ZitatAber Wenn ich Bilder aus RAW Daten entwickle sollten die Farben schon möglichst stimmen.
Dann hast du eine entsprechend teure Kamera. -Und hohe Ansprüche.
Du solltest dich in dem Augenblick fragen, was dir ein Bildschirm (Budget hin oder her) bringt, der noch nicht einmal soviel kosten "darf", wie das wahrscheinlich billigste Objektiv deiner Kamera...
Das MINIMUM was ich dir als "erträgliche Lösung" für dein Vorhaben empfehlen würde, wäre ein Eizo S1932. Aber selbst dieser 19 Zöller kostet mehr, als du bereit bist auszugeben. Alternativ käme der Lenovo L220 (22 Zoll, 1920x1200-er Auflösung) in Frage. Aber auch der kostet einen grünen Schein mehr.
Ich glaube du machst dir hier völlig falsche Vorstellungen was ein ordentlicher Monitor "für hauptsächlich Bildbearbeitung" (ergänzend: für Privatanwender und KEINE Profis) kostet. Im Grunde fängt der Spaß erst oberhalb der 1000 € Grenze so richtig interessant zu werden an..
Auf gar keinen Fall solltest du dir ein TN-Schätzchen (also besagter BenQ) anlachen. Soll nicht abwertend klingen, aber das wäre eher etwas für die 200,- € Hosentaschenknipsen Abteilung, und ganz sicher nichts für jemanden der in RAW fotografiert. ![]()
Nochmal zur unmissverständlichen Klarstellung bevor du dir falsche Hoffnungen machst, Zeit, Nerven und Geld verplemperst:
Preisbereich Minimum: ca. 400€ für die zwei oben genannten,
nächste Stufe ca. bei 600-700€ (24"), übernächste Stufe springt gleich über 1000€.
Alle anderen Lösungen sind kein Kompromiss, sondern ein klar absehbarer Fehlkauf für dein Vorhaben.
ZitatDas Display muss nicht Höchstprofessionellen ansprüchen genügen.
...hier sind wir dann mit den oben genannten immer noch nicht angelangt. ![]()
Hier also eine sinnvolle Reihenfolge mit steigendem Preis:
Eizo S1932
Lenovo L220x
Eizo S2231W
NEC 2470WNX
Dell 2408WFP
Eizo S2431W
NEC 2690WUXi
Eizo SX2461W
Eizo CG222 (kommt gerade auf den Markt)
Man kann es auch anders ausdrücken, denn es passt in der Regel:
Dein Monitor darf im Grunde nicht weniger kosten, als deine Kamera. Dann triffst du meistens schon auf die richtigen Geräte. Ausnahmen bestätigen natürlich wie üblich die Regel, und oft ist es sogar ratsamer, wenn der Monitor mehr kostet als die Kamera. Denn die Ansprüche (und das Können an der Kamera) wachsen mit der Zeit. Ist doch schön, wenn man sich dann nicht gleich einen neuen Monitor kaufen muss. ![]()