1000 Euro, wird man vermutlich kaum erklären können, warum er nun auch noch 'nen knappen 1000-der für ein Eye One ausgeben soll.


    Auch wenn es Abweichungen zum absoluten Optimum gibt, dürften diese Abweichungen für Käufer solcher Monitore nicht derart ausschlaggebend sein dass Sie ein solch exorbitant teures Messgerät hinzukaufen.


    Rein theoretisch ist mir der Standpunkt eurer Redaktion natürlich einleuchtend Denis.
    Aber so ultrapräzise werden es Käufer eines Mittelklasse-Monitors gar nicht wissen wollen. -Zumal es im Verhältnis zu den bereits recht genauen Messergebnissen eines (hierbei durchaus plausiblen) 200 Euro Messgerätes überhaupt keinen Sinn ergibt.


    Mit anderen Worten und in Zahlen:
    Wer es so extrem präzise haben will kauft sich sicher keinen Dell U2410 und kombiniert es mit einem Eye One zu 1000 Euro.
    Denn dann kann er gleich zu einem Eizo CG242 / 243 oder vergleichbaren Geräten greifen...

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    Der i1 ist von der Entwicklung einfach ziemlich alt - XRite hat da lange nichts neues entwickelt...


    Wozu auch? Es ist ein Messgerät. Da wird man (bei entsprechender Präzision) wohl kaum ständig etwas Neues entwickeln müssen... 8)


    Zum Thema:
    Auch von mir eine klare Empfehlung zum DTP94.


    Keine Ahnung was an der Software "zu wissenschaftlich" sein soll.
    Die Bedienknöpfe von oben nach unten durchzuklicken wird sicher jeder schaffen.

    Es geht nicht um das Herumwuseln im Büro. ;)
    Du kannst vor einem TN Panel basierenden Gerät gar nicht gerade genug sitzen um nicht zu bemerken, dass die engen Blickwinkel dir oben ein dunkleres Bild, unten jedoch ein deutlich helleres liefern... -Wobei eigentlich eine homogene Farbe/Fläche dargestellt werden soll...


    Für viele deiner genannten Anwendungen ist dies wahrscheinlich nicht kritisch.
    Aber sobald es um Farben (oder deren Beurteilung) geht, fängt man mit einem Ratespiel an. Denn allein deine Sitzhöhe vor dem Gerät verändert Farben von oben nach unten so deutlich, dass man eigentlich nie wirklich sicher ist, welche Farbe dargestellt werden soll.

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    Pivot und Höhenverstellung. (Häufiger Wechsel von Quer- zu Hochformat)


    In Anbetracht dieses Wunsches würde ich euch definitiv vom Kauf eines Gerätes mit TN Panel (und nur die bewegen sich im Preisbereich unter 200 Euro) abraten...
    Sehr viel besser dürfte für solche Aufgaben der Dell 2209WA eignen.


    Er ist bei 239,- Euro nicht wesentlich teurer, hat eine ordentliche, blickwinkelunabhängige Paneltechnik (IPS) und sogar eine "Pixelfehlergarantie" des Herstellers gegen helle Pixelfehler.


    Bei Geräten unter 200 Euro findest du schon kaum Geräte mit Höhenverstellung (standfeste Mechanik kostet eben auch Geld).
    Auch die Pivot-Rotation wird bei solchen TN Geräten aus gutem Grund äußerst selten verbaut. Denn gerade in Hochkantstellung offenbart sich sofort die größte Schwachstelle dieser Geräte: Der recht enge Blickwinkel, der bei täglicher Arbeit sicher auf Dauer nerven dürfte... ;)

    Wirf mal einen Blick auf den Dell 2209WA, den NEC EA231WMi oder den Eizo EV2333. -Alle im bekannten sRGB Farbraum unterwegs.
    Weitere beliebte Geräte die was taugen und vom P/L Verhältnis gut sind wären die zwei Dell Modelle U2410 und 2709W. -Dies sind Wide Gamut Geräte.

    Habe gerade noch mit Dell über den U2711 gesprochen.
    Laut aktueller Informationen soll er im Laufe des Februar kommen. Wahrscheinlich Mitte/Ende 02/2010.
    Deutschland-Preise sind noch unbekannt.

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    Da die Farbraumemulation zumindest beim Testgerät "unterirdisch" war,


    Vielleicht ist einigen Diskussionsteilnehmern eins nicht klar:
    Der NEC 2690 hat mit Farbraumemulation gar nix am Hut!
    Es ist ein hochpräziser aber reiner Adobe RGB Monitor.


    Somit könnte man dieses "Unterirdisch" ABSOLUT ALLEN Wide-Gamut Monitoren unterstellen, die KEINE Farbraumemulation beherrschen...
    -Wobei lange noch nicht alle dieser Monitore über eine ultrapräzise 12-bit Elektronik verfügen, und somit IN DIESER EINEN DISZIPLIN im Vergleich zum 2690 sogar "unter-unterirdische" Ergebnisse abliefern dürften.


    Bedeutet dies dass es grundsätzlich schlechte Geräte sind? Sicher nicht!
    Es sind Wide Gamut Monitore, und keine sRGB Monitore.


    Wer bei gleicher Auflösung und Leistungsklasse des 2690 ein Gerät mit Farbraumemulation sucht, sollte sich darüber im Klaren sein, dass ihn dieser Wunsch mindestens 400 Euro mehr kosten wird.
    Also aktuell etwa 50% Preisaufschlag zum 2690...
    So wie z.B. beim Eizo CG241W...

    Naja.
    CAD hat ja nicht gerade die allerhöchsten Anforderungen.
    Ich würde an deiner Stelle nach möglichst hochauflösenden Monitoren Ausschau halten. -Am Besten natürlich mit ordentlicher Paneltechnik wie z.B. VA oder IPS Panel.
    Zur Not tut's wahrscheinlich sogar ein Gerät mit TN Panel. Allerdings würde ich mir eine solche Anschaffung gut überlegen, denn die TN Geräte sind aufgrund ihrer Blickwinkelabhängigkeit natürlich etwas belastender wenn man da jahrelang täglich stundenlang draufschauen muss...


    Wenn es nicht unbedingt ein 24-er sein soll, käme auch der Eizo S2243W in Frage, da er die gleiche Auflösung wie ein 24-er fährt. -Dies allerdings auf 22 Zoll.
    Viele die sich für CAD Geräte interessieren, nehmen aber gleich einen 30-er.
    Hier würde ich dir den Dell 3008WFP empfehlen.

    Der bundesweite Service erfolgt ohnehin nicht durch ihn, sondern durch Dell-Deutschland (bei deutscher Ware).


    Ruf den Dell Service an, halte deine Service Tag Nummer (Unterseite des 1330 zu finden) bereit.
    Bei Laptops wie deinem XPS 1330 kommt in der Regel ein von Dell im Anschluss beauftragter Techniker zu dir ins Haus, und repariert das Gerät vor Ort.
    Achte also darauf, dass die Jungs beim Dell Service mitbekommen, dass der XPS nicht mehr in Holzendorf, sondern bei dir steht. Alles andere regelt sich dann schon auch ohne Fast-Trade.


    Falls du unsicher wirst, helfe ich dir -soweit möglich- gerne weiter. ;)