Posts by Katzensprung

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    Original von Markus FleischerDer Hintergrund ist, dass man sonst nicht immer ein Bild bekommen würde ohne installiertem Treiber!

    Aha! So ist das... hm, ich bin davon ausgegangen, daß wenn es bei analogen Signalen kein Problem darstellt dank aufwendiger ADC-Elektronik, dann sollte es bei digitalen Quellen umso leichter sein.


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    Original von Markus FleischerMan könnte dies im Bios der Grafikkarte natürlich intelligenter machen. Habe aber keine Ahnung ob dafür genug Speicherplatz vorhanden ist (im Flash der GraKa).

    Wenn's nur der Speicherplatz wäre, dann gibt es ja eine einfache Lösung: größeren Flashchip einbauen. Vielleicht funktioniert es ja auch schon bei neuesten Grafikkarten...


    Es sei denn... dies würde gegen irgendeine (alte) VESA- oder DVI-Spezifikation verstoßen und die dig. Signale sind absichtlich so "dumm" gehalten, aus Kompatibilitätsgründen. ?( Weil ansonsten, wie gesagt, im ungünstigen Fall der Bildschirm schwarz bleibt oder Ränder abgeschnitten werden, o.Ä.

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    Original von Markus Fleischer
    Hi,


    ich habs mal getestet. Ich habe bei mir einen medical Schirm FA2090 im Einsatz, und ich konnte es nicht sehen. Und ich habe zwar kein geschultes Grafiker Auge, aber der ist schon extrem gleichmäßig ausgeleuchtet. An den anderen Eizos die wir in der Firma stehen haben, kann man dies sehr deutlich sehen.


    :D Tja, stell dir mal vor so ein medizinischer Monitor hat das! Da schaut sich der Arzt Röntgenbilder oder CTs an und erkennt dann beim Patienten "dunkle Flecken". Das wäre nicht so gut für den Patienten... *fg*


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    Original von Markus FleischerIch denke Du wirst erst mit einem LED Backlight glücklich werden, aber live habe ich dies auch noch nicht gesehen!


    Joah, naja. Der EIZO ist immerhin besser als den den ich davor hatte... das ist ja schon mal was. Und bei den LCDs mit direkten Backlight kann ich jetzt schon sagen, daß es in ein paar Jahren gar keine anderen Geräte mehr geben wird. Weitere Vorteile sind ja, daß man sie auch wesentlich flacher hinbekommen kann, sie umweltfreundlicher bei der Entsorgung (und damit auch billiger bei dieser) sind und irgendwann auch die Herstellung der LED kostengünstiger als Leuchtstoffröhren sein wird.

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    Original von Markus FleischerIch verstehe jetzt aber nicht, wo das Problem ist, da man ja sowieso einen Treiber installiert, und dann sollte es aber auch klappen.

    Hm? Nunja, der NVIDIA Treiber kann dies eben auch so. Daß heißt auch bei Monitoren, die selbst immer auf Vollbild skalieren, kann man als NVIDIA-Grafikkartenbesitzer 1:1 und seitenkorrekt skalierte Auflösungen bekommen. Deshalb dümpelt dieses Feature des EIZO ungenutzt bei mir rum (ok ich nutze es trotzdem anstatt des Treiberskalings...). Also wenn der EIZO mit digitalen Signalen immer 1:1/seitenkorrekt skalieren könnte wie mit Analogen, wäre das schon nicht schlecht...


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    Original von Markus FleischerUnd noch genauere Infos bekommt man an der technischen Hotline von Eizo!

    Ich hätte jetzt nach mehr Informationen zu dieser Sache gefragt, wenn du mir nicht zuvorgekommen wärest. Danke, ich werde mir das mal genau erklären lassen.


    Grüße

    j.kraemer : Ich kann mir vorstellen, daß einige Leute diese feinen Helligkeitsunterschiede besser ausgleichen können als andere. Bei mir ist es ein Segen oder ein Fluch, je nachdem. Daß es mit dem Sehapparat zu tun hat, ist ja schon klar, wenn man den Test mit dem Mauscursor macht, da kommen die Nerven beim Ausgleichen der Helligkeitsunterschiede nicht mehr so gut nach. Bei mir jedenfalls.


    Naja und ist doch schön für dich, daß du ein gutes Gerät abbekommen hast, das zu deinem Sehvermögen passt. Ich bin mir sicher, daß die Prad.de Tester auch immer ganz besonders gute Geräte abbekommen, denn zumindest bei EIZO kennt man dieses Phänomen und wie es funktioniert sicher haargenau... ;)


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    Wer sagt denn, das diese wolkige Ausleuchtung bei jedem Eizo auftreten muss? Das manche immer von ihrem Gerät auf alle anderen Geräte schliessen müssen... ts, ts.....


    Also die Frau am technischen Support hatte das gleiche Modell wie ich, und die konnte auch diese Wolken sehen. Auch gab sie offen zu, daß das normal bei LCDs ist und erst ein direktes Backlight dieses Problem löst. Sie war es auch, die mir einen teureres Modell mit eben einem solchen genannt hat.


    Also ich bin sicher, daß hat jeder LCD-TFT... mehr oder weniger. Ist halt die Frage wer die Guten bekommt und wer nicht. Manchmal ist das nämlich alles andere als ein Zufall... :D naja und wenn du den Thread gelesen hast, taucht das noch bei teuereren Modellen auf... über die Häufigkeit kann man natürlich pauschal keine Urteile fällen. Da hast du mich wohl falsch verstanden oder ich hab mich zu unpassend ausgedrückt. Aber um eines klarzustellen: ich fände es schon "bescheiden", wenn auch nur 5-10% der EIZO-Monitore so wolkig sind, daß die Kunden es ohne Messgeräte merken können.


    al'be:do :

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    Original von al'be:do
    Ich habe die besagte Ausgabe der c't vor meinem Kauf gelesen. Der S2110W hat von den 21-Zöllern am besten abgeschnitten, ganz ohne Ausleuchtungsprobleme. Von welchem Test sprichst Du denn?


    Das war die 02/06, und wohlgemerkt die Kritik der c't an der neuen Hintergrundbeleuchtung bezog sich konkret auf die Kontrastabweichung des S2110W am linken Rand! Nur damit das klar ist. Übrigens hab ich von dem nicht sehr netten Aussagen seitens der c't über die neuartige Hintergrundbeleuchtung hier im Forum erfahren... muß ich das jetzt auch noch raussuchen? War das Thema über den Kontrastfehler aufgrund der Schlangenlinienförmigen Leuchtstoffröhren (war dem Support bei EIZO übrigens auch bekannt dieses Problem, nicht daß jetzt wieder einer ankommt und meint ich würde spinnen... ich kann's sehen, andere aus'm Forum können's sehen, die c't kann's sehen und der EIZO Support weiß sogar woran's liegt... bei den Wolken ist es ähnlich).


    Ach und hab ich eben noch gefunden... in der 09/06, allerdings über den S2410W: "Ein weißer Schirm wirkt etwas wolkig und die Ränder sind leicht abgeschattet; im Vergleich zum Rest des Testfeldes geht die Ausleuchtung aber in Ordnung." Gut kann man nicht mit dem S2110W 1:1 vergleichen, aber immerhin sind die bei der c't nicht "wolkenblind".

    Hey al'be:do, wie du an meinem Profil links am Rand sehen kannst, habe ich jetzt einen EIZO S2110W...


    Und nun die Überraschung: der hat auch eine wolkige Ausleuchtung. Was hab ich mich geärgert! 300€ mehr ausgegeben und dann hat der die selbe Macke. Dazu kommt noch die unterschiedliche Kontrastverteilung am linken Rand. Also nochmal würde ich mir diesen "Forenstar" nicht kaufen. Die neuartige Hintergrundbeleuchtung ist ganz großer Murks. Ein Schuß in' Ofen. Das hat schon die c't sofort beim ersten Testen erkannt, dummerweise hatte ich die entsprechende Ausgabe mit diesem Testbericht verpasst! X( Hätt' ich den gelesen hätte ich jetzt wenigstens nur einen Monitor mit wolkiger Ausleuchtung, aber eventuell gleichmäßiger Kontrast- und Helligkeitsverteilung.


    Prad.de Testberichte z.B. nehme ich nicht mehr ernst, die/der sind/ist blind die/der Tester. Meine Augen täuschen mich nicht, immerhin ein Wermutstropfen ist, daß die wolkige Ausleuchtung nicht so oft und so krass ins Auge springt wie beim Viewsonic...


    Naja, meine Vorbehalte gegenüber der LCD-Technik konnten sich nicht auflösen, sie wurden eher noch gefestigt. IMHO, ist diese Art von Bildschirmen nicht ausgereift und ich wunder mich immer noch warum, die so erfolgreich ist. Wahrscheinlich weil neu und flach. Zu schade, daß die kostengünstige LCD-Technik die Plasma-Schirme im TV-Bereich verdrängt und unter anderem die Einführung der OLEDs bremst. :( In zehn Jahren wird man sich wundern, wie die Leute es nur Jahrzehnte mit LCDs aushalten konnten... :P


    Also am liebste hätte ich eine Alternative zu den mit Leuchtstoffröhren beleuchteten LCDs und matschigen Röhren gewählt, aber leider konnte ich nicht länger mit einem Monitorkauf warten da meine alte Röhre nur noch Pixelbrei anzeigte, und ein zweites Mal den Monitor zurückgeben hatte ich dann auch keine Lust, vor allem weil momentan jeder andere LCD-Monitor dasselbe Problem hat.


    Ansonsten hätte ich mir am liebsten einen LCD-Monitor mit LED-Backlight gekauft... diese Geräte sind IMHO die ersten LCD-Modelle, bei denen man "perfektes Bild" in den Mund nehmen darf. Beim EIZO Support nannte man mir ein Grafikermodell mit LED-Backlight, aber der wäre mir dann doch zu teuer gewesen... :tongue: Sicher gibt es auch gute Monitore mit Leuchtstoffröhren-Backlight... aber ich wette, daß sind nur die High-End-Geräte, z.B. die monochromen für Röntgenbilder, wo wolkige Ausleuchtung lebensgefährlich sein kann. :D

    Hallo,


    kann mir einer sagen wie ich es beim EIZO S2110W hinbekomme, daß ich auch über den digitalen Eingang nicht-native Auflösungen immer 1:1 pixelgenau, bzw. seitenkorrekt gestreckt einzeigen lassen kann?


    Bei analogem Signal funktioniert das mit jeder Auflösung. Bei digitalem Signal nur wenn ich die Nvidia Grafikkartentreiber installiert habe. DOS/BIOS Setup, nicht Windows-OS, und Windows ohne installierten Grafikkartentreiber und schon verhält sich der EIZO wie jeder andere "dumme" Monitor, der diese Funktion nicht unterstützt.


    Übrigens immer wenn der Monitor so aufs Vollbild streckt und verzerrt bei <1680x1050-Auflösungen, dann ist im Info-Screen des OSMs als Auflösung dennoch 1680x1050 zu sehen. Wenn ich den Monitor mit Grafikkartentreiber anspreche, dann wird bei solchen Auflösungen diese korrekt angezeigt. FYI, in meinen Graiktreibereinstellungen ist das NVIDIA-Scaling nicht aktiviert, sondern "Use my display's built-in scaling"! (Übrigens es gibt noch die Einstellung "Do not scale", lustigerweise unterscheidet sie sich von "Use my display's built-in scaling" nicht wirklich, denn auch mit "Do not scale", funktioniert das Monitorscaling des EIZOs noch...:))


    Also wieso erkennt der Monitor über den digitalen Eingang manchmal die richtige Auflösung des Signals nicht? Sollte doch aus dem Signal eindeutig hervorgehen oder wird zu den eigentlichen Bildinhalt noch als Meta-Information die aktuelle Auflösung gesendet? Ich nehme stark an, daß Letzteres zutrifft, was ich anhand der Tatsache, daß mit dem Laden des Grafikkartentreibers das Monitorscaling plötzlich anspringt, festmache. X(


    Das wäre ja doppelt beknackt: erstens, daß der EIZO-Monitor aus "dummen" DVI-D Signalen nicht die Auflösung heraus errechnen kann und zweites, daß die Grafikkarte (GeForce FX 5900XT) ohne Treiber keine astreinen DVI-D Signale zustande bekommt.


    ;( Echt zum Verzweifeln ist das... was habt ihr so für Erfahrungen gemacht? Hat einer z.B. den EIZO S2110W, aber eine andere Grafikkarte? Wie klappt das dann bei euch? Kann man die Grafikkarte oder den Monitor nicht irgendwie Zwingen, aus dem DVI-D-"Light"-Signal was vernünftiges zu machen, sprich zu Scalen, so wie ich es will und beim Kauf des Monitors auch erwartet habe.


    Also im Endeffekt ist das Monitorscaling bei digitaler Bildübertragung ja nutzlos, denn der NVIDIA-Treiber kann das ja sowieso und wenn aber der EIZO ohne Grafiktreiber kein vernünftiges, vollwertiges Signal bekommt, dann beißt die Katze sich doch in den Schwanz hier. Im Prinzip ist es nun ja Wurst ist, ob ich dann das Monitor- oder das Treiber-Scaling benutze... das ärgert mich, weil ich auch wieder für etwas draufgezahlt habe, daß nicht wirklich einen konkreten Mehrnutzen bringt. :O

    mires : Also mir hat das mit dem Kontrast 3000:1 verschwiegen. Der Support meinte der einzige Unterschide zwischen S2110W und S2111W sei der HDCP Decoder Chip. Keine Ahnung was das nun soll.


    Und hat der S2110W nicht auch diesen "dynamischen" Kontrast? Und zwar wegen der sich selbst regelnden Hintergrundbeleuchtung?

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    Original von dkonly
    Also, seit 2 Tagen habe ich meinen EIZO S1931 SH-BK und das ist mein erster TFT Monitor. Fast alles gefällt mir, aber hab ein Problem ... oder doch keins ;) Mir ist aufgefallen, dass in einigen Spielen, die 60 Hz Bug haben, das Flacken von Hintergrundlampen so stark zu sehen ist, dass das Vergnügen vom Spiel sehr schnell vergeht. Dieses Effekt kann man hier sehen http://www.techmind.org/lcd/dotinvrgb2l.html
    Sobald ich die Frequenz auf 70 oder 75 stelle und wenn das Spiel die unterstüzt und einstellen lässt, dann verschwindet dieses Flacken fast vollständig. Besonders gut ist das in Menüs mit grauem Hintergrund zu sehen ist und es sieht hesslich aus 8o
    Nun ist die Frage. Ist mein Moni defekt, kann es am Kabel liegen. Mag sein, dass die Grafikkarte diesen Mist macht, oder gibt es vielleicht andere Störungsquellen ?
    PS Oder mache ich mir zu viele Sorgen und alles läuft perfekt ? :)


    Das hab ich auch, allerdings muß das Muster auf eine bestimmte Weise angeordnet sein. Verschiebe ich das Browser-Fenster einen Pixel nach oben oder unten, dann flackert es, und verschiebe ich es noch einen weiter hört es wieder auf. Hier beide Seiten, die eine hat einen vertikalen Offset von einem Pixel, kommt aufsgleiche hinaus:





    Außerdem flackert (wenn es flackert) bei mir nur die rechte Bildschirmhälfte. Das liegt an der experimentellen Hintergrundbeleuchtung des Eizo S2110W. Die Leuchtstoffröhre verläuft in Schlangenlinien hinter dem Panel und am linken Rand befinden sich die meisten Schlaufen, weshalb es an dieser Stelle des Bildes immer etwas heller ist. Die Phase der Röhre überlagert sich an dieser Stelle wohl (ich gehe davon aus, daß die Leuchtintensität längs der Röhre in Wellen auf- und abnimmt), so daß sich das Flimmern aulöscht.


    Die Seite, die du genannt hast sagt "will flicker on displays which use this inversion scheme". Wer Englisch kann, ahnt sofort, daß hier wohl nicht über einen Defekt gesprochen wird, sondern eine technologiebedingte Eigenheit der TFT-LCDs, wovon jene allerhand haben. Komme auch von einem CRT und mir sind so eingie Dinge aufgefallen, von denen ich nicht gedacht hätte, daß sie bei den "super-tollen" LCDs ein Problem wären. Naja, man muß halt mit der Zeit gehen und sich an sowas gewöhnen. Konnte halt nicht warten bis sie endlich die Leuchtstoffröhren gegen LEDs austauschen.


    Lese dir am besten mal die Seite durch, von der der Test stammt. Da steht zum Beispiel:



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    The inversion pattern for any given screen will inevitably flicker to some extent and is not a fault. If it really flickers a great deal then it may indicate that the common-electrode voltage has not been set up properly. In that case you might also perceive a "dot crawl" effect on plain colours of medium brightness. A grossly mis-set common-voltage will also make your screen more susceptible to temporary 'image sticking' problems.


    Ich glaube nicht, daß wenn letzteres auf dich zutrifft du Garantie bekommst. Service-Personal ist eigentlich immer sehr skeptisch bei solchen "obskuren" Dingen, was aber nicht heißt, daß du es nicht versuchen solltest. Wichtig ist, daß du dich schlau über diese Sache machst und vor allem es anderen einfach erklären kannst. Das wirst du nämlich müssen, wenn du es dem Service übers Telefon erklären willst.


    Auf der Seite sind auch noch andere Testseiten, ich denke mal jedes Panel flackert "auf die ein oder andere Weise"... ;)

    Ich finde die Sensortasten genial: mit einem leichten Wisch von rechts nach links kann ich den Monitor ein- und ausschalten. =) Und die sind total unauffällig.


    Naja, im Dunkeln macht es Probleme, das ist beim Schwarzen sicher nicht schlechter als beim Weißen. ;) Etwas Abhilfe hätten hier leicht ringförmige Erhebungen über den Sensorflächen gemacht, wie man sie von manchen flachen eingelassenen Druckknöpfen kennt, so hätte man eine haptische Rückmeldung "hier an dieser Stelle kommt jetzt der nächste Sensorknopf".


    Das OSM ist wirklich nicht das Beste, etwas altbacken und es gibt keine "Zurück" Taste, nur eine "Exit" Taste (2x Enter kurz hintereinander drücken). Das macht die Navigation etwas langsam, wenn man mehrere Untermenüs nach einander besuchen möchte. Also man kann nicht schnell ins nächsthöhere Menü, sondern das OSM immer nur komplett verlassen mit dem "Doppelklick", stattdessen muß man extra mit den Pfeiltasten den "Zurück" Menüpunkt anwählen.


    Die Screen Manager Software hab ich noch gar nicht ausprobiert... :D

    Nach dem Kauf eines S2110W gehörte auch der Test des analogen Eingangs zu meiner Liste der Dinge, die ich unbedingt ausprobieren wollte.


    Am PC ist das Bild über analoges VGA eigentlich nicht vom dem digitalem zu unterscheiden. Der Analog/Digital Wandler im S2110W scheint also sehr gut zu sein. Wie gut er wirklich ist, habe ich mit etwas Überraschung fesstellen können:


    Ich besitze noch einen alten A1200 und zusätzlich ein VGA-Adapter für dessen Video-Ausgang sowie einen TV-Modulator mit Video-Out.


    Da ich keinen originalen Amiga Monitor mehr besitze und das Standard-Videosignal nicht VGA-kompatibel, sondern Fernseh-kompatibel ist (50/60Hz Horiz., 15,6kHz Vert.), konnte ich den A1200 bis jetzt immer nur über den doppelt verlustbehafteten Umweg TV-Modulator -> Video-In meiner Grafikkarte in seiner Standard-Auflösung benutzen.


    Die Workbench (grafische Benutzeroberfläche des Amigas) bietet zwar die Möglichkeit das Videosignal unter vielen anderen auch VGA-kompatibel umzustellen (VGA-kompatible "screen modes" wären z.B. "DblPAL/DblNTSC", "Multiscan" oder "EURO 72Hz"), Spiele, die von Diskette gebootet werden und die Workbench in der Regel auch nicht brauchen, benötigen aber in so gut wie 100% der Fälle die ans TV angelehnte PAL oder NTSC Auflösung mit dem inkompatiblen Ablenkfrequenzen. Auch gibt es immer wieder Workbench Anwendungen, die den "Screen Mode" eigenwillig auf PAL umschalten.


    Durch Zufall habe ich aber nun herausgefunden, daß der S2110W ja vertikale Ablenkfrequenzen von unter ~24kHz unterstützt! Leider meckert der Monitor rum, das Signal sei nicht in Ordnung. Das ist echt sehr traurig, denn ich bekomme ein mehr oder weniger klares Bild (nicht schlechter als wenn ich explizit ein VGA-kompatiblen Bildmodus einschalte unter der Workbench).


    Leider blockiert das "Signal Error" Fenster die komplette Eingabe am Monitor. Einzig die "Signal" Taste funktioniert noch. Dummerweise bleibt dann das Bild des Amigas winzig klein (NTSC: 640x200/ PAL: 640x256) und außerdem ist das linke Viertel abgeschnitten und nicht zu sehen, also die "Screen Size" Einstellungen und die Analogsignal-Feineinstellungen werden durch die Fehlermeldung blockiert! Damit ist das normale Arbeiten unmöglich, allein weil jemand bei EIZO dem Analog/Digital-Wandler künstliche Schranken gesetzt hat.


    Mein Traum wäre eine Firmware für den EIZO, die einzig und allein diese "Signal Error" Fehlermeldung wegläßt oder besser die Möglichkeit zum "wegklicken" gibt, wonach das Bild dann wie jede andere Auflösung auch gestreckt und Feinjustiert wird. Die EIZO Monitore wären ein Traum für alle Amiga Nostalgiker... keine Scandoubler- und Flickerfixerboxen oder Multiscan-Röhrenmonitore mehr, was alles heute gar nicht mehr hergestellt wird. Ich weiß nicht, ob die Analog/Digital-Wandler anderer EIZO Monitore auch so niedrige vertikale Ablenkfrequenzen von 15,6kHz korrekt interpretieren können wie die des S2110W, aber soetwas sehe ich zum ersten Mal bei einem "PC-Monitor". Wenn nur dieses unnötige "Signal Error" Fenster nicht wäre... ;( Der Monitor schluckt nämlich so gut wie alle Videosignalmodi, die der Amiga ausgeben kann, und das sind wirklich nicht wenige, damit ist der S2110W besser als so mancher Multiscan-Monitor von damals.


    Leider ist ein Firmware-Update des Monitors wohl so ohne weiteres nicht möglich... sehr schade. Damit ist der S2110W letztendlich genauso ungeeignet für den Betrieb an einen Amiga wie alle anderen PC-Monitore. Mein Vorschlag wäre also alle folgenden Modelle, die mit demselben oder ähnlichen Analog/Digital Wandlern ausgestattet sind, für diese niedrigen Frequenzen freizuschalten, bzw. die Warnung "wegdrückbar" zu machen. Auch die Auto-Konfiguration funktionert nur mit "astreinen" VGA-Modi, etwas mehr Flexibilität könnte hier auch nicht schaden, allerding geht das manuelle Justieren auch ganz gut. Obwohl der Amiga hierzulande wirklich nur noch ein Nieschen-Computer ist, werden sich einige indische TV-Stationen sicher freuen. ;) Also vielleicht würde sich der in meinen Augen vergleichbar geringe Aufwand (Firmware modifizieren und ein bisschen testen) sicher lohnen.


    Hier ist noch ein Video (3,62 MB, JPEG-Video, Quicktime-Container), daß ich mit meiner Digitalkamera aufgenommen habe, damit diejenigen, die sich jetzt absolut nichts unter der Sache vorstellen konnten, einmal sehen wie gut der EIZO S2110W das eigentlich macht (bzw. machen könnte). Schön zu sehen in dem "Screen Mode Prefs" die horizontalen Bildwiederholfrequenzen und vertikelen Ablenkfrequenzen des VGA-kompatiblen "DblPAL" Modus und des zum Fernseh-PAL kompatiblen "PAL" Modus.

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    Hallo,


    ich bin immer noch (oder mal wieder) auf der Suche nach einem geeigneten Monitor. Bis jetzt habe ich zwei Modelle persönlich in Augenschein nehmen können: Viewsonic VX2025wm und EIZO S2110W-BK.


    Problem bei beiden war eine wolkige Ausleuchtung (siehe meine Sig), der EIZO schnitt dabei besser ab als der Viewsonic. Bei großen einfarbigen Flächen sind störende Ausleuchtungsfehler in der Mitte zu sehen. Beim S2110W ist es nur sporadisch zu sehen (je nach Bildinhalt), beim VX2025wm fiel die wolkige Ausleuchtung hingegen sehr oft auf.


    Ein anderes K.O.-Kriterium ist die Blickwinkelstabilität. Bei dem VX2025wm gab es einen ziemlich dollen Gelbstich, das ist bei dem EIZO auch besser, allerdings leidet hier der Kontrast noch sichtbar an den Rändern (sind heller). Auch dieser silbrige Schimmereffekt bei dunklen Farbtönen ist bei dem S2110W weniger ausgeprägt, aber leider vorhanden.


    Im Moment habe ich noch den EIZO, bin mir aber nicht sicher, ob ich den S2110W nun wie den VX2025wm dem Händler zurückschicken sollte, oder lieber über den EIZO Support-Partner ein Ersatzgerät mir zukommen lassen sollte, bzw. mir dort mal anhören, was sie zu den Problemen zu sagen haben. Umtauschen werde ich mein jetziges Gerät aber wohl in jedem Fall, da der ArcSwing Stand wackelig ist und zum Uhrzeigersinn hin abfällt, weshalb der Monitor schief ist.


    Nichtsdestotrotz, könnt ihr mir einige Panels empfehlen, bei denen die Blickwinkel stabil sind und/oder dann Geräte (mit diesen guten Panels), die dann auch sehr guter Ausleuchtungsnoten bekommen haben? Ich bin zwar beruflich nicht darauf angewiesen, aber mich nervt es schon irgendwie, die Aussage "das fällt den meisten Usern eh nicht auf" trifft auf mich wohl überhaupt nicht zu. Komme halt direkt von einem CRT und bin sehr sensibel für die typischen LCD-Probleme. Ist schon schade, recht viel Geld für so einen Monitor auszugeben und dann hat er kein homogenes Bild. Ich hab gedacht bei EIZO kann man nichts falsch machen... LOL


    Die Frage "Breitbild oder 4:3" ist mir inzwischen nicht mehr so wichtig, eigentlich wollte ich unbedingt einen Widescreen haben, aber sollte es unter den 16:10ern keine guten Panels geben, dann ist mir die Bildqualität dann doch wichtiger und ein 4:3er würde dann notgedrungen auch ok sein. Farbraum, Schwarzwert usw. ist mir auch alles nicht ganz so wichtig, Hauptsache das Bild ist homogen ausgeleuchtet, schimmert nicht und verändert sich auch nicht so stark bei Blickwinkeländerungen.

    Das mußt du dann mit einer anderen Grafikkarte testen, ich kann da keine Ferndiagnose erstellen... :D


    Bei ebay verkaufen wäre aber schade, wegen dem Wertverlust. Wenn es definitiv der Monitor ist, der defekt ist, und du den auch gerne behalten möchtest, würde ich immer lieber die Garantie in Anspruch nehmen.

    Sieht so aus, als wenn es sich um das gleiche Gerät handelt, es aber nicht repariert wurde (eher geflickt). Hast du dir die Seriennummern notiert? Dann weißt du es genau. Nächstes mal auf ein Neu-/Ersatzgerät pochen. Tja, fürs Umtauschen (gegen Geld) ist es ja wohl schon zu spät.

    Hm, dieses VTBook ist ja sogar eine eingenständige Grafikkarte... 8o sicher eine Lösung, um digitale Ausgangssignale zu bekommen, aber eventuell ist der verwendete Grafikchip langsamer... zumal die Übertragungsraten des "CardBus" auch nicht so toll sind.


    Das Zauberwort könnte vielmehr ExpressCard heißen. Die sind PCIe kompatibel und haben ansonsten eine an PCMCIA CardBus angelehnte Bauform. Ich bin mir sicher, daß es DVI-Out ExpressCard Karten gibt. Zumindest habe ich eine Docking Station gefunden, die auch einen DVI Ausgang bietet:


    Dann hängt natürlich aber alles davon ab ob es für dein Laptop entsprechend kompatible Karten gibt... zumindest mit der VTBook Karte hast du schon mal konkretes.


    Als Alternative zu einer "kleinen" Lösung wäre natürlich auch gleich eine zum Gerät passende Docking Station, die sind allerdings teurer. :P

    Dank an dich dafun für den Hinweis, ist ja interessant... bin mal gespannt, ob sich überhaupt jemand meldet, der das definitiv nicht hat (und hoffentlich keine 8) trägt während er mal genauer hinschaut).

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    Original von NilsCH


    Jetzt verstehe ich aber nicht, warum ein DVI-Adapter da helfen soll. Verstehe ich richtig, dass dieser DVI-Adapter am VGA-Port angebracht wird oder wo? ?


    Ach nein! Natürlich nicht am VGA-Ausgang... :D das meinte ich natürlich nicht und so etwas dummes würde ich auch nicht behaupten. Viele Laptops haben aber teils proprietäre Erweiterungslots und sogar Slots für "Mobile Grafikkarten". Es würde mich also nicht wundern, wenn es so eine DVI-Adapter für so ein Erweiterungsslot gibt bei einigen Laptops, aber definitv weiß ich persönlich von keinem. Deshalb soll er sich mal erkundigen, ob es das vielleicht gibt. Wenn nicht... tja dann muß er sich eben mit dem perfekten VGA-Wandler des S2110W zufrieden geben... ;) was auch nicht weiter tragisch ist, denke ich.


    PS: Um alle Klarheiten zu beseitigen... ich meine so etwas



    für den Mobile PC-Bereich. Bei Mainboards mit on-board Grafikchips, die in der Grundausstattung nur eine Buchse für analoges VGA bieten, kann man aber über PCIe mittels einer solchen Adapterkarte (nicht DVI-I -> VGA Kabel/Stecker!!!) die Grafikausgabe digital abgreifen und in ein TFT speisen per DVI-D Kabel.


    Wie gesagt ob es ähnliches für Laptops gibt, weiß ich nicht, es würde mich aber nicht wundern. Denn mini PCIe Slots haben ja einige Laptops... also vielleicht theoretisch möglich.

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    Original von Alligatirbirne
    Ich kann von meinem Bildschirm sagen, dass durch verfolgen des Mauszeigers kleine Unterschiede der Helligkeit sichtbar werden.
    Das habe ich aber bei jedem Bildschirm feststellen können, sowohl Röhrengeräte als auch TFT.
    Bei manchen Bildschirmen waren die Unterschiede teilweiße schon so, ohne das Verfolgen, gut sichtbar.


    Genau das sind meine Erfahrungen, selbst bei meinen Röhrenmonitoren kann ich Wolken (bei Bewegungstest) feststellen. Wirklich gestört hat mich das bei denen aber nie, da deren Kontrast und Farbsättigung eh nicht mehr so klasse war.


    Bei dem EIZO ist es, wie gesagt auszuhalten, d.h. es ist wirklich nur sichtbar wenn man bewegte Objekte auf einem einfarbigen Untergrund verfolgt. Ich glaube ich kann lange suchen, wenn ich eine perfekte Ausleuchtung finden möchte. Ist zwar schade, denn ich habe mir von EIZO schon Perfektion erhofft, zumal ja einige dies steif und fest behaupten ;), aber die Welt geht davon auch nicht unter. Der S2110 ist in allen Punkten besser als der TFT, den ich vorher testen konnte, und das gibt mir das gute Gefühl die 300 Euro Aufpreis nicht umsonst ausgegeben zu haben.



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    Wenn man sich mal die Helligkeitsverteilung eines typischen Bildschirmes anguckt, wird klar, dass da locker mal 20% Toleranz drin ist, innerhalb des selben Displays:


    Hier gehts sogar bis auf 70% des maximalen Hellikeitswertes runter. (siehe die beiden letzten Grafiken auf der Seite.)


    Du meinst bei "Homogenita podsvícení"? Ja, ich glaube die zeigen trotz ihrer groben Auflösung genau solche wolkigen Zonen, die ich meine. Solch einen Test hab ich übrigens auch schon bei Behardware gesehen, ist bei denen mittlerweile einer der Standardtests. Hm, ich werde bei Gelegenheit mal nach so einem Testbild des S2110W suchen, ich kann mich da an sowas erinnern...


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    Perfekt geht es halt nie und teuer heißt nicht immer auch gleich besser.


    Leider... ;) bin aber noch gespannt, ob sich hier Besitzer von +1000 Euro- oder Grafiker-Geräten melden. Wäre interessant zu erfahren wie es bei denen aussieht.



    @Tiefflieger: Ach, weißt du, du hast vollkommen recht. Deine Beiträge klingen in der Tat unfreundlich und überheblich. Und ich glaube es hat wesentlich etwas damit zu tun, daß du das älteste Mitglied hier bist.


    Allerdings hören sich Mantras wie "EIZO==perfekt" in meinen Ohren keineswegs nach großer Weisheit oder Erfahrung an. Wie war das noch gleich mit der Erde und der Scheibe...?


    Denn ich hoffen dir ist bewußt, daß der FlexScan S2110W kein Grafiker-Modell und nicht High-End ist? Er gehört mit zu den "günstigsten" Modellen EIZOs. Also auch wenn einem das nicht gefallen mag, wenn an EIZOs Lack gekratzt wird, sollte man doch nicht einfach so die Augen verschließen.


    Ich wünschte mir zwar auch, daß deine Vorstellungen der Realität entsprächen, da ich ja Besitzer dieses Modells bin und mir deshalb wünschte EIZO Produkte (also auch meines) wären alle perfekt, aber ich (als Besitzer) kann dir versichern, daß dem leider nicht so ist. Dieser Thread dient mir nicht dazu EIZO nieder zu machen, denn ich erwarte auch keine Wunder von den Japanern. Es ist ja ein grundlegendes Problem mit dem alle Hersteller zu kämpfen haben und wie gesagt hatten "alle" Monitore, die ich je vor meinen Glubschern so testen konnte mehr oder weniger Unregelmäßigkeiten.


    Nein, der Thread soll mir dazu dienen den Monitor besser einzuordnen, was seine Qualität angeht, sowohl das einzelne Gerät (Stichwort Serienstreuung) als auch das Modell (vergleich mit "richtigen" Profi-Geräten der CE und CG Reihe, oder Profis von NEC). Also eigentlich wie so die Streuung in den einzelnen Preisklassen ist.


    Mein Bruder kann mir bestätigen, daß man so die Unterschiede sehen kann (ich weiß klingt doof: "Mein Bruder..."), und Alligatirbirne kann es auch, also warum du nicht? Vielleicht willst du es nicht, weil "ein Neuling wie ich, natürlich nur Stuss erzählen kann", oder? Hast du es überhaupt ausprobiert?


    Ich rate dir jedenfalls einmal aus deinem Elfenbeinturm herauszutreten und meinen Test zu machen. Aber wenn du nichts konstruktives beizutragen hast, dann hör auf hier Gift zu versprühen und zieh dich wieder in deinen Turm zurück. Ok? Danke.

    Sag mal, Tiefflieger, kann es sein, daß du ein Problem mit mir hast? :O Ständig tauchst du hinter mir auf, und hast etwas an meinen Beiträgen auszusetzen! Ich hab langsam keinen Bock mehr hier zu posten, weil die Forumspolizei dann wieder auftaucht.


    Wenn der Grafikchip einen digitalen Ausgang (intern) hat, den man nur mit einem Adapter zugänglich machen kann, dann bringt das sehr wohl was!!!! Für on-board Grafik (bei Desktops) gibt es solche Adapter, also warum nicht auch bei Laptops? Wäre jedenfalls eine Möglichkeit, nach der er sich erkundigen sollte.